Beiträge von heizer

    Vielen Dank Eure Infos 👍🏻


    Im Rahmen meiner musikalischen „Corona-Depression“ (stornierte Gigs, Probeverbot - das macht uns vermutlich allen ziemlich zu schaffen) ist mir das TD50 Update völlig entgangen.


    Dass man seine alten Kits nicht konvertieren kann, ist zunächst mal sehr enttäuschend. Zu wissen, dass man wieder bei null anfangen, und so die ganzen benötigten Kits erstellen und auf die PA abstimmen muss, bremst die Update Euphorie doch deutlich ab.


    Trotzdem hat -natürlich- die Neugier -und die Chance auf einen Motivationsschub zum alleine üben an der Schießbude- gesiegt. Gestern Abend habe ich das Update gekauft und installiert. Das hat mit dem entsprechenden Roland Youtube Video auch gut funktioniert.


    Die ersten Eindrücke sind sehr positiv:

    • Das Triggersetup war schnell erledigt. Sogar die Alesis Surge Becken funktionieren recht ordentlich und für die ETS Triggerschienen war flugs ein passendes Preset gefunden. Das hatte ich aufwändiger in Erinnerung.
    • Dynamisch „saufen“ Snares und Toms bei leichten Schlägen im Gesamtmix immer noch etwas ab. Leichte Erhöhung der Triggersensitivität und Aktivierung des Kompressors erledigen das aber schnell und gut.
    • Die Factory Kits empfinde ich als viel brauchbarer als zuvor und auch die Soundbibliothek wurde sinnvoll erweitert. So brauche ich viele meiner bisherigen zusätzlichen Samples nun nicht mehr. Meine Samplebibliothek steht aber trotzdem schon komplett zur Verfügung. Diese wurde aus meinem TD50 Backup automatisch importiert.
    • Bei den Snares ist es nun leichter, schöne obertonreiche Sounds zu finden. Der -bei den älteren Modellen obligatorische- 200 kHz boost scheint kaum noch nötig zu sein (das wird aber erst die Bühne zeigen) und durch die Sub-Samples kann man -wie bisher- ggf. den Snaresound fast nach belieben anfetten.
    • Die Bassdrums kann ich auf der kleinen Proberaumanlage nicht endgültig beurteilen, klingen aber großteils vielversprechend. Und auch bei den elektronischen Bassdrums wurde praxistauglich aufgerüstet.
    • Die Toms haben an „Natürlichkeit“ dazu gewonnen. Luft nach oben bleibt aber immer noch. Die Neigung zum Dröhnen -vorwiegend beim dritten Tom- kriegt man mit dem EQ gut in den Griff.
    • An elektronischen Toms gibt es nun auch endlich eine schöne Auswahl.
    • Sogar die Percussion klingt jetzt großteils ziemlich anständig.


    Insgesamt ist das TD50X nun tatsächlich das, was ich mir ursprünglich vom TD50 erhofft hatte. Ich bin schon sehr gespannt wie die Sounds sich dann in der Praxis behaupten.

    Mich interessiert aber noch: Hast Du auch ein Feedback für das TD-27, im Vergleich zum TD-17? Wie schneiden da die Sounds ab?

    Hallo Dubi!

    Das TD27 ist im Prinzip ein abgespecktes TD50. Die Sounds sind dynamisch besser aufgelöst und klingen daher etwas natürlicher als beim TD17. Davon abgesehen klingen sie aber eigentlich nicht besser. Mir war das daher den Mehrpreis nicht Wert.

    Wenn Du die sonstige bessere Ausstattung gut gebrauchen kannst, sieht das aber ggf. wieder anders aus.

    Hallo Stephan,


    Bei einem Budget von 1.500 € und Focus auf eine standalone Lösung mit Modulsounds halte ich im „Roland-Universum“ ein TD17 basiertes Set für die derzeit bestklingenste Lösung. Es gehört zudem zur aktuellen Modulgeneration und unterstützt damit z.B. den Import eigener Samples (wenn auch leider keine Multisamples).


    Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind effektiv und praxistauglich gewählt, und die Bedienbarkeit ist rolandtypisch sehr gut und schnell verstanden. Die dynamische Auflösung ist nicht so fein wie z.B. im TD50; aber in der Praxis völlig akzeptabel. 3-Zonen Ride, sowie Dualtrigger auch auf den Toms werden unterstützt.


    Die Vorgänger sind m.E. in allen Belangen deutlich unterlegen ( vom Gehäusedesign vielleicht mal abgesehen ;-) ), und nur bei schmalerem Budget in Betracht zu ziehen.


    Viele Grüsse
    Kai

    Hallo Christoph


    es ist tatsächlich so, dass sich die Roland-Pads in der Einsteigerklasse seit Jahren nicht verändert haben. Zudem sind sie sehr langlebig und es gibt recht viele Angebote.
    Wenn der Preis als Kriterium weit oben steht, finden sich auf den einschlägigen Gebrauchtportalen immer mal interessante Angebote.


    Dazu muss man sich aber klar machen, was man wirklich möchte:


    - Müssen es komplett Meshheads sein, oder tun es ggf. auch Gummipads zumindest als Toms - ganz individuelle Enscheidung mit Blick auf das Budget.


    - grosses, oder platzsparendes Rack. Ein grosses Rack ist besser erweiter- und einstellbar, braucht aber mehr Platz und das Modul muss ggf. auch Triggereingänge zur Erweiterung verfügbar haben.


    - Neues oder älteres Modul. Das von Dir ins Auge gefasste TD17 finde ich richtig gut und den älteren/ kleineren Modellen bez. Sound und Features weit überlegen. Ob es das zum reinen üben braucht ist auch wieder eine ganz individuelle Entscheidung.


    Ein Set aus einem „KP“ Rack und TD17 wird afaik ab Werk derzeit nicht angeboten. Ich habe mir mein altes TD4-KP aber entsprechend aufgerüstet (Mix aus Gebraucht- und Neuteilen). Guter Sound, ultrakompakt und leicht -ohne zu zerlegen- transportierbar. Die Kompromisse bez. Konfigurierbarkeit und Stabilität sind dabei für mich OK. Für Proben und kleine Gigs (so es dann bald mal wieder los geht...) ist das nun ein schönes Zweitset.


    Viele Grüsse
    Kai

    Beobachte bei der hohen Probelautstärke mal, ob das TD12 -auch ohne dass Du was spielst- Triggersignale anzeigt. Laute Monitorboxen können problemlos edrums mit nicht ausreichend hoch eingestelltem Threshold triggern und somit -je nach Triggereinstellungen- die „echten“ Triggersignale stören.


    Also noch einmal: Chaupeau an Heizer, echt toll gemacht


    Danke für die Blumen :-)


    Die Möglichkeiten zur Klangbearbeitung am TD20 waren ja relativ limitiert. Man konnte keine eigenen Sounds rein laden, sondern nur die vorhandenen Samples bearbeiten. Daher finde ich den Preis für die Vexpressions etwas happig, auch wenn das Editieren und ausprobieren natürlich auch einiges an Zeit verschlingt und der Umgang mit V-edit, EQ, Compressor, FX, etc. eine gewisse Einarbeitung und Erfahrung benötigt. Das System ist in sich geschlossen und limitiert, so dass die vollmundig klingenden Kit Namen oft die Erwartungen einfach nicht erfüllen können.


    TD12 Usern würde ich ans Herz legen, mal das TD17 gründlich anzutesten. Klar ist die Ausstattung bezüglich Anschlüssen, Dispplaygröße und die Haptik allgemein ein Rückschritt, und das Multicore irgendwie nicht so richtig praktisch. Aber der Sound ist echt ein großer Schritt nach vorne und die Möglichkeit zum laden eigener Samples richtig klasse. Ich habe mir eins für mein Prroberaumset gegönnt und finde das Modul ist derzeit der absolute Preis-/Leistungs Sieger im Roland Programm. Wer mit den Ausstattungseinschränkungen leben kann, wird sicher viel spaß beim Umstieg haben.


    Viele Grüsse
    Kai

    Ich spiele nur bei Tanzturnieren mit click (Begleitung von Turnieren kam bei uns aber schon längere Zeit nicht mehr vor). Ansonsten reicht mir die Tempoanzeige der Tap Funktion zur Orientierung. Man kann sich das aktuelle Tap-Tempo eines beliebig ausgewählten Pads im Hauptbildschirm anzeigen lassen. Das ist beim TD50 leider etwas träger als beim TD30 geworden, funktioniert aber gerade noch ausreichend gut.


    Beim TD30 hatte ich mir "click-Pattern" im jeweils benötigten Tempo erstellt und geloopt. Diese liessen sich per Fußschalter starten und stoppen. Ob sich sowas mit der Aufnahmefunktion des TD50 realisieren lässt, habe ich aber nicht getestet.


    ich finde, für dieses hochpreis set muss nicht zwingend das handbuch erlernt werden.


    Ja, das finde ich auch. Ging bei mir problemlos ohne, sowohl beim TD30 wie auch beim TD50. Viel intuitiver als die Mikrofonierung und Abmischung eines A-Sets beim Gig. Ohne Grundkenntnisse von Triggereinstellungen, Equalizern, Kompressoren und Effektgeräten hätte mir aber -zugegebenermaßen- die intuitive Bedienung nix gebracht.

    Ein problematisches Preis-/Leistungsverhältnis sehe ich allenfalls bei den Pads. Bei Modulen wie TD30/50 finde ich das durchaus noch angemessen. Man erhält damit immerhin ein hervorragendes Triggerinterface, eine für livezwecke sehr gut verwendbare Soundqualität und eine Klangbearbeitung mit Features die kaum Wünsche offen lassen.


    Das ganze läuft mit einer stabilen und flotten Software, bedienbar mit einer intuitiven und praxistauglichen Benutzeroberfläche auf einer soliden Hardware in einem sehr robusten Gehäuse, das einiges einstecken kann. Knöpfe, Potis und Buchsen sind langlebig. Und sollte doch irgendwann mal was kaputt gehen, bietet Roland einen langjährigen Ersatzteilservice.


    Damit kauft man also m.E. ein langlebiges "all in one" Arbeitsgerät mit i.d.R. recht geringem Wertverlust, das sich ohne IT Studium bedienen lässt und kaum Pflege braucht. Das es nicht alle Erwartungen erfüllen kann und sicher nicht für alle Einsatzzwecke die optimale Wahl ist, liegt aber auch auf der Hand.


    Für meinen Einsatzzweck ist es -jedenfalls derzeit- ohne echte Alternative.

    Zunächst danke an alle für euer Feedback zu meinem ersten Erfahrungsbericht.
    Vielen Dank auch an Ruby für die kompetenten Tipps und Infos sowie die Links. Schön, das Du hier wieder aktiv bist :-)


    Kleiner Nachtrag:
    Gestern war der zweite Gig mit dem TD50. Lief echt super. Die -mit den Erfahrungen von letzter Woche- überarbeiteten Kits haben prima funktioniert. Der Gig lief rund und meine Kollegen hatten keine Beanstandungen. Somit sind die "basics" erledigt und das TD30 endgültig ausrangiert. Ich habe mich jetzt schon weitgehend "eingehört" und an die Bedienung gewöhnt. So konnte ich die neuen Kits und den Gig entspannt genießen.


    Viele Grüße
    Kai

    Hallo Micha,


    klar bekommst Du eine Rückmeldung zum TD50 


    Ich stand am Wochenende leider unter großem Zeitdruck. Wir hatten zwischen unserer Ankunft am Spielort und Einlass des Publikums in die Stadthalle gerade mal eine Stunde. Im Saal war eine JBL VRX fest installiert, die wir benutzen konnten. Bis wir aber aufgeschaltet waren, sind die ersten Gäste schon einmarschiert. So gab’s dann nur einen kurzen Check, bei dem ich mal mein neues angedachtes Standardkit – gespielt von unserem unglaublich groovigen Keyboarder ( ;-) ) – hören konnte. Durch die fremde, geflogene PA (wir verwenden eine VRX aktiv als Groundstack) klang das natürlich doppelt ungewohnt. War aber schon direkt ein guter Sound.


    Der ganze Abend war natürlich eher stressig und spannend, da ich ja mehrere Kits verwende, die an die verschiedenen Stilrichtungen angepasst sind (oder in dem Fall „sein sollten“). Bei manchen habe ich durchaus danebengelegen und musste „on the fly“ EQ und Lautstärke korrigieren. Manche Sounds setzten sich halt doch nicht so gut durch wie im Proberaum. Für Meine Bandkollegen war’s aber entspannt. Denen ist nicht allzu viel aufgefallen. Manche Sounds haben ihnen besser gefallen, manche schlechter, bei den meisten wurde aber kein wirklich auffälliger Unterschied bemerkt. Hätte für‘s erste Mal also durchaus schlechter laufen können. Immerhin waren die TD30 Sets ja über Jahre live „gereift“ und funktionieren wirklich gut.



    Allgemeine erste Eindrücke:
    Das neue Ride ist der Wahnsinn! So viele Ausdrucksmöglichkeiten und es funktioniert super.
    Die Snare ist auch klasse und präzise. Man muss aber auf dem 14“ Mesh mehr „arbeiten“ als auf dem 12“.
    Die USB-Anschlüsse und Kabel sind fummelig, klobig und wollen nicht so richtig zu den Pads passen. Ich hoffe, sie sind langlebiger als sie wirken.


    Die neue Menüstruktur des TD50 verwirrt mich gelegentlich noch etwas, auch wenn sie in sich logischer aufgebaut wurde. Es ist nun vermutlich fast alles dort, wo man es als Außenstehender erwarten würde. Es gibt nun „Unterseiten“ und das TD50 merkt sich die zuletzt Besuchte. Habe ich also zuletzt den Effektanteil gemischt, lande ich im Mixer zunächst auch wieder dort und muß mich „nach oben“ clicken, um z.B. die Lautstärke abmischen zu können. Ich glaube, ein standardmäßiger Einstieg auf der ersten Seite wäre besser gewesen. [Edit: Mit einem zweiten Click auf "Mixer" springt man direkt wieder in's oberste Mixerbild zurück - sorry Roland, ich hätte es vielleicht mal mit dem Lesen des Handbuchs versuchen sollen].
    Die zusätzlichen Eingabepotis sind angenehm.


    Die Triggerqualität ist –natürlich- super und der Dynamikumfang und Lautstärkeverlauf m.E. nochmal besser geworden. Das passt sich direkt schon prima in die Musik ein. Beim TD30 hatte ich noch einige Arbeit damit, die Peaks bei vollem Anschlag so einzufangen, das sie nicht zu sehr „herausknallen“, ohne das die leisen Töne im Mix „absaufen“.



    Sounds:
    Ich habe mich an die „Stainless“ Snare des TD30 sehr gewöhnt und habe sie ein wenig vermisst.
    Die TD30 Percussion Sounds setzten sich besser durch – evtl. auch Gewöhnungssache.


    Insgesamt wirken die neuen Natursounds aber „erdiger“ und authentischer. Ab Werk aber leider nicht so toll und druckvoll abgestimmt. Die –von Ruby in der Sound Tauschbörse empfohlenen- Roland Sounds zum Download bieten da schon einiges mehr und sind eine gute Basis auf der Suche nach seinem neuen Kit. Becken und Ride empfinde ich durchgehend als Verbesserung.


    Die Möglichkeit, Sounds zu „layern“ ist klasse, sehr einfach bedienbar und absolut praxistauglich umgesetzt. Zusammen mit dem nun (endlich) möglichen Import von Samples sicher mit das Highlight des TD50. Ich habe nun zwischenzeitlich noch weitere Sounds vom TD30 gesampelt und importiert, sowie aus den Erfahrungen vom Wochenende die ersten Sets überarbeitet.



    Erstes Fazit:
    Auwei, da habe ich mir wieder ordentlich Arbeit an’s Bein gebunden. Ich hätte einfach gemütlich mit dem TD30 weiter spielen können. Damit war ich doch eigentlich voll zufrieden und es hat überall funktioniert – ob Gala oder Party, drinnen oder draußen. Aber nein, es muß ja immer das Neueste sein. Nach einem ersten Antesten des TD50 im Dezember wollte ich meine Vorbestellung schon fast wieder stornieren. Wieso schafft es Roland den nicht, ab Werk ordentliche, praxistaugliche Kits zu erstellen? Die Aussicht auf dieses geniale Ride Becken und die Hoffnung auf „wir schaffen das“ hat mich aber davon abgehalten.


    Nach etlichen Stunden Soundabstimmung, einer Bandprobe und dem ersten Gig bin ich nun auch sehr zuversichtlich, in kürze dort zu sein wo ich mit dem TD30 schon war, und bald auch schon etwas darüber hinaus zu kommen. Vermutlich werden nur wenige den Unterschied live wirklich bemerken. Aber ich höre ihn, und das ist ja auch nicht ganz unerheblich.


    Hätte der Umstieg wirklich sein müssen? – Sicher nicht. Das TD30 funktioniert für Live Gigs super, man kann auch ohne Sample-Import gut und flexibel damit arbeiten und die alten Snare/Ride Pads sind ja auch nicht wirklich schlecht. Die ersten Tage des Umstiegs waren zudem sehr stressig und es klingt noch immer ungewohnt. Langsam fängt’s aber schon an, spaß zu machen. Und irgendwie –wenn ich mir’s so recht überlege- ging mir das bei jedem Modul Umstieg so: Stress, Unsicherheit, ungewohnte Sounds, viel Einstellarbeit und tw. ungewohnte Bedienung. Bereut habe ich das hinterher aber noch nie [Edit: Ich hoffe das bleibt auch so ;) ].


    Viele Grüße
    Kai

    Die Lösung zum Umstieg vom TD30 kann tatsächlich nur sein, die akustischen Sets im TD50 komplett neu zu erstellen. Selbst nachbasteln geht kaum, da die sich die Soundcharakteristik doch stark unterscheidet. Die elektronischen Kits können aber immerhin zum Teil im TD50 nachgebaut werden, da hier eine gewisse Schnittmenge vorhanden ist. Fehlende e- und percussionsounds lassen sich ggf. Vom TD30 sampeln und in's TD50 importieren.


    Mich hat das gerade das Wochenende gekostet. Das hat aber tatsächlich auch gereicht um Ersatz für die wichtigsten Kits zu erstellen, mir wichtige Sounds des TD30 zu sampeln und zu importieren, sowie die neue Menüstruktur des TD50 weitgehend zu verstehen. Die neuen akustischen Sets klingen noch sehr ungewohnt aber durchaus vielversprechend. Einige lieb gewonnene akustische Sounds des TD30 werde ich sicher vermissen. Dynamik und Präzision der neuen digitalen Pads haben mich aber jetzt schon überzeugt.


    Am Wochenende steht der erste Live-Einsatz mit dem TD50 an. Ich bin schon sehr gespannt.

    Wenn mir jemand eine Rechnung für die Bestellung schickt (und das ist die PayPal-Zahlmöglichkeit) gilt das als Auftragsbestätigung durch konkludentes handeln!


    Ich bin kein Fachmann. Aufgrund der Thomann AGB bin ich davon ausgegangen, das erst die Auftragsbestätigung rechtlich bindend ist. Das die Angabe der Zahlungsmöglichkeit schon eine Rechnung und damit einen wirksamen Kaufvertrag darstellt, kann ich kaum glauben. Anders dürfte das aussehen, wenn das Konto von Thomann entsprechend belastet wurde.


    BTW: Nun kostet's auch bei Thomann wieder 3.299€.....

    Oh man Roland soviel Arroganz möchte ich gerne mal besitzen...lol. Machst die Leute ja ganz hibbelig. Das ist ja fast wie seine Karre zu ATU zu bringen. Was kostet´s denn nu?


    Wenn Du Dich schnell entscheidest, offensichtlich nur 2.710€ Thomann hat Auftragsbestätigungen zu diesem Preis verschickt.
    Der Preis wurde wohl auf Basis einer UVP von 2.985€ kalkuliert. Den hat Roland bei der Produktvorstellung bekannt gegeben (habe diese UVP im TD-50 Bericht auf "sticks.de" gelesen).


    Puh, dann bin ich abers froh dass ich sogar schon bezahlt habe mit Paypal.


    Der Kaufvertrag kommt erst duch die Zusendung der Auftragsbestätigung zustande. Die Bestätigung des Eingangs Deiner Bestellung gilt ebensowenig als Auftragsbestätigung wie die Anweisung der Paypal Zahlung.


    Wenn Du eine Auftragsbestätigung hast, dann Glückwunsch zu dem sensationellen Preis! Dafür muss der Händler dann auf eigene Kappe gerade stehen. Mein Händler hat mir (nach einem Telefonat mit Roland) heute nochmals bestätigt, das der EK nicht gesenkt wurde und der Thomann Preis völlig unwirtschaftlich ist.


    Viele Grüsse
    Kai

    Ich hatte bei einem lokalen Roland Händler vorbestellt. Er hatte mir bestätigt, dass das Set bei Roland so günstig gelistet ist. Daraufhin hatte ich sofort den Auftrag erteilt. Der Preis war aber -wie bei dem geringen Aufpreis zum Einzelmodul zu befürchten war- falsch und wurde von Roland wenige Tage später nach oben korrigiert. Trotz frühestmöglicher Vorbestellung des Sets wird der Händler nicht zu dem günstigen EK beliefert. Da er auch mit meiner Auftragsbestätigung gewartet hat, bis sein EK von Roland bestätigt wurde, kann ich somit nicht von Rolands Irrtum profitieren.
    Wer das Glück hatte, eine Auftragsbestätigung zum alten Preis zu erhalten, darf sich freuen. Ich bin mir sicher, das es für dieses Set keine kurzfristige Preiskorrektur nach unten mehr geben wird.


    Gruß,
    Kai


    Alter Wein in neuen Schläuchen? Ernsthaft? DTX Vergleich im TD-50-Thread - Ernsthaft?
    [...]
    Ich selbst hab hier im Thread bisher nur meist kopfschüttelnd mitgelesen, weil ich ja selber auch nix dazu schreiben kann bevor ich das Teil nicht ausgiebig getestet habe.


    Du spricht da Punkte an, die mir ebenfalls schleierhaft sind. Vergleiche eines TD-30/50 mit einem alten DTX oder dem HR16 zeigen gravierende Wahrnehmungsunterschiede. Aussagen wie "da spiele ich lieber a-drums" tragen in einer e-drum Diskussion über ein neues Modul auch nicht gerade zu einem konstruktiven Verlauf bei.


    Ausgehend von z.B. solchen polarisierenden Ansichten und unterschiedlichen Ausgangspositionen ist nicht zu erwarten, das In diesem Forum bei e-drum Diskussionen noch allzu viel rum kommt. Die e-drummer Szene findet vermutlich daher im DF ja auch leider nicht mehr wirklich statt. Mir ist auch die Lust auf diese Art "Erfahrungsaustausch" vergangen.


    Ich spiele übrigens auch lieber a-drums. Eine solche -konsequent egoistisch durchgezogene- Sichtweise im Umgang mit e-drums will ich mir aber bei meinem Drumjob nicht leisten. Für meine Anwendung passen e-drums erheblich besser. Seit 1997 habe ich ab TD-10 alle Modul-Modellwechsel mit gemacht und keinen davon bereut.


    Der hohe Preis schreckt mich dabei nicht ab. Das ist in recht kurzer Zeit wieder rein gespielt und die extreme Zuverlässigkeit, der schnelle und einfache Systemaufbau, die durchdachte Bedienung, die vielfältigen Features und Bearbeitungsmöglichkeiten, und -nicht zuletzt- der sehr ordentliche Sound und die Soundvielfalt sind eine Kombination, die m.E. kein anderes System leistet.


    Viele Grüsse
    Kai

    Das wäre ja dann wirklich ein Paradigmawechsel! Warum wird das dann in den Demos nicht herausgearbeitet.. Ja nicht mal erwähnt? Irgendwie nebulös!


    Michael Schack hatte das m.E. in dem langen Video erwähnt (sofern ich da gerade nix durcheinander werfe).
    Er erwähnte auch, das künftig neue Samplepacks angeboten werden sollen.


    Ich habe das "TD50 digital upgrade pack" nun vorbestellt. Auslieferung erfolgt wohl anfang November. Allerdings warte ich immer noch auf die Auftragsbestätigung mit dem angepeilten Liefertermin.


    Viele Grüsse
    Kai

    Ich freue mich sehr darüber, das von Roland ein komplett überarbeitetes Modul gebracht wird. Und das in einer -für Roland Verhältnisse- bisher ungewohnt aber erfreulich kurzen Zeitspanne ggü. Dem Vorgänger (etwa 4 Jahre) :thumbup:


    Nach meinen Eindrücken wurden die bewährten Sachen übernommen und verfeinert, v.a. die einfache und praxistaugliche Bedienung. Bei den Sounds wurde offensichtlich ausgemistet und mehr auf Qualität gesetzt. Wie weit das sich in der Praxis vom TD30 unterscheidet muss man halt sehen, aber es klingt m.E. schon in den Videos recht vielversprechend.


    Das es erstmals möglich sein soll, per Updates auch neue Werkssounds rein zu laden und ggf. auch unkompliziert ein paar eigene Samples zu integrieren ist genauso erfreulich wie überfällig.


    14"Snare, 22" BD Triggerset und ein 18" Ride gehen für mich klar in die richtige Richtung. Ich bin gespannt, wie die neue Sensortechnik funktioniert.


    Kurzum: Ich werde mir wohl das Modul vorbestellen und die neuen Pads -sobald verfügbar- antesten.


    Gruß,
    Kai

    Schaut aus wie ein Roland TD3 Modul, Roland VH-11 HiHat und evtl. 2 CY8 Cymbals, kombiniert mit Noname Hardware und Pads von Thomann. Die Triggereigenschaften der Pads sind nicht so gut wie Roland Pads, aber wohl soweit OK für Deinen angedachten Zweck. Wenn alles in ordentlichem Zustand ist und funktioniert, ist das für den Preis ein echtes Schnäppchen.