....Auf der anderen Seite geht das abgehalfterte Duo mit schlecht gespielten Cover-Versionen von Songs die jeder mitgröhlen kann einen mit schlanken 500 EUR pro Nase nach Hause; einfach weil dafür eine Nachfrage da ist und irgendein Wirt das Ganze mit dem Umsatz von Getränken gewinnbringend flankieren kann.
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"Schlecht gespielt" ging ja vielleicht noch, aber wenn dann noch 80% "vom Band" kommen ist das ja schon fast "Betrug".
Was mich dabei aber am meisten aufregt/ärgert ist, dass das Publikum das zu 95% überhaupt nicht mit bekommt (interessiert) und ein plötzlich "ertönender" dreistimmiger Bläsersatz (bei einem Duo) als "normal" angesehen wird. Oder ein Saxophon-Solo mit voller Hingabe "Playback" auf dem Keyboard gespielt wird...ok ich schweife ab.
Zum Thema:
Aus den verschiedenen Beiträgen ist eigentlich, wie so Oft, erkennbar das es sehr viele unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen, Situationen, (Lebens-) Umstände usw. dazu gibt die sich schwer (oder gar nicht) miteinander vergleichen lassen.
Insofern halte ich eine generelle Aussage "Hutkasse JA/NEIN" für sinnlos, denn letztendlich muss das jeder (in Abstimmung mit seinen Mitmusiker/innen) selbst entscheiden.
Wenn man in mehreren Formationen spielt kann es auch Unterschiede geben. Z. B. in einer "3 Mann Spaßtruppe" auf kleinen Veranstaltungen kann es Sinn machen den Hut herum gehen zu lassen, was hingegen bei einem Gig mit der "Tanzband" auf einem Ball o. ä. natürlich überhaupt nicht geht.
Gruß
Ralf