Beiträge von Seven

    Ich würde schauen bzw. besser hören, wie weit die Bassdrum sich durchsetzt bzw. überhaupt hörbar ist in einem unverstärkten Setup. Eventuell mal jemanden rumlaufen und hören lassen. Wenn die Bassdrum komplett untergeht, ist das bei Rockmusik in aller Regel nicht gut. Dann würde ich die Bassdrum DEZENT über die 12/2er laufen lassen. Es ist ja nicht so, dass 12/2er gar kein Bass könnten. Die können eben kein druckvollen Bassdrumsound laut wiedergeben. Aber mit einem relativ hohen Lowcut und eventuell etwas Anhebung gegen 4 und 10k kann man das leicht dazumixen, so dass man die Bassdrum zumindest "irgendwie" wahrnehmen kann.

    Ich hatte mir mal ein billiges Einsteiger-Set gebraucht zugelegt, damit ich es als Feld-Wald-und-Wiesen-Set nutzen kann.

    Das meine ich ernst.

    Ich glaube ein Crap Set braucht jeder, der sich auf Konzertsettings einlässt die er nicht kontrollieren kann. Für einen reinen Daheim Kellertrommler ist es vermutlich wieder nicht so notwendig. Solang das Ding so halbwegs wie ein Schlagzeug klingt, reicht das für solche Konzerte auch völlig.


    lg

    Für ein Crapset ist zumindest mir mein Geld zu schade. Wenn ich eines meiner Kits in solche „unkontrollierbaren“ Situationen gebracht habe, dann habe ich Regelungen getroffen, um Schäden zu vermeiden:

    • Nutzung eigener Becken je Kollegin
    • Nutzung eigener Snare je Kollege
    • Erstattung eines Schlagfellsatzes durch Veranstalter/Kollegen für das Bereitstellen meines Kits


    Wenn das nicht möglich ist, steht mein Kit nicht auf der Bühne und ich trommle über ein Kit einer Kollegin. Ich habe in solchen Fällen öfters auch dem Kit-stellenden Kollegen ein Snarefell als Dank geschenkt.


    Aber ich kann verstehen, wenn jemand ein Crapset besitzt und nutzt. Für mich bleibt jedes meiner Drumkits aber in erster Line ein Nutzgegenstand. Daher sammle ich (bislang/noch) keine Kits, sonder kaufe primär nach Bedarf; was meine Frau gegebenenfalls anders sieht. 8o

    1. Ich will ein Schlagzeug zu Hause haben und ich will nicht für jede außerhäusliche Probe dieses Schlagzeug auf, ab, auf, ab und dann wieder zu Hause wieder aufbauen. Zumindest nicht wenn die Proben halbwegs regelmäßig stattfinden. Das ging früher aus finanziellen Gründen nicht.


    2. Wenn ich zahlreiche Gigs spiele, würde ich gerne ein Kit "ready to go" gepackt haben, weil ich weder in Proberaum noch daheim immer wieder das Kit ab und wieder aufbauen mag. Das wäre dann also schon das Dritt-Kit.


    Zu beidem kann man sicherlich "Faulheit" oder "Luxus" in den virtuellen Raum rufen. Aber ich habe zumindest für mich rationale Gründe für eine gewisse Anzahl von Kits. In jedem Proberaum eins und eins für Gigs. Mehr brauche ich nicht. Weniger sollten es aber auch nicht unbedingt sein.


    Ich bin eher auf dem Trip, unterschiedliche Kits zu haben (Größen, Sound, Design, Hersteller, etc.). Also 22-10-12-16, 24-13-16 und 20-10-14 zum Beispiel.

    Bei Becken dann einmal wenige, große Vintage Becken (15 Hihat, 22 Ride, 22 Crash, 20 Crash) und einmal eher Pop-Stand (13 Hihat, 20 Ride, 16 Crash, 18 Crash, 8 Splash). Letzten Endes kann ich alles was ich von mir selbst zu spielen erwarte auf "one up, one down" trommeln. Oft wird es dann "two up, one down" oder an weniger faulen Tagen auch mal "two Up, two Down". Ich merke über die Jahre das sich Geschmack stellenweise etwas ändert, aber das Ganze auch wellenförmig ist. Was ich vor 20 Jahren Scheiße fand, finde ich heute nicht gut. Was ich vor 20 Jahren gut fand, vor 10 Jahren dann nicht mehr so mochte, ist vielleicht heute weiter oben auf der Beliebtheitsskala.


    Wichtig ist mir persönlich ein gewisses Mindestmaß an Qualität. Wenn ein Kit deutlich von der Qualität abfällt, macht es mir einfach keinen Spaß darauf zu spielen und dann baue ich am Ende doch wieder ein besseres Kit auf. Wenn das Basix Custom also subjektiv deutlich weniger Spaß macht als das Sonor Vintage, dann würde ICH auch überlegen. Aber dann wäre es wohl kein zweites Sonor Vintage, sondern eher was "ergänzendes" wie z.B. ein Tama oder ein Mapex. Wenn Sonor Vintage, dann würde ich in derselben Farbe andere Kessel nehmen. Also das bestehende 22-12-13-14-16 "ergänzen" um 24-10-18, um dann 22-10-12-14 und 24-13-16-18 spielen zu können. Oder halt 20-8-10 ergänzen und dann 20-8-12-14 und 22-10-13-16 spielen zu können. Dann hast Du auf einem Qualitätsniveau etwas mehr Bandbreite.

    Soweit über Benachrichtungen gelistet, hat der Bot dann so ziemlich alle meine gestarteten Threads in den Ordner "Trash Trash" verschoben. Somit ist auch beispielsweise mein Galerie-Link in der Signatur nicht mehr klickbar.

    Zu dem Cover: Eine interessante Interpretation, die sich (bewusst) vom Original etwas entfernt, ohne es zu entfremden. Jeder Trommler der den Song kennt, würde den Song auch "Drumsonly" beim hören erkennen vermute ich. Soundtechnisch sauber.


    OT: Wer sich selbst mit einem nach eigenen Aussagen emotionalen Video auf Youtube präsentiert und dieses in nem öffentlichen Forum platziert, das für eine rege Diskussionskultur bekannt ist, muss Reaktionen einkalkulieren. Wer keine Reaktionen möchte, sollte eben nichts in der Form online stellen. Ich sehe da auch überhaupt nichts verwerfliches dran. Kollege Schmatzi hat seinen Beitrag in diesem "Fachforum" auch mit den Worten "Aus meiner Sicht..." eröffnet. Er hat nicht gesagt: Das ist (objektiv) schlecht. Schmatzi hat auch konkret benannt, was ihm an Deiner Interpretation persönlich nicht gefallen hat. Das ist für dieses Online-Forum aus meiner Sicht schon sehr konstruktiv. Das geschriebene Wort kann man eventuell an dieser Stelle etwas offensiver interpretieren, als es vielleicht intendiert war. Wie dem auch sei: Wer den Hintern aus dem Fenster hält, darf sich nicht wundern, wenn dieser mal nass wird.

    Thomann hat das Online-Ding als erster im Musikinstrumentenbereich so "richtig" gemacht und es ständig und stetig optimiert. Die Jungs sind da einfach Benchmark aus meiner Sicht. Da kommt auch in Deutschland niemand ran derzeit. Und das es nicht ausreichend ist, einmal eine hübsche Website zu bauen, wenn man online erfolgreich sein will, sollte eigentlich jedem Unternehmer klar sein. Dazu muss man aber auch sagen, dass sie von den großen Läden (Die meisten großen Stores in Hamburg, Berlin, Ibbenbüren, Köln, Frankfurt, München kenne bzw. kannte ich) auch vor Ort im Laden das freundlichste und kompetenteste Personal haben. Hier sehe ich immer noch die kleinen spezialisierten Stores aus Köln, Koblenz oder Maintal vorne, wenn es um die Kompetenz geht. Ich würde im Zweifel eher 300 km nach Maintal fahren, als 300 km nach Ibbenbüren


    Aus meiner Sicht bist Du entweder online groß oder du bist in der Nische spezialisiert mit einem Ladengeschäft, wenn Du eine Perspektive haben willst. Durch Corona beschränkt sich das auch komplett auf online.

    Ich habe bei ansonsten gleichen Eigenschaften nie einen Vergleich 22x16 vs. 22x18 gemacht. Aber ich empfand auch die 22x18 immer als etwas fetter und die 22x16 als etwas trockener. Da gibt es für mich kein besser oder schlechter. Ich denke das ist eher eine Sache des Geschmacks bzw. der eigenen Soundvorstellung die man erreichen will. Wobei ich denke, dass man mit beiden Größen so ziemlich alles hinbekommt, was man braucht bzw. was für 90%-95% der Fälle angemessen ist. Wenn ich ein Led Zeppelin Coverband machen würde, wäre eine 22x16 nicht unbedingt meine erste Wahl, aber daran würde ein solches Projekt sicherlich nicht scheitern. Wenn tiefer Pitch bei gleichzeitig guter Spielbarkeit wichtig ist, würde ich auch mal an 24x14 oder 24x16 denken.Viel Spaß bei der Entscheidung und vor allem beim Trommeln.

    Also ich glaube schon, dass man mit 5B und Nylontip anders klingt als mit 7A und Woodtip.
    Ich würd auch sagen, dass dies mehr ausmacht als andere Punkte in der Liste (zB Spannböckchen).
    Wenn die Snare so richtig knallen soll (wir hatten ja Mikrofonierung und Klangbearbeitung ausgeklammert), dann muss ein gewisses Maß an Energie in die Trommel rein.

    Ich würde mich hier

    Zitat

    "Genau genommen geht es ja nicht darum, was man benötigt oder beachten muss, damit es "gut" klingt, sondern was den größten Einfluss auf den Sound hat."

    Korki anschließen.
    Also würde ich ein paar Annahmen vorausstellen:
    Es geht darum, dass ein Schlagzeuger einen Song spielt oder zumindest ein paar Takte. Alternativ könnte man ja auch eine einzelne Trommel isoliert anschlagen und dann die Rahmenparameter ändern.
    Und ich würde die Annahme treffen, dass alle anderen Parameter erstmal auf ein "Mittelmaß" eingestellt sind. Also nicht runtergerockte Felle, Jazz-Kit, Kack-Raum und dann ein Top-Drummer um einen Rocksound zu bekommen.
    Und dann kommt die Frage, wenn ich einen der Parameter ändere wie die Veränderungen aussehen bzw. bei welchem Parameter die Veränderung am größten ist


    Bei einem einzelnen Schlag hat der Trommler an sich aus meiner Sicht einen bei weitem nicht so großen Einfluss wie beim "richtigem" Spielen.
    Und ob etwas gut klingt ist immer noch sehr subjektiv und hängt auch vom Ziel ab.


    Unter dieser Annahme würde ich ordnen:

    • der Drummer der spielt
      das Drumtuning
      der Raum in dem gespielt wird


    • der Durchmesser der Trommel (Unter der Annahme, dass wir beispielsweise ein 12er und ein 14er Tom und nicht ein 8er und ein 18er Tom vergleichen)
      die verwendeten Felle
      die Tiefe der Trommel
      die Art der Kesselgratung
      die Kesselstärke
      die Art der Spannreifen


    • das Kesselmaterial (z.B. Ahorn gegenüber Birke)
      wie die Trommel aufgehängt ist
      die Kesselbauweise (z.B. Schichtholz gegenüber Fassbauweise)
      die Art der Spannböckchen


    Jürgens Punkt (Sticks) würde ich auch unterschreiben und beim Thema Raum könnte man noch differenzieren in "Position im Raum".

    Was mir aktuell vorschwebt:
    Nach 4-5 Jahren meistens mit dem 15er Meinl Byzance Dual HH hätte ich gerne mal was "schnelleres", was aber trotzdem nicht aufdringlich, sondern eher warm klingt.
    Eventuell teste ich die Sweet und Komplex Hihats mal beim Reiner an.
    Wobei mir echt etwas übel wird, wenn ich sehe, was die teuren Beckenserien mittlerweile kosten.
    Wobei das aktuell erhältliche Promo Set preislich sehr verlockend ist...

    Darf ich die Rechnung für einen Satz aus der Complex-Serie dann an Dich schicken? Danke! :)
    Ich bin ja seinerzeit auf die Evo von Paiste Line gewechselt. Vorher von 2oo2 auf Line innerhalb von Paiste.
    Das, was mir heute bei 2oo2 überhaupt nicht mehr gefällt ist ein "Klanganteil", den ich als "kehlig" beschrieben habe.
    Genau diesen Anteil höre ich für mich nun bei den Evos deutlich mehr als bei den Complex.
    Im Kontext wiederum dürfte dieser "Klanganteil" bzw. dieses Frequenzspektrum was mir grade nicht gefällt aber eines sein, dass sich im Kontext gut durchsetzt.
    Nicht umsonst sind ja viele Rock-Drummer mit 2oo2 unterwegs und klingen in Summe prima.


    Was mich mal interessieren würde: Sabian HHX Complex vs. Zildjian K Sweet. Auch die K Sweet klingen in meinen Ohren wirklich gut und gehen eventuell in eine ähnliche Richtung.
    Danke auf jeden Fall für den Vergleich!

    604, 904, D57c, D58c sind alles aus meiner Sicht gute Mikrofone.
    Persönliche subjektive Einordnung:
    - Das 604 ist ein wenig "wärmer" als das 904, entsprechend das 904 etwas "sauberer". Daher mag ich das 604 gerne an der Snare, wenn es ein "runder, druckvoller Snaresound" werden soll.
    - Die beiden Beyerdynamic liefern für mich etwas mehr "Präsenz/Attack", ohne "untenrum" zu wenig Druck zu haben im Vergleich zu 604 und 904. Sie klingen daher etwas mehr nach "Hi-Fi" bzw. vielleicht etwas schwächer in den Mitten.
    - Robuster dürften konstruktionsbedingt die Sennheiser sein. Wobei ich meine Beyerdynamic auch schon öfter getroffen habe, ohne das etwas zu Schaden kam.
    - Vorteile sehe ich beim D57c in der Variabilität bei der Positionierung. Die 604 und 904 ragen bei kleinen Toms oder der Snare mit der Originalhalterung für mich zu weit in den Kessel. Man kann dann zwar etwas "tricksen" mit der Halterung, ist aber dennoch eingeschränkt in den Optionen. Den Schwanenhals des D57c kann ich einfach mal näher ans Fell bringen oder auf andere Punkte fixieren.
    - Zudem kann ich mit dem D57c leichter auch mal zwei Toms mit einem Mikrofon abnehmen.


    Mit allen diesen Mikrofonen bekommt man einen guten Sound hin. Wenn es nicht klingen sollte, lag es nicht am Mikrofon in dieser Auswahl. Shure Beta 98 finde ich auch super und finde, dass die Beyer durchaus vom Sound in die Richtung gehen.
    Was mein Favorit ist, dürfte beim Durchlesen klar sein. ;)

    Die Ausführungen von Angus67 würde ich unterstreichen. Die Jungs die ich kenne und die auch mit unterschiedlichen Artists/Bands touren berichten alle in eine ähnliche Richtung:
    Du brauchst ein Netzwerk. In diesen Netzwerken sichern sich aber die "Platzhirsche" gerne auch gegenseitig ab. Denn einige sind von den Touren mit den ein bis drei Bands abhängig,
    wenn man dann mal hier eine Show nicht spielen kann, hat man sein Backup, der einem dann aber möglichst auch den eigenen Platz als Sub nicht streitig macht.


    Wichtig ist ansonsten auch:
    - Kein Arschloch sein. (Niemand will mit Arschlöchern eine Tour machen.)
    - Möglichst immer verfügbar sein. (Wer bei der falschen Anfrage absagt, bekommt eventuell keine zweite Chance an dieser Adresse.)
    - Bereitschaft, auch andere Aufgaben zu übernehmen (Merchandising, Fan-Treffen, Social Media). (Das ist auch eine Frage des Geldes. Muss hier separates Personal finanziert werden oder übernehmen das die Musiker mit?)
    - Auch "optisch" Bühnentauglich zu sein. (Befreundeter Musiker hat dafür mal in relativ kurzer Zeit 15 Kilo verloren und sich neu passend eingekleidet.)


    Aufdrängen sollte man sich aus meiner Sicht mit Leistungen und nicht indem man jemand anderes rausdrängt. Ich kenne einige Kollegen, die seit vielen Jahren gut im Touringgeschäft sind. Die sind komischerweise nicht immer die besten Musiker, aber Menschen, die man gerne als Freund hat/hätte. Und andere Kollegen, die musikalisch nochmal zwei Schippen besser sind, saßen auf "guten Hockern" nicht wirklich lange, weil es menschlich nicht gepasst hat.

    Ein wichtiger Teil bei dem Ganzen: Du brauchst aus meiner Erfahrung zwingend jemanden, der von der Materie Ahnung hat. Ansonsten hast Du bei "traditionellen Zweiflern" verloren. Wenn das nicht am Ende der ersten oder der zweiten Probe steht, werden die das Ganze ablehnen. Aber auf der anderen Seite: Wenn nur die Hälfte der Band mitmacht und dann am Ende in der Probe einen guten Sound auf dem Ohr hat ist auch was gewonnen.

    Letzten Endes wird jeder Musiker so oder so einen Kopfhörerverstärker bzw. ein kleines Mischpult benötigen. Ich würde einen Mix für alle machen und dann jedes individuelle Signal via Y-Kabel so splitten, dass jeder auf seinem kleinen Mischpult sich selbst zur Summe regeln kann. Ist zumindest ein Ansatz, der sich mit eurem Preisrahmen in Einklang bringen lassen sollte.

    Also jüngste Erfahrungen:
    Ich besitze ein E901 und ein Subkick und komme damit an meinem eigenen Kit (Aufnahmen) sowie beim Live-Mix (andere Bands) sehr gut klar. Musik geht von Pop bis dezenten Hardrock.
    Hier hatte ich mein E901 verliehen und habe trotzdem mal eine Probe aufnehmen wollen. Also habe ich das Sennheiser E606 einfach in die Bassdrum gelegt, am EQ etwas gebogen und hatte auf der Aufnahme einen prima Bassdrumsound. Klar anders als sonst. Aber mich hats überrascht und mir hats gefallen.


    Letztes Wochenende einen Gig gespielt in einer Location die etwas problematisch zu beschallen war. Der betreuende Techniker kennt mich und mein Kit und wollte gerne mal das Beta 52 in die Bassdrum packen statt meinem E901. Wir haben am Ende beides probiert und entgegen seiner Erwartung hat hier das E901 ihm besser gefallen.


    Das D6 und das E901 sind beides prima Mikrofone aus meiner Sicht. Wen man live mit einem der beiden keinen guten Sound für Rock-Musik hinbekommt, liegt es aus meiner Sicht nicht am Mikrofon. Es stimmt natürlich, dass man mit dem D6 auf einem Stativ mehr Möglichkeiten bei der Positionierung hat. Beim E901 hat man diese Option nicht. Die Frage ist halt, ob man diese Option braucht bzw. haben will. Je näher man mit dem D6 dem Schlagfell kommt, desto mehr Kick/Klick/Attack im Sound. Je weiter man sich vom Schlagfell entfernt, desto mehr Schub und weniger Attack bekommt man.


    Klares Votum für das D6, wenn man auch mal eine Bassdrum mit geschlossenem Resonanzfell abnehmen möchte oder des Loch im Reso zu klein ist, so dass man das E901 nur in die Bassdrum bekommt, indem man das Fell demontiert.


    Ich bin mit dem E901 zufrieden. Ich bin auch faul und freue mich, wenn ich keinen Mikrofonständer auf- und abbauen sowie transportieren muss.