Beiträge von Seven

    Ich habe die SE 215 als Backup immer dabei; auch wenn ich tontechnisch unterwegs bin. Bei mir funktioniert das nur mit Schaumstoff wirklich gut. Die SE215 machen einen soliden Job. Aber wer einmal besseres gehört und es sich prinzipiell leisten kann, wird mit den SE215 auf Dauer nicht glücklich.

    Die KZ ZS10 hatte ich mal getestet. Das war das unkomfortabelste was ich jemals im Ohr hatte; wobei natürlich jedes Ohr anders ist. Für mich hat es leider gar nicht gepasst.


    Was ich in meiner Karriere als Musiker bereut habe, ist nicht viel früher in gutes IEM investiert zu haben. Was bringt mir das teure Crash, das spezielle Ride, das stundenlange Stimmen oder das High End Drumkit, wenn ich selbst am Ende live davon alles durch einen Mono-Mix über einen 1-Weg-Hörer auf die Ohren bekomme? Klar geht das. Wird ja so jeden Tag auf vielen Bühnen dieser Welt so gemacht. Aber mein Antrieb zum Trommeln ist immer noch primär mein eigener Spaß und meine eigene Freude. Und die habe ich insbesondere dann, wenn ich mich und die Mitmusiker beim Trommeln nicht nur alle gut hören kann, sondern dann wenn es auch gut klingt. Dazu tragen insbesondere bei: Gute Hörer, eigener Stereo-Mix mit eigenem Zugriff auf alle Signale.


    Wenn es darum geht, dass man in vielen Situationen gut gewappnet ist, würde ich mir holen:

    - Behringer Flow 8 als eigenes Pult und Kopfhörerverstärker

    - Gute IEM-Hörer

    - Ein paar Y-Kabel


    Wenn es gut läuft, bekommt man einen eigenen Mix. Den legt man auf einen oder zwei Kanäle auf dem Flow und schickt es sich aufs Ohr.

    Einen Klick bekommt man auch immer noch dazu.

    Sollte man keinen eigenen Mix bekommen oder "nur" einen Mono-Mix würde ich mir mit den Y-Kabeln ein paar Kanäle splitten. Das könnte zB Lead Gesang und Bassdrum sein oder Gitarre, Bass und Snare. Voraussetzung ist natürlich, dass diese Instrumente alle mikrofoniert werden.



    Ich habe das bei einer Band wo ich öfter ausgeholfen habe folgendermaßen gemacht:

    - Die Band hat ein eigenes IEM-Pult, aber pro Musiker nur einen Mono Mix. Das klingt bei zwei stark verzerrten Gitarren, Keyboards, und mehreren Vocals schnell undifferenziert.

    - Also habe ich mir in meinem Mix die Gitarren komplett rausgedreht und mit den Y-Kabeln beide Gitarren jeweils auf einen Kanal in meinem Pult geführt. Kanal 1 war dann der Mono Mix. Kanal 2 war die eine Gitarre (die ich dann nach links gepannt habe) und Kanal 3 die andere Gitarre (die ich nach rechts gepannt habe). Für mich war der Sound damit zwei Klassen besser.

    Kannst Du das bitte einmal erläutern?

    ist ein Wirtschaftsgut vollständig abgeschrieben, wird jedoch weiterhin genutzt, ist es mit 1,-€ Restwert zu führen.

    Der Energieerhaltungssatz drückt die Erfahrungstatsache aus, dass die Energie eine Erhaltungsgröße ist, dass also die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems sich nicht mit der Zeit ändert.

    Diesen Aspekt wegen Glaubenskrieg B8 gegen B20 habe ich absichtlich nicht genannt, weil es sinnlos ist darüber zu debatieren. Es ging mir einzig um die momentanen Straßenpreise, die teils sehr verwirrend sein können. Manches ist auf dem Markt eben nicht rational erklärbar, weil es nicht nur um das Produkt an sich geht, sondern vielfach auch dessen Vermarktung Ausschlag gibt. Beispiele gibt es zur Genüge, man denke nur an die - meines Erachtens - noch immer überteuerten Ludwig Supraphonics und deren nachschweifenden Legenden.


    Und was Becken, Alter und Wein betrifft: doch auch hier gibt es genug Leute, die diese Auffassung teilen, dass ältere Becken im Alter besser werden, weil sie durch jahreslanges Draufspielen, Patina, Schweiß und Schmutz noch "musikalischer" und "weicher" werden. Oder weil "vintage" noch immer sehr gerne als Verkaufsargument dient. Auch diesen Teil habe ich explizit nicht angesprochen, weil man auch hier nicht weiß, ist dem so, ist es Esoterik oder nur Hokuspokus, ist es Kunst oder kann es schon weg oder was ist schon vintage?


    Lange Rede, gar kein Sinn: für mich sind HHX auch total überteuert, mir ging es nur um den momentanen Straßenpreis. Und aufgrund des momentanen Marktes - vielleicht ist es übermorgen wieder komplett anders - ist 250€ für ein 21 Ride der momentane ein fairer Verhandlungsspielraum. Nach unten geht immer... aber auch nach oben.

    Persönliche Meinung: B8 Becken haben mir bislang nie gefallen. Aber ich habe ja auch nicht alle getestet...


    Rational erklärbar? Ich habe mal Paiste Signature Becken über eBay teurer als Ladenpreis versteigert.


    Alte Becken: Ich hatte vor vielen Jahren mal einige Tage bei Drums Direkt Becken getestet (und auch die gleichen Modelle in neu bei Session (damals noch Musik Schmidt). Das ist nun kein wissenschaftlicher Vergleich. Aber ich hatte den subjektiven Eindruck, dass die alten Quickbeats besser klangen.


    Preise haben grundsätzlich natürlich angezogen. Aber die HHX sind echt extrem teuer geworden. Ich bin auch HHX Fan und habe davon einige Becken im Bestand. Warum die aber deutlich über den teuren Serien von Zildjian, Paiste oder Meinl liegen, kann ich mit Blick auf die Produkte an sich nicht nachvollziehen.

    Für ein gebrauchtes, unbeschädigtes Becken ohne Macken empfinde ich bei Privatverkauf seit 25 Jahren 60-70% des Ladenpreises als normal/fair an.

    Bei einem aktuellen NP von 600 EUR sind 250 EUR ein richtig guter Deal, wenn das Becken in entsprechendem Zustand ist. Das Alter spielt da meines Erachtens keine wesentliche Rolle.


    Es gibt aus meiner Erfahrung durchaus Becken, die im Alter auch besser werden. Zildjian A Quickbeat Hihats wären da so ein Beispiel. Die klingen "durchgedengelt" einfach viel besser als neu.

    Ich habe bislang bei keiner Challenge hier aktiv trommelnd teilgenommen, aber bei früheren Challenges auch schon mal abgestimmt. Ein paar Gedanken von der Seitenlinie:

    Ich finde die Idee im Grunde prima. Der Begriff "Challenge" gefällt mir schon weniger gut. Musik und Kunst zu bewerten finde ich persönlich schwierig, auch wenn ich natürlich nach selbst auch nach subjektiven Maßnahmen sagen kann was mir besser gefällt oder nach semi-objektiven Maßstäben, was wirklich besser ist.


    Ich würde das musikalische und weniger den Wettbewerb in den Vordergrund stellen. Also kein großen Hürden. Lieber weniger als mehr Regeln aufstellen. Und sowas wie Betrugsversuche? Ich weiß nicht. Das hier ist ein freies und unabhängiges Forum. Wer meint sich hier durch "Betrug" einen Vorteil für sein Ego verschaffen zu müssen, kann von mir nicht mal Mitleid erwarten.


    Keep it simple.


    Anregung: Da ich vermute, dass immer die gleichen üblichen Verdächtigen mitmachen, wäre es auch mal interessant sich Aufnahmen von vor 3 Jahren mit aktuellen Aufnahmen zu vergleichen. Wenn man dann noch hört, wer sich in welcher Form verbessert/entwickelt hat und die Person dann noch sagen kann, wie sie das erreicht bzw. was sie geübt hat... Das wäre doch ein Erkenntnisgewinne für alle.

    Bleib doch einfach dabei, derartige Aussagen als Deine eigene Meinung darzustellen. Und wenn Bob Katz mit seinem durchaus beachtlichen Werk von 2002 die alleinige und einzige Wahrheit gepachtet hätte, würde es heute niemand geben der Multibandkompression nutzt und entsprechend auch weder Hardwaregeräte. Es gibt genug Menschen die Multibandkompressopn einsetzen und deren Mixe die mit Multibandkompression sehr gut klingen.


    Ich mache sowohl Live-Mix als auch Studio-Mix. Live setze ich so gut wie nie Multibandkompression ein. Im Studio fast immer. Ich höre mir das immer auch A/B an und im Ergebnis bleibt der Multibandkompressor in der Regel an. Und jetzt?

    Sorry. Aber das ist in der absoluten Formulierung natürlich absoluter Bullshit.

    Ich verfolge selbst eher einen old school Ansatz bei der Nachbearbeitung. Verzichte z.B. fast vollständig auf Effekte, die nur auf Plugin-Ebene existieren können - z.B. Multiband-Kompression (klingt m.E. sowieso besch...eiden), dynamische EQs, Transienten-Designer u.ä. ... und dass ich kein Freund von Aligning von Schlagzeugspuren bin, wissen einige hier ja bereits.

    Dynamic EQ: BSS DPR 901 --> DPR-901II | BSS Networked Audio Systems | English

    Multiband Compressor: Behringer Combinator MDX 8000 oder Tube Tech SMC 2B --Mdx8000_D

    Transient Designer: SPL TD4 --> Transient Designer 4 – SPL


    Die Geräte gibts schon seit Ewigkeiten analog als 19" Geräte.

    Was man einsetzt ist natürlich Geschmackssache.

    Ich kann die Aufregung bzgl. der Preise nicht verstehen. Ein Anbieter, der in verschiedenen Preisklassen Angebote in die Regale stellt, packt nun eine limitierte Sonderedition in das höchste Regal. Letztlich betrifft das nur die paar wenigen Leute, die sich das leisten können & wollen und ein paar weitere Leute, die wollen, aber mangels Limitierung nicht können. Dem Rest kann der Preis doch vollkommen egal sein. Wie Ferrari oder Lamborghini seine Preise setzt ist mir doch auch vollkommen latte; auch wenn ich Autos mag und viele Exemplare der beiden Hersteller schön finde.


    Die Kritik, dass die Kits eben im Detail nicht den früheren Vorbildern entsprechen kann ich schon eher nachvollziehen. Nur wäre es vermutlich nochmal deutlich teurer geworden, wenn man abseits der SQ-Fertigung nochmal die limitierten Kits quasi individuell gebaut hätte. Aber ob jetzt 15.000 EUR oder 22.000 EUR wäre vermutlich echt egal gewesen.


    Es werden sich weltweit so oder so genug Sammler finden und den Rest kann man immer noch öffentlichkeitswirksam an ein paar Stars verschenken.

    Über die Preisentwicklung bei Sonor hatten wir uns vor geraumer Zeit ja schonmal intensiv hier im DF ausgetauscht. Sonor scheint nicht das Unternehmen mit großem Geldspeicher zu sein, dass mal eben umfangreich Geschenke zum Geburtstag verteilen kann. Das kann der Hans in Treppendorf sich viel eher leisten.

    Ich kann im Grunde das Voting pro Behringer X32 nur fett unterstreichen. X32/M32 sieht man auf der ganzen Welt vom Proberaum bis zu wirklich großen Bühnen. Das Ding hat sich als Digitalpult wie kein anderes durchgesetzt auf der Welt. In der Preisklasse hat das Ding keine Konkurrenz. Ich sehe keinen Grund über ein Zoom, Tascam oder Mackie nachzudenken.

    Ich hab "mein" Kit 2006 gekauft und sehe 18 Jahre später immer noch keinen Grund, warum ich ein anderes Set wegen neuer Features bräuchte. Son Quatsch wie GAS und Faulheit (immer ein Kit aufgebaut und eins ready to go) mal außen vor.


    Mein erster Lehrer (Jahrgang 1947) überlegt nun aufzuhören. Er hat sein letztes Kit 1984 gekauft. Er hat 40 Jahre nicht die Notwendigkeit gesehen etwas neues zu kaufen. Als Mapex auf den deutschen Markt kam und ich Anfang der 1990er vor der Wahl stand war seine Aussage: "Alles was die Welt nicht braucht ist noch ein Schlagzeug-Hersteller." Dabei muss ich sagen, dass ich viele gute Mapex-Kits über die Jahre gehört habe. Von daher würde ich trotz des peinlichen Marketings Mapex jetzt nicht ausschließen.

    Und ich dachte das sei ein Scherz... Eieiei.

    Ich hab live noch nie eDrum gespielt. Aber ich bin beim A-Kit eigentlich auf alle Ausfälle vorbereitet: Ersatzteile dabei. Zweite Fußmaschine, zwei Snares, 2er IEM-Hörer etc. Von daher kann ich den Ansatz schon verstehen.


    Der Keyboarder in der Band wo ich öfter als Sub dabei bin hat immer ein Backup-Keyboard dabei.

    Einige Tontechniker-Kollegen haben als Backup ein kleines digitales Pult als Backup im Gepäck.

    Es ist also nicht so, dass andere Musiker oder Techniker das Thema keine Rolle spielen würde.


    Ich habe aber auch noch nie erlebt, dass ein Auftritt nicht zustande kam oder abgebrochen werden musste wegen Ausfall von Equipment.

    Wenn ich vor der Wahl stehe, für eine Band einen Top-Sänger zu bekommen, mit dem, wegen anderer Bands, statt gewünschten 30 Proben und 20 Gigs pro Jahr nur ca. 10 Gigs und ca. 15 Proben machbar sind, würde ich das akzeptieren. Qualität beats Quantität.


    Kommen aber am Ende aber nur 5 Gigs und 5 Proben zustande, würde ich das nicht akzeptieren. Es kommt also drauf an.