Beiträge von Seven

    also 300 watt boxen und eine noch ältere version dieses yamaha powermixers sind eine GESANGSANLAGE und nicht tauglich noch viel mehr als acousticgitarren, keyboards und eben gesang zu verstärken. die beschreibung mit "spektakulären" 600 Watt ist Bauernfängerei. Erstmal ist das nicht viel und zweitens hat die Wattzahl nicht unbedingt was mit der Lautstärke zu tun. Wenn ich Boxen mit nem Scheisswirkungsgrad habe, nutzen mir auch 1000 Watt nüschd. D&B schafft zb. mit 4800 Watt deutlich mehr Output als zb Dynacord mit 6000 Watt.
    Um Drums (insbesondere Bassdrum) ordentlich zu übertragen, sollte zu den normalen Tops (oft Fullrangeboxen) auch eine Bassextension zum Zuge kommen. Das ganze MUSS getrennt laufen, entweder mit Passivweiche im Sub, oder mit Aktivweiche vor den Endstufen. Von Interesse wäre halt noch WAS ihr für eine Box besitzt. Die Rückkopplungen lassen sich oft vermeiden, indem man geschickt aufbaut. Je nach Charakteristik der Mikros sollten gewissen Winkel und Abstände eingehalten werden. Die Boxen gehören zb grundsätzlich VOR die Mikros, so dass sie nicht in die Mikros strahlen, als Monitorboxen sollten sie von vorne GEGEN die Mikros strahlen. Verbessern lässt sich der Sound und das Feedbackproblem durch den Einsatz eines Terzbandeqs. Davon sollte man aber auch Ahnung haben. Sinnvoller ist aber, der Einsatz von amtlichem Equipment. Dann treten solche Probleme oft gar nicht erst auf.


    Also wenn spezielle Fragen, sind kann ich dir eventuell helfen. Aber von Grundauf möchte ich das eigentlich jezz nicht breittreten hier.

    moin
    ich spiele auch seit jahren nur noch mit stöpsel, außer bei hotrod gigs, dann gehts auch ohne.
    über drummikrofonierung lies mal hier: http://www.paforum.de
    dort wird demnächst auch ein mikrotest mit SEHR vielen mikros durchgeführt werden. unter usern dort sind viele pros, die wissen was sie tun. und von dem mikro test solls wohl auch ne cd geben.


    ansonsten: mit shure sm57 kommt man schon ganz gut weit an den toms und an der snare. kick sollte was tauglicheres sein, sprich sennheiser E602 (glaube ich) oder Shure Beta91 oder Beta 52. Das AKG Ei ist nicht so beliebt, geht aber auch. nür für in ear tuts aber auch ein 57er mal in der bassdrum. das gute an dem mik ist, dass man es quasi für fast alles nutzen kann. Es ist nach wie vor DAS mikro an der snare und an der gitarre auch immer gern genommen.


    als pult würde ich was nehmen mit 2 fach parametrischer klangregelung, da drums idr am schwersten zu mixen sind, da hier oft mehr geschraubt wird, als bei vocals oder gitarren. da ich aber dein budget nicht kenne und ich denke das dir das zu teuer wird, wirds wohl ein behringer werden. manche sagen es wäre einwegpulte, ist sicher nicht ganz falsch. aber mein mx802 für in ear zwecke hat 4 jahre gehalten.
    wenn du condensator miks für hihat und overhead nutzt, muss phantom power sein, hat aber mittlerweile fast jedes neue pult. mit nem billigen 4 kanal behringer teil haste zwar keine tollen möglichkeiten mit dem eq was grade zu biegen, wegen der fixen frequenzen, aber für den anfang isses ok. wenn du mehr geld investieren willst, nimm eins mit parametrischen mitten und wenn noch mehr geld da ist, nimm ein allan&heath wizard.


    ansonsten
    wenn du fragen hast, melde dich einfach, das nette forum hier hilft dir sicher gerne weiter#
    gruß
    jan

    - es muss alles relaxt spielbar sein
    - wichtig: kick,snare,hat, ride
    - alles andere richtet sich danach
    - die bühnengröße gibt oft die setgröße vor, manchmal geht eben nur ein tom und ein 18" crashride
    - es sollte nicht zu viel zu schleppen sein
    - wenn es die platzverhältnisse zulassen nehme ich 3 toms mit
    - sitzposition heute viel höher als früher aber immer noch tendenziell niedrig
    - ich hab gerne sicht auf publikum und ich hoffe das publikum tut nicht so schwer daran mich auch mal zu sehen
    - also becken-tom-abstand recht hoch und direkt vor der birne wenig verbauen
    - ich hab halt so 1-3 verschiedene arten aufzubauen, die ich alle im kopf habe, so dass ich blind einen song mit augen spielen kann und trotzdem alles richtig und almost optimal treffe (ist zwar eher routine, aber gehört auch zum aubau)
    - ansonsten experimentiere ich auch nach 10 jahren spielen immer noch, vielleicht gibt es ja immer noch was zu verbessern, aber im grunde komme ich immer auf das selbe raus.