Beiträge von Chuck Boom

    Das ist einhundertprozentig ein simpler Begriff

    Nicht zwingend, ist aber auch wurscht. Ich denke nicht, dass es so ein Bauteil separat und auch nicht für deine Idee (Aufsatz für Beckenständer) gibt. Die die ich kenne, waren immer speziell Stative für Rototoms. Kannst nat. gucken, was der Baumarkt so hergibt an alternativen Anflanschmöglichkeiten.

    Ich habe mir das gerade bei meiner Fuma (gleiche Problematik) angesehen und erledigt. Da hatte das ausgeleierte Loch 5,5 mm. Dürfte bei dir ähnlich sein.

    Damit wäre eigentlich M7 (braucht 6 mm Vorbohrung) das nächste Gewinde der Wahl. Das gibt mein Schneidsatz aber leider nicht her. Für M6 ist das Loch zwar eigentlich schon etwas zu groß (5 mm Vorbohrung wären hier optimal), aber ich habe das jetzt erstmal so gemacht. Hält wieder eine Weile und nächstes Mal sind dann M8 fällig.

    Kann ich hier mit einem M5 Gewindebohrer nachbessern oder sollte man Richtung M6 gehen, da man vll zuviel entfernt und die Schraube nicht mehr richtig hält?

    M5 bringt nix, weil dein 5er Gewinde ja schon ausgefressen ist (passiert öfter an diesen Stellen bzw. bei Stahl vs. Guss). Da musst du schon eins höher gehen, also (6 oder besser) 8 mm.

    Mit dem Ermitteln der "Steigung" beim Gewinde habe ich Schwierigkeiten (siehe Abb.2). Kennt jmd dieses Maß bei den Pearl Schrauben?

    Das Maß bzw. die Steigung ist in dem Fall egal, weil a) eh nur ein paar Gewindegänge b) Guss und c) musst du eh ein neues Gewinde schneiden. Das alte (das quasi nicht mehr vorhanden ist) ausbessern zu wollen, kannst du vergessen. Nimm (Öl und) am besten M8 (M6 blüht in einem ausgefressenen ex M5-Gewinde in Guss sonst in nicht allzu ferner Zukunft dasselbe Schicksal).

    Ich hatte das ein Mal vor längerem gemacht und meine recht sicher 8 mm genommen zu haben (und dann statt 4-Kant eine ganz kurze Sechskantschraube) und das hielt sehr gut und lange. Demnächst muss ein neuer Patient ran. Werde gucken, ob 6 evtl. auch gehen und kann nachberichten bei Bedarf.

    Diese Frage ist kaum sinnvoll zu beantworten, weil es darauf so viele richtige und gleichzeitig falsche Antworten gibt wie Musiker bzw. Konstellationen derselben, zzgl. noch Musikeranhang/-background, aka Ehe-/Partner, Familie, Arbeitssituationen etc., der/die auch in der Regel eine ganz gewichtige Rolle spielt oder zumindest spielen kann.


    Anders gesagt: Was für eine Konstellation gut sein kann, beflügelt und passt, ist für eine andere destruktiv. Da spielen die jeweiligen Charaktere, Wünsche, individuellen Vorstellungen, Sachzwänge usw. rein, dann alles miteinander multipliziert bzw. vielmehr potenziert mit der Anzahl der Betroffenen, das ist quasi der Inbegriff von „komplex“. Oder anders ausgedrückt und wie so oft: Kommt drauf an.

    Hier wurde nun einiges spekuliert. Nur noch mal kurz zur Klarstellung: Ich kenne Mr. Rubin nicht und er ist mir auch komplett wurscht, wirklich. Ich bin auch auf nichts und niemanden neidisch, schon gar nicht auf Herrn Rubin. Ich behaupte auch nicht, dass er ein Trottel ist. So was liegt mir schon bei Leuten fern, die ich besser kenne. Er sagt ja auch einiges vernünftige, kein Ding. Aber schon in den paar Minuten halt auch hier und da m. E. Quatsch (s. u.).


    Ich bin übrigens auch voll bei zwaengo, was er zum Click, RHCP und steriler Musik sagt. Ich spiele nie mit Click. Rubin sagt aber an gemeinter Stelle das Gegenteil (!), nämlich dass dieser Song NICHT so gut geworden wäre, wenn er NICHT mit Click eingespielt worden wäre (ab 1:11). Und das halte ich weiterhin für Käse. Und er behauptet wörtlich, an ein paar Sekunden Strumming zu hören, dass der Song mit Click aufgenommen wurde. Da sage ich: nie im Leben. Bzw. wieviel würdest du denn wetten, dass du den Unterschied erkennst, wenn du von der Stelle noch 10 andere Takes hörst - mit aber vllt. auch ohne Click eingespielt? Ich halte dagegen.


    Dass RHCP super Musiker sind, die super zusammenspielen, unterschreibe ich sofort. Keine Frage das. Sagt er ja auch erst. Er sagt aber weiter, dass man s. E. keine besseren Musiker auf der Welt finden könne. Bei 1:09.55 ist übrigens noch Chris Dave der s. E. beste Drummer ... und klar, der Welt natürlich.


    Und ich meine nein, das muss man imho auch in einem langen Interview nicht so formulieren, zumal nicht ganz bewusst. Ich mag einfach diesen nervigen Gigantomanismus nicht. Unter "worlds best" machen wir es kaum. Mindestens jedes zweite Wasoderwerauchimmer war historisch, unfassbar, übermenschlich usw.. RHCP sind auf einem anderen Planeten.

    Ich finde es ein ehrlicheres und vor allem dann auch glaubhaftes Kompliment zu sagen "Die drei sind halt auch wirklich mal saugut und bilden zusammen eine organische Einheit, die sich blind versteht. Das Feel, der Groove tritt einem einfach in den Arsch, da passt alles." als dieses permanente (und damit irgendwann für mich unglaubhafte) alles und jeden hochjubeln zur (Halb-)Gottheit.


    Aber eigentlich ist das doch alles auch viel zu unwichtig. Mir zumindest. Peace meinerseits! ;)

    Dieser Beitrag veranschaulicht m.E. ganz gut, warum die Amis (und auch die Engländer) seit Beginn des letzten Jahrhunderts unterm Strich die kreativste bzw. innovativste und meistens auch einfach bessere Musik als z.B. die Deutschen gemacht haben. Die sind halt einfach nicht so verkopft und kleinkariert wie die Deutschen und wissen, dass es dabei vor allem um Emotion geht. Da hängt sich keiner an so überzogenen Formulierungen von Rubin auf, weil jeder weiß was er damit meint.

    Wenn man dem Sinn von Wörtern aktiv und passiv keine Bedeutung mehr zumisst, werden reden und schreiben zu Unsinn.


    Aber vielleicht meintest du das ja auch gar nicht so, sondern hast einfach nur Text abgesondert (am End in der Hoffnung, damit ein kreativerer, innovativerer und einfach besserer Musiker zu werden, so wie ein Ami oder Engländer), weil es auf Sinn und Bedeutung von Text ja eh nicht ankommt? :D Oh män.

    Ich habe mir nur ein paar Minuten angesehen, aber in den paar Minuten erzählt er schon ziemlich viel Quatsch.

    Selbst den amerikanischen Hang zum Superlativen angerechnet, disqualifiziert man sich einfach komplett mit der Aussage, die Chilli Peppers seien die 3 besten Musiker der Welt. Allein die Idee, man könne da eine Rangliste aufstellen, stilübergreifend und objektiv … prima Musikphilosoph.

    Und dass der eine Song da mit Click aufgenommen sei und er ohne Click nicht der Song geworden wäre … auch Bullshit. Es gibt sicher tausende Gitarristen und Drummer, die das tight, timingfest, groovy und genauso gut ohne Click einspielen könnten.


    Wenigstens hatte er in der Deko nicht auch noch weiße Klamotten an.

    Zu Teil 2 des Startposts: Den gesuchten Sound können eine mindestens dreistellige Anzahl von Snares einer mindestens zweistelligen Anzahl von Herstellern liefern. Und das übrigens in zig Holzarten UND anderen Materialien. Und auch bzw. gerade ohne Gussreifen. Von der Relevanz von Fellen und Teppichen für diese Frage schwanz zu geigen.


    Man kann sich nun natürlich auf die in Teil 1 angegebenen 2 Snares beschränken; Im Grunde genommen ginge das aber doch am Kern vorbei bzw. wäre unvollständig (und suboptimal).

    Interessant und viel relevanter wäre ja mal ein Vergleichsvideo aus Wohnungen darunter mit verschiedenen Böden / Decken ("60er Jahre Prä-Ölkrisen-Leichtbau", "80er-Jahre mit Fußbodenheizung", "Altbau unsaniert, Eicheparkett" usw.). Die Fuma scheint immer noch ganz ordentlich zu böllern.

    Mal andersrum gefragt: Es geht dir doch vermutlich nicht um mathematische Formeln an sich. Du möchtest das ja vermutlich musikalisch anwenden (aka spielen), oder? Dann vergiss am besten alle Prozentwerte und Rechenschieber-Modelle. Du brauchst ja was, um im Spiel sofort umschalten zu können (ohne Nachkommaprozente ausrechnen oder den Click umstellen zu müssen).


    Trick dafür: Der neue Puls liegt a) entweder in der Mikrotime oder b) die Schläge fallen immer abwechselnd zusammen bzw. exakt zwischen einander.

    Bei deiner ursprünglichen Frage (Startpost) ginge das so: Starttempo z. B. Viertel = 60, dann wäre das modulierte Tempo 90. Zum verdeutlichen kannst du mit rechts das Ausgangstempo 60 bpm klopfen. Schlägst du dagegen mit links Vierteltriolen, schlägt deine linke Hand 90 bpm. Um von 90 wieder auf 60 zu kommen … schlägst du beide Hände genauso weiter. ^^

    Ist eine reine (mentale) Fokussache, quasi ein akustisches Kippbild, was du als „richtigen“ Grundpuls fühlst. Einmal die rechte Hand (60), dann spielt links (90) Vierteltriolen. Nimmst du links (90) als „wahren“ Puls, liegt der langsamer modulierte Puls rechts und wie oben unter b) beschrieben immer abwechselnd erst zeitgleich und dann exakt zwischen 2 Schlägen. Und das ist musikalisch (sofortiges Umschalten) auch mental zu handhaben. Prozente und Brüche helfen dir da nicht.


    {Wegen deiner Frage nur zur Vervollständigung noch zu a): hör mal hier

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    rein und klopf die -vollständige- Mikrotime mit. Ab ca. 3:25 gibt es eine metrische Modulation hin auf straighte 16tel und später wieder zurück ins Ternäre. Auch hier könnte man mit Prozenten theoretisieren, bringt aber musikalisch / am Set nix. Praktischer Aufhänger / Anker ist die Mikrotime.}

    Mein Punkt ist allgemeiner Natur : Ich hatte das Beispiel genannt über Vierteltriolen in ein (hier dann 33%) schnelleres Tempo zu modulieren und dann eben über punktierte Viertel zurückzukommen. Ich könnte jetzt aber auch eine Transformation von Achtel in Achtelquintolen vornehmen (demnach das Tempo nur um 20% hochdrehen). Wie käme ich dann wieder zurück auf meine ursprüngliche Achtel zurück ? Oder eben ganz allgemein : Wenn ich von einem Notenwert n ausgehe ein Notenwert m für die Modulation nutze, welchen Notenwert X brauche ich für die Rückmodulation ?


    Diskutiertes Beispiel: n = Viertel m= Vierteltriole X= punktierte Viertel

    Du gehst das rein mathematisch an.


    Punkt 1: Du hast einen Denkfehler drin (befindest dich damit aber in reichlicher Gesellschaft, ist ein typischer Perspektiven-Fehler). Von Vierteln zu Viertel-Triolen ist eine Steigerung um 50%, nicht 33%. Und weiter: wenn etwas um 50% fällt, muss dieses um 100% steigen, um wieder auf denselben Wert zu kommen. Oder bei dir: um von Viertel-Triolen (50% schneller) zurückzukommen auf Viertel, musst du 33,3...% langsamer werden.


    Punkt 2: Sowas wird musikalisch in der Regel anders umgesetzt, nicht-mathematisch. Gern genommen z. B. von straight-binäen 16teln auf ein ternäres Feel (z. B. 12/8) oder anders rum (z. B. bei White Punks on Dope / TV-Glotzer), indem man sich an der Mikrotime orientiert. Diese läuft beim genannten Beispiel durch und man hat damit einen klaren Bezug.


    Natürlich gibt es auch (seltener) die harte mathematische Tour, wo es keinen Bezug in der Mikrotime gibt, aber an einem geht auch oder gerade da kein Weg vorbei: üben und fühlen. Und fühlen. Und üben. Und so weiter.

    Oder anders: Frag dich mal, wie du aktuell von Viertel auf Viertel-Triolen kommst (da du das so schrubst, gehe ich davon aus, dass du das kannst).

    Spoileralarm: du hast es geübt und gefühlt.

    Kann jemand dieses Badge zuordnen, was zum Holz sagen und einschätzen, was eine entsprechende Snare ca. wert wäre?


    Ich kenne die alte ovale Form von Ms oder Pro Ms. Wie zu sehen ist aber kein M, Pro M, V o. Ä. auf dem Badge. Ich vermute einen Vorläufer oder alte Mars oder Venus (oder eine Setbeigabe?). Die Abhebe ist billig und die Verarbeitung insgesamt unaufwändig, ganz klar eine günstige Snare, aber das Ding klingt gut.