Beiträge von Chuck Boom

    Ich denke aber nicht, dass man durch Handhaltung so viel machen kann.

    Da würde ich wie gesagt die Sticks nicht so schnell ins Korn werfen. Vllt. nicht durch Handhaltung alleine, aber in Verbindung mit der Stickhaltung (eine komplexe Sache mit etlichen Variablen) geht da einiges.


    BTW wären einzwo Fotos oder am besten ein Video von deinem Spiel hilfreich. Vielleicht kann man da ja auch schon einen Haken erkennen.

    Denn eigentlich muss man das Handgelenk gar nicht allzu viel auslenken beim Schlag. Eine leichte Beugung reicht in aller Regel.


    Undoder mal eine / ein paar Stunden bei z. B. Claus Hessler nehmen. Der hat sich schon viele Gedanken zum Thema gemacht und hat da völlig zu Recht einen päpstlichen Ruf. Claus Hessler | Drummer - Author - Educator

    Könntest du nicht noch an anderen Stellschrauben was drehen? Z. B. der Schlegel- und / oder der Handhaltung sowie der Schlagtechnik? Hier kann man durch eine Veränderung der Haltung - wo liegt der Schlegel in der Hand bzw. an den Fingern genau auf, welche Finger beteilige ich, wo / mit welchen/m Finger/n wird er hauptsächlich geführt, wo liegt der Daumen, Hand-Unterarm-Haltung german / american / french, wie fest halte ich den Schlegel / geht´s auch lockerer, evtl. den Ellenbogen mehr in die Bewegung einbeziehen usw. - ja noch einiges am Bewegungsradius bzw. dem Schlag an sich beeinflussen.

    "Die bekannte blaue Gel-Spielfläche spielt sich fast wie ein weiches Kissen"

    "So gut wie Ommas olles Pupskissen eignet sich das Teil zwar nicht, aber immerhin fast (echt ma jetzt!). Dafür kostet es aber auch nur viel zu viel."

    Die alten blauen sind außerdem immer irgendwann aufgeplatzt und deren Sinn hat sich auch mir noch nie erschlossen. Dass man damit neben der lesenden Frau sitzen und üben kann, ohne von selbiger erwürgt zu werden ... na probiert´s selbst.

    Wenn es geht (und es geht fast immer irgendwie): Seht zu, dass ihr den >Raum< (im Sinne vom Kubikmetern), in dem ihr probt, verkleinert. Dann habt ihr nur diese m³ zu heizen und die Wärme hält sich auch viel besser. Das macht wirklich viel aus.

    Die praktische Umsetzung hängt von den Gegebenheiten ab. Könnt ihr mit Vorhängen was abtrennen, die Decke noch abhängen (falls sie sehr hoch ist), oder ähnliches?

    Weitere Idee (vllt. am einfachsten): Einen Pavillon / Raucher-Zelt (wie sie teils vor Kneipen stehen) aufstellen und da drin proben. Habe ich neulich sogar in einer Musikschule gesehen.

    Ausgehirntes Zeug u. a. in der Art hab ich auch länger geübt (vermutlich in der stillen Hoffnung, dass ich damit "leichtere" Sachen ja automatisch mitübe und auch schneller drauf habe). War leider ein Irrweg. Das Hirn arbeitet anders. Jede Anforderung / Bewegung muss individuell gelernt und abgespeichert werden (meine ich beobachtet zu haben, ohne Hirnforscher zu sein).


    Wie du ja selbst merkst, kannst du nun verschieden überlagerte Paradiddle-Hand-Fuß-Kombis - aber hast Probleme, mit der HH einen simplen Puls zu treten.


    Und was m. E. ein noch interessanterer Gedanke ist: Du wirst diese Brainfucker zu über 99% nie musikalisch sinnvoll einsetzen UND du könntest in der Zeit viel sinnvollere Sachen üben (die dich weiter bringen).


    Diese Hand-Fuß-Paradiddle-Kombis mache ich zwar auch noch, aber nur morgens kurz im Büro, wenn der Rechner gemütlich hochfährt, das reicht. (Dabei die Hände doppelt so schnell wie die Füße oder umgekehrt, also dass man 4 Hand-Paradiddles über 2 Fuß-P. spielt oder umgekehrt.) Ansonsten übe ich mittlerweile vermeintlich einfachere, aber musikalisch auch anwendbare Sachen (und nat. immer auch den musikalischen Ausdruck, das WIE, im Blick behalten) und fahre damit glaube ich deutlich besser.

    Ausweiskopie zwingend erfordelich!!

    Du hast eine solche im Laden gelassen? Nix gegen deinen Kumpel, aber solche Ansinnen greifen um sich, werden immer bedenkenloser gefordert* und befolgt und können unschöne Folgen haben. Mit Ausweisdaten /-kopien kann man viel anstellen.


    (* Kürzlich wollte ich z. B. von einer der größten deutschen Firmen eine Auskunft einholen. Deren Team Datenschutz (!!) bat mich zur Verifizierung - die ich schon auf anderem Weg geleistet hatte! - zusätzlich um leserliche Kopien von Vorder- und Rückseite meines Persos. Allein das ist schon ein Unding. Und dafür wurde mir nicht etwa ein gesicherter Zugang mit Uploadmöglichkeit angeboten ... ich sollte das per Mail schicken. Unfassbar.)

    Buzzz …


    Wenn man an die Adresse sendet, die man vom Käufer mitgeteilt bekommen hat, ist man raus. (Als privater Verkäufer sogar auch, was Transportschäden betrifft - solange es gut genug verpackt war.)


    Ebensowenig muss man als Verkäufer nachweisen, dass ein behaupteter Schaden zunächst nicht vorlag. Derjenige, der aus dem behaupteten Schaden ein Recht ableiten möchte, also der Käufer, muss nachweisen, dass der Schaden schon vorlag (und z. B. verschwiegen wurde; Grundsatz der objektiven Beweislast).


    Unabhängig davon ist es natürlich schön und spart Zeit und Nerven, wenn man entlastende Nachweise hat, klar.


    Ich hatte übrigens schon beides: die unbestimmten Anfragen eine Sekunde nach Einstellen des Artikels, aber auch Anfragen wie obige, wo ein netter und unkomplizierter Käufer dahinter stand und alles glatt lief.

    Bevor du über derartige Maßnahmen nachdenkst, würde ich mir erst mal Gedanken um Nachbarn machen. "Haus" klingt alleine bewohnt bzw. so, als wäre Lärmen bislang kein Problem gewesen. In einer Wohnung kann man in aller Regel nicht einfach so bzw. nur mit ein paar Akustikschaumtäfelchen an der Wand trommeln, ohne Nachbarn gehörig und oft auch justitiabel auf die Nerven zu gehen.


    RIR wäre evtl. eine Lösung, aber auch nicht garantiert bzw. nur, wenn er gut gemacht ist.

    Hört sich widersprüchlich an (weiß immer wo ich bin - weiß nicht wo ich hin soll).


    Kann es sein, dass dich die Betonungen innerhalb der Takte verwirren? Bei deinem konkreten Song liegen die auf 1, 2+ (und 4). D. h. dass z. B. die Snare auf 2 „in der Luft hängt“ (und die beiden Schläge auf 2a und 3e auch etwas verloren liegen). Macht dich das evtl. kirre?

    Ich finde überhaupt keine Anhaltspunkte bei den anderen Instrumenten oder auch im Gesang. Man könnte auch sagen, ich verstehe nicht, wo das Schlagzeug hingehört.

    Was meinst du genau, speziell mit "wo es hingehört"? Geht es um den Puls, den du nicht (genug) wahrnimmst? Oder "verstehst" du das Feel nicht?


    Blues 12-Takter sind oft in der Form (3 x 4 Takte): 4 T. Tonika (Grundton), 2 T. Subdominante + 2 T. Grundton, 1 T. Dominante > und die hört man gut weil hoch und meist mit etwas mehr Nachdruck gespielt / Höhepunkt des Spannungsbogens, danach wieder Entspannung über 1 T. Subd. + 2 T. Grundton, kurz TTTT SSTT DSTT, wobei das Storytelling der drei Pakete auch gut als Orientierung dienen kann und meist so läuft: 1. Ich sag dir ..., 2. Ich sag´s dir noch mal, 3. Fazit, also z. B. "Ihr Leut, was hatt ich n Schädel heute morgen, uiuiui, was hatt ich doch n Schädel heut morgen, Bier Nr. 18 muss wohl schon schlecht gewesen sein.