Beiträge von Chuck Boom

    Ein paar konkrete Beispiele wären in der Tat gut, ferner einzwo Infos, wie lange du schon spielst und wie du deinen "Level" einschätzt.


    Ein paar allgemeine Hinweise:


    - Wie schon erwähnt: Für die restliche Band und erst recht für´s Publikum kommt es nur seltenst darauf an, dass jeder Schlag original ist. Hauptsache das Feel und der Flow stimmen.


    - Es kommt oft mehr darauf an, WIE man etwas spielt, statt WAS man genau spielt. D. h. weiter, die mögliche Vorstellung (die hinter solchen Fragen stehen kann) "Wenn ich die genauen Noten / Schläge nachspiele, spiele ich genauso wie XY" trifft leider nicht zu. Also so überhaupt nicht. Leider.


    - Der allgemeinen Fortentwicklung des eigenen Spiels dient man daher auch meist mehr, wenn man sich vorwiegend auf grundlegende Fertigkeiten konzentriert und diese übt, statt einzelne Lieder / Passagen nachzuahmen. Keine Frage, das macht Laune und bringt einen auch ein Stück weiter, je nach Anspruch und Ziel sollte sowas aber eher der Nachtisch und nicht die Hauptspeise sein.

    Ist es wirklich so, dass jede Quante auf jedem Brett glücklich werden kann?

    Ich zweifle daran.

    Man gewöhnt sich vllt. nicht an allem, aber zumindest an vielem. Von Extremen (Schuhgröße 48 auf einer Spongebob-Fuma, eine Signature für einen 4-Jährigen) mal abgesehen.


    Wobei ich - leider - auch sehr Fuma-sensibel bin. Eine fremde Fuma kann mich ziemlich aus dem Tritt (jaja) bringen bzw. brauche ich selbst bei meinen eigenen und seit Jahren gespielten Fumas immer eine Weile, mich z. B. von der Yamaha auf die Eli umzustellen, weil die sich komplett anders spielen.

    Neben dem Brett sind es m. E. aber oft andere und teils wichtigere Faktoren, die das Spielgefühl ausmachen. Z. B. die verbaute Feder (Stärke, Federweg). Und nat. Winkel etc.. Die Brettlänge empfinde ich oft als gar nicht so ausschlaggebend (jaaa doch, is ja gut jetzt).

    Ich verstehe, was du meinst und spiele ganz überwiegend selbst so, aber nur zur Ergänzung: Auch wenn man Heeldown spielt, kann man bei Bedarf die Lautstärke eines Schlags erhöhen, wenn man den Fuß (heeldown) mit Einsatz der Oberschenkelmuskeln quasi nach vorne schiebt. "Quasi" deshalb, weil er dabei nicht nach vorne wandert (höchstens vllt. ein paar mm), sondern von der (aufliegenden) Ferse gehalten wird. So werden die Zehen sozusagen über den "arretierten Kipppunkt Ferse geschoben" und bekommen damit mehr Kraft beim Schlag. Jojo M. hat den Trick meine ich auch mal vorgestellt.


    Aber nat. sollte diese Spannung kein Dauerzustand sein.


    Und wir sollten das vllt. hier (in diesem Faden) nicht allzu sehr vertiefen (b. B. lagere ich es gerne aus).

    In deiner Schilderung scheinen mir noch einzwo Unklarheiten zu stecken, die sollten vllt. erst mal ausgeräumt werden. Also, Sänger war auf 2 (Gruppe 1 > 48V aktiv oder nicht?), (deine OH auf 7/8, Gruppe 2 mit 48 V), Bass auf 13 (was eig. bei Aufteilung in 4 Gruppe 4 sein müsste - 13-16 -, du schreibst aber 9-13; egal, jedenfalls hier auch mit 48 V).


    War auf Gruppe 1 mit dem Sänger auch 48 V zugeschaltet? Bzw. welche Gruppe meinst du, wenn du schreibst "Ausschalten der Phantomspeisung auf dieser Gruppe war effektiv"? Die vom Bass (weil "Schickt der Bass-Verstärker die 48V mit lieben Gruß zurück ans Mischpult? Warum landen sie dann auf einem anderen Kanal") oder von Gruppe 1?


    Unabhängig davon kann ich hierzu

    Würde mich interessieren ob das schon mal jemand in ähnlicher Form erlebt hat

    Ähnliches berichten. Habe neulich bei einem Mischer mit aktiver +48V ein Kabel gezogen (oder eingesteckt? nee, meine gezogen, vermutlich egal). Die Masterfader waren zwar offen, aber am entsprechenden Kanal habe ich sowohl Gain als auch Level vorher genullt. Nach meinem Verständnis hätte der Kanal damit lahmgelgt / stumm sein müssen. Beim Ziehen haben sich die Boxen dennoch für und mit einem fetten Knall bedankt. Ein Kollege meinte, das habe wohl an der aktiven PS gelegen (konnte man an dem Mixer nur komplett zu- oder abschalten, nicht gesondert). So viel zum Bericht, mit großer Ahnung oder Erklärungen kann ich leider nicht dienen.

    Ich war neulich im Studio und der Chef hatte zum einen OHs wie üblich mit etwas Abstand über dem Set platziert, außerdem aber noch 2 OHs press unter die (gedämmte) Decke gequetscht (um die auch von dir gefürchteten Reflektionen zu vermeiden, grenzflächenmäßig, waren aber keine).

    Unabhängig davon würde ich hier auf die alte Weisheit Versuch macht kluch setzen und einfach probieren. Alle Theorie ist ja bekanntlich noppenschaumgrau.

    Sieht ja erst mal so weit gut aus. Wenn Abholung geht ...


    Was ich mich öfter frage: Das Bewertungssystem da ist ja eig. ganz gut und hilfreich, aber manches finde ich seltsam. Warum hat z. B. jener jetzt bei jeweils nur 1 von 3 Punkten für Freundlichkeit und Zuverlässigkeit (was eig. ein klares Indiz für "Finger weg" ist) trotzdem ein "TOP"? Oder: manchmal bekommt man schon nach kurzem Schriftwechsel die Schaltfläche zum Bewerten präsentiert, manchmal kommt die aber auch nach viel Hin und Her nie. Ich könnte sie gerade gut für so ein Arschtörtchen gebrauchen (alles geklärt, Kauf zugesagt, Termin vereinbart, nicht erschienen, seitdem Funkstille). Hier fehlt der Bewertungsbutton leider ...

    Danke für die guten Berichte. Der Vollständigkeit halber sollte man auch noch die Reifen mit in die Prüfung einbeziehen. Ein nicht-planer (oder manchmal auch stärker unrunder) Reifen hat für die Fellauflage einen ähnlichen Effekt wie ein Tal im Kessel bzw. der Gratung (dass der Fell-Kessel-Kontakt ungleichmäßig / suboptimal oder auch teils unterbrochen ist).

    Das Uhu-Granulat habe ich auch mal versucht, das saugte aus meinem Raum ca. 1 (versifften) Liter in 3 Wochen. Oder anders ausgedrückt war das Zeug (für mich) völligst unnütz. Der deswegen daraufhin angeschaffte elektrische zog mir direkt mal 5 Liter in nicht mal 2 Tagen. Das Geld ist gut investiert.


    Stete Temperatur hat mit Dämmung nur bedingt zu tun (es sei denn das Fenster wäre nicht zu schließen). Erste Wahl wäre eig. eine Heizung. Undichtigkeiten am Fenster kann man je nach Ursache / Größe mit diversen Mitteln dichten (> Baumarkt). Da das deine Hauptfrage ist, wären hier nähere Infos gut (Größe + Anzahl der Fenster, Bilder von undichten Stellen etc.). Prinzipiell: Dämm-Klebestreifen für Fenster, Bauschaum, Matratze, zugeschnittene Spanplatte + Bauschaum ...


    Dass dir der Straßenlärm zu laut ist, spricht dafür, dass Schlagzeugspielen im Haus anscheinend unproblematisch ist und eine Lärmdämmung nach außen / oben nicht nötig zu sein scheint. Das ist schonmal gut, insbesondere bei 10 m².

    Ein Aspekt zur Entscheidung wäre noch, wie du deine Toms üblicherweise stimmst. Nicht im Verhältnis zueinander, sondern allgemein > eher hoch, mittel, tief? Bei tiefer Stimmung wäre der "Sinn" eines 18ers wohl kaum gegeben (und auch bei mittlerer m. E. nur bedingt; ich hatte bei zwei Sets 18er). Neben einem tief oder zumindest saftig-satt gestimmten 16er ist die Ausbeute nach unten m. E. marginal. Bei hoher jazziger Stimmung mag ein 18er noch einen Unterschied machen - aber wer kauft sich ein 18er und stimmt es dann hoch? Das 10er (Mopedtacho, muha) müsste dann schon Richtung Bongo gehen. (Ich kenne jemanden, der sein Set so stimmt. Mein Fall ist das nicht.)


    Auch aus Wertschöpfungs- bzw. -erhaltungsgesichtspunkten wäre ein 14er sinnvoller. 10-12-14-16 sind gängiger als 10-12-16-18.


    Und ein 18er ist bei Bestellung vermutlich (auch in Relation) noch deutlich teurer als ein 14er. Und braucht mehr Platz im Auto.

    WYSIWYH (what you see is what you have) - ein Paiste Stambul. Wollte vor deinem Post gerade noch einwerfen, dass die Becken evtl. das beste am Set sein könnten. Leider nun kein K Istanbul o. ä., aber auch nicht verkehrt. Was sind denn die Hats für welche?