Beiträge von Chuck Boom

    Zum Trost für alle verängstigten gibt es ja noch Assimovs Robotergetzte

    Wer allerdings I, Robot gesehen hat ... 8o


    Auch wenn KI vllt. noch so tolle Musik ... wie sagt man - herstellen? wird, sehe ich nicht das Ende der Musik, wie wir sie kennen. Es werden imho auch fortan Menschen bei bestem Wetter stundenlang im mumpfingen Keller verschwinden, Saiten zupfen und Trommeln behauen (statt auf Bildschirme zu starren o. Ä.). Einfach weil es Menschen Spaß macht. Und es wird m. E. auch weiter Veranstaltungen aller Couleur mit Live-Bands geben. Weil die Leute auch weiterhin Bock drauf haben werden. Auch eine noch so hübsch animierte und geschmückte KI-Büchse auf der Bühne wird Publikum wohl nicht so begeistern können, wie echte Menschen.

    Ich sehe keine Möglichkeit, außer den Bock dann zum Gärtner zu machen und Feuer mit Feuer zu bekämpfen.


    Dies wird dann allerdings in die Hose gehen: wenn die technischen Steuerungssysteme so intelligent sind, dass sie nur noch durch intelligente Steuerungssysteme zu kontrollieren sind, gehört nicht viel dazu, zu erahnen, dass ab einem bestimmten Punkt sich das gesamte K.I. System verselbstständigt haben wird, sodass wir es nicht mehr unter kontrolle haben. Das ist dann der Punkt, wo die K.I. "Bewusstsein erlangt",

    Ah, noch ein Terminator-Fan. :Q

    Musik ist eh einfach nicht mehr Hip, die heutige Jugend, die eigentlich immer Träger der musikalischen Entwicklung war , interessiert sich für vieles andere mehr als für Musik, die gängigen Hits kommen nur noch mit 2-3 Harmonien aus, die dargebotenen Melodien sind an Dürftigkeit nicht mehr zu überbieten und orientieren sich eher an der Qualität alter Computerspiele, als an gelungenen Songs.


    Alles hat ein Ende, So auch das Zeitalter der Musik.

    Da bist du aber schon arg bzw. zu pessimistisch unterwegs m. E.. So schlimm sehe ich die Lage nicht. Auch dass KI für alle/s Kreative ein Desaster werden wird, glaube ich nicht. Wurden die letzten großen Veränderungen in dem Feld (Computer und das Internet) auch nicht. Es wird sich vermutlich wie schon so oft vieles ändern, es wird ruckeln und knirschen, einiges bröckeln, aber auch Neues entstehen und vor allem wird sich der Mensch daran gewöhnen und damit umzugehen lernen. Hoffe und vermute ich.

    Wenn sich mal eine Gelegenheit ergibt werde ich mir auch ne 22er in in etwa 10 Zoll Tiefe kürzen.

    sonst hätte ich auch Verwendung für so ein handliches Trömmelchen.

    Also wenn alle danach lechzen - ich hätte da eine 22 x 10 Pearl WLX, gekürzt und beidseits neu gegratet durch WAHAN. Innen habe ich noch eine Gewindestange eingebaut, zum einen als Stabilisator (kann man sorgenfrei Toms oder sonstwas draufpacken), zum andern kann man daran auch gleich noch eine BD-Mikro-Halterung anbringen (hab ich glaub ich sogar schon gemacht, weiß gar nicht mehr so genau). Eine kurze Bag gäbe es auch noch.

    Falls mich jemand monetär ^^ überzeugen möchte, dass er sie nötiger braucht als ich, bitte PN.

    Hallo Daniel!

    Ich sehe mich kaum in der Lage, anhand eines Probespielens auf meinem Niveau, ein Urteil über die akustische Güte der Kessel zu fällen.

    Gute Nachricht: Das ist gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist das:

    Aufgrund meines berufbedingt guten technischen Verständnisses, kann ich altersbedingte Gebrauchsspuren durchaus von Schäden mit Wirkung unterscheiden.

    Die rein technische Güte der Kessel, z. B. ob die Gratungen Macken haben und ob sie (auf eine glatte Fläche gelegt) plan sind, ist DAS Kriterium. Die akustische Güte wird zu weit über 90% dadurch bestimmt, ob die Gratungen gut, die Kessel plan und rund und welche Felle wie aufgezogen und gestimmt sind. Ein weiterer Faktior akustischer Güte ist dann noch das Üben.


    Dann wäre noch die Frage, ob du mit 24er BDs und tiefen Tomkesseln gut zurecht kommst bzw. sie magst (sind nicht jedermanns Sache), aber das findet sich mit der Zeit. Wenn der Preis ok ist und das Set technisch in Ordnung, kannst du erst mal nicht viel verkehrt machen. Ob die Größen was für dich sind (oder du vllt. doch besser mit kleineren BDs und weniger Toms bedient wärst) etc. wird sich dann im Lauf der Zeit zeigen. Solange genug Platz da ist, kann man sich ja auch mehrere Sets in verschiedenen Größen gönnen, es gibt ja zum Glück keine Jeder-nur-ein-Set-Regel (uff ...).

    Bierdeckel!


    Prima Sache für unebene und / oder abschüssige "Naturbodenbühnen". Leicht, klein und variabel portionierbar. Quasi das Gaffa unter den Ausgleichselementen. Ohne Bierdeckel unter mehreren Ständerfüßen wäre ich gestern auf- und manches andere umgeschmissen gewesen.

    Hm, müsste man selbst in den Händen haben. Allzu viel sieht man auf dem Video ja nicht, aber was mir auffiel: Ich höre nicht, dass der Teppich sich beim Spannen ans Reso legt (das typische Rascheln). Den Hebel bewegt er mehrfach hin und her und den Teppich hört man (ich) überhaupt nicht. (Könnte dafür sprechen, dass die Abhebe nicht gut eingestellt ist, das ist bei denen oft Feinstarbeit.) Fehlt der Gegendruck durch die Teppichspannung, löst sich der Hebel nat. auch fast von selbst. Der Hebel sollte üblicherweise bei ca. 2/3 des Weges einen kleinen "Widerstandshügel" überwinden müssen.


    Also vllt. mal die Teppichspannung kontrollieren und auch die Umlenkrollen (kann man auch einstellen in Tiefe und Lage).


    Last not least kann man die Abhebe mal abmontieren und alles Fett und Öl von der Hebelmechanik reiben.


    Wenn die Portokosten übernommen werden, guck ich mir das auch gerne mal an und sehe zu, was geht (aber nat. ohne Erfolgsgarantie).

    Leider löst sich die Teppichabhebung bei stärkerem Spiel.

    Das ist zu unspezifisch. Also Tipp 1: erst mal die genaue Ursache herausfinden. Löst sich der Teppich (das Band, die Schnur) aus der Klemme? Oder sind die Klemmen intakt und die Spannschraube dreht sich linksrum? Oder biegt sich (kippt) tatsächlich die ganze Abhebung vom Kessel weg (wäre skurril)?

    Wenn die Ursache (uns) klar ist, ist meist auch die Lösung nicht mehr fern.

    M. E. ist sowas ziemlicher Kappes. Rein physikalisch macht das keinen Unterschied bzw. kann man mit nur einer verstellbaren Seite das selbe physikalische / mechanische / musikalische Resultat erreichen. Nur das monetäre Resultat ist meist ein anderes.

    Die Meinungen gehen da auseinander. Diese Gyro-Balls waren ja auch mal kurz in. Claus Hessler erwähnte mal, dass er Krafttraining für´s Trommeln sogar als kontraproduktiv erachtet, andere finden das sinnvoll. Gibt ja sogar eine Serie Fitness für Drummer oder so ähnlich. Auch Wave Deckl sagte glaube ich mal, dass er für´s Trommeln gezielt trainiert.

    Vermutlich liegt die Wahrheit wie so oft irgendwo in der grauen Mitte. Wer´s übertreibt, hat irgendwann Hände und Arme wie Hulk (und den hat man noch keinen smoothen Roll spielen hören), andererseits ist Trommeln schon auch physisch und so locker viele Pros auch aussehen und die Sticks vermeintlich halten, haben sie bei Bedarf mit Sicherheit mehr Kraft im Adductor pollicis als jeder Gewichtheber. Sieht man halt nicht am Bizeps. Selbst mit dem dicksten Fingermuskel kann man am Strand selten reüssieren. :Q

    Was mir mal auffiel (und ein Rätsel aufgab, dessen Ursache ich mangels wirklicher Relevanz aber nicht weiter nachgegangen bin): Es könnte evtl. daran liegen, wo die Zugfeder für das Slavepedal angebracht ist (ob an der Hauptmaschine oder am Slavepedal).

    Üblicherweise (ab Werk) sind ja beide Federn an der Hauptmaschine montiert. Ich habe bei zwei oder drei (verschiedenen) Dofumas mal die Slave-Feder ans Slavepedal montiert (für den Fall, dass beim Gig am Hauptpedal was sein sollte, damit ich schnell wechseln kann). Danach war jeweils im Lauf des Slavepedals bei jedem Schlag eine Art Aussetzer drin. Wie wenn bei einem alten Fahrrad das Kugellager was abbekommen hat und jede Runde ein Stolperstein bzw. Loch im Rundlauf wäre. Als ob das Slavepedal ein Hindernis zu überwinden hätte und danach kurz in ein führungsloses Loch fiele. Und ich weiß nicht, warum. Kardanwelle war jeweils unverknotet, die Kugellager völlig in Ordnung (nach Rückbau liefen sie wieder rund) ... keine Idee. Man könnte es auch als Bassdrumhüpfen interpretieren.


    Kannst ja mal gucken, ob bei dir eine Feder am Slavepedal ist und ggf. an die Hauptsäule machen.