Beiträge von Chuck Boom

    Es dürfte bei den Profis oft höher hergehen bzw. gegangen sein, als man so meint. Von Steve Gadd hat man z. B. in der Regel nicht das Bild eines Junkies im Sinn. Bei ihm ist aber zumindest für frühere Jahrzehnte bekannt, dass er sich regelmäßig die Nase puderte, allein schon, um die oft ewigen (und ewig währt am längsten!) Studiosessions durchzuhalten. Auch andere werden nicht nur Milch getrunken und um 22:00 Heia gemacht haben.

    bei mir reichen zwei Flaschen Bier um meine Performance deutlich zu beeinträchtigen.

    Das ist mir auch schon nach einem Bier aufgefallen. Bei Gigs habe ich nie was getrunken. Nur ein Mal ein Bier. Ich war nat. weit weg von blau, subjektiv völlig nüchtern, aber bei diesem Gig kam es dann einzwo Mal vor, dass ich mir in Songs, die ich sonst "im Schlaf" gespielt habe, auf einmal nicht mehr mit dem Ablauf ganz sicher war (wie viele Durchgänge das Solo hat, ob noch eine Strophe kommt, so was halt).

    Zum Tunebot: Die Idee dahinter ist verlockend und als ungefährer Anhalt "funktioniert" das Ding auch leidlich, aber Frequenz ist nicht Klang und m. E. viel wichtiger ist (leider?), dass man sich mit der Stimmerei intensiv beschäftigt und viel Erfahrungen sammelt. Und das kann einem der Bot nicht abnehmen. ;)

    Daher lautet meine Empfehlung … investiere in gute Hihat und Ridebecken

    Praktisch. Das wollte ich auch gerade empfehlen. Danke trommla.

    Hihat und Ride sind viel wichtiger (und bei dir aktuell wirklich eine Baustelle, das wirst du rückblickend merken, wenn du bessere hast), HH und Ride spielst du permanent, das China nur ab und zu.


    Und auch +1 für „was dir gefällt, kannst nur du entscheiden“. Tipps bringen da nicht viel.

    ich habe das selbe Problem [...] swingen tuts nicht so wirklich [...] da ichs auch nicht besser kann [...]


    vor allem wenn man eher exakte Musik gewohnt ist.

    Vllt. liegt da (d)ein Hund begraben (edit: bei burned bzw. seiner Denke). Swingfeel heißt nämlich keineswegs, dass da Dynamik und insbesondere Mikrotime/-timing nicht so wichtig wären. M. E. ist es umgekehrt, ein binärer Groove ist meist leichter hinzubekommen, als ein guter Swing.

    Die Kriterien sind doch ganz klar geregelt:

    • mindestens 10 Minuten
    • mindestens 5000 Schläge
    • alle Trommeln und Becken müssen mindestens 30 mal getroffen werden (jeweils)
    • ein Stick bricht (wahlweise darf auch ein Beckenständer umfallen)
    • Doublebass, Cowbell oder theatralisches Accelerando-Ritardando-Snarehauen über mind. 60 Sek. sind Pflicht
    • mindestens die Hälfte des Publikums geht Bier holen, pissen und / oder eine rauchen
    • alle andern auf der Bühne gehen Bier holen, pissen und / oder eine rauchen

    Alles andere ist Pipifax.

    trage ich handelsübliche Micky Mäuse für Drummer. Allerdings fangen die nach einer halben Stunde an zu drücken.

    Dann hast du vermutlich welche, die (auf den Ohren) aufliegen bzw. die Ohrmuscheln sonstwie verbiegen / drangsalieren, oder? Nimm welche mit ohrumschließenden Kapseln, und das Thema sollte erledigt sein. Der hier z. B. bietet nicht nur das, sondern hat auch noch extra weite Kapseln, sollte auch für größere Ohren reichen und bequem sein.

    Das Fell ist ja nicht gerissen, sondern ausgerissen (durchaus ein Unterschied). Könnte mir als Ursache nat. zu starkes Spannen der entsprechenden Schrauben vorstellen (aber da bist du ja sicher selbst drauf gekommen und das kann man hoffentlich ausschließen). Ansonsten: Ist der Kessel rund (genug)? Dass an der Stelle zu viel Druck auf den Fellring kommt und er rausgedrückt wird?


    Upps, m_tree hat mal wieder Speed genascht ... ;)

    Sinnvoll wäre es m. E., sich selbst vorab einzwo Fragen zu stellen (und zu beantworten), z. B. "Wie viel Zeit kann / möchte ich investieren?" und "Was will ich erreichen?". Danach kann man einfacher halbwegs sinnvolle Antworten versuchen zu finden. Und du kannst mit den Antworten im Kopf auch sinnvoller üben bzw. deine Zeit am Set verbringen.


    Thema "Was will ich erreichen [und ist das realistisch]?" - in die Champions League wirst du nicht mehr aufsteigen. Bevor du dich evtl. frustest *, wäre es entspannter, sich darüber klar zu sein. Spaß haben (alleine oder mit Band) ist dagegen immer drin. Kommt dann drauf an, wie du den für dich definierst.


    *

    Selbst ein ganz normaler Wirbel

    Einen sauberen Wirbel hinzubekommen, ist z. B. für die meisten eine Lebensaufgabe, erfordert zumindest mal seeehr viel Übung. Dieses Ziel würde ich mir mit 60 nach 20 Jahren Pause nicht mehr unbedingt stecken bzw. als Zwischenmarkierung setzen (je nach dem natürlich, wie viel zu vor der Pause schon konntest). Fakt ist leider auch, dass die Feinmotorik und Geschicklichkeit im Alter leider abnimmt (hatte ich gerade auch erst das Gespräch von mit einem Profi in dem Alter; er merkt das ziemlich sagte er).


    Und noch eine Anekdote: Hier ist mal einer an seiner Schlagtechnik verzweifelt und wollte ganz gezielte, ins Detail gehende Hilfestellung dazu. Es schien klar, dass er es "ernst meinte", schon viel versucht und geübt hat und ambitionierte Ziele hatte. Da er nicht weit weg wohnte, bot ich ihm an, mir das mal live anzusehen. Er kam vorbei und er war lange nicht so fortgeschritten, wie man anhand seiner Fragen annehmen konnte. Wir laborierten dann längere Zeit an Bewegungsabläufen, Stickhaltungen etc. herum. Irgendwann fragte ich ihn, wie lange er denn so übt täglich und wo er hin möchte. Antwort war, dass er zum Üben gar keine Zeit hätte und höchstens ein Mal wöchentlich 15 Min. etwas auf seinem Set daddelt ...

    Ich glaube zu wissen, was du meinst (dass der Reifen nicht auf dem Aluring sitzt, sondern vorher schon "klemmt" und ein Spalt bleibt?) und das wäre durchaus nicht ungewöhnlich oder schlimm. Wenn du darauf achtest, dass der verbleibende Spalt zwischen Aluring und Reifen rundum gleichbreit ist, sitzen Fell und Ring gleichmäßig / gut und es gibt auch stimmtechnisch keine Probleme / bzw. wenn dann nicht dadurch.

    Wie weit weg bzw. wohin willst du das Ding denn stellen? Stören dich die zwei Sekunden, die du vor und ggf. nach dem eigentlichen Take noch durch das manuelle An-/Ausschalten zusätzlich drauf hättest? Längere Passage aufnehmen und dann schneiden ist zu viel Aufwand? (Nur um das Problem zu verstehen.)

    Möglichkeit, die Aufnahme fernbedienend auszulösen. ... oder irgendwie anders

    Vllt. kannst du ja auch was basteln (völlig uncool, aber evtl. effektiv). Es gibt doch z. B. flexible Greifer, auch mit kleinen Werkzeugen. An einem Ende den gefederten Knopf drücken und am anderen drückst du xy raus. Sowas in der Art (nur ggf. noch länger, die Kralle kann man ja umkleben und hat dann einen Drücker). Das Ding irgendwie (mit Klett plus X) vor den Go-Knopf des befestigten Zooms platziert ...