Hab das Thema mal separiert. In dieser Absolutheit trifft die These des geschätzten Buddy wohl nicht zu. Ich denke beides beeinflusst sich gegenseitig. Habe ich was schon reichlich geübt und gespielt, höre ich das Pattern / Wasauchimmer nat. leichter, wenn es mir begegnet (vorausgesetzt das Tempo lässt es noch zu). Man kann aber auch durchaus durch Neues inspiriert werden, eine Idee (Phrasierung, Pattern, Instrumentierung, Interpretation) hören und richtig verstehen, ohne sie zwingend damit auch schon spielen zu können. Und manchmal, wenn eine/n im Flow die Muse küsst, spielt man irgendwelche coolen Sachen, die man hinterher selbst nicht mehr versteht und ohne Weiteres raushören kann. Aber das ist zugegeben die klare Ausnahme. 
Und etwas (Sprache, Theorie, Instrument ...) zu erlernen, indem man erst mal etwas darüber liest (Wörter, Noten ...) und sich in die neue Materie nach und nach reinkniet, ist ja auch ein altbewährtes Konzept.