Beiträge von Chuck Boom

    Beispiele habe ich im Kopf, Links müsste ich erst suchen. Claus Hessler ist ja als Moeller-Freak bekannt und spielt dauernd 3 und mehr Schläge kontrolliert aus einer Armbewegung. Ich erinnere mich z. B. an einen Groove, wo er auf der Sidesnare immer mal 4 "gemoellerte" und einen Abschlag (mit der selben Hand) hinterher spielte.

    Klar kann man Doppelschlagwirbel auch pressen (kurz pressen eben), aber der Begriff Presswirbel / Multiple Bounce Roll wird m. W. üblicherweise gerade in Abgrenzung zu Doppelschlagwirbeln für Wirbel mit mehr als 2 Schlägen pro Hand gebraucht.

    Aber wir müssen das jetzt nicht (auch noch) groß diskutieren. Ich fand nur die Aussage, 3 oder mehr Schläge pro Armbewegung seien nicht wirklich sauber und praxisnah spielbar, in dieser Allgemeinheit nicht ganz zutreffend (denn das kommt ja schon oft vor). Wahrscheinlich hast du auch eher an Wirbel gedacht, da kommt es besser hin. ;)

    Und ich halte 3 oder mehr Schläge pro Armbewegung auch für nicht wirklich sauber und Praxisnah spielbar.

    Da gibt es allerdings schon einige Beispiele. Zum einen spielen m. W. die allermeisten "klassischen" Schlagzeuger (in klassischen Orchestern) Rolls als Presswirbel. Außerdem im nicht-klassischen Bereich z. B. Uptempo Jazz Ridepattern o. Ä.. Auch die üblichen Verrückten (Vinnie, Jojo, Hessler & Co.) sieht man so was durchaus mal in Grooves einbauen.

    Selbst Überweisung versuche ich zu vermeiden, bei Paypal übernehme ich gerne die Gebühren. Wenn das einer ablehnt, ist das schon mal etwas verdächtig.

    Ganz klares Nein! Es gibt sehr gute Gründe, kein Paypal zu nutzen und nicht jeder, der die mit Paypal möglichen Betrugsmaschen einfach ausschließen und außerdem seine sensiblen und höchstpersönlichsten Daten nicht ohne Not einem bzw. vermutlich gleich etlichen Konzern/en mit Sitz in USA (wo Datenschutz nicht nur deswegen ein Fremdwort ist, weil es deutsch ist) zum Fraß vorwerfen möchte, ist gleich des Betrugs verdächtig. Ich finde es bedenklich, wie solche Denkweisen immer mehr um sich greifen.

    Überweisungen kann man ja theoretisch noch zurückholen, geht aber nur in einem bestimmten Zeitraum glaube ich. Und kostet auch Gebühren.

    Noch mal ganz klares Nein. Überweisungen kann man nicht zurückholen, zumindest nicht sobald sie auf dem Konto des Empfängers angekommen sind (was für den Verkäufer ja das einzig Entscheidende ist).


    Überweisungen sind sicher und eindeutig. Paypal ist es nicht. Bitte nicht umdrehen.

    Vielen Dank für die Tipps ihr Lieben!

    ich glaube, ich verstehe das Problem nicht.

    "Problem" wäre auch übertrieben. Ich bin bisher gut ohne Click durch´s Leben gekommen (ja wirklich) und habe daher einfach keine Ahnung, welches Teil was taugt. Bei den beiden verstaubten, die ich habe (ein Mini-Seiko, DM 50 glaube ich und ein Boss DB 60), ist das Einstellen eines Tempos wie geschrieben eher unhandlich und fummelig und für einen aktuell anstehenden Versuch bräuchte ich vorsorglich eins, wo das ratzfatz geht.


    Habe nun mal die Pro Metronome und die Tempo App geladen und bei beiden geht das recht flink. Werd´s auch mal live testen.


    Danke noch mal an alle! :thumbup:

    Clickgeber habe ich zwar. Die sind aber etwas zu umständlich, um zwischen zwei Songs >schnell< die bpm abzurufen (mehrmaliges und teils simultanes Drücken verschiedener Knöpfe nötig, z. B. um in 10er-Schritten vor- oder zurückzuspringen, dann noch weiteres Drücken, bis man beim Tempo ist etc.).


    Ich suche ein Gerät, das mir möglichst schnell und unkompliziert das Tempo auswirft, am besten auch optisch. Vllt. mit einem Rädchen wie z. B. die Seiko SQ? Stelle mir was in der Art "drehen, Knopf drücken, fertig" vor. Es muss sonst nix können, keine Mikrotime, Töne, Sounds oder sonstigen Firlefanz. Nur schnell die bpm einstellen lassen und optisch ausgeben. Zur Not würde ich auch eine App nehmen, ein Gerät wäre mir aber irgendwie sympathischer (vllt. zu Unrecht?).


    Was sind eure Favs? Danke vorab.

    Das sind offene und gute Hinweise, danke. Das berücksichtigend kann man als Außensthende/r einiges evtl. besser einordnen und leichter akzeptieren.


    Trotzdem bzw. weil wir gerade so konstruktiv sind: Können wir uns vllt. darauf einigen, dass du z. B. nicht jeden Gedanken (überspitzt formuliert) sofort in einem Post raushaust, sondern vllt. erst mal noch ein paar andere Gedanken abwartest und die mitverarbeitest (du neigst manchmal dazu, Threads doch arg zu fluten)? Und dich dann möglichst kurz und verständlich (soweit es geht) ausdrückst? Das wäre m. E. hilfreich für´s Miteinander.

    Wie m_tree (und andere) schon schruben, Metrum und Zählen sind zwei paar Stiefel, die deckungsgleich sein können, aber nicht müssen.

    Ich glaub ja langsam doch, dass Rockdrummer nur 4/4 verstehen und schon 3/4 als Odd Meter empfinden..

    Rock ist mitnichten meine bevorzugte Spielwiese (und Spielweise), in ungeraden Metren bin ich durchaus (und gerne) zuhause und ich verstehe ja auch, was du meinst. Mir scheint es allerdings so, dass du gerade (absichtlich?) etwas mit Scheuklappen unterwegs bist, kann das sein?

    Mit deinem letzten Satz widersprichst du dir dann aber doch 180°

    Nein, denn die Viertel sind beim 12/8 genau da, wo die Hihat bei Black Velvet die Akzente spielt.

    Zwei Achtel = Ein Viertel

    Das ändert sich nämlich bei all unseren Taschenspielertricks nicht. Bassdrum und Snare haben zueinander den Abstand von drei Achteln, also einer punktierten Viertel.

    Das ist so ähnlich wie eine Diskussion, ob Fis oder Ges. Es stimmt, was du schreibst, insbesondere mathematisch. Aber was würdest du dem Basser sagen, wenn er auf dem letzten Snareschlag vor dem Refrain ein Glissando nach unten spielen (in den REF rutschen) soll? Dass er es auf die 10 spielen soll? Oder nicht doch lieber auf die 4? ;) Und wie würdest du Rosanna einzählen? 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12?

    Es gibt kein Naturgesetz, wie man was notiert. Üblicherweise macht man es so, dass man die Notation und Struktur des Stücks möglichst leicht / schnell richtig verstehen kann und Ungetüme voller Taktstriche, Notenfähnchen, Synkopen, Bögen etc. vermieden werden. Grundsätzlich könnte man aber den Drumpart von Highway to hell auch als 19/8 oder 3/32 notieren, es wird dann halt nur arg verwirrend. Anderes Beispiel s. z. B. hier.

    Es ging mir weniger um's Notieren als um's Zählen bzw. Spielen. Ich bin da eher der Praktiker. Und ich würde ein Metronom für einen klassichen 12/8 wie bei "Hold The Line" oder eben auch hier "Black Velvet" mit entsprechendem Tempo nicht unbedingt auf die Achtel eines 12ers einstellen. Sondern auf den Puls von Bassdrum und Snare - wodurch es dann genau genommen ein 4/4 mit Triolen ist.


    [...]


    Und nein - es ergibt keinen Sinn den Klick in solchen 12/8 Grooves auf die Viertel zu stellen ...

    Absatz 1 sehe ich auch so. Mit deinem letzten Satz widersprichst du dir dann aber doch 180°, oder verstehe ich da was falsch?

    Bei einem sehr feinen Riss wird´s nat. schwierig, aber was du noch versuchen könntest: Das Becken am Fenster gegen die Sonne halten. Evtl. schimmert ja was durch. Oft sieht man Risse auch besser, wenn man das Becken gegen das Licht schräg hält. Hat das Becken evtl. eine Metallschuppe (unter einem Hammerschlag), die locker ist?

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    Das ist doch eins dieser grässlich lauten (tunable) Practicepads, wo einer lange Schrauben reingedreht hat. Üblicher Gebrauchtpreis 10,- (und die sind imho noch zu viel). Entweder ist das extrem dumm, extrem dreist (naja, das auf jeden Fall; für´s Protokoll: er will 1999,- dafür haben) ... oder ich liege extrem daneben.