War meinerseits auch gar nicht so negativ gemeint, wie es vllt. rüberkam. Ich übe oft mit krummen Ostinati (z. B. 5er, 7er) und dann verschiedene Handsätze / Gruppen in 2, 3, 4, 5, 6 darüber, bin also durchaus auch ansatzweise nerdig unterwegs (bzw. mache ich das vielmehr, um auf Dauer "langweilige" Figuren interessanter zu machen, ausdauernder üben zu können).
Bei einem Mathematiker und Programmierer, der 27:163 spielen möchte, hatte ich wohl nur nicht erwartet, dass er dann hier und da schiebt, presst, mogelt, quasi 163 gerade sein lässt.
Dass die allermeisten als Mensch nicht ganz exakt zu machen und vor allem musikalisch nicht nutzbar sind, sind wir uns vermutlich einig.
In einem Erklärvideo rechnet er auf mehrere Nachkommastellen und gibt auch zu, dass er Noten verschiebt, um so was (als Mensch) spielbar zu machen - was in mir die Frage aufkommen lässt: Wozu das ganze?
Und ein Performer birch habe ich schon lange nicht mehr für 400 gesehen.
Habe lange nicht mehr danach geguckt mangels Interesse, aber das war früher™ auf Ebay der Kurs, der bei (nicht hochgebotenen) Auktionen oft plusminus erzielt wurde. Egal.
Das Finish ist schön, ja. Wenn einem egal ist, dass man keine passende BD dazu hat, ab dafür.
Klar gilt das für alle 3. Ob das aber echt super günstig ist ...? Inkl. BD bekam (bekommt?) man diese Sets in der Bucht durchaus immer mal für um die 400,-.
Die realen VK-Preise liegen aber jeweils höher (200,- in der Regel). Das mit dem Mindestgebot ist eine Luftnummer, auf die er sich nicht wirklich einlässt. So zumindest meine Erfahrung. Hatte bei zwodrei Sachen, die auch schon länger lagerten, gesagt, dass ich sie zum Mindestgebot nehmen würde. Wollte er jeweils nicht, auch nicht nach weiteren Wochen ohne Gebot. Wäre interessant, ob er sie zum Sofortkauf-Preis abgeben würde ...
Ja, die BD wird das größte Problem. Becken und Snare wird man ausreichend hören. Würde auf jeden Fall die 22er Wumme nehmen und auch höher stimmen, ggf. ein wenig dämpfen.
Die vorhandenen Boxen (PA und Bass) würde ich aber auch mit in Erwägung ziehen. Nicht als vollwertige BD-taugliche PA, aber als dezente Unterstützung (Gain nur leicht dazudrehen). Dadurch, dass sie vermutlich erhöht stehen, tragen sie das Signal noch etwas. Und falls der Kollege Bassist noch einen Eingang bei sich frei hat, kannst du auch mal die Bassbox probieren. Hab ich mal gemacht, ging. Kein Träumchen, aber ging. Versuch macht kluch.
Aber wie auch schon erwähnt, geht ja vllt. trotzdem gebraucht mit Quittung (nicht Rechnung). Kannst ja mal fragen. Ich habe auch schon mehrfach Quittungen bei Gebrauchtverkauf ausgestellt.
Da antwortet der Musiker wie der Jurist: "Kommt drauf an." Nämlich auf die Instrumentierung, Tempo und Interpretation z. B..
Hätte ich tatsächlich damals neben Elvis gesessen, hätte ich mich vllt. gar nicht ans Set gesetzt, sondern mit den Händen auf dem Stuhl (bzw. einem zweiten) dazu getrommelt. Wenn Set und Akustik-Gitarre, dann wohl mit Besen, Rods ... oder Fingern (ohne Snareteppich).
Rhythmisch schreit das Ding nat. nach was Trainbeatigem / Bo-Diddley-Beat-eskem / oder je nach (geringerem) Tempo auch New-Orleans-Stylishem. Einen gerade Train würde ich zumindest nicht penetrant durchkloppen, sondern ihn hier und da etwas auflockern durch Offbeat-Betonungen und Figuren mit z. B. 3er-Gruppen.
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oder auch aus vielen anderen Bereichen, wo (im Gegensatz zu hier: wirklich) sinnlos viel Geld ausgegeben wird, weil man es sonst nächstes Jahr nicht mehr (in dem Umfang wie bisher) bekommt usw.. Wobei es hier nat. um Erdnüsse geht und eine vergleichsweise zu begrüßende Förderung, schon klar.
Aber dennoch mal aus anderer Richtung gedacht: Wie viel wird denn gefördert? Bekommt ihr das Set komplett bezahlt oder nur einen Teil? Denn wenn ihr auch bei Förderung z. B. 300,- Eigenanteil hättet, wären die 300,- am End besser in ein besseres gebrauchtes Set für 300,- investiert, statt in ein neues für 500,- oder 600,-.
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Du hörst Musik, die du nicht magst? OK, geht rein logisch. Aber woher weißt du (bzw. glaubst du zu wissen), welche Musik du magst (bzw. dass es sie überhaupt gibt), wenn du sie gar nicht hörst?
Fernab jeder Esoterik und Psychodynamik kann man das auch ganz handfest (muha) damit erklären, dass sich so ziemlich jedes Ride anders spielt. Eine dicke Pingschleuder hat einen ganz anderen Rebound, als ein dünner Rauscher. Das macht viel aus. Ähnlich dem Unterschied zwischen Tom und Snare, muss man bei manchen Rides viel mehr "arbeiten", z. B. jeden Schlag mehr als sonst aus dem Handgelenk holen. Dann noch Unterschiede in der Form (Wölbung), der Bell (Größe, Höhe) und der schon erwähnten Größe, dann vllt. noch anderer Neigungswinkel - alles ganz reale Unterschiede, die ganz real die Hand-/Armhaltung, Technik und damit auch Muskelbeanspruchung verändern (können).
Das Schönste ist, dass man zwar ahnt, was er will, er sich aber dann selbst schwindelig geschwurbelt hat und letztlich das Gegenteil von dem rauskam, was er eigentlich sagen wollte.
Der schmalere Teil passt genau zwischen die Lugs, der breitere zwischen Spannreif und Lugs, so dass der Riser an der Stelle festgehalten wird und sich beim Treten nicht zur Frontseite bewegt.
oder mit dem Haken (wie wäre es eig. statt einem mit zweien?) und den breit aufliegenden Beinen sind prima getüftelt. So was macht doch Laune, vor allem, wenn es dann funzt.
Seltsam. Durch die physikalischen Kräfte müsste das doch allen Drummern (mit Schnüren) ähnlich gehen. Oder habt Ihr die Snare anders positioniert? Oder ist der Snareteppich bei anderen Drummern so fest angezogen, dass der sich beim Anspannen trotz Schrägstellung der Snare korrekt positioniert. Oder habt Ihr das Butt End und den Stainer immer parallel zu Euch auf dem Snareständer?
Es könnte (m. E.: wird) helfen, Nylonschnur zu nehmen (gibt es in verschiedenen Stärken). Die geben - sobald sie sich anfangs evtl. je nach Stärke noch etwas zurechtgeformt haben an den Knicken - nicht mehr nach im Gegensatz zu den Schnüren, die du vermutlich dran hast.
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