Ich würde dafür plädieren, Time und Technik erst mal zu trennen. Ich finde es - gerade am Anfang! - sinnvoll und wichtig, sich erst mal auf eine halbwegs gute Technik zu fokussieren: Stickhaltung, Schlag, Bewegungsablauf, Muskel(ent-!)spannung etc.. Bis das erst mal halbwegs funktioniert - und das braucht eine Weile, um nicht zu sagen, man lernt auch da nie aus - würde ich das Metronom komplett weglassen, da es von dem m. E. viel wichtigeren Fokus (wie zeuge ich gut Schlag) eben ablenkt. Die Gefahr ist, dass du dann vllt. irgendwann den Stock irgendwie in time auf die Schlagfläche bringst - es aber einfach nicht allzu gut klingt (und sich ebenso anfühlt).
Den Click kann man irgendwann dazuschalten, wenn man erst mal einigermaßen schlagen kann. Dann geht das auch einfacher, als wenn man es sofort, aber dann verkrampf versucht.
(Mikro-)Time ist m. E. auch erst mal und vor allem eine Sache des Bewusstseins / Hirns, nicht der technischen Fähigkeiten, und daran kann man auch gut ohne Sticks arbeiten (hat ebenso den Vorteil, dass der Fokus nicht durch technische Probleme beim Schlagen abgelenkt wird).
Z. B. Click auf 60 (oder eine tickende Uhr). Zu den Sekunden kann man sich 8el, Triolen, 16tel, (Quintolen), Sechstolen a) innerlich denken, b) leise artikulieren (t-t-t-t-...), c) mit den Händen auf den Schenkeln mitschlagen. Dann dasselbe mit (einfachen) Figuren, später kann man noch diverse Betonungen mit einbauen etc..