Beiträge von martinelli

    jeder Jeck is anders

    Genau.

    Mein Eindruck ist, dass sich für jeden eine individuelle Technik ergibt. Die meisten Tutorials dokumentieren m.E. nur das, was irgendein Meister für sich selber als gut funktionierend herausgefunden hat. Das muss bei mir noch lange nicht funktionieren.

    Mein Autodidakt-Sein vor Youtube hatte (leider) ganz viele Nachteile, aber nicht im Bereich Technik/Schnelligkeit: Bin mit Händen und Füßen satt schnell genug, aber mein gemöllers ist eben nicht wie aus dem Lehrbuch und bei der Fußtechnik wechsle ich munter je nach Anwendungsfall ohne auch nur dran zu denken, was das jetzt ist oder welcher Heini dem schon einen Namen gegeben hat.


    M.

    Ich nutze das Pearl DR-80 Rack, schraube zum Transport die vier Beine ab und falte die drei Arme zusammen. Dann passt das in eine längere Hardware-Tasche, in der dann unter anderem die HiHat und die Overhead-Beckenständer transportiert werden.

    Je nach Fahrzeug (im Sharan zum Beispiel) kann man das Rack auch inklusive der Beine reinlegen und in dem Zwischenraum der Beine die Bass-Drum reinschieben.

    Ich hatte auch bei kleineren Autos nie die Beine abgeschraubt und damit war es das schnellste Rack überhaupt.

    Heute besitze ich nur noch ein ungenutztes DR-511C (nur lange, gebogene Vorderstange) und denke aber: Ich hätte besser

    • das DR-513 (Vorderstange und zwei Seitenteile) gekauft;
    • die dämlichen Füße abmontiert;
    • die Standrohre mit je einem Plastikdeckel verschlossen und auf den Boden gestellt.

    Das wäre dann sowas wie das DR-80 in schön.


    Hat das mal jemand probiert?


    M.

    Der große Vorteil beim Rack ist, dass man die Toms über der Bassdrum verteilen kann, wie man will.

    Das einzige Rack, was für mich bzgl. Transport und Aufbau einen Vorteil gebracht hatte, war das gute, alte Pearl DR80 - und das ist wirklich keine Augenweide. Heute spiele ich eh nur noch ein Tom oben und seit meine Bassdrum wieder eine Rosette hat, bin ich glücklich ohne Rack.


    Wenn ich also 8", 10" und 12" über der Bassdrum wollte, würde ich auf jeden Fall ein Rack benutzen (mache ich sogar ggf. mit nur 10" und 12" über der Bassdrum - einfach nur wegen der Positionierung der Toms leicht links von der Mitte). Ansonsten würde ich selbst 14" und 16" Hängetoms (zusammen mit 1 zusätzlichen Becken) auf ein Dreifach-Stativ vom Yamaha montieren.


    M.

    Wie ich das verstehe ist das ja jetzt keine echte PA, weil ja nur Teile des Ensembles verstärkt werden. Da würde ich die Ohren aufhalten und meinem akustischen Schlagzeug-Sound lauschen bzw. die richtige Dynamik geben. Wenn das ganze Dir zu laut ist, benutze halt einen guten, unauffälligen Gehörschutz.


    Und wenn Ihr Euch mal entscheidet, dass alle über ein gemeinsames PA-System alle miteinander verstärkt werden, sollten zwei Mikrofone den Klang ausreichend einfangen können. Die würde ich an den zentralen Mischer schicken und dann alles auf den Monitor wollen - von mir aus sehr gerne die Summe auf meinen Monitor (weil ich das als mixender Schlagzeuger von früher so gewohnt bin). Das sind nicht mehr Kabel und man braucht evtl. noch nicht mal ein Mikrofonstativ.


    M.

    Für Konzerte (Einzel-/Nahabnahme) war mir wichtig: Robust, leicht zu montieren (keine Mikrofonstative), gut klingend aber noch bezahlbar. Es kam heraus:

    • Je Tom ein Sennheiser E604
    • Snare Sennheiser E904 (ein E604 wäre auch ausreichend)
    • Bassdrum Sennheiser E902 (*) oder Sennheiser E901.
    • Overhead: 1 Paar Samson C02 (**)

    * Zu Bassdrum-Mikros:

    Man muss den „voreingestellten Equalizer”, d.h. den bewusst nicht-linearen Frequenzgang, des E904 mögen. Es macht halt einen dicken Rock-Bassdrum-Sound und nimmt einige typische Einstellungen vorweg. Gut, wenn man den Sound so mag. Man braucht - anders als beim E901 - ein Ministativ. Das vom TS erwähnte D112 hatte ich verkauft, finde es aber nach wie vor auch voll ok.


    ** Zu Overhead-Mikros:

    (a) Oft braucht man live (anders als beim Aufnahmen) gar keine. Ist aber ein anderes Thema.

    (b) Die Samson C02 sind sehr günstig und trotzdem verdammt gut.


    M.

    Die Hälse am Anfang von Takt 4 sollten anders gruppiert sein, aber ansonsten ist das so brauchbar - auch, wenn ich einige Sachen im Hinblick auf Lesbarkeit anders schreiben würde.


    Die runden Notenköpfe auf der obersten Linie sind für viele nicht selbsterklärend. Ohne weitere Anweisungen kommt der runde Notenkopf z.B. laut Weinberg-Standard erst bei Notierungen für mindestens fünf Toms vor; ansonsten findet man auf dieser Linie und darüber nur Becken, d.h. Kreuz-Notenköpfe.


    M.

    Das "Patina" Argument, das auch gerne vorgebracht hat ist reine Kosmetik ohne Impact auf den Sound.

    Danke. Sehr befreiende Aussage. Wenn es keinen Einfluss auf den Klang hat, werde ich keinen Gedanken mehr an die Tellerwäsche verschwenden - es sei denn, ein Traumjob mit Traum-Gage erfordert per Bühnenanweisung blinkende Bronzescheiben.


    M.

    Nach ein paar Versuchen in der Vergangenheit kam ich zu dem Entschluss:

    DW-Hardware hat zwar manchmal innovative Eigenschaften, aber leider auch ein hohes Gewicht, hässliche Hebel und einen zu hohen Preis. Und dann kommt sie auch noch aus Trumphausen. Nix für mich.


    M.

    Bei meiner Pearl Elminator, die ich seit 15 Jahren spiele, ist der Beater auf einer Sechskant-Welle montiert. Daher gibt es nur genau 6 Positionen, die der Beater an der Welle einnehmen kann.

    Kann ich fast nicht glauben. Zumindest der Winkel des Schlegels lässt sich doch stufenlos verstellen. Meine Fußmaschinen aus der Reihe habe ich um 2009 gekauft; da geht das. Und in der Gebrauchsanweisung wird ja auch gezeigt, an welcher Schraube (über der Feder) man drehen muss.


    M.

    Danke für Euere Tipps.

    dass sich die Frequenzbereiche, die von außen noch wahrgenommen werden, je nach Bauart und Material deutlich unterscheiden können.

    Das ist ja auch bei bloßen Dämpfern so: Alle Hersteller behaupten, linear zu dämpfen, aber so ganz klappt das ja dann doch nicht.


    Ich habe übrigens mal beim Üben zum Test eine Micky Maus (also ein Schallschutz von der Baustelle) über den Kopfhörer gezogen. Man hat fast nur noch den mikrofonierten Sound gehört - wäre da nicht ein schmales Frequenzband im Bereich der Bassdrum gewesen, was einfach nicht tot zu kriegen war und vollkommen überrepräsentiert tierisch genervt hat.


    Wie eingangs erwähnt, fahre ich mit den SE215 ja wirklich nicht schlecht und es wird wohl auch dabei bleiben.


    M.

    Alter Thread und neue Frage.


    Ausgangslage: Ich benutze den Shure SE215 an einem Fischer „In-Ear Amp 2”. Von einigen, die ich in dieser Preisklasse ausprobiert habe, dämpft der SE215 die Umgebung am besten; bei mir bringen Silikon-Einsätze da das beste Ergebnis. Damit kann man leben, aber ich frage mich:


    Wie gut dämpfen denn angepasste Kopfhörer wirklich? Die können ja passiv die Außenwelt auch nicht auf Null drehen. Leider kann man sich sowas ja nicht eben machen lassen und zurückgeben, wenn es dann doch nicht signifikant (noch) besser isoliert.

    Hat jemand hier vielleicht Erfahrungen, nach denen sich ein (leider teuerer) Umstieg auf angepasste Kopfhörer lohnen würde?


    M.

    Also Noten sind Noten, ob auf Papier oder digital, z.B. als PDF-Dateien. Ich nutze beides.


    Zum Schreiben/Editieren, Ausdrucken, Exportieren (PDF u.a.) und Teilen von Notenmaterial gibt es bereits eine sehr gute Online-Lösung namens Noteflight. Die nutze ich seit vielen Jahren. Die Resultate lade ich dann auf mein PadMu. Backup ist je nach Anforderung dann manchmal sogar wieder auf Papier.


    M.

    Wenn kein Galgen nötig ist, würde ich eine einfaches, gerades Stativ nehmen.

    Bei meiner Bassdrum (24") passt das nicht, weshalb ich einen Yamaha CS655A verwende. Der geht sehr tief und ist vor allem sehr leicht und doch standfest; vor allem bei relativ wenig ausgezogenem Galgen.


    M.

    Eigentlich heißt ein Strich durch eine Note, dass man einen Doppelschlag ausführt (Diddle).

    Bei 2 Strichen, kenn ich es so, dass man einen Wirbel in der Länge der durchgestrichenen Note spielt. Soviel zum Schlagzeug (korrigiert mich gerne).

    Beim Kontrabass (und wohl den meisten intonierenden Instrumenten) ist die einfach durchgestrichene Note der halbe Notenwert doppelt gespielt und zweifach durchgestrichen ergo der viertel Wert vierfach. In der Praxis endet das aber nicht selten in ad lib gespielten Klangteppichen :D

    Der Schrägstrich heißt, dass man den Notenwert unterteilt. Der sagt nicht, wie (Doppel- oder Einzelschläge) man spielt.

    Auch zwei Striche haben mit der Spielweise (Wirbel) nix zu tun, sondern hier werden die Notenwerte nochmals unterteilt.

    Das mit mit den halbierten bzw. geviertelten Notenwerten stimmt so, wenn die Ausgangsnote ein Viertel oder kürzer ist.

    M.

    Guten Tag,


    wenn Notenwerte unterteilt werden, indem man ihnen einen oder mehrere Schrägstriche durch den Hals (bzw. bei halslosen Noten über den Kopf) macht, nennen das zumindest die Streicher ein Bogentremolo. Nun wird die Schreibweise ja auch oft für das Trommeln genutzt - nicht nur für den offenen Wirbel. Kennt jemand einen in der Welt des Schlagzeugs ansässigen Fachbegriff für diese Schreibweise? Bogentremolo will ja irgendwie nicht so richtig passen und Stocktremolo wäre jetzt albern. :)


    M.