wo der Trend doch eindeutig zu kleinen Blechen tendiert
Tut er das? Also bei mir nicht.
M.
wo der Trend doch eindeutig zu kleinen Blechen tendiert
Tut er das? Also bei mir nicht.
M.
Danke, das bestätigt auch ein Ergebnis meiner Recherche; dass man also zumindest zwei verschiedene Segnos verwenden kann. So haben wir halt mal wieder was gelernt. Ob das dann immer gut lesbar wird, sei dahingestellt. Solange alles noch irgendwie auf eine Doppelseite passt, würde ich es vermeiden.
M.
Interessant und Paul Francis ist wirklich ein sehr sympathischer Zildijan-Erklärbär.
Auch interessant im Zusammenhang mit unsere diversen Diskussionen um "wie kann man nur ein Becken kaputt hauen?": In dem Video bei 21:30 wird erklärt, dass Dennis Chambers sich irgendwann 30 mal das gleiche Becken gekauft hat und als er 29 kaputtgehauen hat, kam er zu Zildjian und fragte, ob sie ihm diesen Sound machen können. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass Becken ein Leben lang halten sollten, aber das Beispiel zeigt, dass kaputte Becken einen Drummer nicht per se disqualifizieren. Manchmal passen Spielweise und Bauweise/Soundvorliebe offenbar einfach nicht zusammen.
M.
Ich glaub ich würde Strophe und Refrain einfach in Wiederholungszeichen setzen.
Das hätte ich mitschicken sollen: Diese Option geht nicht, weil man Wiederholungszeichen ja nicht schachteln kann und es innerhalb der Teile schon Wiederholungszeichen sind, weil z.B. ein viertaktiges Muster wiederholt wird.
Die Frage war, ob (1) Ihr das zweite D.S. auch so lest und (2) das irgendwie allgemein anerkannt ist.
M.
Hallo Notenleser,
ich notiere meist auf max. zwei Seiten pro Stück und schreibe so, dass auch eine Aushilfe mein Zeug noch lesen können sollte.
Eben war ich versucht, den Leser zweimal zum gleichen Segno zu schicken. Es kam dann doch nicht zum Tragen, aber es würde mich interessieren, ob das "zulässig" und vor allem verständlich ist
Nehmen wir an, folgende Abfolge ist das Ziel und alle Strophen und Refrains sind exakt gleich:
Intro, Strophe1, Refrain1, Strophe2, Refrain2, Solo, Strophe3, Refrain3, Outro
Das wollte ich so schreiben (Kopf=Coda-Zeichen)...
Intro [SEGNO] Strophe Refrain [Kopf] [D.S.] Solo [D.S. al coda] [Kopf] Outro
und würde das so lesen:
Intro,
Strophe1, Refrain1, zurück zum Segno vor der Strophe
Strophe2, Refrain2,
Solo, zurück zum Segno vor der Strophe,
Strophe3, Refrain3, beim Kopf in die Coda (das Outro) springen,
Outro
Lest Ihr das auch so? Ist das "anerkannte Grammatik"?
M.
weil das Niveau und das gesamte Business sich "gesteigert" haben
Immer wieder interessant, wie schnell Meisterleistungen der Pop-Musik unterschätzt (und Rumgewichse überschätzt) werden. Das passiert insbesondere, wenn man mit der jeweiligen Stilrichtung nix am Hut hat oder (noch) nicht versteht, warum eine Nummer einfach gut rüberkommt. Schon mal gehört, wenn der (im Prog saugute) Portnoy Beatles-Sachen spielt? Das ist fast schon peinlich.
M.
Dellen in den Fellen kommen von falscher Anschlagtechnik. Man kann durchaus auch richtig Draufhauen und keine Dellen erzeugen. Und Crash-, Splash- und Chinabecken reißen eben ab und zu mal.
Wie ich schrieb, ist der Anschlagwinkel für Dellen zuständig. Kaputte Felle und kaputte Becken gibt es, wenn Leute ungeschickt "durch das Becken oder Fell HINDURCH" schlagen, statt DARAUF zu spielen. Das hat nicht in erster Linie mit Lautstärke zu tun; ich spiele z.T. sehr laut und mir ging noch nie ein Becken zu Bruch. Ein Kollege ist immer deutlich leiser und hat in meinem Beisein mein lange treues K-Custom-Crash und sein Paiste 404 zerdeppert. Ersteres hatte garantiert keinen Materialfehler - was dann die andere mögliche Ursache für Beckenbruch ist.
Deine Annahme "-becken reißen eben ab und zu mal" ist etwa so sinnig wie "Fahrradrahmen brechen ab und zu mal". Das sind doch keine Verschleißteile, sondern Instrumente, die man ein Leben lang hat - wenn man gutes Zeug kauft.
M.
Meine Erfahrungen?
Von Mapex kam die einzige Hardware, die mir je kaputtgegangen ist (durchgedrehte Feststellschrauben).
Von Pearl kam der Gipfel an Robustheit: Zum Stapellauf des Pearl Export wurde bei fast allen Firmen das Ende wackeliger, zerbrechlicher Hardware auch bei Einsteiger-Sets eingeläutet.
Allgemein finde ich, dass Hardware und Trommeln heute kein Problem mehr sind. Vom Spielen geht das nicht kaputt, sondern vom Auf-, Ab- oder Umbau und beim Transport.
Becken reißen, wenn man nicht drauf sondern durch haut und/oder einen ungünstigen Anschlagwinkel benutzt. Daher würde ich nur ausgewählte Leute an meine Becken lassen.
Felle bekommen Dellen, wenn der Anschlagwinkel zu steil ist. Stell Dich darauf ein, dass Du mit Dellen leben musst.
Felle gehen kaputt, wenn die Fraktion "Hauptsache laut und schnell" Athletik statt Kunst betreibt. Am besten kaufen alle Nutzer zusammen vorab einen Satz Ersatzfelle, weil sonst stehst Du ohne da, wenn das erste kaputt geht.
M.
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Respekt! Abgesehen davon, dass ich das Zeug ohnehin nicht (zumindest nicht so) spielen könnte: Hier sind auch mal Stellen drin, wo die Hi-Hat mit Links gespielt wird, weil dass sinnvoll (unumgänglich) ist.
M.
Alles zu einvernehmlich hier; es lebe die Meinungsvielfalt.
Ich glaube, bei der Technik richten Tips, Lernvideos und z.T. sogar Unterricht mehr Schaden an als sie Nutzen bringen. Man nehme zwei Stöcke in die Hand und spiele mal einfach ganz locker los. Klar lernt man auch Technik von anderen, aber man sollte davon nur das machen, was einem selber gut von der Hand geht. Es ergeben sich daraus viele verschiedene Stockhaltungen und Techniken, die zu den eigenen Eigenschaften (Körpergeometrie, Muskeln, Gelenke, Sehnen, Stil) passen.
Lehrer zeigen Hand- und Fuß-Techniken, die bei ihnen funktionieren. Manche sind sogar populär und werden wie Religion vermarktet. Es plagen sich Tausende verzagter Trommler mit Technik, die ihrer Körpermechanik gar nicht gerecht wird. Im Gegensatz zu anderen Bereichen bin ich bei der Technik froh, Autodidakt gewesen zu sein - mit sehr guten Ergebnissen übrigens. Ich halte die Systematik bei Stockhaltung und Technik für hoffnungslos überbewertet.
Hier wurde Aufwärmen angesprochen. Was soll das denn sein? Ich mache doch keinen Kampfsport sondern Musik. Die BPM-Junkies unter uns können ihr Bassdrum-Geratter vielleicht nur aufgewärmt hinrotzen, aber ich würde doch sagen: Wer locker spielt, kriegt keinen Krampf und keine Entzündungen; auch nicht bei hohen Lautstärken, schnellen Tempi und hohem Alter.
Was ist jetzt? schonen oder trainieren?
Trommeln! Mach' Musik; so viel wie Du Lust und Zeit hast! Aber LOCKER vom Hocker.
M.
Also was ne ziemliche oldschool Methode ist, aber ganz gut funktionert.
Knall das Fell mal richtig an, dann mit nem Heißluftföhn (Vorsicht sonst ist das Fell am arsch) schön in kreisenden Bewegungen das Fell anwärmen. Du hörst ein knackendes Geräusch. Schrauben wieder etwas anziehen, wieder leicht warm machen und über Nacht stehen lassen. Dann am nächsten Tag nochmal versuchen.
Ich glaube, das vermeintliche "Oldschool-Wissen" könnte durcheinandergeraten sein: Der Föhn entstammt vielleicht der Drum-Tuning-Bible, wo er zur Zentrierung des Fells eingesetzt wird, wenn man keine Zeit hat, das sehr straff gespannte Fell über Nacht drauf zu lassen. Ob Zentrieren des Fells bei verzogenen Spannreifen oder zu kleinem Spalt zwischen Kessel und Fell hilft, darf jeder selbst entscheiden. Und das mit dem Knacken hat nix mit dem Föhn zu tun und auch nicht mit den hier verwendeten Evans-Fellen, sondern mit Remos Verklebung.
M.
Der Sinn, zu einer Drumspur - auch wenn sie programmiert ist - zu spielen, will sich mir immer noch nicht erschließen. Wenn überhaupt, dann würde ich bestenfalls zu einem Klick (Viertel) spielen.
Das Problem ist, dass ich eigentlich vom Feeling her ein paar Schläge schneller spielen möchte als das Metronom ansagt.
Wie sehen das denn die Mitmusiker? Ist die Nummber zu langsam aufgenommen oder kriegst Du sie einfach nicht im richtigen Tempo ans Rollen? Oder, falls Ihr alle parallel einspielt: Treiben die Kollegen vielleicht und Du musst Einbremser spielen. Dann wird die Aufnahme nie was!
Falls es das langsamere (programmierte) Tempo sein soll, würde ich den Titel einige Male bewusst noch langsamer als das gewünschte Tempo spielen und mich wirklich auf ebendieses Tempo einlassen. Anschließend könnte das mit dem Wunschtempo funktionieren.
M.
Die Hi-Hat besteht aus sehr hohen Frequenzen
Aha! Ich dachte schon aus Bronze oder so.
Aber ist B8 wirklich so sch***e?
M.
Danke Sonorfan und Heartbeat; wenn es wirklich 100% Triangel sein muss und was kosten darf, bin ich dabei ...
Drum-Set mit nicht allzu
hohen Anforderungen habe ich mich seinerzeit mal für ein Accent 4"
als Ersatz entschieden
Darauf hat mich Drummerjörg in diesem Thread gebracht: Ausgehend von seiner 6-zölligen Variante kam ich auch bei 4" raus. Mittlerweile habe ich das Accent 4" am Set probiert und es tut seinen Zweck voll und ganz bei minimalem Aufwand und maximaler Flexibilität: An den Beckenhalter könnte ich schnell mal ein anderes Effekt-Becken dranhängen, wenn Bedarf entstünde.
M.
Der Originalposter ist ja sicher schon zurück vom Musikgeschäft, aber ich klebe mal meine Erfahrungen mit Fußmaschinen hier hin. Ich hatte und habe viele Fußmachinen in allerlei Bauweisen (Einzel- und Doppelsäule, Band, Direktantrieb, Kette, Doppelkette, Bodenplatte, ...) aus unterschiedlichsten Preislagen und von einigen Herstellern (Sonor, Yamaha, Pearl, Tama, DW). Für meine Anforderungen und Spielweisen fand ich heraus:
Die Unterschiede sind für mich alle nicht groß und die Vorlieben können auch je nach Stil und Lautstärke anders sein, haben aber mit dem Preis nix zu tun - an einem Set bin ich mit einem 90-Euro-Teil froh und lasse dafür was teueres im Schrank. Aber jede Jeck ess anners.
M.
Triangelstab in ein Stück Schlauch packen und mit einer ollen Multiclamp ( Liegt irgend wo in der Ecke) vor dem Triangel befestigen.
Gute Idee, wenngleich ich jetzt das kleine Effektbecken probiere. Aber woher weißt Du, dass bei mir in der Ecke (tatsächlich) Multiklammern liegen?
M.
Tausend Dank für die schnellen und sehr guten Antworten. Ich fasse mal zusammen:
Hallo Gemeinde,
wenn ich einen Triangel-Sound brauche, stellt sich immer das gleiche Problem: Ich bin Schlagzeuger und habe nun mal meine ganz normalen Holz-Sticks in den Händen. Für einen guten oder auch nur halbwegs brauchbaren Triangel-Sound braucht man aber einen dazugehörigen Metallstab zum Anschlagen. Meistens ist aber keine Zeit, um diesen zu nehmen. Es sollte doch was geben, wo man mit dem normalen Holzstock draufschlägt und es kommt ein vernünftiger Triangel-Sound raus, oder?
Zwar habe ich eine Einrichtung zur Triangel-Bedienung mit den Händen gefunden (Pearl PPS-12T), aber die scheint mir noch nicht optimal geeignet, um sie mit einem normalen Schlagzeug-Stock zu bedienen. Eine Notlösung wäre es eventuell. Die andere Notlösung wäre eine reine Becken-Glocke (z.B. "Bell" von Masterworks oder Zultan), aber das ist auch nicht das gleiche.
Vielleicht gibt es hier ja Pit-Musiker oder Schlagzeuger mit "Gerassel und Gerümpel", die dieses Problem gelöst haben; also irgendwo draufschlagen und es frohlockt ein klarer Triangel-Sound.
M.
Pearl und Yamaha machen m.E. solideste Hardware.
Remo CS Black Dot sind sehr haltbar und erlauben trotzdem noch Obertöne.
Bassdrum-Schlagfell würde ich doppellagig (z.B. Remo Powerstroke 4) wählen und an der Aufschlagfläche mit entsprechendem Aufkleber (breit, für Doppel-Fußmachine) versehen - das hält ewig.
Paiste 2oo2 sind meine Lieblinge, aber für den Zweck zu teuer.
Würde wo möglich zu Gebrauchtem raten.
M.