Akzeptabel für mich wäre nur das mitzählen auf der Hi-Hat etc., also B.
Ich zähle, bspw., unseren Gitarristen ein, er spielt 8 Takte sein Intro, ich komme dazu und bringe uns sanft zum Click zurück
Damit habe ich Erfahrung. Eine sichere Art, den Groove kaputtzumachen. Die "sanfte" Korrektur ist für Musiker und Zuhörer fühlbar, vor allem, weil sie eher bremsend denn beschleunigend sein wird. Gilt auch für die Methode "Klick für alle": Wenn die Band nicht tempofest ist, dann wird der Klick sie nur in ein Korsett pressen, in dem sie sich weder wohlfühlen noch elegant bewegen werden. Das merkt der Zuhörer.
Gut ist, in jeder Probe zwei bis drei Nummern als Timing-Übung für die Band gestalten: Klick über die Anlage, und zwar 60% bis max. 90% des eigentlichen Song-Tempos. Das ist sehr aufschlussreich! Jeder in der Band muss verstehen, dass der Schlagzeuger eben nicht der Einbremser für alle ist, sondern dass jeder für die Tempogestaltung mitverantwortlich ist.
Ein Metronom gehört für mich nicht auf die Bühne, weil ich handgemachte Musik mit allen musikalischen Ausdrucksformen bieten will. Tempo ist extrem wichtig (frei nach Mozart). Das heißt aber nicht, dass ein Song mit konstanten BPMs durchgerotzt wird. Hier sind sehr gute Musiker dem Metronom und den Drum-Loops um Welten voraus. Die Stones auch, aber das ist wieder was anderes. 
M.