Beiträge von martinelli

    Ich glaube nicht, dass Du dafür ein Benny-Greb-Buch brauchst.
    Die Variante 1 ist schon gut. Wie Wolle S. schon schrieb kann man auch mit Ghostnotes füllen.


    Als braver Agostini-Schüler würde ich das in der Tat mit unbetonten Schlägen auf allen nicht-notierten Sechzehnteln üben. Ob Du die live spielen willst, ist was anderes, aber die sind sehr gut zum Üben. Also am besten mal mit 60 (Viertel-) Schlägen pro Minute beginnend das Folgende endlos und exakt wiederholen und dann nach und nach schneller werden.


    Code
    1 e + e 2 e + e 3 e + e 4 e + e 1 e + e 2 e + e 3 e + e 4 e + e ... (wdh.)
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    Aber natürlich gibt es Schulen, die zu Variante 2 raten - und auch ihre Vorteile haben. Also mach' doch, was Du willst. :)


    M.

    Hallo Cello!


    Ich habe zu Hause in meinem Übekeller ein Pearl Schlagzeug aus der Reihe Export stehen.


    NIcht, dass ich Dir den Spaß an was neuem ausreden will, aber nur mal (m)eine Meinung:
    Mit einem Export in diesen Maßen habe ich etliche semi-professionelle Gastspiele absolviert.
    Das würde ich nicht zugunsten eines anderen mittelprächtigen Sets (Vision) hergeben, sondern es mal ordentlich rausputzen, neue Felle drauf, anständig stimmen (!) und dann mein Geld lieber für ein paar richtig gute (gebrauchte) Becken ausgeben und/oder auf ein richtig gutes Set sparen.


    Wenn es juckt und Du unbedingt neue Trommeln haben willst, dann noch eine hier vielvertretene Ansicht:
    Gute Sets kriegt man gebraucht zwar auch nicht nachgeworfen, aber durch Gebrauchtkauf kann man bei gleichem Budget schon eine Klasse höher greifen als neu.


    M.

    Da irgendwo auch die Frage war, von was abgeraten wird:
    Beyerdynamic Opus hatte ich an den Toms und habe sie verkauft, weil der Schwanenhals sich gerne verstellt.


    Zufrieden bin ich mit:
    Shure SM58 an der Snare (in Ermangelung eines SM57)
    Sennheiser E604 an jedem Tom
    Sennheiser E901 in der Bassdrum (wenn kein Phantom das bewährte AKG D112)


    M.

    Spiel doch mal drei bis sechs Monate mit einer einfachen Fußmaschine bzw. baue Deine jetzige von Doppel- auf Einzelpedal um. Ich meine nicht einfach nur einfüßig auf dem Doppelpedal spielen, sondern (für Rechtshänder) das linke Pedal und den linken Schlegel komplett entfernen.


    Das ist der Kreativität zuträglich und wird Dich darüberhinaus wieder in die Lage versetzen, schnell mit zwei Füßen zu rattern.


    M.

    Wenn ich selbst nicht weiß, was es ist,
    zu welchem Hersteller soll es denn dann
    geschickt werden?


    In dem Fall würde ich es zu Paiste schicken und sagen, sie sollen "Signature Dark Energy" draufschreiben.
    Falls USA logistisch einfacher ist, kann Zildjian ja auch gerne ein "K Constantinople" draufmalen. ;)


    Im Übrigen glaube auch ich nicht, dass die Wertsteigerung den Aufwand rechtfertigt.


    M.

    Ist ein alter Thread, aber: Mir ist heute der Name meines allerersten Sets eingefallen und die Suche hat mich hierhergeführt. Falls nochmal jemand danach sucht, hier mein Prima-Artist-Set:


    Gekauft 1982 oder 1983.
    Finish blau foliert und nicht gerade edel.
    Größen 22-12-13-16 (damals Standard).
    Als Snare war eine Billigsnare einer anderen Marke hinzugefügt worden.
    Preis: 950,- DM (billiger gab es damals gar keine Schlagzeuge)


    Die Bassdrum-Füße waren gebogen (Viertelkreise), schwach und so nur als Bremsklotz gegen wegrollen zu verwenden; man konnte die Bassdrum nicht darauf aufbocken. Die Doppeltom-Halterung war auf ein einzelnes Rohr aufgeschraubt, welches für die gewünschte Höhe zu kurz war. (Habe ich durch langes Kupferrohr ersetzt.) Leider kein Foto; das Set habe ich nach wenigen Jahren günstig verkauft.


    Da sieht obiges Set schon besser aus.
    Entweder hat ein Importeur auf alle möglichen Schnäppchen in verschiedenen Preisklassen sein Prima-Artist-Logo geklebt, oder ich erlag in Ermangelung von Fachkenntnissen einem Etikettenschwindel. Die mir untergejubelte Snare hatte ein schlecht-haftendes "Sonor"-Schildchen, war aber eindeutig eine "Newsound" (auch unterste Preisklasse).


    M.

    die Snair Drum und die Base Drum


    Die Snare-Drum ist für mich die Base-Drum, also die Basis, die Bombe und der Backbeat.


    Für Punk würde ich schon mal nur dafür sorgen, dass die einzelnen Toms verschieden klingen, der Rest sollte doch wohl egal sein. Aber ich bin da kein Insider.


    Frohes Fest und ein knalliges Jahresende!


    M.

    Ich votiere dann auch gegen einen Neukauf und stattdessen dafür, sich dem Wunsch-Sound erst mal durch Experimentieren mit folgenden Parametern zu nähern:


    Spielweise: Halte ich die Stöcke eher fest oder lasse ich sie sehr locker zurückprallen? Wie fest haue ich rein? Treffe ich das Snare-Fell in der Mitte oder weiter am Rand? Da gibt es kein richtig und falsch - das eine klingt so, das andere so.


    Felle: Man kann nicht alle probieren, aber ein Genera Dry z.B. wird die die Obertöne nicht bieten, die Du willst.


    Teppich: Ohne einen neuen zu kaufen kann man mit der Spannung experimentieren.


    M.

    naja so wirklich überzeugend klingen die nicht.


    Das war auch mein Eindruck bei dem ersten Video, aber dann ist mir eingefallen, dass das ja wahrscheinlich nicht an den Trommeln liegt. Für meine Ohren sind die Toms totgestimmt.


    Das zweite Video fand ich musikalisch sehr interessant. Dawes war mir bislang unbekannt, aber die Herren klingen sehr gut. Danke für den Tip.


    M.

    An was sollte ich denn dann denken?


    Du bist ja auf einem guten Weg, weil Du täglich bei einem gut beherrschten Tempo übst. Die Tips in diesem Thread (z.B. Zählen, Geduld, nicht verkrampfen) helfen sicher auch.


    Unter den von Dir genanntem 2. Problem mit "Doubles auf der BD" verstehe ich "Doppelschläge (Double Strokes) mit den Füßen auf der Doppel-Basstrommel bzw. auf dem Doppel-Pedal". Und hier war mein Tip: Wenn Du noch so grundlegende Probleme hast, dann solltest Du Dich meiner Meinung nach nicht mit sowas wie Doubles auf der BD ablenken lassen, sondern vielleicht lieber auf grundlegendere Sachen konzentrieren. Was mir noch eingefallen ist:

    • A propos "konzentrieren": Du schreibst, dass Du bei 100bpm fast einschläfst. Das zeugt nicht gerade von Konzertration und lautem Mitzählen.
    • Vielleicht können Bücher wie Stones "Stick Control" oder Agostinis "Methode de Batterie Volume II" weiterhelfen.
    • Zum Thema Unterricht: Viele gute Schlagzeuger können zwar unterrichten, wollen aber keine langfristige Verpflichtung. Wenn man sie (z.B. nach einem Konzert) fragt, ob sie mal ein bis drei Termine bieten, bei denen sie einen anhören, kritisieren, anstoßen und weiterbringen können, dann machen die das schon eher. Dafür lohnt sich vielleicht auch eine Anfahrt über 30 km und ein gehobener Stundensatz.

    M.

    Da es offenbar bei der Ausgangsfrage auch um Tanzmusik ("Abschlussbälle") geht - und gute Tänzer verstehen nun mal kein Spaß:


    Tip 1: Die Musik lieben, die man spielt. Für alle Standard- und Latein-Tänze gibt es schöne Stücke, die man sich als Tempo-Merker verinnerlichen kann. Anhören, mitsingen, mitspielen!


    Ansonsten: Für exakte Turniertempi helfen Armbanduhr (Sekundenzeiger muss springen) und Metronom. So viele Tempi braucht man doch gar nicht und vor allem liegen sie ja nicht weit auseinander, sodass man nicht lange umstellen muss.
    Für Wiener Walzer gibt der Sekundenzeiger der Armbanduhr die Takte vor.
    Langsamer Walzer ist halb so schnell, erfordert ein 3:2-Verständnis und Sekundenzeiger oder Metronom auf 90 (die Viertel dann).
    Der leidige Disco-Fox (kein Standard) macht ab zwei Schlägen pro Sekunde Spaß und sollte auch nicht viel schneller sein.
    Slowfox ist das ganze im halben Tempo - funktioniert also auch nach der Uhr.
    Tango (Standard) geht bei dem Tempo auch los, darf im Turnier aber richtig zackig, i.e. deutlich schneller sein.
    Das Metronom auf 100 gibt dem Quickstep das (halbe) Tempo.


    Und für Latein (Cha-Cha, Rumba, Jive, Samba, Paso Doble) kannst Du sicher Dein Metronom bemühen. Ist alles nah beieinander.


    M.

    Ein Mikro für zwei Toms stellt den Sinn des gesamten Aufbaus in Frage: Man hat dann ja doch keinen Zugriff mehr auf die einzelnen Laustärken und auch das Panorama lässt sich nicht mehr so gut regeln.


    Ich würde generell den Aufbau überdenken. Willst Du ein Set abmischen oder einzelne Trommeln? Zwei richtig gute Mikros (z.B. Neumänner) links und rechts vom Set sind manchen Profis genug. Unsereins braucht dann noch eines vor der Bassdrum, für Korrekturen auch Snare, Hi-Hat und Ride. Klingt nicht populär und der Halbwissende mag darüber schmunzeln, aber ich halte diese Empfehlung von etlichen Profis für sehr wertvoll.


    Ist ja auch nur mal so quergedacht. Ansonten fallen mir auch nur Submixer / Sub-Interfaces ein.


    M.

    Da tut sich die Frage auf: Wie misst man denn die Qualität der Ausführung mit, weil: Man kann die Sachen ja schon in einem beeindruckenden Temp "irgendwie" spielen, nur ist fraglich, wie genau man das dann noch spielt.


    M.

    leiser, weicher, kurz und prägnanter Offbeat, rein akustisch


    mit (m)einem wunderbaren Diril 14" Jazz Hihat. Klingt (für meine Ohren) genau wie Deine Beschreibung


    Was ist denn das für ein Stuss? Arbeitest Du für Diril oder wolltest Du einfach mal nur Dein Lieblingsbecken empfehlen?


    Um der nicht gerade klaren Frage den Versuch einer Antwort zu geben: Falls Du mit hochgezogener Ferse spielst (Kauderwelsch "Heel up") dann kannst Du mal versuchen, die Ferse auf der Trittplatte zu lassen und trotzem einigermaßen zügig zu schließen.


    M.

    "Laute, krachiger Sachen" schließen meines Erachtens kleine Toms nicht aus.
    Vielleicht ergäbe ein zusätzliches 10er Hängetom statt des zusätzlichen Standtoms ja ganz neue Möglichkeiten - auch für den von Dir favorisierten Aufbau:
    Das 13er kannst Du nämlich auch rechts neben Dich auf höhe des 16er Standtoms hängen - quasi als erstes "Stand-Tom".


    Ist ungewöhnlich, aber mir hat es zu neuer Bandbreite und Anpassungsfähigkeit an Stil und Platzangebot sehr geholfen.
    Ich gebe 24/10/13/16 nicht mehr her - und bei Bedarf mache ich auch mal 24/10/16 oder 24/13/16 draus.


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