Beiträge von martinelli

    meine Prioritäten liegen in Richtung Rock / Hard Rock / Metal, was es für mich persönlich noch schwieriger macht, das es dadurch wahrscheinlich über das normale Standardset hinausgehen wird/sollte.


    Ist ja nicht gerade eine ausgefallene Stilrichtung und kein Grund, auf Quantität statt Qualität zu setzen.
    Gebraucht ist bei Deinem Budget sicher ein schönes 4-/5-teiliges Set mit Ride/Hi-Hat/Crash zu bekommen, an dem man nicht schon nach 1 Jahr herummosert.


    Falls Du Geduld und laufende Einnahmen hast, dann könntest Du natürlich auch jetzt ein kleines aber sehr gutes Basis-Set mit einem ganz billigen Beckensatz kombinieren und die Becken nach und nach ersetzen. Das wäre am ehesten meine Vorgehensweise, wobei dann die Trommeln (neu oder gebraucht) mindestens aus der Liga Sonor S-Classix, Pearl MCX oder Yamaha Oak Custom (gebraucht gerne noch hochwertiger) kommen müssten.


    M.

    die Farbe ist echt Porno. [...] So'n Teil gehört doch eigentlich auf die Bühne...


    Das habe ich mir auch schon gesagt, und für die Saisonband (derbe Weihnachtslieder) passt es nahtlos zum restlichen, rotlastigen Glitzer-Outfit. Und ganzjährig wird es wohl der Band, für die ich es kaufe, das Bühnenset werden. Hätte ich Schrott gekauft, müsste ich das Erstset immer hin- und herpendeln.
    M.

    Da hatte ich doch einige Optionen, neu wie gebraucht, übersehen. Vielen Dank für's Mitsuchen an alle, die gepostet haben.


    schreierand: Ja, die Phonic-Bassdrum hatte ich als 22er schon mal kennen und lieben gelernt.
    Aber 14x14 als kleinstes Tom ist tief und ehrlich: Bei den Kesseltiefen (14x14, 18x19!) bekomme sogar ich Angst.
    Irgendein Bonzo dem das gefällt wird vielleicht heute Abend ein Schnäppchen machen (271 Euro, noch 8 Std.)


    chaosman: Zu Deinem Tip Pearl MCX Masters (neu, Ausverkauf) hättest Du Dir den Edit ("doch eher nichts für dich") sparen können. Ich fahre das Ding morgen abholen.
    Die geplanten 900 € reichen zwar fast für den Dreiteiler, aber für Snare und Hardware muss ich das Budget doch strecken.
    Das lohnt sich für 24-13-16 in nordamerik. Ahorn, von Pearl in Taiwan gebaut.
    Bei näherem Hinsehen (nicht nur auf das Stage-Custom-Typenschild) hatten alle billigeren Lösungen Nachteile, die mich über Jahre geárgert hätten.


    Basix fahren und Mercedes trommeln hat mir schon viel Geld und Ärger gespart. Und als Zweitset sollte ein Lexus vorerst reichen.
    (Sorry, bin ich wieder unverständlich?)


    M.

    das nicht in einem Billiglohn-Land hergestellt wurde


    Nicht falsch verstehen. Ich spiele Zeug aus DE und JP und weiß, dass das nicht ins Probenset-Budget passt.
    Ich habe auch nichts Allgemeines gegen asiatische Firmen oder gegen Länder, die billig produzieren. Jedem sein Ressort; ein Geben und Nehmen.
    Was ich meinte war ein rein emotionales Unbehagen, wenn es um die VR China geht. Daher der Schock beim Typenschild in Großaufnahme.
    Wenn ich dieses Land umgehen kann, umso besser. Ein Set aus Taiwan z.B. wäre mir willkommen.


    M.

    Die neuen Superstar kommen auch aus China!


    Ja, ich weiß, alles was nix kostet kommt aus China.
    Mich hat ja auch nur erschrocken, dass das auf dem Yamaha so riesengroß draufstand. :)
    Wäre mir einfach nur lieber, wenn es nicht aus der VR China käme.
    Ich hoffe ja immer noch auf was schönes Gebrauchtes, aber es gibt halt nicht so viel mit 24er BD.


    Mir würde da spontan noch n Gretsch Catalina Club Rock einfalln: http://www.thomann.de/de/gretsch_catalina_club_rockwp.htm


    Danke! Hatte ich vollkommen vergessen, aber jetzt kann ich mich an einen sehr positiven Testbericht erinnern, als das Ding rauskam.
    Es hat auch noch die gleichen Abmessungen wie mein Live-Set.
    Wenn ich nix gebrauchtes finde, dann wird es wohl ein Catalina Club Rock.


    M.

    Stage Custom für 550


    Danke. Angebot ist zu überlegen; aber nur, weil ich bereits einen Teil der Hardware habe.
    Wenn ich alles, d.h. Snare mit Stativ, Hi-Hat-Stativ und Beckenstative, dann komme ich auf 895 Euro.
    Dem steht ein Neupreis von 799 Euro für das komplette Set entgegen.


    Das Detailfoto bei "Drums Direkt" ließ mich grübeln: Mein sonstiges Yamaha-Zeug kommt aus Japan und ist eher High-End. Ob mich ein Schlagzeug aus chinesischer Produktion wirklich erfreuen kann? Klar, wer ganz billig will muss auch China mögen, aber ich werde dann eben nach was anderem Ausschau halten. (Ist eine emotionale Eigentheit, die nicht zur Diskussion steht.)


    Kostenmäßig ist ein 24/12/16 Tama Superstar "made in Japan" auch nicht soweit weg.


    Danke für etwaige weitere Tips oder Gebrauchtquellen.


    M.

    Hallo Gemeinde,


    zu meinem edlen Birkenset 24, 12, 16, 18 soll sich ein Zweitset für einen Proberaum gesellen.
    Ich kann max. 900 Euronen ausgeben und brauche:

    • Bassdrum 24" (gerne mit Rosette)
    • Tom-Tom(s) 12" bis 14" (eines reicht) mit Halter für Rosette oder für Beckenstativ.
    • Stand-Tom(s) 16" bis 18" mit Füßen (eines reicht)
    • Snare mit oder ohne Stativ
    • Hi-Hat und Beckenstative (kann ich aber auch günstig separat kaufen)


    Bei der Suche durch Forum, Läden und Auktionen habe ich zwar viele schöne, günstige Sets gesehen, aber die Bassdrum-Größen in der U-900-Liga sind weder wählbar noch 24". Das einzige, was für mich passt ist das Yamaha Stage Custom Rock.


    Bevor ich 200km fahre, um mir so ein Stage Custom Rock anzuschauen, würde ich gerne wissen, ob der Weg lohnt. Daher:
    Kennt von Euch jemand eine Alternative zum Stage Custom Rock, die auch z.B. 24/13/16 + Snare unter 900 Euro bietet?
    Hat jemand praktische Erfahrung mit dem Stage Custom bzw. kennt jemand Gründe dagegen?


    Danke,
    M.

    Wenn ich mir Dein Set auf dem Photo anschaue, dann höre ich den Karton-Sound der frühen 70er.
    Willst Du den behalten oder willst Du Deinen Sound weiterentwickeln?


    Ein Fachhändler kann Dir ggf. sagen, welche Sets mit welchen Fellen/Stimmungen/Stöcken/... Deiner Soundvorstellung entgegenkommen und was er bei Deiner Budget-Vorgabe für Dich tun kann. Da sollte eine Kaufentscheidung relativ schnell gefällt sein.


    Das heißt aber nicht, dass es reicht, das richtige Set zu bestellen. Den Sound machst Du!


    Übrigens: Ich höre mir die Setss nie an, bevor ich sie bestelle.
    Trotzdem habe ich den Sound meiner Wahl noch immer hingekriegt.


    M.

    da es meiner meinung nach nicht auf ein riesen schlagzeug ankommt um gut zu sein



    Genau! Es kommt nämlich auf die Schläge pro Minute an. Ok, war ein Witz.


    Wenn Du 16tel bei 125bpm (Viertel) schaffst, dann sollest Du ebendiese mit Metronom und ganz präzise bei 100, 80 und 60bpm üben.


    Heel-up oder -down hat jeweils Vor- und Nachteile.
    Ich würde beides üben und, genau wie bei den Stockhaltungen für die Hände, je nach Lage (z.B. Lautstärke und Tempo) das Passende verwenden.


    Für den Bassdrum-Rennsport (ich soll ja nicht mehr Geratter schreiben) gibt es hier im Forum bereits tausend Tips, aber das hat ja schon jemand geschrieben.


    M.

    wenn es darum geht Abibälle und Akkustik Gigs in feinen Restaurants zu spielen. Da gibt es für mich auch nur eine einzige Lösung. Die heißt Anzug. Wenn jeder Gast in seinem feinen Anzug daherkommt ist es meiner Meinung nach die Verpflichtung eines Musikers sich anzupassen.


    Willst Du jetzt wie ein Gast aussehen oder wie ein Musiker?
    Oder bist Du Stehgeiger?


    Es geht doch alles, was gut rüberkommt. Es muss ein Gesamtbild ergeben, dass dem Zuschauer Spass macht.
    Ich bin auch der Meinung dass Shorts oder Sandalen praktisch immer Scheiße aussehen und dass Sweatshirts/Pullover nur bei bärtigen Jazzern durchgehen.
    Einheitliche Anzüge/Fliegen/Hemden hatten wir früher mal (aber auffällig andere als die Gäste), aber heute kriegen selbst Spießer davon Brechreiz.
    Schwarze T-Shirts sind öde, wenn sie nix besonderes haben, und ausgewaschene schwarze Jeans ...


    Es müssen nicht mal alle das gleiche Cliché erfüllen. Ein Rocker in Leder an der Gitarre kann sehr wohl zur quitschbunten Pop-Band passen.
    Gerade Tanz- und Rock-Coverbands machen sich das Leben oft schwer anstatt
    sich einfach mal fotografieren/filmen zu lassen und ehrliche Freunde/Partner zu fragen, wie sie rüberkommen.


    Und wie schon jemand schrieb: Es muss auch zu den Typen passen. Outfit ist mehr als Klamotten.


    So gut kann eine Band gar nicht bezahlen, dass ich mir von ihr ein schwarzes T-Shirt vorschreiben lasse.
    Aber gerne darf man mir sagen, ich solle mein Outfit überdenken, weil es nicht zum Image/Genre/Cliché der Band passt. Da lässt sich Abhilfe schaffen.


    M.

    Tip für den OP: Wenn man wenig Erfahrung hat und keine sehr exotischen Klangvorstellungen hat, dann ist der Mainstream-Sound ein ganz guter Ausgangspunkt.


    Wenn Du Dich darauf einlassen willst:

    • Beide Felle neu zentrieren.
    • Alle Stimmschrauben wieder ganz auf und nur von Hand locker beiziehen.
    • Mit dem Stimmschlüssel beide Felle auf den tiefsten sauberen Ton stimmen. Dabei legst Du die Bassdrum am besten auf ein Kissen, sodass Du nur das zu stimmende Fell hörst. Langsam vorgehen. Sobald man keine Falten mehr sieht, mit einem Filzschlegel probieren. Die Tonhöhe muss an allen Stimmschrauben wirklich gleich sein. Wenn es nicht mehr verzerrt o.ä. ist es gut.
    • Den Holzschlegel durch Filz ersetzen.
    • Munter rumstimmen, z.B. Schlagfell höher als Resonanzfell etc. Eventuell jemanden anderen spielen lassen. Das Publikum hört hauptsächlich das Resonanzfell, Du beim spielen aber das Schlagfell!

    Beim Schlagfell sollte keine Dämpfung nötig sein. Das Resonanzfell kann ein kleines Handtuch oder so vertragen.
    Ich rolle eines der Länge nach und lege es so rein, dass es beide Felle berührt.


    Und ganz wichtig: Stimmschrauben müssen nicht immer nur in Einheiten von ganzen Umdrehungen verstellt werden. Achtelumdrehungen sind auch schön.

    Dante Agostini: Methode de Batterie Teil 1, 2, 4.
    George Lawrence Stone: Stick Control.
    Horacio Hernandez: Conversations in Claves.


    Es sollten ja nur 3 sein, und das sind die, an denen ich jeweils eine dreistellige Anzahl von Stunden meinen Spaß hatte.


    M.


    [...] um solche "Prahlereien" richtig einschätzen zu können: Die Dauer. Es kann ja durchaus sein, dass jemand nach einem Jahr schon saubere 16tel mit den Füßen auf 185bpm spielen kann - für fünf Sekunden. Beeindruckend wäre es erst, wenn er das auch ne halbe Minute durchhält.
    .


    Sehr guter Punkt.
    Zudem: 16tel bei 160 Viertel-BPM waren für mich nie ein Problem, aber nur wenn ich alle Sechzehntel-Schläge durchrattern darf.
    Auch sehr einfache Notebilder bereiten sicher vielen bei 180er Tempi Probleme, z.B. sowas (Kreuzchen sind zu spielen):


    xx_xx_xx_xx_xxx_xxx_x_xxx_xx_xxx
    1e+e2e+e3e+e4e+e1e+e2e+e3e+e4e+e


    Ich mein' ja nur.


    M.

    Drumteacher, vielleicht solltest Du Dir mal überlegen, ob Du an Deinem Aufbau etwas ändern willst.
    Mit Aufbau meine ich die Position und den Winkel der Becken, aber auch Satzbau, Interpunktion, Groß-/Kleinschreibung, etc.


    Ich kenne eine Menge "Heavy-Hitter", die ihre Becken nach dem Sound auswählen und trotzdem keine Becken kaputthauen.


    M.

    Hast Du mal überlegt, den Riss zu stoppen?


    Dazu kann man am Ende des Risses ein Loch (z.B. 10mm) bohren.
    Das Loch muss definitiv am Ende des Risses sein, nicht vorher.


    Anschließend nimmst Du eine Metallságe mit gutem Blatt und sägst den Riss aus, d.h. Du sägst vom Rand aus jeweils ca. 2mm neben dem Riss bis in das oben beschriebene Loch.


    Je nach Form und Lage des Risses kannst Du auch v-förmig von außen auf die Mitte des Loches zusägen.


    Ich habe so ein Crash-Becken (Paiste, CuSn8 repariert und es hat dem Sound überhaupt nicht geschadet und gehalten hat es auch.
    Bei manchen, spröderen Becken kann die Sägerei natürlich mit Risiken behaftet sein, aber das Risiko würde ich eingehen.


    Viel hast Du ja nicht zu verlieren und Du schaffst im Erfolgsfall ein Unikat.


    Edit hat jetzt CuSn8 statt "Be-Acht" gesagt, weil das andere immer einen Simley mit Brille ergibt.


    M.

    Wenn ich bei der Bandvorstelllung oder so zum Solo genötigt werde (weil die Mitmusiker glauben, sie tun mir was Gutes), dann behalte ich zunächst das Thema vom Song als Orientierung im Kopf und versuche entspannt zu spielen. Manchmal bin ich tatsächlich kreativ, aber oft habe ich vor Leuten weniger Ideen und Ruhe als im Proberaum.


    Mein Notfallprogramm für uninspirierte Momente kann je nach Stück etwa so aussehen:
    Erstmal Groove weiterspielen und das Thema nach und nach immer mehr durch Akzente bzw. Fills auf Snare, Bassdrum und Toms betonen.
    Dann kommt Crash-Geschepper dazu. Eventuell gibt es noch fliegende Stöcke; manchmal unfreiwillig.
    Um "kann auch heavy" vorzutäuchen spielt dann zum Klimax die "Dabbelbäis" bei entspannten 120bpm 16tel, das China laute 4tel und die linke Hand dödelt auf Snare und Toms rum.
    Das ganze dauert etwa 3 Minuten.


    Kommt meist sogar gut an, aber ich sehe den Sinn solcher Zirkusvorführungen nicht wirklich ein.


    M.

    Das ist so blöd, da muss man antworten.
    Also 1 Set mit 2 (Hängetittoms) und 1 Set mit 3 (1 Hängetom, 2 Floortoms).


    Das mit 3 benutze ich bei 80% der Gigs und 70% der Proben.
    Zählen Proben genausoviel wie Gigs, kann man bei mir von einem 2,75er Schnitt sprechen.


    Ich hatte mal ein Set mit 5 Hängetoms (8-16), von denen ich aber meistens nur 3 gespielt habe.


    M.