Beiträge von martinelli

    Frohes Neues (gilt doch noch, oder?)!


    Des Umsortierens und der vielen Notenmappen überdrüssig, erwäge ich die Anschaffung eines Tablets.

    Normalerweise schreibe (kürze) ich meine Noten so, dass zumindest die "Live-Ausgabe" auf eine Seite passt; selten sind es zwei und nie mehr Seiten.

    Es liegt alles in Form von PDF-Dateien vor.


    Ich brauche nix kompliziertes, aber ein richtiges Tablet (vs. PDF-Lesegerät / Digital Paper / Ebook) hätte vielleicht den Vorteil, dass man auch irgendeine für den Zweck gemachte App zur Dateiverwaltung installieren kann. (Eventuell auch eine Metronom-App.)

    Problematisch könnte der Wunsch nach Bildschirmdiagonale ≥14" werden.


    Bevor ich etwas kaufe, würden mich Euere Erfahrungen interessieren:

    Habt Ihr auch den Weg von der Notenmappe zum Tablet gemacht?

    Was benutzt oder empfehlt Ihr? Ein richtiges Tablet oder kommt Ihr mit einem PDF-/Ebook-Reader klar?

    Im Falle von Tablet:

    Welches Gerät könnt Ihr empfehlen?

    Welche Apps nutzt Ihr zur Dateiverwaltung (z.B. Listen pro Band, Konzert-Programme / Set-Listen).


    Danke,


    M.

    Und wenn man sich einfach gar keine Gedanken darüber macht, dann bleibt man halt Hobbytrommler. So wie der Richard. Wenn dem Starkey jemand gesagt hätte, dass ihm als Linkshänder die offene Spielweise quasi in die Wiege gelegt wurde ... der hätte es bestimmt zu was gebracht.

    Zumindest sollte man nicht Unterrichten, wenn man sich gar keine Gedanken darüber macht.


    Ich musste bei deinem Kommentar irgendwie an Ian Paice denken ...

    Ich glaube, man kann von Richard Starkey (=Ringo Starr) mehr lernen, als von den ganzen Technik-Freaks. Hatte vielleicht ein Emoji ;) vergessen.

    Und Ian Paice ist auch ein toller Lehrmeister.


    M.

    Und wenn man sich einfach gar keine Gedanken darüber macht, dann bleibt man halt Hobbytrommler. So wie der Richard. Wenn dem Starkey jemand gesagt hätte, dass ihm als Linkshänder die offene Spielweise quasi in die Wiege gelegt wurde ... der hätte es bestimmt zu was gebracht.
    Frohes Fest!

    👑👑👑

    Das weiße Fell (nicht aber das halbe Schlafzimmer in der Bassdrum) sieht so eigentlich ganz nett aus. Ich nehme an, es dient zum Bettlakenverstecken.


    Wenn es mehr Dämpfung als Emperor Clear sein soll, dann würde ich mal an einem Tom Pinstripe, Powerstroke 4 oder sogar Evans Hydraulic probieren.


    Weil auch dezentes Dämpfpolster in einer Acryl-Bassdrum schlecht aussieht, kann man bei dieser über Felle mit eingebauter Dämpfung nachdenken, z.B. Acquarian Super Kick II Clear, Remo Powersonic Clear oder Evans EMAD2.


    M.

    Ein Ausstellungsstück kann doch gar keinen A-Waren-Wert haben. Wer sagt, wie oft es schon gespielt wurde - und wie? Oder sehe ich das falsch?


    Wenn man ein Ausstellungsstück im Möbelhaus kauft, gibt es ordentlich Rabatt.

    Meines Erachtens beides falsch.


    AusstellungsstÜck und "A-Waren-Wert":

    Beim klassischen Vor-Ort-Einkauf hängen da Becken und die probiert man aus. Wenn einem eines gefällt, kauft man es. Das ist dann keine "B-Ware" oder "Ausstellungsware", sondern so geht Einkaufen im Laden. Das Ding ist nicht auf Gigs rumgeflogen, sondern wurde unter Verkäuferaufsicht hier und da mal angeschlagen. Davon geht es nicht kaputt; dafür ist es ja da.

    Notwendigkeit für den Händler: Da er die meisten Becken nur wenige Male verkauft, kann er nicht auf jeden Verkauf 20% Ausstellungsrabatt geben, nur weil das Ding im Laden hing. Wo soll es denn sonst sein? Das ist doch keine Versandbude mit automatisiertem Lagerhaus.

    Vorteil für uns Käufer: Man hört genau das Becken, was man bekommt. Becken mit der exakt gleichen Bezeichnung klingen oft sehr unterschiedlich.


    Möbeleinkauf:

    Gute Möbelhäuser (Markenware) wollen ihr Ausstellungsstück gar nicht verkaufen - nicht mal für den vollen Preis. Sie brauchen es ja für die Ausstellung. Wenn das Produkt aus dem Verkauf (oder aus der Ausstellung) genommen wird, brauchen sie es nicht mehr und geben Rabatt, damit es weg kommt.


    M.

    Ich panniere nix außer Wiener Schnitzel.

    Was die Stereo-Verteilung bei Demo-Aufnahmen etc. angeht: Am liebsten nur die Overheads bissle Stereo.

    Bei professionellen Produktionen kann ich nicht mitreden, aber da ist ja auch alles gesagt (Zuhörerperspektive, ggf. dem Video entsprechend).


    M.

    Ich habe am liebsten gleiche Schläge.

    • Die Eins findet man sowieso (zumindest bei meiner eher einfach gestrickten Musik).
    • Bei einem Taktwechsel wandert die Eins ja auch noch und das Metronom weiß das dann nicht und findet sie nicht wieder.
    • Beim Üben habe ich das Metronom auch schon mal außerhalb der Zählzeiten. Da stört die Betonung eher.


    M.

    wenn ich für PA und Tontechniker zahlen muss, dann trinke ich gratis.

    Wir bekommen tatsächlich in den meisten Lokalen 3 Getränkebons pro Musiker

    Echt rationiert? Hatte ich noch nie; Getränk (und Essen) war für unsere Wirte noch immer Ehrensache. Wir haben die gute alte Tradition aber auch nie ausgenutzt. Aber als Aushilfe habe ich mal einen Gitarristen erlebt, der sich zu der wirklich guten Gage noch ca. 15 Bier (0,33er) einverleibt hat. Ist aber nicht aufgefallen, weil sein Spiel und seine Show trotzdem super waren und weil die Mitmusiker den Schnitt gesenkt haben, d.h. 1 Kiste Bier gereicht hat. :)


    M.

    Wie flowison in eher unpassendem Thread auf eine ähnliche Frage geantwortet, hat der Dude (Harry Miree) einen interessanten Aufbau:

    Als Rechtshänder / Rechtsfüßler steht die Charleston-Maschine[1] links, wird aber per Bowdenzug mit dem links stehenden Pedal bedient

    Das Ride steht auch rechts, d.h. die rechte Hand kann durchgehend führen.

    Die Bassdrum steht links, wird aber über Kardanwelle von einem rechts stehenden Pedal angetrieben.

    Tom-Anordnung ist auch interessant.

    [Die lange Erklärung von Harry Miree selbst]


    M.


    [1] Hi-Hat. Danke, Jürgen K, für die Wiederbelebung dieses schönen Begriffs. :)

    Soweit ich das bei Schlagzeugern beobachte:

    • [...] Technik: Nach subjektivem Empfinden ist nicht gefragt! :D

    Mein Beitrag war deutlich als subjektiv ("FÜR MICH") gekennzeichnet. Kannst Ihn genauso ignorieren, wie ich die Antwort. :)

    Hab mir jetzt paar Sachen zu Open-Handed angeschaut und wenn man das HiHat rechts von der Snare aufstellt und es weiterhin mit dem linken Fuß per Remote kontrolliert wirds find ich richtig spannend.

    Wie du schon sagst, kann man linksliche Toms aufbauen und rechts hat man die „Taktgeber“ (HH, Ride, Cowbell, Floortom) [Gibts dafür ein Wort?]


    Man kann so einfach mehr spielen als X handed. Werd das definitiv mal ausprobieren!

    Ich glaube, Du hast den Dude gefunden. Ich finde diesen Typen als Trommler wie als Entertainer einen absoluten Hammer; der Jim Carrey der Schlagzeugwelt.


    M.

    Bei deiner Handhaltung zeigen die Stickenden direkt nach vorne

    Die Stickenden und die Häkelnden sollen nicht nach vorne zeigen, sondern nach unten kucken. (Sorry, Schenkelklopfer-Tourette.)

    Brauche ich Traditional wie im Marsch Bereich wenn die Snare am Adler hängt, oder will ich den einfach können weils "cool" aussieht, oder möchte ich einfach andere Muskelgruppen der linken Hand ansprechen? Wenn nur einer der 3 Punkte zutrifft, dann go for it, probier ihn aus. Bei mir treffen alle drei Punkte mehr oder weniger zu. Das ist oft auch einfach ein gedankliches Umschalten [...]

    Es gibt weitere Gründe. Die von Dir (u.a.) genannten treffen bei mir nicht zu:

    • Marschieren? Nein, niemals.
    • Cool aussehen? Nein. Meine Backbeat-Ästhetik war in deutscher (matched) Haltung showtauglicher.
    • Muskelgruppen? Nein. Die interessieren mich nicht, weil Trommeln kein Sport ist.
    • Halt so gelernt? Nein. Bin ja erst nach 15 Jahren mit deutscher Stockhaltung spontan umgestiegen.

    Warum denn? Das ist nix Allgemeingültiges, aber FÜR MICH sind es im Wesentlichen:

    • Ergonomie: Ich erreiche so die Stand-Toms wesentlich besser.
    • Technik: Sachen, die bei mir überwiegend mit Links gespielt werden (z.B. Ghostnotes auf der Snare) empfinde ich mit TG leichter.
    • Spielgefühl: Vielleicht beflügelt die Asymmetrie bei mir die Kreativität.
    • Umgehung der Symmetrie-Zwangsneurose: Wollte bei MG immer krampfhaft links exakt wie rechts halten, auch wenn das Blödsinn ist (weil das Instrument und sogar der Körper asymmetrisch sind).

    M.

    Für gut ausgesteuerte Einzelspuren würde ich 100 EUR bezahlen.

    Das ist in Wien leider so üblich in den kleinen Clubs. Man könnte auch Eintritt verlangen, den man dann behalten darf, oder eben den Hut rumgehen lassen, womit man meist besser fährt.

    Leider haben wir Musiker den Markt in seiner übelsten (Tagelöhner-) Art voll auf uns wirken lassen: 100% Risiko für die Band.
    Wer noch Taxi fährt oder kellnert, kann zwar auch mal (nach Abzug von Abschreibungen und Fahrtkosten) eine Nullrunde fliegen oder dem Spaß zuliebe sogar Geld drauflegen, aber wir inflationieren uns hemmungslos. Habe jetzt mich gerade erstmalig einem Gig (150 EUR plus Hut) aus Prinzip verweigert, weil das einfach zu weit führt. Wovon sollen die Profis denn leben und - vor allem - wie ist die Wertschätzung für Kunst überhaupt?

    M.

    Das Pearl SLX aus Beitrag #48 ist eine echte Ringeltaube.

    Ich hatte mal genau die Trommeln in fast den gleichen Größen (nur 13" statt 14"). Da gäbe es bei mir nix zu überlegen.


    Edith sagt: Aber nur wenn ich im (erweiterten) Umkreis von Hannover wohnte und wenn das Set intakt ist. Aber wie oben geschrieben: Geile Trommeln und ein Hammer-Preis.


    Bei den Becken nur keinen Mist kaufen! Die kann man nicht stimmen. Gibt aber auch für wenig Geld solide Gebrauchtbecken.


    M.

    Das Hauptproblem sehe ich immer darin, dass beides, Open oder oder Closed, so ziemlich gleich notiert werden.

    Das sollte m.E. aber nicht so sein. Ein Arrangeur wird für ein gutes Ergebnis dem Trommler nur sagen, dass er einen Wirbel will. Aber selbst wenn er was Spezielles will, halte ich die Notation für klar definiert und eindeutig.

    • OFFENER WIRBEL:
      Die Schläge stehen genau so da, wie sie auszuführen sind. Die Abbreviatur "Balken durch den Notenhals" ist nix spezielles, sondern klassische Notation für alle Instrumente. Eine Viertelnote mit zwei Balken steht z.B. für vier Sechzehntel. Wenn man dann noch den Unterschied zwischen Binde- und Haltebogen sieht, gibt es keinen Zweifel, was zu spielen ist. Die Ausführung (Handsatz) ist dem Trommler überlassen, aber wenn die Arrangeurin einen richtigen Wirbel will, wird sie die Notenwerte so wählen, dass Einzelschläge nicht funktionieren; oder einen geschlossenen Wirbel hinschreiben.
    • B - GESCHLOSSENER WIRBEL:
      • Wenn er einfach so dicht wie möglich sein soll, geben die Noten nur die Dauer an und ein Symbol sagt, dass der Notenwert mit einem Wirbel zu füllen ist. Das könnte z.B. eine halbe Note sein, über der das Symbol für Wirbel/Triller ("tr" mit Wellenlinie) steht. Für einen "richtigen" Wirbel finde ich das die beste Notierung, weil ich als Trommler dann die Notenwerte so wählen kann, dass ich (!) meinen (!) besten, dichtesten, ebensten Wirbel hinkriege.
      • Wenn die Arrangeurin glaubt, uns sagen zu müssen, wie die Schläge getaktet sein sollen, dann schreibt sie die Haupt-Schläge hin und signalisiert durch ein "Z" durch den Notenhals, dass wir bitte schön presswirbeln sollen, d.h. den Stock bei jedem der so notierten Schläge mindestens 2x nachhüpfen lassen und Dichte erzeugen.

    Also mir hat diese Symbolik bisher beim Lesen und beim Schreiben gereicht und ich halte sie für selbsterklärend. Aber ich spiele normalerweise kein Zeug, wo mir jemand die Ausführung des Wirbels vorschreiben will. :)


    M.

    Es ging mir auch nur darum, eine einfache Lösung aufzuzeigen, um überhaupt mal anzufangen. Teures Zeug kann man ja immer noch nachkaufen ...

    Den Ratschlag fand ich gut.

    Mir haben richtige Meister früher immer wieder gesagt (geschrieben), ich solle mit wenigen, aber vernünftigen MIkros anfangen. Da wurde mir dann mal klar, wie wichtig die Overheads im Studio sind - auch beim Nah-Mikrofonieren ("Closed Miking") und eben nicht nur für die Becken.

    Daher ist es sicher ein guter Einstieg, erst mal solide das Stereo-Panorama einzufangen und zu verarbeiten. Ich finde es ohnehin immer schön, das Schlagzeug als ganzes zu hören und nicht als Summe von Einzelinstrumenten. Das mögen Studio-Experten anders halten und die dürfen bei mir allzeit gerne geschlossen Mikrofonieren und die ca. 8 Kanäle verwursten. Bei Bedarf leihe ich ihnen sogar meine Live-Mikros.

    M.

    Für mich ist das Korg Beatlab das Gerät der Wahl. Wohl dem, der eines hat, denn es nicht mehr hergestellt. Es hat ein Zahlenfeld (wie der Nummernblock auf der PC-Tastatur), auf dem man das gewünschte Tempo ruckzuck einhändig eintippen kann, ohne es in die Hand zu nehmen oder genau hinkucken zu müssen. Live habe ich es daher immer zur Linken auf einer Ablage.


    Es wundert mich, dass noch niemand eine Metronom-App mit Nummernblock programmiert hat. Vielleicht habe ich aber auch nicht richtig gesucht.


    Aber vielleicht findest Du ja ein Beatlab auf dem Gebrauchmarkt - dürfte aber schwer sein, da sehr beliebt. (Warum wohl?)


    M.