Beiträge von Fl0gging

    Kurze Anmerkung aus der Methodenabteilung:


    Beim Vergleich geht es darum aus Qualität Quantität zu machen. Wir wollen spielerisches Können auf eine Skala von bspw. 1-10 bringen.


    Es gibt aber keine universellen Kriterien (wie beim Eiskunstlauf früher), was immer dazu führt, dass es individuell ist und nicht immer nachvollziehbar. Man könnte natürlich eine Jury bilden, quasi Wertungsrichter, aber auch da würde es natürlich Kritik geben.


    Bei uns darf jeder abstimmen, wodurch Leute die alle eher oben bewerten weniger Ausschlag geben, als die wenigen, die die Skala voll ausnutzen. Wenn einer alle mit 8-10 bewertet, dann sind ja alle relativ gleich. Wenn ein zweiter auch nur einen davon mit einer 3 bewertet, dann ist derjenige letzter. Es haben dadurch Leute mehr Gewicht, die die Spannbreite ausnutzen.


    Es gibt zig Möglichkeiten das zu lösen, was aber wiederum zu anderen Probleme führt. Eine universelle Lösung gibt es nicht, weil Qualität nicht 1:1 in Quantität übersetzt werden kann! Jazz hat mehr Freiraum, als auf einer Skala und mit einem Regelwerk zur Bewertung abgebildet werden kann.


    Mein Vorschlag ist:


    Man erhält so viele Stimmen wie es Teilnehmer gibt und darf bis zu 3 Stimmen einer Person geben.


    Auf diese Weise sind die Ausreißer ausgeschlossen und man kann seine Stimmen gut gewichten. Es bekommt nicht zwingend jeder punkte, aber am Ende zeigt sich vielleicht besser, wer eher den Geschmack der Nutzer hier getroffen hat.

    Also ich für meinen Teil gehe sehr stark davon aus, dass der Jazz an den Musikhochschulen einfach das einzige war, was man etablieren konnte, in den 60er Jahren, als Alternative zum klassischen Bereich. Damals war dann alles, was nicht Klassik war, halt die "Jazzabteilung".

    Das kann ich mir auch gut vorstellen. Bis heute wird ja in der Musikwissenschaft zwischen Klassik und Pop unterschieden und bei der GEMA steht die Unterscheidung zwischen E (Ernste Musik = Klassik u.a.) und U- (Unterhaltungsmusik) auch schon länger in der Kritik (nicht mehr zeitgemäß).


    m_tree einmal tief durchatmen bitte.


    Ich konnte hier aus dem Thread und der Challenge für mich sehr viel mitnehmen. Ich habe jetzt einen groben Eindruck, worum es beim Jazz geht und worin sich das so stark von der anderen Musik unterscheidet. Ich habe jetzt auch einen guten Eindruck was mit "faken" gemeint ist.

    Ich möchte niemand zu nahe treten, aber: Was ist schon ein Studium?

    Unterschätze mal nicht, dass man für ein Musikstudium an einer staatlichen HS schon durch einen Aufnahmetest muss und nur sehr wenige genommen werden.


    3 Jahre ist halt auch nur Bachelor. Spannend wird es dann im Master (so bei mir). Und Musikstudis sind meist nicht die, die nach 3 Jahren schon fertig sind.


    Man ist halt nach einem Studium schon sehr früh sehr gut, weil man ja in jungen Jahren viel Zeit investiert hat. Kann man natürlich auch nachholen oder sich anderweitig draufschaffen

    Na ja bei Gitarren hast du ja Griffbrett abnutzung ,und Handballen geschubber am Body.Das alles fällt beim Drum ja weg außer das man Becken tascht.A&F Vintagestyle finde ich aber auch schick.

    lg

    Also beim Drumset hast Du Folgendes, wenn Du sie mit stark gebrauchten Gitarren (heavy relic) vergleichst:


    - Rundherum verkratzte Spannreifen an der Bassdrum, mit teils erheblichem Holzabrieb

    - Kratzer, Dullen, zerstörte Folien und zerstörtes Holz oben auf der Bassdrum infolge herabfallender Toms bei häufig geteilten Player-Kits

    - alterungsbedingt gerissene und stark geschrumpfte Folie

    - Rost, Pitting, Lackabplatzer, Chromabplatzer, beschlagene Metallteile

    - überfolierte Sets, überlackierte Sets

    - Individuelle Bohrungen durch abgeschraubte Dämpfer oder sonstige Umbauten (Hängetom zu Standtom etc.)


    Der Maßstab ist ja jetzt hier explizit nicht das behütete Horst-Link-Set, sondern das Set, welches 30 Jahre auf der Bühne stand.

    Mir ist auch schon aufgefallen, dass bei Gitarren/Bässe alt und verkratzt kein Nachteil sein muss, während bei Schlagzeugen das einfach nicht so ist.


    Ich selbst habe am liebsten glänzend polierte Kessel und Hardware, während mir das bei den Becken fast egal ist. Da putz ich schon mal drüber, aber letztlich ist Patina halt drauf, wenn die Becken alt und gebraucht sind.


    Klebebandrückstände werden jedoch mit Alkohol entfernt, egal wie hartnäckig sie sind.

    Hallo,


    bei mir um die Ecke steht ein umgebautes Hayman-Set (Vibrasonic) auf vermutlich 16,12,13. Genaueres finde ich gerade heraus. Ein Spannreifen fehlt auch...

    Da weder der Verkäufer noch ich weiß, was es genau wert sein könnte, bzw. was ein fairer Preis sein könnte, wollte ich mal die Expertinnen und Experten hier im Forum bemühen.


    Den besten Preis gibt's vermutlich wie immer, wenn man alles in Einzelteilen verkauft, aber das hat der Verkäufer nicht vor.


    Ich überlege, ob es sinnvoll sein kann, es zu restaurieren.


    Hebbe Kennst Du dich auch mit englischen Sets aus oder ist hinter Bad Berlebörg Schluss? ;)