Hi André,
richtig erkannt, das Video habe ich mit 2 Oktava mkII Overheads und einem AKG D112 (mit dem ich jedoch nicht so zufrieden bin) aufgenommen.
Die Mikros sind ähnlich wie bei der Recorderman-Methode positioniert.
Habe die Snare nun ausgiebig testen können und bin hellauf begeistert. Klanglich stellt sie so ziemlich alles in den Schatten, was ich in den letzten 10 Jahren an Holzsnares besessen habe und da waren Instrumente dabei, die gut das 3- bis 4-fache kosten.
Holger hat sich die Kritik hier wohl zu Herzen genommen.
Felle sind mittlerweile ganz normale REMO USA drauf, der Strainer funktioniert gut und wackelt nicht.
Bei meiner Snare ist ein Teppich der Firma DrumCraft drauf, der mich stark an die Puresound-Teppiche erinnert und hervorragend klingt (kommt in dem Video ganz gut rüber, wie ich finde).
Die Gratungen sind ebenfalls makellos. Interessant ist auch, dass die Snare aus lediglich 12 Segmenten besteht --> weniger Leim, mehr Holz.
Lediglich bei der Kesselgröße ist mir aufgefallen, dass der Kessel nicht unterdimensioniert ist.
Man muss das Fell quasi - ähnlich wie bei der ein oder anderen Vintage-Snare - über den Kessel stülpen (klingt dramatischer als es ist).
Ich hatte zunächst befürchtet, dass dies die Resonanz des Kessels beeinflussen könnte, dem war aber nicht so.