Beiträge von Holle

    Getz abba ma sachte, Alta.


    Zur Sache:
    Ich kann nicht singen. Und erst recht nicht, wenn ich dabei noch trommeln soll. Da hören meine Multitasking-Fähigkeiten auf. Entweder - oder.
    Ich bewundere immer Schlagzeuger, die beim Schlagzeugen auch noch eine zweite Stimme singen können, bei mir stellt sich die Frage "Headset oder Mikro am Stativ" leider nicht.


    Woll?


    ;)


    Holle

    Ich trau' mich ja fast nicht, es zuzugeben, aber Manni von Bohr hat mein Problem im Vorbeitrommeln gelöst, zumindest einen relativ brauchbaren Workaround hatte er parat:


    Wenn man die Snare nicht richtig in den Ständer legt, sondern die Gummi-Ecken nur auf dem Spannreifen aufsetzt, hat man viel mehr Bewegungsfreiheit.


    Zumindest bei meinem schweren Gerät mit Gußreifen ist das eine echte Lösung, weil die Spannreifen ein bisschen Druck locker vertragen; ich nehme an, der Kessel bekommt sogar weniger Spannung ab, als wenn er richtig tief im Snareständer aufliegt und man den ein bisschen fester zudreht.
    Ich mache den Snareständer dafür ein ganz klein wenig tiefer und die Sache ist geritzt. Wackelt nix.


    Gar nicht so schlecht, oder?


    Holle

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    Original von catastrophy
    bin ansonsten ausgesprochener UFIP fan (oh wie patriotisch ;P ) aber die UFIP chinas gefallen mir nicht sonderlich... ist halt geschmackssache. sollte nur eine bemerkung zu den obgenannten herstellern sein (keine kritik)!


    Ja, es ist Geschmackssache! Und ich persönlich finde, dass UFIP die coolsten Chinas auf dem Planeten macht. Ich habe selber ein 20er Fast China und ein China Splash und die Becken sind - in meinen Ohren - göttlich!


    Holle

    Zitat

    Original von Marcus
    Zum Thema Schnellverschluss: Der war bei meinem Pearl Ständer so "schnell", dass er sich bei Rimshots selbständig gelöst hat. Hab das Ding nun mit einer Bohrung und einer Schraube lahmgelegt, es geht doch nix über die gute alte Kurbelei... ;)


    Also ist das Ding jetzt gut oder muss ich die Snare jetzt doch ständig zwischen den Knien festhalten, weil sich der Welt schnellster Schnellverschluss ständig von selber löst? Ich streichle meine Snare eigentlich nicht.


    Und was ist mit der Zehn-Schrauben-Problematik???


    Kaufen? Weitersuchen? Hmmm???


    Holle

    Mit dieser Charakterisierung für "den" Holzsnare-Sound erscheint mir Dein Statement aussergewöhnlich qualifiziert!


    Im Rheinland sagt man dazu "Dünnschiss"!!!


    Wo ist die Ignore-Taste?


    Holle

    auch, wenn es mir eigentlich widerstrebt, hier den 100.000sten Thread zu "welche Hardware ist die allerbeste" aufzumachen:


    Ich brauche einen neuen Snareständer und der sollte so ziemlich alles können, was ein Snareständer können kann.


    Ich will eine kleine 10" Snare damit in mein Setup integrieren können, er muss also ziemlich weit zugehen. Zudem sollte er auch noch eine 8" tiefe Snare mit zehn Stimmschrauben festhalten können und das ist der Knackpunkt:


    Mit meinem sehr stabilen TAMA-Snareständer geht es mir auf die Nerven, dass ich mit einen von drei symmetrisch angeordneten Haltearmen immer genau auf einem Spannböckchen lande, bzw. auf der Stelle, wo der Gussreifen eine Bohrung aufweist...


    Also: Kohle ist jetzt mal egal, welches ist der beste Snareständer?


    Holle

    Ein Drumcomputer ist ein Werkzeug.
    Man kann ihn zum üben benutzen, als Metronom, das nicht nur "Klick" und "Pling" macht, auch live kann man damit Loops und Samples abfahren, die den Schlagzeugsound voller, moderner und runder machen können. Niemand wird ernsthaft live oder auch im Studio den Drummer durch einen Drumcomputer ersetzen wollen. Aber jeder Trommler sollte sich mit Drumcomputern auseinandersetzen und die Kiste nicht als Konkurrenz, sondern als ein Werkzeug begreifen, das einem einfach ein paar Möglichkeiten in die Hand gibt, die man sonst einfach nicht hat.


    Holle

    Tjaa, für "live" finde ich eigentlich auch, dass die Plastikbecken - und seien es auch noch so gute DDrum-Samples - nicht gehen. Im Proberaum sind Plastikbecken kein Problem.


    Andererseits machst Du einen großen Vorteil des E-Sets, nämlich die komplette Kontrolle über die Lautstärke, zunichte mit echten Becken.


    Denk auch mal dran, wie deine Kupels auf der Bühne den Monitorsound einigermaßen auf die Reihe bekommen. Die Becken kommen von hinten, die Drums von vorne aus den Monitorboxen....komische Sache.


    Holle

    Ich bin gewissermaßen dabei, mir zwei neue Crashbecken zu holen. Etwas lautes muss es sein.


    Da ich, was die Marke angeht, mit MG einer Meinung bin, stehe ich vor einer vermeintlich einfachen Wahl:


    Entweder werden es zwei A Custom Projection oder zwei Z Custom Medium Crashes. In 18 und 19 Zoll.


    Ich winde mich hin und her, die A Customs sind musikalischer, glatter, brillianter, aber die Z Customs sind - zumal für den relativ moderaten Preis - auch nicht schlecht, denn sie passen zu härterer Rockmusik wirklich gut. Sehr schöne Becken. Kein Vergleich zu den alten Z-Klumpen!
    Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht. das einzige, was ich an den Z's nicht so schön finde, ist das maschinengehämmerte Muster.....ist das jetzt entscheidend? Haaach....


    Vergesst bitte die Hörproben von der Zildjian-Website, die Becken klingen in meinen Ohren nicht mal ein bisschen ähnlich wie die Crashes in natura.


    @Groove: Wo siehst Du eigentlich immer Deine 20-Zoll-Crashes und Crash-Rides? Immer wenn ich in einen Schlagzeugladen gehe, haben sie die Dinger anscheinend gerade an Dich verkauft...


    ;-))


    Holle

    Zitat

    Original von Knautschke
    Ich würde für Metal die becken nehemn die hell klingen und am schnellsten da sind, also sich nicht lange hochschwingen. ausserdem würde ich nicht so große becken verwenden, da sich die nicht so gut im Gesamtsound durchsetzen.


    In meinen Augen völliger Blödsinn.
    Wenn er Metal spielen will, ist er sicher nicht auf der Suche nach 14er Thin Crashes, weil die so schön schnell da sind. Wichtig ist doch wohl eher, dass man bei dem Krach noch was hört, also will man doch in erster Linie durchsetzungsstarke Becken haben. Dicke Becken klingen übrigens erfahrungsgemäß heller. Also, Crashes ab vielleicht 17 Zoll und natürlich eher was kräftiges, ansonsten sind die Deckel nur für Heavy-Jazz zu brauchen. Aber auch nicht stärker als Medium, sonst verlieren die Becken an Dynamik-Möglichkeiten, das ist aber Geschmackssache.


    Die genannten Meinl-Serien finde ich übrigens beide nicht toll, aber wenn, dann passen eher die Raker. Da ist es auch nicht wirklich schade drum, wenn man mal eins kaputtholzt...


    Holle

    Jaaaa, Will Calhoun ist sooo cool! Aber Funk spielen die doch eigentlich nicht wirklich, ich meine, warum nicht gleich die neue Audioslave (Chris "Soundgarden" Cornell mit RATM)? Darf ich dringend empfehlen, wenn man nicht gerade auf der Suche nach Funk ist.


    Tststs.


    Holle

    Okay, du hast das böse Wort gesagt.


    Also, Bevor Du dich von Tim ausführlich über die besten Snaredrums auf dem Planeten (ja, die machen auch komplette Sets) informierst, wirf erst einmal einen Blick auf die Preisliste. Im Fall der Bradys hat Topqualität leider auch einen gewissen Preis... vielleicht entscheidest Du Dich dann schneller...


    Holle

    Das würde mich aber jetzt mal interessieren, was denn von dem ganz enormen Preisunterschied zwischen den REMOs (die kann man immer noch kaufen, tut aber keiner, weil die wirklich schweineteuer sind) und den Meinl / NewSound - Modellen sich dann letzten Endes auch in der Verarbeitungsqualität und im besseren Klang wiederfindet.
    Sind die billigen Rotos alle nur Schrott? Gibt es auch hier noch Unterschiede? Und sind die REMOs wirklich das viele Geld wert?


    Holle

    Zitat

    Original von Groovemaster
    Solche Probleme haben Weckl und Bozzio nicht, denn die sind so gut, dass niemand es wagen würde, sich über die Schuhe lustig zu machen.


    Hihi und in der Tat: Als ich den Bozzio das letzte mal auf einer Clinic gesehen habe, kam er in Springerstiefeln und hat dann auf einem Sackvoll Bassdrums so schöne und filigrane Sachen gespielt, dass es so ziemlich alle umgehauen hat. Danach gefragt, warum er denn mit so klobigen Klotschen spielt, meint der gute Terry: Och, das mit den Schuhen ist nicht so entscheidend. Ich sehe das als Training mit Gewichten an. Wenn man die Dinger auszieht, fühlt es sich an, als ob die Füße von alleine spielen....


    Heul und schluchz...


    Holle