Beiträge von Beeble

    Kann es daran liegen, weil ich E-Drums habe?

    ja, sehr wahrscheinlich. Du hast ja nur einen sehr eingeschränkten Dynamikbereich und je nach dem wie du die Velocity eingestellt hast, wird das noch extremer.
    Ich würde so viel wie möglich an einem Schlagzeug üben, dann bekommst du ein Gefühl für Dynamik.

    Wie Nick und drumrumköln schon meinten, beste Option ist eine Cubase AI oder LE Version.

    Wenn du auch Aufnehmen willst, kauf dir für 114€ ein Steinberg Interface zb. das hier.

    Da ist die Software Cubase Elements die du brauchst im Wert von 100 Euro schon dabei.


    Magix Music Maker halte ich für unbrauchbares Spielzeug wenn du ernsthaft in das Thema einsteigen willst.

    Zitat

    Schließlich entsteht ja durch das Hämmern auch eine Oberfächenspannung

    Die Spannungen im Gefüge dürften mit der Zeit immer weniger werden.

    wieviel Spannung sitzt in einem neuen Becken.

    Wegen der Oberflächenspannung,

    bisschen OT, aber

    Da will ich mal kurz dazwischengrätschen, damit sich so Vermutungen und Vorstellungen wie Metall funktioniert nicht falsch ins Hirn brennen :)

    Alle Metalltechniker bitte mal weghören, ich versuche das mal sehr vereinfacht und bildlich.


    Sämtliche Metalle haben eine kristalline Struktur, ähnlich wie Schnee oder Eis.

    Schnee verhält sich sehr vereinfacht gesagt, wie Metall nach dem Giessen.
    Die Kristalle liegen dicht aneinander, sind jedoch nicht verdichtet.
    Dadurch ist der Schnee auch sehr weich, wie das Metall nach dem Giessen sehr weich und umformbar ist.
    Erst durch das Verdichten des Schnees, bzw. Schmieden des Metalls, werden die Kristalle ineinander “verkeilt” d.h. ineinandergeschoben und setzen dadurch einer weiteren Umformung einen nun grösseren Widerstand entgegen als noch vor dem Verdichten.

    Das hat nichts mit Oberflächenspannung zu tun. Auch gibt es keine Spannungen im Becken, wie ich denke das einige sich das so vorstellen, das irgendwie "Zug" auf dem Becken ist und es einem um die Ohren fliegen könnte.


    Da das Verdichten bei Schnee und Metall eine Grenze erreicht wo die Kristalle sich nicht weiter ineinander schieben lassen, kommt es zum Riss bzw.

    dem auseinanderreissen des Gefüges. Der fluffige Schnee wird erst zu Eis und dann zerbricht er. Das Metall bekommt Risse.
    Dem Klang zuliebe sind Becken, je nach Typ, schon sehr nah an dieser Streckgrenze und manchmal reicht schon ein kleiner Stoß oder Schlag um

    es zum reissen zu bringen. Dieser Riss hat aber keinen Einfuß auf das Gefüge einige Millimeter weiter.

    So gibt es auch keine Spannung, die durch den Riss das ganze Beckengefüge beeinflusst.
    "Spannungen" betreffen immer nur das Gefüge welches unmittelbar dem Schmieden ausgesetzt wurde. Zugegebenermaßen durch die hohe Anzahl an Hammerschlägen schön über das ganze Becken verteilt. Aber eben nicht wie ein gespanntes Gummi. Ein Schlag am Rand beeinflusst nicht die Struktur in der Mitte.


    Wie oben schon angemerkt, setzt das Metall nach Umformen (schmieden/verdichten) einer weiteren Behandlung größeren Widerstand entgegen.

    Genau das ist was wir uns von einem Becken wünschen.

    Wir nehmen zwar keinen Hammer sondern materialschonende Holzstöckchen, aber physikalisch passiert das selbe:
    Durch den Schlag fügen wir dem Becken Energie zu, welche es kaum absorbieren kann.
    Ein Teil der Energie bewegt das Becken auf dem Stativ, ein Teil wird vom Stick absorbiert und schenkt uns Rebound und der Rest verbleibt im Becken und bringt die

    ganze verformunwillige Struktur zum schwingen und damit zum klingen.


    Ob Becken reissen, ist neben der Qualitaät vor allem von der Schlagenergie (Gewicht+Geschwindigkeit des Schlags) abhängig.
    Demzufolge müssten bei Heavy Hittern mit dicken Sticks öfter Becken zu Bruch gehen als bei leise spielenden 7A Jazzern. ?


    - und nein, die "Spannungen" im Gefüge werden im Laufe der Zeit nicht weniger.
    (Sonst würden nach einiger Zeit alle Brücken, Autos, Kochtöpfe usw. auseinanderfliessen)
    Das verspannte Gefüge kann man nur durch Wärme wieder umkehren.

    Deswegen sollte man Becken möglichst nicht bei Temperaturen >200 Grad lagern.

    Ich finde deine Herangehensweise seltsam und nicht zielführend, wenn dein Ziel sein soll deinen eigenen Style zu entwickeln.
    Musik ist mehr als Technik und die Aneinanderreihung von Noten.


    Ebenso kannst du Van Gogh, Kandinsky und Dali kopieren und doch nicht verstehen was sie wie warum gemacht und gedacht haben.
    Das ist dann Malen nach Zahlen.

    Genauso verhält es sich bei dem was du treibst.


    Auch denke ich das du noch nicht soweit bist frei zu interpretieren.
    Warum reicht dir das nachspielen nicht?
    Wenn du dich in viele Songs und Genres reinspielst wird das deinen Horizont erweitern und du wirst besser und nicht so verkopft, sondern mit mehr Gefühl spielen.

    Auch eine gute Übung ist zu drumless Tracks zu spielen, deren Original du nicht kennst, bzw wo es gar keine Drums gibt.

    Da kannst du dich ausprobieren und hinhören.

    Das bringt dir mehr als bekannte Cover nachzuspielen und sie auch noch verändern zu wollen, ohne zu wissen wie.

    Hast du einen Lehrer? Dann frag den mal um Rat.

    sollte die Haussicherung doch trotzdem ab 3600W rausknallen, oder?

    Der Haussicherung schaltet bei überschreiten des Nennstroms, In der Regel sind das 10A bis max 16A je nach Art der Installation und der Verwendung.

    Das ist vor allem Abhängig vom Leitungsquerschnitt.
    Niemals würde ich eine Mehrfachsteckdose mit 16A belasten, was dann einer Leistung von 3500W entspricht.
    Zwar gibt es Leisten von namhaften Herstellern die dafür Ausgelegt sind, aber in den Baumärkten und Billigläden werden Modelle verkauft wo man sich fragt,
    wie die das CE-Zertifikat bekommen haben. Ich habe schon Leisten brennen sehen die mit nichtmal 10A belastet wurden. (etwa ein Heizlüfter)

    Billig-Produkte erfüllen oft nicht die notwendigen technischen Standards.
    Sie haben zwar den notwendigen Kabelquerschnitt, aber im Gehäuse sind meist dünne Blechbrücken mit denen die Kontakte vernietet oder punktgeschweisst sind.
    An diesen Stellen liegt der Leitungsquerschnitt unterhalb des erforderlichen Nenndurchmessers und es kommt dort zu starker Hitzeentwicklung und mit etwas Pech zum Brand.
    Finger weg von 3 Euro Leisten, das ist alles Müll und gehört auch dort entsorgt!

    Wenn man die Leiste aber an nem Drehstromadapter hat sieht das aber vielleicht anders aus.

    Nein. Auch Drehstrom, bzw. richtig 3 Phasen Wechselstrom, hat je Phase 230V und je nach Ausführung eine Absicherung von 16A

    In der Hausnetzverteilung gib es ausschließlich 230V die in der Regel mit max 16A abgesichert sind.

    sollte die Haussicherung doch trotzdem ab 3600W rausknallen, oder?

    Der Haussicherung schaltet bei überschreiten des Nennstroms, In der Regel sind das 10A bis max 16A je nach Art der Installation und der Verwendung.

    Das ist vor allem Abhängig vom Leitungsquerschnitt.
    Niemals würde ich eine Mehrfachsteckdose mit 16A belasten, was dann einer Leistung von 3500W entspricht.
    Zwar gibt es Leisten von namhaften Herstellern die dafür Ausgelegt sind, aber in den Baumärkten und Billigläden werden Modelle verkauft wo man sich fragt,
    wie die das CE-Zertifikat bekommen haben. Ich habe schon Leisten brennen sehen die mit nichtmal 10A belastet wurden. (etwa ein Heizlüfter)

    Billig-Produkte erfüllen oft nicht die notwendigen technischen Standards.
    Sie haben zwar den notwendigen Kabelquerschnitt, aber im Gehäuse sind meist dünne Blechbrücken mit denen die Kontakte vernietet oder punktgeschweisst sind.
    An diesen Stellen liegt der Leitungsquerschnitt unterhalb des erforderlichen Nenndurchmessers und es kommt dort zu starker Hitzeentwicklung und mit etwas Pech zum Brand.
    Finger weg von 3 Euro Leisten, das ist alles Müll und gehört auch dort entsorgt!

    Wenn man die Leiste aber an nem Drehstromadapter hat sieht das aber vielleicht anders aus.

    Nein. Auch Drehstrom, bzw. richtig 3 Phasen Wechselstrom, hat je Phase 230V und je nach Ausführung eine Absicherung von 16A

    In der Hausnetzverteilung gib es ausschließlich 230V die in der Regel mit max 16A abgesichert sind.

    Auf die Schnelle:

    Der cut bei 0:37 klingt nach cut, wenn es denn einer war. Da ist irgendwas strubbelig
    Den Geang finde ich grenzwertig verständlich und etwas weit hinten. Dem könnte man auch etwas Platz machen, zugunsten der Verständlichkeit.
    Ansonsten doch ein ausgewogener Mix. Auch wenn er mit -7LUFS extrem laut ist.
    Musik, Genre und Arangement sind Geschmackssache und deswegen euer Ding. Ausserdem finde ich es interessant.

    Ich finde sowas unverantwortlich, da wird die eigene Lebensleistung demontiert. Das ist pervers!

    Das selbe habe ich bei DeppPurple in Wacken vor einigen Jahren empfunden.
    Da stehen alte Männer auf der Bühne, die sichtlich mit ihrer Gesundheit und der Performance kämpfen.
    Nur aus Respekt wurde nicht gebuht.
    Klar, die Leistung war in Anbetracht ihres Alter ok, aber jede junge Newcommerband hätte man gnadenlos von der Bühne gepfiffen .
    All die Zappas, Morissons und Falcos, die es nicht bis ins Alter geschafft haben, bleiben deshalb im Zenit ihres Schaffens in Erinnerung.
    All die negtiven Beispiele hier aber leider auch. ;)


    Ich habe da keine Meinung zu, muss jeder selbst entscheiden wann er abtritt.
    Die meisten schaffen es aber schon rechtzeitig den Stecker zu ziehen und ihre Situation objektiv und kritisch zu bewerten.

    zufrieden damit, was ich da bei mir raushole. .. Bei mir ist das z.Z. recht Closemic-lastig. Gehe seit kurzem auch so weit, immer ein (eigenes!) Snare-Sample zu nutzen und damit mindestens den Reverb zu füttern, die Tom-Mics im Mix komplett runterzufahren (nur bei Schlägen hörbar machen) und die Overheads untenrum wieder auszudünnen.

    genau so mache ich es auch in dem kleinen Raum mit meiner Band. Zumindest beim Recorden. In der Probe mit IE ist natürlich alles offen.
    Ich muss Toms freischneiden und meist kommt auf alles was closed abgenommen ist noch ein Sample.
    Das ist bei unserer Musik sogar förderlich, da sie eh sehr stark produziert klingen soll.
    Mit einer Blueskapelle hätte ich in so einem kleinen Raum sicher Probleme.
    Meine ewige Baustelle sind immer schon die OHs. Mikrowahl und Position sind für mich nicht zufriedenstellend.
    Im großen Raum sind Großmembraner in A/B mit ordentlich Höhe recht brauchbar.
    Im kleinen Raum bekomme ich keine zufriedenstellenden Ergebnisse.

    Für Schlagzeugaufnahmen ist Nachhall ja durchaus wünschenswert,

    Naja, kommt drauf an.
    In einem großen Raum wo man den Nachhall gezielt nutzen und beeinflussen kann schon.
    In so einem kleinen Loch mit nur 2.4m Höhe und vielleicht nur <20m² Fläche habe ich keine guten Erfahrungen gemacht den Raumhall zu nutzen.
    Eben auch aus den von dir genannten Gründen.
    In meinem anderen Raum mit 200m² und knapp 4m Höhe kann man den Raumhall sehr gut nutzen, vor allem wenn man die Möglickeit mit Raummikros hat die auch mal 15m entfernt stehen. Sperrliche Absorber unter der Decke absorbieren ein wenig ab der oberen Mitten.

    Der kleine Proberaum von ca 20m² mit knapp2,2m Höhe is dagegen ziemlich stark bedämpft Alles räumliche muss in der DAW erledigt werden.


    Zu bedenken ist, das Reflektionen nicht nur off axis von der Decke kommen.
    So ein Raum hat ja 6 Wände. Würde man alle Reflexionspunkte ebenfalls bedämpfen, ist man schnell wieder beim schalltoten Raum.
    Als kleiner Trost verhällt sich ein toter Raum ähnlich wie eine Aufnahe im Freien, zb. in 50 Meter höhe auf einem Strommast.
    Da hat man auch nur das direkte Signal und Null Reflektionen.


    Absorber über dem Set machen da bei dir schon Sinn, alleine weil du dadurch die Decke weiter vom Mikro "entfernst"

    Aber es bleibt wohl letztlich nur probieren mit was man wo dämpft. Zusätzlich Diffusoren schaden ja auch nicht.

    Du liebes bisschen! Das ist doch keine Rakenwissenschaft :)
    Du hast EINE Box und die versorgst du mit EINEM Ausgangskanal. ( ja das Mixerchen hat 2 Ausgänge, aber du nutzt nur einen)

    Du brauchst also lediglich einen der beiden Mainouts mit einem Monokabel zu verbinden. -thats it.

    Die Eingangskanäle kannst du sinnigerweise noch auf den gewählten Ausgang pannen.


    PS: Du hast lediglich einen kleinen Pegelverlust von 6dB, da bei einem Monostecker einer der beiden Signalleitungen gegen Masse geschaltet wird.