Beiträge von Beeble

    Wenn du das schon jahrelang nicht hinkriegst…so lange lebe ich ja gar nicht mehr

    Unfug. Ich weiss nicht wie alt du bist, aber durch ständiges Üben wird man natürlich schneller und besser. Zu Beginn gehts recht schnell, dann wirds immer zäher.
    Irgendwann kommt man an Grenzen. Ist abhängig vom Alter, Anatomie und von der Beständigkeit und der Qualität des übens.
    Wichtiger als alles andere ist eine saubere Technik.
    Ist die erstmal versaut, wie bei mir, ist es schwer und zeitaufwändig das wieder geradezubügeln.


    Das Tempo der Transkriptionen ist natürlich variabel, du kannst es so schnell und so langsam spielen wie du willst. Weglassen musst du doch nichts.


    Edit: natürlich spiele ich auch 8tel HH bei 280BPM, aber halt nicht mit einer Hand, kenne auch niemanden der das 60 Minuten durchhält.

    Was mir wichtig ist:


    - hochwertiger Klang

    - "authentisches" Spielgefühl

    - Optik (je mehr es nach Kessel aussieht desto besser

    hochwertigen Klang haben alle Module nicht. Zumindest wenn es einigermaßen realistisch klingen soll.

    authentisches Spielgefühl gibt es nicht, schon bedingt durch die hart gespannten Felle, oder schlimmer noch die Gummipads.
    Optisch lässt sich da schon was machen was nach einem Schlagzeug aussieht.

    Für 2000 Euro lässt sich aber vielleicht auch ein Schlagzeug im Eigenheim umsetzen, incl. akustischer Maßnahmen.
    Eine realitätsnahe Umsetzung mit erträglichen Sounds und guter Optik läßt sich mit Edrum, Rechner- und Audiohardware und Software

    nicht für 2000 Euro realisieren. Da musst du deutlich tiefer in die Tasche greifen.

    ein Stufenbohrer braucht keine Ständerbohrmaschine, der zentriert sich selbst.
    Das dünne Blech muss auch nicht gekühlt werden. 200-800U/min und das ist unkompliziert erledigt.


    Man muss auch nicht aus allem eine wissenschaftliche Arbeit machen ;)


    Wer sorge um den Klang hat schickt das Teil dann noch zum Cryo-Schamanen oder sprüht etwas Klanglack drauf.

    Ich spiele im Proberaum als auch Live über ein P16.
    Als Klick nehme ich die Metronome App auf einem alten iPhone welches mit dem P16 an der HH montiert ist.
    Die Klicktracks liegen da schön in einer Playlist, die man nur durchsteppen muss.
    Eine Hardwarelösung wäre mir lieber, aber ich habe noch keine gefunden wo man eine Playlist anlegen kann.

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    Edith meint das ich das schon weiter oben erwähnte :pinch:

    Umzusetzen ist sowas (je nach Keller und Deckenhöhe) ..aber:

    Ein gewagtes teures Experiment.
    Vermieter sollte sein ok geben und auch der Rückbau sollte bedacht werden.

    Aber wehe die Mitbewohner fühlen sich trotzdem gestört.


    Ich würde nicht aufgeben eine externe Location zu suchen.
    Alte Hinterhöfe mit ehemals Kleingewerbe.
    Alte Industriebauten sind meist unterkellert und werden nicht oder kaum genutzt, ruhig mal die Firmen anquatschen.
    Wenn du auf dem Land wohnst auch mal nach Scheunen Ausschau halten die augenscheinlich nicht voll genutzt werden.

    Man muss schon aktiv auf die Leute zu gehen, meist wissen sie gar nicht das sie noch ein Eckchen für euch haben.

    bzw hämmert bei mir im Kopf ein virtueller Klick

    so ist es bei mir auch. Ich zähle nicht laut, aber wenn nötig dann ist es visuell im Kopf.Meist nur die 1 und selten noch die 3.
    Bei 260bpm ist es mir nicht möglich auch nur ansatzweise die Zwischenzählzeiten zu berücksichtigen.
    Wie manche das bei höherem Tempo jenseits von Jammerblues schaffen alle Zwischenzählzeiten zu zählen bleibt mir ein Rätsel.

    Liebe Kollegen,


    fährt jemand von Hamburg Richtung Süden? Düsseldorf.

    Da müsste ein Shellset auf die Reise.

    Osnabrück, Münster wäre schon hilfreich.

    Oder Aachen MG, alles was näher an D-dorf ist als Hamburg.

    Meine Meinung:

    Das schon erwähnte Sonor ist für einen guten Kurs zu haben. Es wird funktionieren, auch mit der Delle.

    Wenn Sohnemann sich nächstes Jahr doch anderen Interessen zuwendet, lässt sich sowas auch schnell wieder verkaufen. Mit geringem bis gar keinem Verlust.


    Ein Vernünftiges Neues Set mit mittlelklassigen Becken liegt jenseits von 1500 Euro.
    Beim eventuellen Wiederverkauf ist der Verlust sicher höher als das gebrauchte Sonor kostet.

    Einen Mehrwert wird Sohnemann durch ein neues Schlagzeug nicht haben.

    Da das gebrauchte zwar gut in Schuss aber schon sehr alt ist...Würde sich das trotzdem noch lohnen?

    Was sich für dich lohnt kann dir keiner Beantworten.

    Da sich bei den edrums in den letzten 30 Jahren nicht viel getan hat, könnte das eine Möglichkeit sein.
    Achte auf den Zustand der Gummipads. Die altern und beginnen zu reißen. Das beeinträchtigt das spielen zwar kaum, aber wäre ein Grund zum nachverhandeln.
    Das 452k würde ich nicht kaufen, das Modul ist ein paar Klassen unter dem DTX2.0

    Entweder wie burned sagte kürzen (sind ja nur wenige Millimeter) Würde ich so machen.

    oder mit PUR-Leim kleben und wie du sagst mit Klemmen "verschalen" damit der PUR-Leim schön die Macke ausschäumen kann.

    Weißleim ist weniger geeignet, da er nicht zum füllen geeignet ist und auch zu hart wird und reißt.

    Epoxyharz ist wahrscheinlich auch zu hart und wird reißen. Außerdem auch ziemlich teuer für die paar Gramm ne ganze Dose zu verschwenden.

    Anschließend neue Gratung fräsen.

    Mein Senf:


    Notenbücher für Anfänger empfinde ich als sinnfrei.

    Nützt ja nix wenn man Noten lesen kann und nicht weiß wie es klingt bzw. wie man es spielt was man da liest.

    Besser ist wenn man sieht wie es geht. Natürlich am besten mit einem Lehrer oder auch durch die unendlichen Videos im Netz.

    Noten sind toll, aber zum spielen braucht man die nicht.

    Später wenn man über ausreichend Grundkenntnisse verfügt und weiss wie es klingt und wie man zu spielen hat was man da sieht,

    sind Notenkentnisse hilfreich.

    Zudem bin ich der Meinung, das Noten gerade zu Anfang stark vom Spielen ablenken.

    Anstatt auf sein Spiel zu achten, das alles klingt und grooved wie es soll, liest man zusätzlich noch vom Blatt, was meiner Beobachtung nach das ganze recht

    eckig klingen lässt.

    Über MIDI ist aber eigentlich ein (unnötiger) Umweg dafür ...

    Eigentlich nicht. So hat man alle Möglichkeiten zum Editieren. Vielleicht möchte man noch sonstwas damit anstellen, Plugins oder ein weiteres VSti ansteuern.
    Dynamikbearbeitung einzelner Noten usw.
    Davon ab dauert die Erstellung eines Miditracks aus dem Audio gerade mal einen Mausklick.

    Für die Cymbals (ist aber bekanntlich auch Trommelsignal zu hören) würde ich gerne klassisch eine Overheadstereofonie anwenden.


    das ist der übliche Weg beim Drumrecording.
    Wie nimmst du denn bisher dein Set auf?
    Mit welcher DAW arbeitest du?

    Drumreplacement wird nicht funktionieren wenn du nur mit einem Mikrofon aufnimmst um daraus dann aus dem Drumsampler ein Stereoset in einzelne Instrumente sauber aufgelöst zu generieren.

    Und unabhängig vom Anschaffungspreis: was benutzt ihr und was könnt ihr aus Erfahrung empfehlen?

    unterschiedliche Sampler, je nach gewünschtem Sound und Aufwand.
    Es gibt viele gute kostenlose Drumsampler die fantastisch klingen.
    Es gibt genreabhängig vorproduzierte Sound wie die von Steven Slate, die man ohne großes Nachbearbeiten direkt verwenden kann. (ich mag die gar nicht)
    Es gibt reine Soundbiliotheken die aus rohen Signalen bestehen die dann noch bearbeitet werden wollen aber sich eventuell besser in den Mix einfügen.

    Ist aber dann ne Menge Arbeit und wird nicht gut werden wenn man nicht weis was man macht.

    Superior drummer 3 ist so das Flagschiff der Drumsampler und bietet schier unendliche Möglichkeiten und Soundbibliotheken.
    Die Sounds können vorproduziert einfach verwendet werden und man bekommt mit geringem Aufwand sehr gute Ergebnisse.


    Mit den Boardmitteln von Cubase12Pro und auch anderen DAWs lassen sich schon gute Ergebnisse erzielen.
    Mein most used Drum VSTi ist der Studiodrummer von Native Instruments.
    Ansonsten kannst du ja triggern was immer du willst wenns keine Drums sein sollen.

    Aber auch erlaubt, meine eigenen Samples (bei mir mit meinen Instrumenten eingespielt) zu benutzen.

    Das geht auch mit den meisten DAWs.

    Ansonsten kann ich dir nur Battery von NI ans Herz legen. Da kannst du dir mit deinen Samples deine Kits zusammenstellen. Ist aber Arbeit.


    Wenn du dich noch nicht für eine DAW entscheiden hast, Cubase 12 hat hier klar die Nase vorn, was Audiobearbeitung/editing und Midi betrifft.

    Jede DAW hat ihren Focus etwas anders liegen. Zu 80% machen sie aber alle das selbe.
    Für das was sie nicht können gibt es ja dann die Pluginanbieter.

    Studio One und auch Reaper sind ebenfalls empfehlenswert wenn es überwiegend um Audio geht.

    ProTools scheidet aus verschiedenen Gründen wohl aus. Kostet sehr viel und nur im Abo zu haben.

    FL Studio ist nicht ganz so gut geeignet und hat den Schwerpunkt deutlich abseits des Audioediting.

    Logic würde ich mal ganz unten in der Liste ansiedeln. Man kann zwar prima mit arbeiten auf dem Mac, aber die hängen leider immer etwas hinterher.

    Aber letztendlich ist es Geschmackssache und man wechselt in der Regel kaum die DAW in die man sich über die Zeit eingearbeitet hat.


    Ich benutze Samplitude pro X6.

    Oh, das habe ich zu spät gesehen.

    Samplitude bietet rudimentäre Bearbeitungsmöglichkeiten mit denen man durchausarbeiten kann.

    Wenn du eventuell tiefer in das Theman Audiobearbeitung einsteigen willst, lohnt sich ein Blick auf die "erwachsenen" DAWs.
    Persönlich finde ich das Preis/Leistungsverhältniss etwas unausgewogen.

    Sowas kann jede gängige DAW.
    Die Hitpints werden erkannt und abhängig ihrer Dynamik auch gleich als Midi geschrieben.

    Damit lassen sich alle erdenklichen DrumSampler sehr schön nutzen.
    Plugins wie die Slate Sachen und DrumXchanger usw. bieten darüber hinaus weitreichende Bearbeitungsmöglichkeiten.
    Ich arbeite wenn, dann überwiegend nur mit Snare und BD Samples. Dafür reichen mit die Cubase Bordmittel.

    Von einem kompeletten Replacement der nah mikrofonierten Spuren würde ich übrigens absehen. Das klingt immer künstlich. Da kann man auch gleich triggern oder ein E-Drum nehmen

    :thumbup: