Beiträge von Beeble

    Varianten von porösen Absorbern

    gehts hier nicht um Dämmung?

    Die wird in so einem Raum schwierig und vor allem sehr teuer.

    Würde auch davon abraten ohne Expertise aus dem Bauch raus die Decke mit irgendwas zu behandeln.


    Wie ja schon oben erwähnt, ist eine akustische Behandlung des Raums möglich aber bei Schallschutz nach außen wirds kompliziert.

    der Trick würde mich viel mehr interessieren ^^ .

    Ich schwör,..der hat den Pegel bei mit "Der Gerät" deutlich um ein paar dbchen angehoben. 8)

    Ich unterstelle da jetzt mal keine zusätzliche Dynamikbearbeitung :evil:

    ..man weiß ja auch nicht ob und wieviel die Erfinder ihm für das Video zahlen. :saint:


    Mal davon ab, wie montiert ihr denn eure Becken?

    Mit fetten Karosseriescheiben und Muttern schön kraftschlüssig damit möglichst viel Energie in den Ständer geht?

    Also bei mir liegen die recht entspannt auf so Neoprenschaum und der nicht mal 1mm dicke Rand der Bohrung des Blechs berührt an einer Stelle den Kunststoff des ebenfalls locker auf derm Haltepin steckenden Sleeves.

    Das seit Dekaden bekannte und von Tontechnikern gefürchtete 4kHz Rumpeln, was "vom-Becken-über-den-Ständer-in-den-Boden-in-das-BD-Stativ" reinstreut und unter großem Aufwand mühsam gefiltert werden muss, störte mich bisher noch nie ^^

    ich bin ziemlich baff, was für einen Unterschied das macht

    Lass dich bitte nicht täuschen.

    Dany, du weißt das lauter immer "besser" klingt.

    Auch wenn der Verstand das weiß, unser Gehirn akzeptiert das nicht ;)

    Danke euch.


    die schlauen Chinesen wieder.. :) (Edit: gar nicht wahr, die Chinesen bauen es nur. Die Norweger warens)

    Das gehört dann wohl auch ins Regal mit den reifenden tiefgekühlten Becken, gleich links neben den Klanglack?


    Ich bin ja fies und habe mir das Video von diesem "insame" Typen angesehen und bei sowas läuft ja dann auch
    heimlich der Analyser mit.
    Ausser das er die Becken mit "der Gerät" lauter gepegelt hat, ist mir nichts aufgefallen.


    Was soll denn da wofür entkoppelt werden bei einer unteren Grenzfrequenz von 400Hz und einem maximum im Bereich 4-10k?
    Ich verstehe das wirklich nicht.

    Die meiste Dämpfung machen bei mir die Filze.
    Ich benutze jetzt so Neoprenteile, weil sie schön bunt sind und die Becken netter schaukeln.
    Einen subjektiven Unterschied im deutlich hörbaren Bereich macht das aber bei mir nicht.



    Edith wollte noch eine Aussage der norwegischen Erfinder hinzufügen

    "This also prevent vibration transfering to microphone stands that can cause direct buzzing noises in the mix and in-ear monitoring."

    Naja, Schnee absorbiert so ziemlich alles, solange er frisch und nicht vereist ist.
    Aber spielt ihr umgeben von meterhohen Schneewällen oder auf freiem Grund?
    Bei ersterem bleibt nur der Direktschall, der Rest wird vom Schnee fast komplett absorbiert.
    Wenn nur der Boden Schneebedeckt ist, verhält es sich ähnlich wie bei jeder Frischluftveranstaltung, nur das die Refelxionen

    über den Boden und umstehende harte Hindernisse nahezu wegfallen.


    war ja klar das es dazu auch eine wissenschaftliche Untersuchung gibt. :)

    Wenn ihr einen Rechner und Klick im Raum habt, kannst du dir den Song visuell mit Aranger- oder Markerspuren oder was auch immer deine DAW bietet darstellen.
    Du kannst dich quasi nicht verspielen und weißt immer wo du bist


    so etwa könnte das aussehen. Der Curser läuft im Tempo mit und zeigt dir immer wo du bist

    SD2 an einem P16, gespeist von einem X32/XR18 und der Klick kommt vom alten iPhone über die App Metronome, auch live.


    Mir geht es noch nicht um richtiges Monitoring. Eher um ein Setup für kleinere bis mittlere Gigs

    Gig ist Gig, da unterscheide ich nicht. Wir benutzen immer das selbe Setup.

    Herzlich willkommen.

    Du hast dir ja schon fast alle Fragen selber beantwortet und bist gut informiert.


    Hast du auch mal einen Blick auf das eDrumin geworfen?

    Das hat den Vorteil das es mit jeder Hardware kompatibel ist, zumal deutlich preiswerter als ein Roland Modul welches du eh nur für Midi benötigst.

    Vor allem punktet es durch seine gute Software mit übersichtlicher GUI. Latenzen sind auch ok.

    Aus meiner Sicht ziemlicher Blödsinn:

    Den Sound dieses KH mal außen vor, ist Blauzahn keine gute Lösung für Musiker.
    Die Latenz ist einfach unerträglich hoch.
    Bluetooth hat eine Latenz zwischen etwa 40ms und 220ms, abhängig vom verwendeten Protokoll und Codec.

    aptX LL ist mit ca. 40ms zwar der schnellste Codec, aber immer noch zu langsam, die Zuspielgeräte müssen das auch unterstützen.


    Eine kabellose Lösung ist für Drummer auch nicht notwendig, da sie meistens stationär arbeiten.
    Wenn man nur Playalongs auf den Ohren hat und für sich alleine dazu daddelt funktioniert sowas schon.
    Mit einer Band funtioniert es dann nicht mehr.

    Was definiert denn "Stilprägend"?

    Ist es nur das das man den Drummer an seinem Stil, möglicherweise auch nur innerhalb seines Genres, seiner Band, raushört?
    Oder wurde ein neuartiges Genre geprägt?
    Würde man zb. raushören wenn Phillips mit Barker, Weckl und Bonham die Hocker tauschen?

    Sicher gibt es einige dutzend Drummer die man sofort am Sound und an ihrem Stil erkennt, solange sie sich in ihrer Komfortzone, sprich Genre oder Band bewegen.

    Was richtig neues, was durch neuzeitliche Drummer entstanden ist, fällt mir nicht ein.

    Mit einer vernünftigen DAW wie Cubase 8) ist das eine Sache von Minuten für die Trommeln Miditracks zu erstellen.
    Trommeln sind recht unkompliziert in zeitgenaue Mididaten zu konvertieren, solange jeder Kessel ein Mikro hat.
    Weiterer Vorteil, die Dynamik wird gleich mit übernommen.
    Mit Triggern gibts immer Probleme und das editing ist mühsamer als gleich die Audiosignale abzugreifen.

    Sehr schön.

    Vielleicht sollte man den Backstein vorher noch einfrieren :)
    In den 80er ging ja die Mär, das Eierkartons an Proberaumwände gehören.
    Augenscheinlich wurde diese geniale Idee von einem fiffigen Eierhändler in die Welt gesetzt der seinen Müll nicht mehr selbst entsorgen wollte, sondern

    ihn durch Musiker abholen lässt.
    Auch in der Lebensmittleindustrie wurde die als Sondermüll nur teuer zu entsorgende Molke kurzerhand geschickt beworben ins Kühlregal gestellt und dem

    aufgeklärten Bürger als gesund verkauft :)
    Solchen Mythen können auch ganz unspektakuläre Dinge zu Grunde liegen.
    Vielleicht hat sich ein Drummer beschwert das seine BD auf dem glatten Bühnenboden wandert und ein genervter Tonler hat gesagt "Dann leg dir doch Backsteine rein".

    Es gibt die wunderbare Option Mitglieder zu muten, so das man sich so manchen Sprachdurchfall erspart.

    Das liegt nicht an dem Threadthema hier, ein wenig Trollerei und Blödsinn muss ein Forum verkraften.

    Aber irgendwann reichts dann auch. Wenn inhaltlich eh nichts kommt, egal wo, fällt es auch leicht jemanden zu ignorieren.


    "Außenstehende" werden da schon differenzieren können, unterstelle ich mal.

    Danke das du da mal nachgefragt hast. :thumbup:
    Und toll das du so umfangreiche Infos bekommen hast.

    Die Info mit dem Lack fand ich sehr interessant. Also kommt der Unterschied zwischen natural und lackiert nicht nur durch den Lack selbst.

    welche Info mit was für einem Lack?
    Er schreibt das die glänzenden Becken ihrer Serien nocheinmal erwärmt werden (bevor sie auf Glanz poliert werden)
    Das war mir neu und ich finds interessant.


    Mir ist kein Hersteller bekannt, der seine Becken lackiert. Hat man früher wohl mal gemacht, solange man darauf nicht spielt siehts ja auch hübsch aus.
    Bei den Rude von Paiste bin ich mir nicht sicher, habe leider keins zur Hand.
    Beim Polieren wird ein Wachs verwendet, welches für einen langanhaltenden Glanz sorgt und das Becken eine Zeit lang ein wenig vor Oxidation schützt.
    Nach dem ersten Reinigen gelangt man dann in einen Teufelskreis :)


    Optimal wäre natürlich das mal in einem Video mit zu schneiden.

    Optimal und aussagekräftig wäre das mal im Labor zu messen. Vielleicht wurde sowas ja auch schon gemacht?


    Dein Gesprächpartner bei Sabian hat sich ja diesbezüglich auch vorsichtig ausgedrückt, they believe das sich die Gitter über die Zeit auflösen.
    Er widerspricht ja auch der Aussage der selbsternannten Veredler die schlicht die Chemie und die Physik ignorieren und sich ihre eigenen Erklärungen basteln.



    Man sollte sich folgende Fragen stellen:

    • habe ich genügend Basiswissen über Metalle, Legierungen, über die chemischen und physikalischen Vorgänge bei der Herstellung und Verarbeitung?
    • kann ich mit diesem Wissen und den Aussagen und Erklärungen der Veredler einen schlüssigen Konsens herleiten?
    • konnte ich mir die Frage beantworten warum Beckenhersteller die seit Jahrzehnten Millionen Bleche produzieren solche einfachen Methoden nicht anwenden?
    • Gibt es verifizierbare A/B Vergleiche? Wurde zb. durch korrekt durchgeführte Messungen ein Unterschied bzw. eine Verbesserung nachgewiesen?
    • Kann ich sicher sein, das ich einen Unterschied objektiv wahrnehme, wenn ich Becken für Tage/Wochen aus den Händen gebe um mit diesem zeitlichen Abstand eine (positive) Veränderung festzustellen?
    • Folge ich den Aussagen dieser Veredler das ALLE Becken und Instrumente "besser" weil "alt" klingen? Bin ich unzufrieden mit dem Klang der neuzeitlichen Instrumentenhersteller?

    Ein einfaches Beispiel warum wir uns und unseren Wahrnehmungen nicht trauen können, sind optische Täuschungen, die sicher jeder kennt und die auch dann funktionieren wenn man sie durchschaut.
    Ein schönes einfaches Beispiel ist auch dem Klienten einen A/B Vergleich eines Mixes vorzuspielen. Der einzige Unterschied sei, das ein Mix um 3dB lauter ist.
    Alle ohne das technische Wissen dahinter werden den lauteren Mix als besser beurteilen.
    Wenn man noch ergänzent kommentiert, das der laute Mix zb. besser hörbare Mitten aufweist, hat man 100% der Leute überzeugt.


    Wenn man sich auf etwas wie diese Kyrobehandlung, Kabelklang usw. einlässt, hat man einen Teil seiner Objektivität schon abgelegt.
    Man erwartet etwas besonderes, man investiert viel Geld, sucht in den Aussagen nach Rechtfertigung für seine Entscheidung

    und bastelt sich so seine Bestätigung zusammen.

    Letztendlich sind wir alle leicht manipulierbar und das umso einfacher je weniger wir verstehen warum.