Beiträge von NoStyle

    Ich würde mal eiskalt behaupten dass das genau so sein soll!!! Dürfte an der Kunststoffsicherung liegen, welche die Böckchen (Absolute/Oak) haben um die Stimmschrauben am selbstständigen Lösen zu hindern. Schrauben und Gewinde reinigen schadet sicher nicht, aber sobald die Schraube durch das Plastegewinde läuft wird es automatisch etwas schwerer die Schrauben zu drehen.

    Ich habe nicht alle auf dem Markt erhältlichen Beater im Kopf, aber meines Wissens gibt es zwei Typen:
    1.) Beater mit Winkelanpassung des Kopfes. Diese sind oft plan bezüglich der auf das Fell treffenden Fläche. Vorteil: Anpassung an das Fell und gegebenenfalls etwas fetterer Attack durch eine größere Auflagefläche.
    2.) Beater mit festem Winkel. Die Fläche ist mehr oder weniger stark abgerundet um Winkel auszugleichen. Vorteil: Ebenso eine Anpassung an das Fell. Möglicher Nachteil: Die Auflagefläche ist kleiner, denn es trifft nur ein Punkt innerhalb der Rundung das Fell.


    Der Falcon-Beater ist letzteres. Ich hatte meine FuMa schon an verschiedenen BassDrums mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Spannreifen und hatte dieses Problem schlicht nicht. Es scheint aber auch keinen Standard für Spannreifen zu geben, abgesehen vom Durchmesser. Einige Spannreifen sind sehrwohl ziemlich dick (5 bis 9 mm) und breit (40 bis 50 mm) und trotzdem trat dieses Problem nicht auf. Ich stelle mir eher die Frage ob Du die Maschine versehentlich nicht richtig montiert hast, denn um mit der Beaterkante (!) das Fell zu treffen muss die FuMa mindestens 7-8 cm vom Fell weg sein oder einen sehr extremen Winkel der BassDrum haben - das habe ich gestern nämlich mal im Proberaum ausprobiert. Von daher halte ich das auf keinen Fall für einen Konstruktionsfehler der Falcon, dafür ist der Beaterkopf zu stark gerundet.

    Hallo Mr. Netten, da ich schon ewig nicht mehr auf der MuMe war:
    Habt Ihr von einer Seriengröße mehrere Exemplare vor Ort, z.B. 4-5-Speckled Crashes in z.B. 17" und 19"? Falls ja, könnte man diese käuflich erwerben?


    Lieben Gruß
    Toddy

    Bezüglich der Welle geht es mir wie Buddy Poor: Durchgeballere habe ich eher selten, aber bei Fills oder Grooves wird das Slave-Pedal öfters eingesetzt. Bei mir ist keinerlei Spiel! Wenn ein solches auftreten sollte stellt sich die Frage, ob es diese ausziehbaren Teile als Einzelersatz gibt, das würde einem eine komplette Welle ersparen.


    m_tree: Wenn die Kante das Fell trifft steht Deine BassDrum aber schon ordentlich schräg! Meine 22er habe ich nach B. Gatzen-Manier waagerecht positioniert und der Beater trifft fast parallel zum Fell. Allerdings ist mein Spannreifen mit 4 cm Breite vermutlich unterdurchschnittlich breit. Auf einer 20er BD hatte ich aber auch keine Probleme, vorausgesetzt das Frontfell zeigt nicht zum Mond. Damit der Beater bei dieser Größe in die Fellmitte trifft musste ich allerdings die Stangen etwas kürzen.

    Hallo Hajo,


    stimmt, diese ganzen Diskussionen sind recht seltsam. Es gibt einfach Maschinen die einem auf Anhieb prima passen bzw. sich gut anfühlen und andere laufen nicht so rund für einen. Das geht zumindest mir so und macht andere Maschinen keinesfalls schlechter. Ich möchte eigentlich nicht viel Einstellen, sondern out of the Box loslegen.


    Ich habe ja seinerzeit mit dem leider hier nicht mehr angemeldeten Crudpats die Falcon getestet und später gekauft. Seitdem hat sie einige Gigs, Studiotermine und zig Proben ohne Tadel überstanden. Natürlich habe ich die Maschine komplett umgestellt (Pedalplattenwinkel so flach wie möglich, Beaterwinkel so weit vom Fell weg wie möglich, Feder leicht vorgespannt). Seitdem spiele ich deutlich entspannter und auch etwas schneller, da mir diese persönliche Einstellung der Maschine meinem Spiel bzw. meiner Ergonomie entgegen kommt.


    Natürlich ersetzt das kein Üben!


    Den Direct-Drive habe ich noch nicht ausprobiert und bin nicht sicher, ob da ein nennenswerter Vorteil gegenüber den Exzenter-Cams besteht. Damals gab es den noch nicht, leider. Ehrlich gesagt finde ich allerdings eine Kette nicht "indirekter", denn sie längt sich nicht wirklich beim Spielen. Ausserdem glaube ich, dass viele dieser Speed-Maschinen auf einem wichtigeren Aspekt als den der direkten Verbindung beruhen: Extremer Leichtbau = gefühlt leichterer Lauf. Heisst aber auch unter Umständen etwas weniger Power, je nach Umlenkung/Hebel. Das könnte zumindest für die Spieler relevant sein, die nicht auf höchstem Double-Bass-Speed Ihre Prioritäten setzen. Und selbst da macht nur Übung den Meister.


    Einige hier hatten etwas Probleme mit den Federn - ich nicht, wie gesagt - seit fast 2 Jahren ein "No-Brain-Gerät", set and forget. Die Welle und die Lagerung ist gut. Ob jetzt Skateboard-Lager oder Fahrrad-Lager oder kryptonit-beschichtete Wälzlager für extremsten Leichtlauf sorgen gleicht der Diskussion um die Holzsorte beim Kessel. Ich kann die Falcon nur empfehlen und wer auf der Suche ist sollte dieses Pedal auf jeden Fall in den Testkreis aufnehmen, zumal Preis/Leistung mehr als ordentlich ist.


    Viele Grüße
    Toddy

    Sehr schön - viel Spaß beim "rumspielen"! :love:
    Das Finish finde ich auch sehr interessant, irgendwie edel rustikal, da komme ich für zukünftige DIYs mal wieder ins grübeln, hmmm. Schwarz ist einfach sehr klassisch und zeitlos, da bin ich eh Fan.
    Fühlt man die Holzstruktur eigentlich noch?


    Lieben Gruß
    Toddy

    Ach Du schande, was für ein Akt, aber schön das Du in all der Zeit für Deinen Händler immer ein guter Freund warst! :thumbup:
    Am Ende ist sowas sicher schnell vergessen und jesses: Jetzt fahr bloß vorsichtig ;)


    Hmmm ... die BassDrum würde ich persönlich promt ohne Rosette nehmen und eine Session-Kombi 20, 10, 12, 16 weckt so ein ganz fieses "ich will das" ... :love:


    Später Edith:
    Hier ein Test von Bondeo zum Club-Custom mit Soundfiles.

    Hallo Miles,


    mensch mensch, da hat es in Japan aber eine fiese Zeitverschiebung gegeben ... gut das Du nix mit Kahiozu-Oster-Birke bestellt hast, die käme dann pünktlich zum Sommer :D
    Nee Spaß, sehr schöne Neuigkeiten! Fotos und Bericht wäre natürlich toll. :thumbup:


    Viele Grüße
    Toddy

    Coole Badges, aber diese modernen BD-Größen. :thumbdown:


    Was ist an 22x18 so superhyper modern? Das ist doch schon seit zig Jahren ein beinahe klassisches Maß, oder nicht? :)
    Natürlich ist das immer Geschmacksache, aber ich war schon froh als vor ca. 30 Jahren BassDrums tiefer als 14 Zoll wurden, von daher werde ich persönlich den ganz neuen brandheißen Trend der knackig kurzen BassDrums schön ignorieren, wie vieles andere in den Jahren auch ^^
    Abgesehen davon finde ich es optisch recht schick, da zeitlos. Klingen wirds wohl auch - Buummm macht es ja immer ...


    Viele Grüße
    NoStyle

    Wirklich schönes Becken, gefällt mir sehr gut!
    Ich habe mir bei anderen Familienmitgliedern zwei HiHats und ein Ride Custom anfertigen lassen und bin total begeistert - diese Leute beherrschen Ihr Handwerk zweifelsfrei. In Anbetracht des Klangs, Preises und der Qualität finde ich die Wartezeit locker verschmerzbar, dafür hat man viele Jahre Freude dran.


    Viel Spaß damit und viele Grüße
    NoStyle

    Der Thread ist sicher nicht verkehrt. Meiner Meinung nach sollte man nur deutlich präziser vergleichen, z.B. Becken gleicher Größe, Material (B20 oder B8 usw), hand- oder maschinengehämmert und mit relativ gleicher Gewichtung. Ein 3,4 kg schweres Earth-Ride ist eine andere Baustelle als ein 1,7 kg schweres Agop Turk, auch wenn beide via Tube erstmal recht "pingig" sind.
    Desweiteren sollte man vielleicht mit Mutmaßungen bezüglich des schlechten Klangs (Agop) oder der billigen Herstellung (Hammerax) eher vorsichtig sein - ersteres ist persönlicher Geschmack, das zweite schlicht Unwissen. ;)


    Um mal was vernünftiges hier beizutragen :)
    Hier eine Demonstration der Istanbul Agop Lenny White Epoch Cymbals auf Musikmachen.de. Da ich viele selbst anspielen konnte und zwei Eopch-Crashes (17", 19") besitze kann ich sagen, das dieser Clip den Sound der Serie sehr gut einfängt.


    LG
    NoStyle

    Als grobe Orientierung finde ich solche YT-Videos auch vollkommen ausreichend, man bekommt schon einen guten Eindruck der relevanten Klangeigenschaften oder den Charakters einer Serie. MyCymbal.com als Beispiel hat meistens mehrere Becken eines bestimmten Typs und Größe zu besichtigen, da kann man schön miteinander vergleichen und gegebenenfalls die Größe der Streuung gut abschätzen. Ebenso, ob einem die Serie von Hersteller XY grundsätzlich taugt oder sogar neue Alternativen findet. Die Eigeninitiative (Testen) im Fall einer Anschaffung ersetzt das sicher nicht.

    die Teile von HAMMERAX ham ja auch was ... aber der preis.. 375.- Euro ! :thumbdown: ..
    ..ich hab so n gefühl im bauch, daß die net sehr teuer sind in der herstellung.. gepresstes blech ... spielen würd ich aber gern mal eins ... weiß jemand was darüber? Legierung? (grins.. bestimmt Klang-Gummi ..)


    Da haust Du aber ziemlich gewagte Behauptungen raus 8|
    Hast Du mal eins der Teile gespielt? Schon mal auf der Hammerax-Page nur ein ganz klein wenig gestöbert? ;)

    @ 'NoStyle' :
    ... und deine meinung, daß man eher happy wird mit handgemachten türken, als mit becken von der stange, teile ich natürlich! ...


    Hmmm, das möchte ich nicht falsch verstanden wissen (!) - ich war mit Paiste, Ufip oder Sabian über viele Jahre als grosser Hersteller immer glücklich und fand nach ausgiebigem Testen meine Sounds. Ob von der Stange oder Kleinsthersteller ist mir prinzipell egal - am Ende zählt der Sound!
    Ich bin nur teilweise nicht mehr gewillt diese doch recht hohen Preise zu bezahlen, wenn ich mir für deutlich weniger mittlerweile sogar Custom anfertigen lassen kann. Für mich also weniger eine Ächtung der heiligen Grale, sondern vielmehr ein rein finanzielles "Problem", zurück zu führen auf Zeiten wo ich viel auf Tour war und leider recht beachtlichen Verschleiss hatte. Dazu kommt, dass mein persönlicher Geschmack mittlerweile eindeutig mehr von bestimmten türkischen Herstellern bedient wird - that´s all. :)

    Du hast vollkommen Recht -> das Gewicht sagt relativ wenig aus, die Verarbeitung dafür um so mehr. Das sieht man alleine schon am Unterschied des Shapings zwischen Agop und Stagg, welche eine ausgeprägtere Wölbung und Glocke haben.
    Wie erwähnt, Du bevorzugst vermutlich klassische warme Medium-Rides, mit relativ klar definiertem Ping über dem Rauschen, dazu schnell relativ gut ancrashbar. Das erste und dritte Stagg erfüllt diese Vorraussetzung prima. Extra dünn klingen sie meiner Meinung nach aber nicht.
    Das Special Dry Ride ist einfach extrem furztrocken im Vergleich zu den anderen und fällt daher für mich aus dem Vergleich total raus.
    Agops konnte ich schon oft testen. Hier sind die Raw-Becken, wie bei anderen Herstellern auch, oft noch erstaunlich "aggressiv" vom Sound, trotzdem schon sehr trocken und kontrolliert. Aus Erfahrung würde ich sagen, dass es sich in Rockmusik gerade noch durchsetzen würde, musikalisch eigentlich aber woanders zuhause wäre 1700 Gramm sind schon sehr leicht.
    Im übrigen Teile ich die Meinung: Der Markenname alleine ist kein Qualitätsmerkmal. Ich bin mittlerweile so gut wie weg von den großen Herstellern hin zu handgemachten Türken - aber da braucht man Auswahl um das richtige für sich zu finden ...


    Hörenswerte Soundfiles habe ich übrigens gerade leider keine parat.

    Sorry, aber Du vergleichst Becken mit total unterschiedlicher Grammatur gegeneinander - wie ein 1700 Gramm Agop Turk einen "Schwermetall-Sound" produzieren bzw. in solch einem bestehen soll ist mir ein Rätsel! Sound als Frage des Geschmacks ist die eine Sache, das richtige Becken zum musikalischem Einsatzzweck eine andere ...
    Du bevorzugst offensichtlich pingige Rides - das geht mit den Staggs völlig in Ordnung. Das Agop und das Special Dry Ride sind allerdings für ganz andere Baustellen gemacht.