Schlussendlich immer nur die: Ludwig Supraphonic 14 x 5.
Alle anderen gingen früh oder später über den Jordan.
Beiträge von Katschi
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Kommt gerade recht der Thread, hatten wir gestern während der Probe diskutiert. Wenn ich das Video sehe, dann trieft es nur so vor Pathos, denn das können sie zu gut, die Amis:
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Geiler Groove und welch Präzision.....WAHNSINN!!
Btw.: habe selten solch einen furztrockenen Drum Sound gehört.
Den sollte man sich ab sofort auf die "Merkliste" setzen, ganz exzellentes Drumming. Ein relaxter Beat, den er locker in einen Halftime-Shuffle wandelt. Da er die Bassdrum anders betont, rutscht er nicht in den klassischen Purdie- oder Porcaro-Shuffle ab und gibt dem so eine spannende, eigene Phrasierung. Wirklich toll. Der knochentrockene Sound erinnert allerdings an die Anfangs-/Mitt-Achtziger, ich sage mal: wohltuend, das wieder zu hören
.Das Set ist genauso erwähnenswert: ein Sakae Trilogy. Man hört hier (leider) nicht soviel von dieser Firma, gibt es überhaupt eine ordentliche Distribution in Deutschland? Verstecken brauchen die sich gar nicht. Ich glaube es gibt im DF recht wenige Kollegen, die Erfahrung mit diesen Sets haben.
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Darf man mal fragen wo? Und doch, ein paar Worte wären toll. Für alle die, die noch sabbern ...
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2300,- für drei Trommeln?
Neee, danke, das ist zu teuer. Auch dieser knorpelige Sound ist nicht meine Sache.Wenn du das 22x14-13x8-16x14 Set im SQ2-Konfigurator identisch abbildest (inkl. der SQ2-spezifischen Gegebenheiten), kommst du auf etwa 2.800 Öre. Soweit man das mit Prolite-ähnlichen Kesseln (22x15, 12x9, 16x14, Natural Finish) vergleichen kann, liegen diese bei 2.413 €. Nur als Anhaltspunkt. Klar ist das kein billiges Ding, aber m. E. auch nicht extrem überteuert. Das Fertigungsniveau dürfte den Top-Serien gemein sein. Was ist denn ein "knorpeliger" Sound? Konntest du das Set schon antesten? Mich würde interessieren, ob es mit den 70er Sonor-Wummen vergleichbar ist, also die späten Teardrops und Champions, die ja meist auch in Medium-Stärke gebaut wurden.
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Wenn du lasieren willst, müssen zunächst die alten Öl-, Lack-, Beizschichten runter. Du sagst, der Holzkessel ist massiv, dann müsste man das wohl erst gründlich runterschleifen, säubern, gleichmäßig außen wässern, nochmals glattschleifen für eine feine Oberfläche. Dann lasieren. Sehr schön sieht Ebenholzlasur aus, die Maserung wird etwas durchscheinen. Hast du die Möglichkeit, einen Probenanstrich vorher vorzunehmen? Denn der Grundfarbton des Walnuss-Kessel hat ja auch Auswirkung auf die Gesamtfarbe.
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Ich sprach von Sägemehl und nicht von Spänen. Macht jeder Schreiner, ein uralter Trick. Mit Sägemehl, optimalerweise aus dem Schliff des eigenen Materials, lassen sich Fugen, Risse oder Fehlstellen nicht sichtbar ausbessern. Ich hatte das gleiche Thema beim Furnieren meines Bubinga-Sets, das hat hervorragend funktioniert.
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Genau, Holzkitt. Alternativ farblich passendes Sägemehl mit Leim anrühren und auf die Fehlstellen anbringen. Leichter Überstand. Trocknen lassen und den Überstand abschleifen. Mit viel Gefühl.
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In mit einem DIY-Showroom-Thread, wo es um das restaurierte Sonor Champion geht, hat dir drummer75 einen Link mitgeteilt, in dem auch das wahrscheinliche Furnier aufgelistet ist. Frag' dort an, ob die in angemessener Menge, evtl. auch Reststücke, an Privatpersonen verkaufen. Wenn ja, dann ist der Rest ein Kinderspiel
.Über die Bucht findest du auch einen Anbieter, aber ob das einigermaßen identisch ist, weiß ich nicht. So wie es jetzt ausschaut beißt sich das. Kernholz und Wurzelholz sind einfach zu verschieden in der Maserung. Außerdem ist "Walnut Roots" ein speziell hergestelltes Designfurnier, das so nicht in der Natur vorkommt.
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Oh nein, nicht doch. Bitte wieder aufstehen
.Vielleicht mal zum Zeitaufwand: insgesamt fast zwei Monate, wie es die Zeit zuließ. Das einzige technische Gerät war das Bügeleisen. Alle Schritte habe ich in Handarbeit durchgeführt. Und ich habe viel experimentiert, einfach ausprobieren was geht und was nicht. Das ging auch gar nicht anders, ich wollte das nicht mit technischem Profiaufwand machen. Das Furnier ist auch nicht an jeder Stelle optimal drauf und man kommt zumindest beim Aufbringen des Rohfurniers an die Grenzen. Dass es während des Bügelns zum Reißen neigt, lässt sich nicht immer verhindern. Und es reagiert bei jedem Kessel anders, weil die Biegeradien und die Gesamtfläche unterschiedlich sind. Es hat aber riesigen Spaß gemacht und das Ergebnis entschädigt für den enormen Aufwand. Nicht nur klingen die Champions fantastisch (sind Rundgratungen nicht gerade wieder im Kommen?), es ist in besondere Weise auch "mein" Set.
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So - das Set ist fertig, im Startpost sind ein paar Bilder aus dem Proberaum, wie immer etwas dunkler bei dem künstlichen Licht.
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Vielleicht bin ich da old school, aber mit programmierten Drums habe ich nix am Hut, nicht mein Ding. Ich liebe mein Instrument und ich will authentische Musik machen. Das programmierte Drum-Zeugs ist allenfalls was für Tanzmucke.
By the way: Eröffne lieber einen "Thread" anstatt einen "Threat", sonst ist Gefahr im Verzug ...

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Okay Leute,
die Vintage-Serien sind ab sofort auf der Sonor-Homepage zu sehen, auch die BD 18 x 14.
Und erst die Preise.
Gute Nacht! -
Bearing edges sind okay, die Kessel sehen nach Medium-Stärke aus. Sehr gut, endlich mal wieder Toms mit Masse, die heben sich ab von den ganzen super dünnen (Maple-)Vintage-Kesseln.
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So, Standtom ist fertig, alle Infos im 1. Post. Wie immer, viel Spaß und Erkenntnis damit
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Hey, das ist ein geniales Set geworden, Respekt, Glückwunsch und viel Freude damit. Ich denke, der Aufwand hat sich gelohnt. Und gut, dass du auch mal auf die versteckten Kosten hinweist. Gerade die Hardwarebeschläge summieren sich bisweilen nach oben, wo man sich genau überlegt, ob sich die ganze Arbeit lohnt. Der wahre Idealist steht über diesen Dingen - und kann es einfach.

Dann lass mal hören ...
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Kann mir nicht denken, dass Madame Caplette einem Fake aufsitzt, auch wenn sie sich auf dem Bild drunter einen Champagner reinbürstet. Im Plastikbecher (mon dieu
).Auf der Sonor-Seite sind ja nur vage Ankündigungen zum Jubiläum und der Verweis, dass das oder die "Schätzchen" erst zur NAMM veröffentlicht werden. Das könnte also schon passen.
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Nach Phonic sieht das nicht aus. Die Bassdrum hat dort 10 Spannschrauben, die Schrauben für die Innendämpfer sind Rändelschrauben und keine Flügelschrauben wie abgebildet. Keine Ahnung woher die Fotos sind, lass dir die Kesselgratung fotografieren, also die Kessel ohne Fell. Ein Phonic-Kessel besteht aus 9 Schichten und hat eine spitze 45°-Winkelung. Das würde ich zunächst prüfen, um sicher zu gehen.