Beiträge von Unbek.Pferd

    die nur bei drei Wörtern oder Tönen einen so krassen Ohrwurm verursachen, obwohl man das mal so gar nicht will.

    bei sowas denke ich immer: Mensch, was muss das für ein Gefühl sein, wenn man diesen Song geschrieben hat? So einfach und ein riesen Hit

    schade das so viele keinen wert auf den text eines liedes legen.

    ...ging mir beim ersten Lesen auch so. Für mich ist der Text auch mindestens 50%. Freilich muss ein Song nicht immer unbedingt eine Message haben und es darf auch ruhig einmal sinnlos sein, aber der Text interessiert mich schon immer. Ich war aber auch der Typ, der in der Schule schon saugerne Gedichtinterpretation gemacht hat.


    Ich von ein riesen Fan von Bad Religion (deren Musik sicher keinen hohen Anspruch hat und auf keinen Fall Jedermanns Sache ist). Da sind so viele gute Texte dabei. (und mit "Do what you want" ist auf jeden Fall alles gesagt).

    Ich kann mich heute noch beömmeln, wie der Bloodhound Gang mit dem Text von The Bad Touch ein Radiohit gelungen ist.


    Und wenn es jemand schafft, auf deutsch gute Texte zu machen, feiere ich das ohnehin. Ach, da könnte ich einen ganzen Abend mit füllen.

    Unpopular Opinion: Mit dem Album "Ein kleines bisschen Horror-Show" hat Campino textlich ein Meisterwerk geschaffen.


    Interessanterweise ist da dein Beispiel silent bob eines meiner Negativbeispiele. Der Song ist im Original viel besser als die komisch neumodische Vertonung. dieses überproduzierende finde ich so schlimm. Könnte aber auch daran liegen, dass ich Eric Fish einfach nicht pack. :D

    Bringt mich zum nächsten: Diese grausige Version von limp Bizkit von The Whos Behind blue eyes. Da schüttelt es mich.

    (Da ist dann die Frage: ist es ein guter Song, wenn es einfach lame ist, sobald der Durschdn Fred es singt?)


    Aber ach Gott! Nochmal zurück.. Liedermacher...ganz eigenes Thema. Mit Klampfe und Gesang auf die Bühne. Monsters of Liedermaching: Legendär. Rüdiger Bierhorst, bester Mann!

    Waders Es ist an der Zeit ist schon Klasse. Aber das Original "Green fields of france" ist einfach Mal noch dramatischer...


    Wie gesagt eine abendfüllende Sache....


    Wenn ich einen Song live höre, dessen Text mich berührt, muss ich einfach mitsingen. Oder anders: Wenn ein Song mit gefällt, muss ich mitsingen. Damit ich das kann, muss ich den Text können.


    Kurzum. Ich kann verstehen, wenn man sagt, Text ist nicht so wichtig. Aber Text ist egal find ich irgendwie verrückt.

    So wie bei Nils ist es hier in Bamberg im kleinen auch geregelt worden. Verein tritt als Hauptmieter auf, ich bin da als Untermieter untergekommen.


    Ich glaube, du warst aus Hof? In Coburg gibt's auch nen Verein, der wurde speziell für diesen Zweck gegründet. Deren altes Gebäude wurde jetzt verkauft und die suchen neu. https://www.coburg.de/pressein…/cross-art-foerderung.php


    Keine Ahnung, wie die drauf sind, aber vielleicht haben die auch noch irgendwelche Ideen, wenn du die Mal anschreibst. Vielleicht gibt es irgendwelche Verbindungen nach Hof.



    P.S.: Jap, 7-8€/qm würde ich auch nehmen. Super Preis.

    - als Grundlage dienen nicht selten griffige Riffs, um die herum dann irgendwelche Parts in immer wiederkehrender Abfolge gruppiert werden. Um einen Song zu tragen, muss ein Riff aber wirklich herausragend sein. (Beispiel: Back in Black)

    - Es gibt keinen schlüssig durchkomponierten Aufbau mit Spannungsbogen, lediglich zueinander irgendwie passende sich wiederholende Teile, die ohne Übergänge wie Eisenbahnwagons eines Güterzuges aneinander gehängt werden

    - häufig werden rhythmisch synkopierte Parts erfunden (einfach ist ja langweilig ;) ), statt durch geschickte Kombination unterschiedlicher rhythmischer Phrasen und Ebenen setzen sich dann alle Instrumentalisten einfach drauf. Im Grunde spielen aber alle das gleiche, nur halt jede/r auf seinem Instrument. Komplett eindimensional und langweilig.

    - es spielen IMMER alle, und immer ALLE gleich laut.

    Huiuiui. Ich glaub, du beschreibst gerade genau die Songs, die mir super gefallen :D (wobei ich vorher niemals behauptet hätte, dass diese gut komponiert wären)

    Gibt es hier noch jemanden, der das so sieht?

    Dabei würde mich interessieren, ob es hierfür konkrete Beispiele gibt?

    Und auch von welchen, die deine genannten Kriterien nicht erfüllen?

    Sehr interessante Thema.

    Seelanne hat es sehr gut zusammengefasst. Besonders 4. ist für mich ein Kriterium. Deswegen funktionieren viele Songs um der x-fachen Coverversion immernoch. Da würde ich vielleicht auch noch sagen, ein guter Song wird immer wieder gern von irgendwelchen anderen Leuten gerne gespielt. Ob im Stadion oder am Lagerfeuer.


    Ergänzen würde ich zusätzlich noch:

    Eingängigkeit

    Eine (Gesangs-) Melodie, die sofort im Ohr bleibt und da auch nicht mehr raus will (living on a prayer).


    Wiederholbarkeit

    Ich kann den noch so oft hören und bekomme den niemals über. (Basket Case)

    Aber Mal btt..


    Ich war am Wochenende auf Konzert:

    Venue war irgendwie eine alte Scheune. An der Stirn seite und zu etwa einem Drittel an den Seiten zu. Da war auch die Bühne untergebracht.

    Der Rest offen, Betonboden, Dach nur mit Ziegeln gedeckt, kein Zwischenboden. Soweit verständlich?


    Das stelle ich mir für die Technik abenteuerlich vor. So war es auch. Es hat gepfiffen.


    So. Für den Sound waren drei Typen verantwortlich. Einer ging recht bald wieder (wohl der Chef), musste aber wiederkommen, weil es nicht geklappt hat.


    Erste Aktion:

    Zweiten Typ runterputzen und heimschicken.

    Jetzt war der Typ während des ganzen Gigs der ersten Band ständig auf der Bühne und hat irgendwas umgebaut, verstellt, neue Leitungen verlegt.

    Die Band hat sich offensichtlich ständig verspielt deswegen.


    Zweite Band:

    Noch mehr pfeifen, klar Schlagzeug zu laut.


    In solch einer Situation kommt die Ansage:

    "Ey, jetzt Spiel doch Mal leiser" einfach nicht gut.


    Es gibt einfach Leute, die haben's nicht drauf...

    Danke für die Erläuterungen, Seven

    Da war ich dann doch nicht so ganz weit weg davon. Ich kenne jetzt die genaue Gesetzeslage in der Veranstaltungsbranche nicht. Aber das liest sich doch ziemlich schlüssig.

    Ich schätze, das wird so laufen, dass es irgendwo sowas wie AGB gibt, denen du zustimmst, sobald du in dem Club was vorhast. Und da steht eben drin, dass dein Equipment astrein sein muss.


    sondern auch die notwendigen Rechte um der Verantwortung gerecht zu werden

    Wichtigster Punkt. Man kann keine Verantwortung übernehmen, wenn man nicht die Möglichkeit hat, ihr nachzukommen. Immer.

    Auch hier wieder:

    Gefährdungsbeurteilung. Der Betreiber des Clubs muss eine machen. Wenn er das richtig macht, muss er davon ausgehen, dass privat genutzte Geräte gebracht werden.

    Da kann man vorschreiben, dass die geprüft sein müssen (Ja, ich weiß, dass das nicht in der Praxis gemacht wird, aber davon reden wir nicht) oder er akzeptiert das Risiko.

    Edith sagt, das ist so nicht richtig. Du arbeitest ja nicht dort. Der Veranstalter ist ja nicht für deine Gerätschaften verantwortlich, sondern nur für die eigenen. Das wäre Mal interessant, inwieweit da so ne Veranstalterhaftpflicht da Vorgaben macht (machen kann). Wer weiß sowas?


    Privat kann dich niemand verpflichten die Prüfung zu machen, wer denn? Dann müsstest du das mit deinem Staubsauger auch machen.


    Womit die "sichere" Lösung das Anmieten von Equipment bei einem profes

    ...oder aber bei nem Elektriker prüfen lassen.

    Haben sicher auch alle hier gemacht ;)

    Hui, jetzt wird's spannend.


    Naja, die DGUV Vorschrift gilt jetzt Mal nicht für den privaten Bereich. (Worunter ich jetzt Mal das Betreiben dieser Box setze, da du kein Gewerbe betreibst).

    Da kann jetzt eben der Veranstalter kommen und die vorschreiben, dass deine Box geprüft sein muss. Na gut, wer macht das?. Tust du es dennoch, bist du verantwortlich. Verletzt sich jemand, so ist es wohl eine Frage der (privaten) Haftpflicht. Wage ich mit groben Halbwissen.


    Die Prüfung sollte (bei ortsveränderlichen Betriebsmitteln) generell jährlich, manchmal halbjährlich gemacht werden. Das kann aber nur eine Fachkraft (denn niemand anders darf prüfen) im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung feststellen.

    Das besagt der von dir zitierte Satz.

    Im Beisein des Kindes wurde er über das mangelnde Talent aufgeklärt

    Hahaha... Tschuldigung, aber da spulen sich in meinem Kopf alle Klischees des nerdigen Lehrers (einer Musikschule) ab. Der fachlich gut ist, aber sonst nicht. Auf dem freien Markt nix geworden, werd ich eben Lehrer und quäle die Leute. "Wenn du keinen Zugang zu meinen Fachbereich hast, bist du es nicht wert. Geg weg." Naja, gut, dass es bald vorbei ist.


    Mit der Einstellung würde ich durchaus mal nachdenken, ob da Unterricht überhaupt sinnvoll ist. Falls man das bejahen möchte, muss man natürlich einen Unterrichter finden, der die (mir nicht ganz klare) Zielvorstellung unterstützt.

    Ja, im Kern richtig, aber wir reden hier auch über die Äußerungen eines (vielleicht bockigen) 9-jährigen. das würde ich jetzt nicht überbewerten.


    Denn:

    aber nicht gleich jetzt. Erstmal hat er genug von Unterricht,

    ich würde da jetzt auch eine Pause nehmen und Abstand gewinnen. Jetzt kommt Sommer, da kann man auch Mal ins Schwimmbad. ;)


    nicht viel Ehrgeiz hat und gern Dinge mag, die eher ruhig und gemächlich sind wie Angeln und Bücher lesen.

    So war ich auch mit neun, wenn "Druck von außen kam" und hab das wohl an meinen Sohn weitergegeben. Würde ich aber auch nicht überbewerten.


    Wichtig ist doch, dass er von sich aus regelmäßig spielt. AC/DC ist doch Klasse, da kann man sich auch austoben.


    Danke für die ausführliche Schilderung.

    Da würde ich jetzt einfach so Mal weitermachen..

    Das was trommla sagt.


    Hab vor Jahren ein Set mit 22er von jemandem abgekauft, der auch auf 20 runter wollte wegen Aufbau. Konnte ich damals nicht verstehen, heute schon. Auch mit 20 kann man ordentlich wumms machen. Besonders mit den von dir anvisierten Serien.


    Insofern: machen