Beiträge von BuddyRoach

    Den Druck zwischen Daumen und Zeigefinger zu erhöhen, hat wohl kaum ein starres Handgelenk zur Folge.

    Doch!

    Meine Schüler lernen das in ihrer ersten Stunde.


    Schüttel mal deine Hand mit lockeren Fingern/mach mal "Winke Winke".

    Und dann drückst du deine Finger/Hand zu eine Faust.

    Was passiert?

    Das Handgelenkt ist steif.

    Sinnvoll beim Boxen.

    Doof beim Trommeln.

    Und jetzt machst du das selbe noch mal, machst aber keine Faust, sondern drückst nur den Zeigefinger (oder irgendeinen anderen Finger) auf den Daumen.

    Und was passiert?

    Wie bei der Faust ist ein lockeres "Winke Winke" nicht mehr möglich.

    Exzentrisches Kettenblatt = Accelerator (ich hoffe, ich habe das richtig geschrieben). Zentrisches Kettenblatt wäre Turbo.

    Einzelne Kette= das Ding ist schon etwas älter.

    Mehr weiß ich leider nicht.

    Hochwertige E-Sets, die Dynamik können, die Randzonen erkennen, den Anschlagwinkel berücksichtigen, sind dann aber noch mal abzugrenzen.

    Die sind zwar besser geworden, aber es bleibt wie Sex mit 2 Kondomen übereinander.

    Ich bevorzuge den Vergleich mit einer Gummipuppe:

    Technisch alles da, aber....

    Man kann viel Geld für hochwertigeres Material ausgeben, aber... ;)

    Solche Sticks gibt's günstiger:

    Chop Sticks

    Oder noch günstiger, wenn sie kürzer sein dürfen:

    5 Paar zum Preis von einem Paar von Meinl

    Die habe ich und man kann mit ihnen wunderbar leise trommeln.

    Bevor man abschmiegelt, kann man sich auch ein paar Rohema Tango Sticks holen. Die sind extra für leises, zartes Spiel gemacht.

    Die hab ich auch: Ein "Nichts", dass sich wie ein Drumstick anfühlt. :)

    Ich wollte hier eigentlich nichts mehr sagen - und schon gar nicht David zu nahe treten!!!

    Aber hier geht´s um Byrne Cymbals und ich frage mich tatsächlich wie man es schafft, mit solchen "Soundfiles" Kaufinteresse zu wecken. Der Herr ist bestimmt kein Scharlatan mit bösen Absichten, aber what the hell???!???:


    Zum Thema Kaufinteresse - allmählich habe ich den Verdacht, dass der Threadstarter nur deswegen immer wieder neue, kleine "Beckenhersteller" ausgräbt, um ein Endorsement zu bekommen. D.h. der Sound ist zweitrangig.

    Ob einem die Sounds gefallen - wie gesagt: Geschmackssache.

    Ob sie im musikalichen Kontext funktionieren - möglicherweise.


    Warum man für diese Klänge eine neue Beckenfirma ausgraben muss, erschließt sich mir allerdings nicht.

    Alles schon mal gehört - vor Jahren.

    Die HiHats erinnern mich sehr an stark gehämmerte 16er von Ufip (Vibra?), die ich auf der Messe mal angespielt habe.


    Mein Rat an dich David:

    Neue Sound gibts selten. Es gibt aber viele Sounds, die ich selbst noch nicht ausprobiert habe und die mich reizen.

    Um den Geldbeutel zu schonen, versuche ich diese Dinge gebraucht zu kaufen - dann mache ich wenig bis kein Verlust, wenn sie mir nicht (mehr) gefallen und ich sie wieder verkaufen will/muss.

    Ich habe in meiner Jugend viel mit Handschuhen gespielt - das Lampenfieber hat sich in schweißnassen Händen manifestiert.

    Zum Einsatz kamen Handschuhe von Meinl und als die am Daumen durch waren, welche von Beato.

    Das ist aber 30 Jahre her.


    Später mochte ich das Gefühl nicht mehr und meine Hände schwitzen lange nicht mehr soviel.

    Außerdem wurde mein Grip relaxter.

    Falls ich doch nasse Pfoten bekommen sollte, habe ich SexWax in der StickBag.

    Außerdem ist da immer noch ein Paar Handschuhe - für den den unwahrscheinlichen Fall, dass ich mich vor dem Gig an der Hand verletze.


    Das Schwitzen ist in meinen Augen Bedingung, dass Handschuhe funktionieren: Feucht klebt das Leder und schmigt sich besser an.


    Zu Kauf: Dünn und eng sollten sie sein und keine Naht an der falschen Stelle haben.

    Die Verstärkungen, die manche Handschuhe haben, finde ich doof - zu wenig gefühlsecht.


    Aber: Stöcke verlieren kann verschiedene Ursache haben...

    Weiß jemand, wie es um die drumheads!! steht?

    Die früher als "Drummer-Bravo" betitelte Zeitschrift hat niemanden mehr, bei dem sie abschreiben kann... :P


    Aber mal ernsthaft: Falls hier jemand mitliest, der sich mit dem Gedanken trägt, die d&p wiederzubeleben:

    Ich würde gerne das Mehrfache des bisherigen Abo-Preises für eine Printausgabe bezahlen.


    BTW: Dank der Gewinnspiele war mein Abo mehr als re-finanziert. Ich habe einmal ein Zildjian Ride und eine wundervolle CD gewonnen, einn paar Jahre später noch ein Tama Superstar.


    Jetzt verdrück' ich hier auch noch ein paar Tränen... ;(


    Bei meinem Schlagzeuglehrer habe ich damals die ersten Ausgaben ausgeliehen und gelesen. Ab ca. der dritten Ausgabe hatte ich dann selbst ein Abo - bis jetzt.


    Ich erinnere mich noch gut, dass ich in meiner Anfangszeit die Sticks und auch die d&p sprichwörtlich leer gelesen hab. Mir hat das damals viel gebracht. Gerade bei Sticks gab es einen sehr guten und freundlichen Service, der auch ältere Ausgaben versendet hat, wenn man danach fragte. Aus heutiger Sicht denke ich mir, dass die Auflage daraus folgend wohl größer war, als der Absatz.

    Ebenfalls rückblickend schaue ich mir Tests an und merke, dass jedes noch so günstige OEM Set mit einem Label drauf gut Abschnitt. Ein Blick ein paar Seiten weiter vor oder zurück, zeigt auch warum….


    Das kann ich so unterschreiben!

    Auch die Vergleichstests, wo die Hersteller direkt nebeneinander gestellt wurden, gibt es schon lange nicht mehr.

    Die alten Ausgaben - ich habe sie an Weihnachten mal wieder "ausgegraben" - waren unterhaltsamer.


    Trotzdem werde ich es vermissen, die Zeitschrift alle 2 Monate aus dem Briefkasten zu fischen.

    Gibt's doch. Siehe hier:

    https://canopusdrums.com/en/product/zelkova-snaredrum/

    Inwiefern das ganze sinnvoll ist, überlasse ich der sicher noch folgenden ausgiebigen Diskussion. 😊


    Ziemlich üblich ist das ja bei diversen Folkloretrommeln

    Die Zelkova steht ja in Form und Bauart in der Tradition der japanischen Taiko-Trommeln.

    Ich habe kürzlich ein Buch darüber gelesen, nachdem ich von einem Konzertbesuch bei Yamato extrem begeistert war.

    Die größten Taiko-Trommeln werden wohl nicht mehr oder nicht mehr traditionell hergestellt, da es an "dicken", nicht geschützten Bäumen fehlt.

    Nur so ein Gedanke:

    Zitat

    Er kann nicht mit Metronon oder Klick üben, das stört seine Konzentration.

    ...

    Es macht ihm auch keinen Spaß, zu den Übungsstücken auf CD mitzuspielen.

    Zwänge (Timing) von außen scheinen dem jungen Helden nicht zu behagen.

    Er hat lange allein getrommelt und sieht, dass er vielleicht mehr Defizite hat, als angenommen.

    Bei der geringen Frustrationstoleranz der heutigen Jugend... ;)


    BTW: Das Metronom bingt auch mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen. ;( :)

    Wenn ich das alles richtig verstanden habe, reißt das Fell immer in der Nähe des Kniebügels.

    Oben drüber wird die Snare ja in den Adler eingehängt.

    Deswegen sehe ich das wie "trommla" (mit der Verformung durch das Tragen) und würde mal einen stabileren oberen Spannreifen versuchen.