as dann 20mal zu spielen ist doch sehr ermüdend wenn man es auch mit 4mal schon wirklich genau spielt.
Du machst keine Mathehausaufgaben, wo der Fall erledigt ist, sobald du die Lösung hast, sondern du übst ein Instrument!
Um Bewegungsabläufe zu verinnerlichen braucht es eine gewisse Anzahl von Wiederholungen. Das hat vor mir auch schon ein gewisser Herr Stone gewußt, so um 1935.
Nochmals mit anderen Worten: Es geht nicht nur darum, dass du die Übungen spielen kannst. Das ist nur der erste Schritt. Es geht darum, dass du sie im Schlaf, dass heißt, ohne dass sie deine ganze Konzentration fordern, spielen kannst. Denn dann erst hast du den Kopf frei für die Musik.
Davon abgesehen ist es eine gute Übung, genau zu wissen an welcher Stelle man bei den 20 Wiederholungen ist, also nicht nur Zählzeiten zu zählen, sondern auch Takte/Phrasen.
Ach ja, und rede mit deinem Lehrer...