Mein LivePro4 von In Ear ist nun über 3 Jahre alt und hatte einen kleinen Defekt. Ich hatte innerhalb von 2 Tage einen Universalhörer (SD2) kostenlos für die Dauer der Reparatur erhalten.
Das funktioniert also auch mit dem Service bei In Ear soweit prima.
Beiträge von Seven
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Letztlich zählt für den Hörer primär das Ergebnis und weniger der Prozess. Oder wie der Ballsporttrainer sagen würde "Tor entschuldigt alles."
Ob das Ergebnis in nem tollen Raum mit guten Mikrofonen und langem Testen der Aufstellung erreicht wird oder mit Tonnen von Plugins ist dem Hörer letztlich egal,
wenn es denn "gut klingt".Natürlich fühlt sich "Fix it in the Mix" nicht gut an. Aber wer hat schon einen toll klingenden Raum, hervorragend gestimmte Trommeln und super Mikrofone und die Zeit,
diese optimal auszurichten. Ich erstelle grade ein Live-Video einer kleinen Band und mixe dort 24 Spuren zusammen. Der Raum in welchem der Gig stattfand klang bescheiden,
der Trommler konnte die Snare nur streicheln, da es ansonsten live zu laut geworden wäre. Dazu hatte er seine Crash-Becken vergessen und musst mit geliehenen "Billig-Blechen"
spielen. Die Band hatte die Gesangsmikrofone gestellt und es hatte jeder ein anderes Mikrofon. Vom 300 € Audix bis zur 30 € Shure-China-Kopie. Ich glaube das Ergebnis wird
letzten Endes halbwegs werden. Aber auch nur, weil meine Plugin Bibliothek ordentlich gefüllt ist und ich teilweise bis zu 8 Plugins pro Spur verwendet habe.Was ich wirklich gut finde: Das es immer mehr Videos auf YT gibt, von denen man Inspiration bekommen kann. Man muss es ja nicht nutzen aber kann es zumindest mal testen.
Was ich bei Waves prima finde: Über die Waves Central bekommt man die Plugins kostenfrei eine Woche zum Testen. -
Der Ton mach die Musik. Das gilt auch für den Post von Jürgen Linden von gestern; und für die Posts vor 15 Jahren. Schade das ein Trommel-Laden schließen musste, obwohl der Betreiber nach eigenen Aussagen keine Fehler gemacht hat.
Ansonsten: Wer als Unternehmer tätig ist, muss auch die aktuellen Regeln des Marktes akzeptieren. Und Umfeld und Regeln ändern sich eben ständig. -
Perfekt. Das XR18 ist aus meiner Sicht als Pult für kleine Bands perfekt. Mix im Proberaum. IEM Mix auf der Bühne. Zur Not kann man damit auch die Front mixen.
Tablets zur Bedienung hat man "eh" heutzutage. -
Moin.
Erste Option wäre schonmal das durch die beiden Aktivmonitore durchgeschliffene Monitorsignal in den HPA1 zu geben. Dann hast Du eben schonmal dieses Signal auf dem Ohr. Wenn Du dieses Signal relativ leise fährst und dazu noch den Rest von der Bühne mitbekommst, wird es nicht so laut und könnte rein zur Orientierung schon ausreichen. Schöner Sound ist sicher etwas anderes. Aber es kann funktionieren.Zweite Option wäre ein kleines Mischpult für Dich, in das Du weitere Signal einspielst und mit dem Du dann Deinen persönlichen Mix fährst. Du kannst hier weitere Mikrofone aufbauen wo auch immer es beliebt oder via Y-Kabel andere Signale splitten. Einmal geht es dann in Euren Power-Mixer und einmal in Dein IEM Pult. (z.B.: https://www.thomann.de/de/the_t.mix_mix_1402fx.htm)
Dritte Option wäre ein neues Pult für die Band, die ausreichend viele Eingänge, Ausgänge und Auxwege bietet, damit Du (oder auch weitere Member der Band) individuelle IEM-Sounds mischen können. (z. B.: https://www.musicstore.de/de_D…t36l5WGb9ITBoCwBgQAvD_BwE)
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Vermutlich immer noch wie im September
Das da niemand drauf geantwortet hat, hat vermutlich auch wieder was mit LESEN zu tun
Soll man jetzt noch alle alten Threads für jeden User nachlesen? -
+1 für den Post von MS-SPO.
Wie nimmst Du denn aktuell auf?
Sounderzeugung im DTX oder in der DAW?
Audio-Ausgang aus dem DTX in die Soundkarte des Rechners oder USB-Ausgang des DTX an den Rechner?
Was genau gefällt Dir am Sound nicht? -
Bei In Ear kann man vor Ort die StageDiver (=universell) alle gegeneinander probehören. Die LivePro Serie ist dann soweit das Gleiche nur in angepasst. Das sollte sich vom Sound aber nicht wirklich etwas geben.
Von daher kann man zumindest den Sound schon testen. Aber eben nur wenn es die entsprechenden Modelle einmal universell und einmal in Custom gibt.Ich hatte auch großen Respekt vor angepassten Hörer. Eben weil es sehr teuer ist, man es vorher nicht testen kann und es natürlich auch keine Möglichkeit der Rückgabe gibt. Ich habe mich letztlich drauf verlassen und bin nicht enttäuscht worden.
Mir ist persönlich auch noch kein Fall zu Ohren gekommen, wo ein Custom Hörer nicht gepasst hat und ein universeller vom Tragen her besser war. Es gibt in seltenen Fälle Probleme, dass etwas nicht ganz passt. Aber "gute" Hersteller schleifen dann
(kostenlos) den Hörer etwas zurecht und dann passt es.Ansonsten würde ich nach über 2 Jahren mit den StagePro 4 von In Ear ein positives Fazit ziehen. Manchmal wünsche ich mir live fast eher die bassbetonte 3er Version. Aber Musik hören macht mit den 4ern auch ohne Trommeln Spaß, während die 3er
dann untenrum einfach zu dick auftragen. Ansonsten ist mein Argument immer wieder: Warum X Euro für Trommeln und Becken ausgeben, wenn dann alles durch den Flaschenhals "günstiger Hörer" durch muss? -
Viel entscheidender als der tolle Sound ist, dass der Sound auch so bleibt wie er ist.
+1!Es gibt wenig nervigeres als beim Spielen und zwischen jedem Song sich die Stecker im Ohr rumzufummeln, weil er leicht verrutscht ist und der Sound dadurch markant anders ist.
Da leidet auch Konzentration und Spielfreude. Und Kacke aussehen tut es für Publikum auch
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Für sehr differenziertes Hören finde ich den StageDiver 4 sehr gut. Ich kann nur leider zu den beiden Alternativen hier im Topic nichts beitragen.
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Das ist eine Frage von Budget, qualitativem Anspruch und auch Lautstärke. Ein Subwoofer alleine wird es nicht richten. Es muss schon alleine für die Bassdrum ein vollständiges Soundsystem sein.
Wenn ich dann "Wumms", "Black Metal" und "Bühne" lese muss es wohl auch etwas Lautstärke liefern können. Wenn ich jetzt schreibe, nimm ein Power Bundle der Thomann Eigenmarke, werden 50% schreien,
wie ich so einen Schrott empfehlen könne und wenn ich etwas von L-Acoustics empfehle schreien 50% das ja vollkommen überdimensioniert sei; egal wie viele und welche Boxen es am Ende sind
Hau mal ein Budget raus. Ansonsten lässt sich kaum was sinnvolles empfehlen. -
Ich hatte einige Jahre ein Ayotte Kit (22-10-12-14-16).
Wie auch Claus mit Maplekessel und Verstärkungsringen sowie normalen Hoops und RIMS.
Ich fand die Spannböckchen immer nervig beim Felle wechseln.Klanglich auf jeden Fall ein gutes Kit mit einem eigenen Charakter. Hier würde ich mich Claus auch anschließen bzgl. der Präsenz im Klang.
Für mich passt das Kit wie ich es hatte besser in den Kontext Rock und härter, wo es sich sicherlich gut gegen Gitarrenwände durchsetzen kann.
Ich bin nie so richtig warm geworden mit dem Sound habe daher dann das Lager gewechselt. Wobei ich zugeben muss, dass beispielsweise mein
DW Kit unabhängiger von den aufgezogenen Fellen seinen eigenen Klang hat, während das Ayotte je nach gewählten Fellen deutlich besser oder schlechter (subjektiver Eindruck)
klang. -
Ein MacPro ist aber kein Notebook, genauso wenig wie ein iPad Pro. Und ein MacPro ist von der Performance von einem iPad natürlich um Welten entfernt.
Was soll die Kiste oder Schachtel denn können? Latenzfrei mit SD spielen? Darüber hinaus?Ansonsten gibt es auch generalüberholte MacBooks mit Garantie. Wäre eine Alternative. Oder anders: Was an Deinem Mac hat sich verabschiedet? Vielleicht ist es ja mit einer neuen Festplatte getan...
Grüße
7 -
Ich bin mit einer Band die ich tontechnisch betreue ab und an auf kleineren Bühnen unterwegs. Folgendes Szenario: 4 Sänger die alle Lead und Backings singen direkt vor dem sehr lauten Drummer auf der Bühne. Bühnentiefe = 4. 2 Meter gehen für Drums drauf. Ganz an der Bühnenkante steht dann auch keiner. Also habe ich zwischen Crashes und Gesangsmikro gerne mal einen guten Meter und damit unwesentlich weniger Abstand als das Overheadmikro von den Becken hat. Was dann über das Gesangsmikrofon an Schlagzeug mit rüber kommt dürfte klar sein. Wenn ich die Option habe, stelle ich solche Wände gerne auf.
Das gilt natürlich auch für einen Proberaum. Je lauter das Drumkit und je geringer der Abstand zu einem Gesangemikro oder besser noch zu mehreren offenen Gesangsmikrofonen desto schlechter für den Gesamtsound.
Das wollte ich den "Contra" Aussagen nur gegenüberstellen. Die Argumente dagegen sind natürlich nicht von der Hand zu weisen und letzten Endes ist es ein Abwägen der Argumente.
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Du schiebst bei der Videobearbeitung die Signale so übereinander das es passt.
Zur Orientierung hilft da gerne ein lauter Snareschlag. Den siehst Du als Peak beim Audio-Signal des H6 bzw. des gemixten Materials als auch beim Audio-Signal des Videos. -
Dein Ziel ist es, mit möglichst geringem Aufwand und Kosten Videos zu drehen, wobei das Bild mit einem Handy und der Ton davon separiert aufgenommen werden soll.
Also hast Du eine Videoperspektive und der Ton sollte möglichst ohne Nachbearbeitung direkt mit dem Bild verheiratet werden.
Soweit korrekt?Die Vorteile des H6 von Zoom kannst Du erst ausspielen, wenn zusätzlich zu den 2 integrierten Mikrofonen noch 1-4 weitere Mikrofone an den Start gebracht werden.
Das sind dann natürlich weitere Kosten (Kabel, Stative nicht vergessen). Und die Bearbeitungsmöglichkeiten innerhalb des H6 sehe ich als sehr eingeschränkt im Vergleich zur Nachbearbeitung im Rechner.
Aber grundsätzlich funktionieren sollte das natürlich mit Handy & H6.Anderer möglicher Ansatz:
- Videokamera mit Audio-Eingang
- Kleines Mischpult
- 4 Mikrofone (Stichwort/Suchbegriff: Recorderman)
Und dann hast Du den Ton und das Bild gleich syncron aufgenommen und brauchst eigentlich keine Nachbearbeitung mehr.Das Zusammenlegen von Ton und Bild unter Apple geht mit iMovie relativ einfach. Da gibt es auch ausreichend Tutorials auf Youtube.
Viele Grüße
7 -
flosch: 5 Hihats und keine größer als 12"?
Das ist durchaus speziell
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Ich mag das 602 teilweise auch lieber als das 902. Teurer ist nicht unbedingt besser

Bassdrum findest Du selbst nicht so schön und wäre auch mein Kritikpunkt.
Als erstes würde ich hier mit der Positionierung des Bassdrummikrofons arbeiten/experimentieren.
Wenn Du ein Loch in der Bassdrum hast kannst da mal versuchen von vorm Loch, über "im Loch" bis hin zu immer näher an den Anschlagspunkt des Schlegels in der Bassdrum zu gehen.
Damit sollte der Attack immer mehr werden, aber auch das Volumen abnehmen. Dann kann man noch experimentieren, das Mikro Richtung Anschlagspunkt auszurichten oder eher Richtung
Fellauflagekante.Wenn Du dann eine Position gefunden hast, die schon mal besser als jetzt klingt würde ich als nächstes einen EQ einsetzen, wenn Du noch weitere Optimierungen machen möchtest.
Da bietet das Onyc 1620 schon ganz gute Möglichkeiten:
Probiere mal mit dem unteren Mittenband eine Absenkung von 6-10 dB einzustellen und dann mit dem Frequenzregler zwischen 150 und 600 hz zu spielen bzw. eine Frequenz zu suchen,
die bei einer Absenkung den Sound verbessert.
Anschließend kannst Du entweder gegen 1500 hz oder gegen 4000 hz mit dem oberen Mittenband noch dezent anheben. Das verstärkt den Attack.
Last but not least kann man auch mit dem Höhenregler noch etwas Attack reindrehen. -
Ich hatte auch SF5 Pro und habe immer noch TF10. Allerdings habe ich mittlerweile auch angepasst Hörer der "höheren" Kategorie kann jedem nur empfehlen, solche mal Probe zu hören.
Wenn ich gewusst hätte, wie viel besser als TF10 möglich ist, hätte ich sehr viel früher schon gewechselt. Ich will nicht sagen, dass die TF10 oder SF5 schlecht sind. Aber es geht aus meiner
Sicht deutlich besser heutzutage. Fairerweise allerdings auch mit etwas mehr Mitteleinsatz.Dazu kommt bei SF5 und TF10 immer dieses Problem mit der Hebelwirkung. Egal ob mit oder ohne Otoplastik ist das einfach keine gute Konstruktion nach heutigen Maßstäben.
Und bevor ich heute X Euro für eine Otoplastik für einen SF5 ausgeben würde, empfehle ich mal die StageDiver zu testen. Bereits die StageDiver 2 bilden meines Erachtens klangliche
Details sehr viel besser als die TF 10 ab. Wobei es sicherlich auch andere Anbieter gibt, die für überschaubares Geld heute sehr viel bessere Hörer als die SF5 oder TF10 bauen. Man
sollte nicht vergessen, dass diese Hörer auch schon ein paar Jahre alt sind. -
Ich habe mich auch mit den Kosten für Taschen und Cases immer schwer getan bis ich für mich akzeptiert habe, dass zu einem Instrument oder technischem Gerät immer auch ein angemessenes Transportbehältnis gehört, wenn man dieses auch bewegen will.