Beiträge von Seven

    Perfekt. Das XR18 ist aus meiner Sicht als Pult für kleine Bands perfekt. Mix im Proberaum. IEM Mix auf der Bühne. Zur Not kann man damit auch die Front mixen.
    Tablets zur Bedienung hat man "eh" heutzutage.

    Moin.
    Erste Option wäre schonmal das durch die beiden Aktivmonitore durchgeschliffene Monitorsignal in den HPA1 zu geben. Dann hast Du eben schonmal dieses Signal auf dem Ohr. Wenn Du dieses Signal relativ leise fährst und dazu noch den Rest von der Bühne mitbekommst, wird es nicht so laut und könnte rein zur Orientierung schon ausreichen. Schöner Sound ist sicher etwas anderes. Aber es kann funktionieren.


    Zweite Option wäre ein kleines Mischpult für Dich, in das Du weitere Signal einspielst und mit dem Du dann Deinen persönlichen Mix fährst. Du kannst hier weitere Mikrofone aufbauen wo auch immer es beliebt oder via Y-Kabel andere Signale splitten. Einmal geht es dann in Euren Power-Mixer und einmal in Dein IEM Pult. (z.B.: https://www.thomann.de/de/the_t.mix_mix_1402fx.htm)


    Dritte Option wäre ein neues Pult für die Band, die ausreichend viele Eingänge, Ausgänge und Auxwege bietet, damit Du (oder auch weitere Member der Band) individuelle IEM-Sounds mischen können. (z. B.: https://www.musicstore.de/de_D…t36l5WGb9ITBoCwBgQAvD_BwE)

    +1 für den Post von MS-SPO.


    Wie nimmst Du denn aktuell auf?
    Sounderzeugung im DTX oder in der DAW?
    Audio-Ausgang aus dem DTX in die Soundkarte des Rechners oder USB-Ausgang des DTX an den Rechner?
    Was genau gefällt Dir am Sound nicht?

    Bei In Ear kann man vor Ort die StageDiver (=universell) alle gegeneinander probehören. Die LivePro Serie ist dann soweit das Gleiche nur in angepasst. Das sollte sich vom Sound aber nicht wirklich etwas geben.
    Von daher kann man zumindest den Sound schon testen. Aber eben nur wenn es die entsprechenden Modelle einmal universell und einmal in Custom gibt.


    Ich hatte auch großen Respekt vor angepassten Hörer. Eben weil es sehr teuer ist, man es vorher nicht testen kann und es natürlich auch keine Möglichkeit der Rückgabe gibt. Ich habe mich letztlich drauf verlassen und bin nicht enttäuscht worden.
    Mir ist persönlich auch noch kein Fall zu Ohren gekommen, wo ein Custom Hörer nicht gepasst hat und ein universeller vom Tragen her besser war. Es gibt in seltenen Fälle Probleme, dass etwas nicht ganz passt. Aber "gute" Hersteller schleifen dann
    (kostenlos) den Hörer etwas zurecht und dann passt es.


    Ansonsten würde ich nach über 2 Jahren mit den StagePro 4 von In Ear ein positives Fazit ziehen. Manchmal wünsche ich mir live fast eher die bassbetonte 3er Version. Aber Musik hören macht mit den 4ern auch ohne Trommeln Spaß, während die 3er
    dann untenrum einfach zu dick auftragen. Ansonsten ist mein Argument immer wieder: Warum X Euro für Trommeln und Becken ausgeben, wenn dann alles durch den Flaschenhals "günstiger Hörer" durch muss?

    Viel entscheidender als der tolle Sound ist, dass der Sound auch so bleibt wie er ist.


    +1!


    Es gibt wenig nervigeres als beim Spielen und zwischen jedem Song sich die Stecker im Ohr rumzufummeln, weil er leicht verrutscht ist und der Sound dadurch markant anders ist.
    Da leidet auch Konzentration und Spielfreude. Und Kacke aussehen tut es für Publikum auch :D

    Das ist eine Frage von Budget, qualitativem Anspruch und auch Lautstärke. Ein Subwoofer alleine wird es nicht richten. Es muss schon alleine für die Bassdrum ein vollständiges Soundsystem sein.
    Wenn ich dann "Wumms", "Black Metal" und "Bühne" lese muss es wohl auch etwas Lautstärke liefern können. Wenn ich jetzt schreibe, nimm ein Power Bundle der Thomann Eigenmarke, werden 50% schreien,
    wie ich so einen Schrott empfehlen könne und wenn ich etwas von L-Acoustics empfehle schreien 50% das ja vollkommen überdimensioniert sei; egal wie viele und welche Boxen es am Ende sind ;)
    Hau mal ein Budget raus. Ansonsten lässt sich kaum was sinnvolles empfehlen.

    Ich hatte einige Jahre ein Ayotte Kit (22-10-12-14-16).
    Wie auch Claus mit Maplekessel und Verstärkungsringen sowie normalen Hoops und RIMS.
    Ich fand die Spannböckchen immer nervig beim Felle wechseln.


    Klanglich auf jeden Fall ein gutes Kit mit einem eigenen Charakter. Hier würde ich mich Claus auch anschließen bzgl. der Präsenz im Klang.
    Für mich passt das Kit wie ich es hatte besser in den Kontext Rock und härter, wo es sich sicherlich gut gegen Gitarrenwände durchsetzen kann.
    Ich bin nie so richtig warm geworden mit dem Sound habe daher dann das Lager gewechselt. Wobei ich zugeben muss, dass beispielsweise mein
    DW Kit unabhängiger von den aufgezogenen Fellen seinen eigenen Klang hat, während das Ayotte je nach gewählten Fellen deutlich besser oder schlechter (subjektiver Eindruck)
    klang.

    Ein MacPro ist aber kein Notebook, genauso wenig wie ein iPad Pro. Und ein MacPro ist von der Performance von einem iPad natürlich um Welten entfernt.
    Was soll die Kiste oder Schachtel denn können? Latenzfrei mit SD spielen? Darüber hinaus?


    Ansonsten gibt es auch generalüberholte MacBooks mit Garantie. Wäre eine Alternative. Oder anders: Was an Deinem Mac hat sich verabschiedet? Vielleicht ist es ja mit einer neuen Festplatte getan...


    Grüße
    7

    Ich bin mit einer Band die ich tontechnisch betreue ab und an auf kleineren Bühnen unterwegs. Folgendes Szenario: 4 Sänger die alle Lead und Backings singen direkt vor dem sehr lauten Drummer auf der Bühne. Bühnentiefe = 4. 2 Meter gehen für Drums drauf. Ganz an der Bühnenkante steht dann auch keiner. Also habe ich zwischen Crashes und Gesangsmikro gerne mal einen guten Meter und damit unwesentlich weniger Abstand als das Overheadmikro von den Becken hat. Was dann über das Gesangsmikrofon an Schlagzeug mit rüber kommt dürfte klar sein. Wenn ich die Option habe, stelle ich solche Wände gerne auf.


    Das gilt natürlich auch für einen Proberaum. Je lauter das Drumkit und je geringer der Abstand zu einem Gesangemikro oder besser noch zu mehreren offenen Gesangsmikrofonen desto schlechter für den Gesamtsound.


    Das wollte ich den "Contra" Aussagen nur gegenüberstellen. Die Argumente dagegen sind natürlich nicht von der Hand zu weisen und letzten Endes ist es ein Abwägen der Argumente.

    Du schiebst bei der Videobearbeitung die Signale so übereinander das es passt.
    Zur Orientierung hilft da gerne ein lauter Snareschlag. Den siehst Du als Peak beim Audio-Signal des H6 bzw. des gemixten Materials als auch beim Audio-Signal des Videos.

    Dein Ziel ist es, mit möglichst geringem Aufwand und Kosten Videos zu drehen, wobei das Bild mit einem Handy und der Ton davon separiert aufgenommen werden soll.
    Also hast Du eine Videoperspektive und der Ton sollte möglichst ohne Nachbearbeitung direkt mit dem Bild verheiratet werden.
    Soweit korrekt?


    Die Vorteile des H6 von Zoom kannst Du erst ausspielen, wenn zusätzlich zu den 2 integrierten Mikrofonen noch 1-4 weitere Mikrofone an den Start gebracht werden.
    Das sind dann natürlich weitere Kosten (Kabel, Stative nicht vergessen). Und die Bearbeitungsmöglichkeiten innerhalb des H6 sehe ich als sehr eingeschränkt im Vergleich zur Nachbearbeitung im Rechner.
    Aber grundsätzlich funktionieren sollte das natürlich mit Handy & H6.


    Anderer möglicher Ansatz:
    - Videokamera mit Audio-Eingang
    - Kleines Mischpult
    - 4 Mikrofone (Stichwort/Suchbegriff: Recorderman)
    Und dann hast Du den Ton und das Bild gleich syncron aufgenommen und brauchst eigentlich keine Nachbearbeitung mehr.


    Das Zusammenlegen von Ton und Bild unter Apple geht mit iMovie relativ einfach. Da gibt es auch ausreichend Tutorials auf Youtube.


    Viele Grüße
    7

    Ich mag das 602 teilweise auch lieber als das 902. Teurer ist nicht unbedingt besser ;)
    Bassdrum findest Du selbst nicht so schön und wäre auch mein Kritikpunkt.
    Als erstes würde ich hier mit der Positionierung des Bassdrummikrofons arbeiten/experimentieren.
    Wenn Du ein Loch in der Bassdrum hast kannst da mal versuchen von vorm Loch, über "im Loch" bis hin zu immer näher an den Anschlagspunkt des Schlegels in der Bassdrum zu gehen.
    Damit sollte der Attack immer mehr werden, aber auch das Volumen abnehmen. Dann kann man noch experimentieren, das Mikro Richtung Anschlagspunkt auszurichten oder eher Richtung
    Fellauflagekante.


    Wenn Du dann eine Position gefunden hast, die schon mal besser als jetzt klingt würde ich als nächstes einen EQ einsetzen, wenn Du noch weitere Optimierungen machen möchtest.
    Da bietet das Onyc 1620 schon ganz gute Möglichkeiten:
    Probiere mal mit dem unteren Mittenband eine Absenkung von 6-10 dB einzustellen und dann mit dem Frequenzregler zwischen 150 und 600 hz zu spielen bzw. eine Frequenz zu suchen,
    die bei einer Absenkung den Sound verbessert.
    Anschließend kannst Du entweder gegen 1500 hz oder gegen 4000 hz mit dem oberen Mittenband noch dezent anheben. Das verstärkt den Attack.
    Last but not least kann man auch mit dem Höhenregler noch etwas Attack reindrehen.

    Ich hatte auch SF5 Pro und habe immer noch TF10. Allerdings habe ich mittlerweile auch angepasst Hörer der "höheren" Kategorie kann jedem nur empfehlen, solche mal Probe zu hören.
    Wenn ich gewusst hätte, wie viel besser als TF10 möglich ist, hätte ich sehr viel früher schon gewechselt. Ich will nicht sagen, dass die TF10 oder SF5 schlecht sind. Aber es geht aus meiner
    Sicht deutlich besser heutzutage. Fairerweise allerdings auch mit etwas mehr Mitteleinsatz.


    Dazu kommt bei SF5 und TF10 immer dieses Problem mit der Hebelwirkung. Egal ob mit oder ohne Otoplastik ist das einfach keine gute Konstruktion nach heutigen Maßstäben.
    Und bevor ich heute X Euro für eine Otoplastik für einen SF5 ausgeben würde, empfehle ich mal die StageDiver zu testen. Bereits die StageDiver 2 bilden meines Erachtens klangliche
    Details sehr viel besser als die TF 10 ab. Wobei es sicherlich auch andere Anbieter gibt, die für überschaubares Geld heute sehr viel bessere Hörer als die SF5 oder TF10 bauen. Man
    sollte nicht vergessen, dass diese Hörer auch schon ein paar Jahre alt sind.

    Ich habe mich auch mit den Kosten für Taschen und Cases immer schwer getan bis ich für mich akzeptiert habe, dass zu einem Instrument oder technischem Gerät immer auch ein angemessenes Transportbehältnis gehört, wenn man dieses auch bewegen will.

    der SF-5 Pro sieht ja meinem triple-fi 10 ziemlich ähnlich. Für den hatte ich (leider) auch mal Otoplastiken angefertigt und gleich mal als Lehrgeld abgeschrieben: Durch die doch weit herausstehende Bauweise ergibt sich einfach eine ungute Hebelwirkung, der auch exzellent angepasste Passstücke nichts entgegen zu setzen vermögen. Jede kleine Bewegung (selbst Kaubewegungen) sorgt für das Einbrechen von Außengeräuschen bzw. den Verlust von Lautstärke des Signals. Ne, für mich ist das ein teures Fehlkonzept. (Es gibt auch schon eine Reihe ähnlicher Erfahrungen hier im Forum, leider hatte ich die zu spät gelesen.)


    Ich würde statt dessen auf die ausgezeichnete abdichtenden und sehr gut sitzenden Comply-Foam Passstücke setzen. Die hab ich jahrelang mit viel Freude und Erfolg genutzt. Die sind zwar auch nicht billig und müssen von Zeit zu Zeit ersetzt werden, aber mit dem gesparten Geld von teuren Otoplastiken reicht's ja auch für eine größere Zahl von Comply-Foams.


    Viel Erfolg,
    Hajo


    +1

    Whisky war mir früher auch nix. Mittlerweile ist es besser geworden. Ich bin aber eher gegen Torf.
    Was ich gerne mag ist der 18 Jahre alte Stronachie. Der hat auch seinen Platz bei mir zu Hause gefunden.
    Der tut nicht weh, aber an gewissen Abenden einfach gut.