Beiträge von Seven

    Pearl hatte auf schwarze Hardware (nicht Kesselhardware) mal 100% Aufpreis. DW hatte da jeweils 10% für schwarze Kesselhardware aufgeschlagen.
    Meine SQ2 Konfig 2 Up 1 Down mit BD & SD springt von 6200 auf 7800 durch die schwarze Kesselhardware. Das wäre es mir nicht wert.
    http://www.sq2-drumsystem.com/share/d6x2re3xr4


    Der Konfigurator ist auf jeden Fall anders als der Preis nicht Premium. Verzerrte Darstellungen. Teilweise vertrackte Bedienung. Und die Finishes werden nicht wirklich realitätsnah dargestellt.
    Aber Custom kostet wohl bei allen ähnlich. Und ein ähnliches Prolite kostet eben mal gut die Hälfte. Und für ein wenig Optik
    und die Selbstverwirklichung im Zuge einer total individuellen Konfiguration mal 4000 € Steine zu lassen. Muss man wollen und können.

    MKDrummer: Ja das geht. Die Ohrstopfen an sich ohne Signal dämmen ja schon sehr gut ab. Und natürlich kann man die Hörer auch an Handy oder ähnliches anschließen und zur Musik trommeln.
    Bruzzi: Ihr habt dann aber "nur" den Masterbus und die beiden Mono-Aux-Sends als Monitorwege bzw. Quellen für IEM-Monitoring.
    Das langt bei einer 3-Mann-Combo sicherlich aus. Aber bei In Ear Monitoring sollte pro Kopf mindestens ein Weg eingeplant werden.


    Fairerweise sollte man aber auch dazu sagen, dass man bei IEM-Monitoring mit dem Pult nicht fertig ist. Da kommen natürlich Kabel, Case, weitere Mikrofone und gegebenenfalls Splitter dazu.
    Eine normale Proberaum-Anlage besteht sage ich mal aus 2 Boxen, einem PowerMixer und so vielen Gesangsmikrofonen, Stativen und Kabeln wie man eben Sänger hat.
    Mit IEM würde ich dann in der Probe auch alle Instrumente abnehmen. Dazu braucht es dann etwas mehr Material.


    Erlaubt ist was gefällt. Gehen tut natürlich beides. Ich persönlich mag ohne IEM nur sehr ungern proben. Aber deswegen würde ich eine Probe mit konventionellem Monitoring nicht als Schwachsinn bezeichnen. ;)

    Der Jazz-Trommler stimmt ja auch in der Regel sein Kit etwas anders als der "Pop-Rock-Heavy-Was-auch-immer-Trommler". Letzterer wiederum möchte im Endergebnis nicht zwingend den natürlichsten Sound, sondern oft ein Produkt aus Trommler, Trommel und Tontechnik.
    Ich zähle mich ja auch eher zur zweiten Kategorie und habe einige Jahre gebraucht, um den Ansatz der leiseren Trommler im Gesamtkontext zu verstehen und zu schätzen.
    Als mir mit 18 Jahren auf einer relativ großen Bühne ein erfahrener Tontechniker empfahl, meine neue Messing-Snare doch etwas leiser zu spielen und bei Akzenten immer nur ein Crash zu schlagen, habe ich es diesem Idiot mal so richtig gezeigt und noch lauter gespielt.
    Geht ja auch gar nicht anders bei Hardrock. Und außerdem stand dort schließlich eine dicke, fette PA und es waren mindestens 1000 Zuschauer dort. Heute bin ich der Idiot. Oder war ich es vor 20 Jahren?!? ;)

    Kopfhörerkonzerte gibt es ja auch durchaus. Aber im Prinzip stimmt das wohl.
    Was spricht aber dagegen, so (laut) zu spielen, dass es im kleinen Laden gut klingt aber trotzdem sich einen guten Mix aufs eigene Ohr zu geben?


    In der Aussage würde ich sagen, dass ich in Teilen anderer Meinung bin. Auf gleicher Ausdrucksebene entgegnend würde ich sagen. Voll der Bullshit.
    Pauschalisieren ist immer gut. Nicht.
    Spitzenmusiker ohne Top40 Erfahrung (?)) klingen als Band mäßig? Habe ich andere Erfahrungen sammeln dürfen.
    Daheim mit Kopfhörer den Originalsound zu bekommen, der im Kontext in Probe und auf der Bühne nicht funktioniert? Das kenne ich auch zur Genüge.
    Daher wird dann am Mischpult gefummelt? Kenne ich weniger so. Wenn es vom Sound nicht passt, dreht aus meiner Erfahrung eher jeder selbst an seinem Sound.
    Auch mittelprächtige und Spitzenmusiker (Wer legt eigentlich fest was solche sind?) können bescheiden klingen.
    Ich habe NOCH NIE einen perfekten oder sehr guten Sound bei einer Band gehört, die sich selbst von der Bühne gemischt hat. Guten Sound durchaus. Aber immer mit Luft nach oben.
    Und wenn bei Spitzenmusikern mit Erfahrung den ganzen Abend nichts mehr gedreht werden müsste, bräuchten ja die "Heroes" eigentlich kein Personal am Pult mehr.
    Ich würde Dir empfehlen, mal einem guten Tontechniker bei der Arbeit zuzusehen. Insbesondere wenn dieser eine (sehr) gute Band mischt.


    Die Empfehlung - die auch schon von Jürgen kam - "erstmal ohne Technik klarzukommen", finde ich dagegen sehr wichtig und richtig. Richtige Anordnung und Disziplin bei der Lautstärke sind für einen guten Sound immer von grundlegender Bedeutung.
    Ich probe seit über 20 Jahren fast ausschließlich mit IEM. Warum? Weil mir selbst ein dezent gespieltes Rock-Schlagzeug einfach auf Dauer zu laut ist. Ich möchte anders als manche Musiker aus meinem Umfeld gerne noch einige Jahre die Grillen zirpen hören.
    Außerdem spiele ich lieber mit einem hervorragenden Sound auf den Ohren und habe dadurch sehr viel mehr Spaß an meinem Hobby.


    Problematisch wird es, wenn Musiker sich mit IEM isolieren und die eigene Lautstärke nicht im Griff haben. Konkret: Nur weil ich mit IEM als Trommler es angenehm laut empfinde, kann ich im 100er Club das Kit nicht verdreschen wie ein Beserker und dann noch erwarten,
    dass der Sound für den Rest auch passt.


    Das Arbeiten mit guten, erfahrenen, umgänglichen, verständnisvollen und freundlichen Musikern macht allen Beteiligten sicherlich mehr Spaß und führt zu besseren Ergebnissen.


    7.

    Korrekt. Du ersetzt zB 12 XLR Stecker beispielsweise durch einen 40poligen Stecker.
    Eine Seite könnte dann so ausschauen: https://www.thomann.de/de/the_sssnake_mts_124_sb.htm
    Als Leitung dann eventuell folgendes: https://www.thomann.de/de/the_sssnake_mts_165_15.htm
    Und als Auflösung am Pult/Splitter/Stagebox: https://www.thomann.de/de/the_…search_rslt_mts_354367_27


    Drei wichtige Vorteile aus meiner Erfahrung:
    - Es geht schneller einen Stecker zu verbinden als 8, 12 oder 40 einzelne Leitungen.
    - Das Risiko von Fehlern beim Verkabeln (unter Zeitdruck) wird minimiert.
    - Die mechanische Belastung von Steckern wird reduziert und damit das Risiko von kaputten Steckern.


    Meines Wissens gibt es für die Konfektion verschiedene Optionen. Üblich ist hier nach meiner Einschätzung die Crimpanschlusstechnik:
    http://www.harting.de/fileadmi…stechniken_HARTING_DE.pdf
    --> Seite 46. Zitat: "Eine perfekte Crimpverbindung ist gasdicht und damit korrosionsfest. Sie wirkt wie eine Kaltverschweißung."
    Crimpen --> https://www.youtube.com/watch?v=inwXYxWu7MY

    rundsätzlich richtig....
    Nur oft spielen wir mit vom Veranstalter gestellten PA. Da weiß man nie wie man mit Multipin rauskommt.


    Habt ihr nicht auch ein eigenes IEM Pult am Start und einen analogen Split davor?
    Dann kann man Multipin->Auflösung->Split doch fertig machen.
    Und aus dem Split raus dann eben mit einzelnen Strippen auf die Stagebox zum FOH.

    Klingt doch ganz schlau soweit.
    Würde dann noch überlegen, ob ihr die Aufspleisung an der Stagebox zum FOH durch einen Multipin-Stecker ersetzt. Das spart auch gerne nochmal Zeit und vor allem Fehler beim Verkabeln. Dazu ist jedes Aufstecken und Abziehen schlecht für den Stecker. Da ist Multipin im Vorteil.

    Mal ein paas Aspekte zum Thema Rollen:
    - Jede Rolle macht das Case schwerer. Dabei ist ein mit Hardware beladenes Case in der Regel schon schwer genug durch den Inhalt.
    - Die Rollen in meinen Gewa SPS Hardware Bags (habe noch 2 davon rumliegen) sind jeweils rausgebrochen. Da ist dann auch nichts mehr mit reparieren.
    - Zu kleine Rollen bringen bei unebenem Boden oder gar Schotter leider nix.
    - Die Standard Blue Wheels finde ich für einen Transport im Kfz unpraktisch. Die machen das Case zu groß.
    - Ich habe einmal Rollbretter mit möglichst niedrigen Rollen gebaut (https://www.blickle.de/produkt/LPA-VSTH-35K-603175)
    - Sehr praktisch und platzsparend sind halt die Eckeinbaurollen und Kanteinbaurollen (https://www.aweo.de/Ein-und-Aufbaurollen)


    Ansonsten würde ich aus Gewichtsgründen eher auf zwei Cases gehen. 120x30x30 ist ein gutes Format bei dem man die Hihatmaschine in der Regel wohl nicht auseinander bauen muss.
    Wenn man die Stange rausdreht spart man sich aber mindestens 20 cm in der Länge. Mit etwas Spannweite/langen Armen kann man ein 100 cm Case mit den Griffen an den Enden heben.
    120 cm würde ich so nicht heben.


    Geo_Leo:
    https://www.thomann.de/de/prod_AR_168889.html --> 100x30x30 für 111 €
    Und dann werkelst Du Dir noch ein paar Rollen selbst dran.
    Wenn da nicht alles reinpassen sollte (Sitzfläche vom Hocker wird denke ich nix bei 30x30cm) nimmst eben noch ein kleineres Case oder eben auch ne Tasche.
    Für ne Sitzfläche, Sitzunterteil und Kleinkram geht sowas ganz gut: https://www.thomann.de/de/cord…tasche+multicire_186819_3


    Ich habe meine Cases eben so klein wie möglich und so groß wie nötig bauen lassen. Damit habe ich unterm Strich mehr Platz im Auto als vorher mit den Taschen.

    Ich habe für mein Trolley Case deutlich weniger als 400 € bezahlt.
    Man sollte bei ordentlichen Cases auch bedenken, dass diese eine Investition für die Ewigkeit darstellen.
    Ich hatte meine Hardware erst in Drums Only Pro Cases und dann in Gewa SPS Bags.
    Gut beladen (immer im Kfz) hatten diese bei mir eine begrenzte Lebensdauer.

    Eventuell lässt es sich auch so beschreiben:
    Wenn man nie ein solches Tool hatte, vermisst man wohl nichts und verpasst auch nicht wirklich was.
    Wenn man es allerdings mal erlebt hat, überlegt man sich gut ob man drauf verzichten will.
    Unter guten Rahmenbedingungen macht sowas eben den Unterschied zwischen sehr gutem und geilem Bassdrumsound.
    Wer aber vorher mit dem Sound nicht zufrieden ist, wird mit dem Subkick keine großartige Verbesserung erzielen glaube ich.

    Von den paar Läden in denen ich war habe ich den Store auch als sehr schlimm empfunden. Und zwar weil unglaublich viele Personen zeitgleich "Lärm" gemacht haben, wobei ich vielen keine Kaufabsichten unterstelle. Denn die Schlange an der Kasse stand in keiner Relation zum Betrieb im Geschäft an diesem Samstagnachmittag. Meine mich begleitende Frau sagt damals, dass sie als Verkäufer ausrasten oder einen Nervenzusammenbruch erleiden würde, wenn sie das als Verkäuferin einen Samstag mitmachen müsste.


    Ich kann beide Seiten gut verstehen. Zu kritisieren wäre aus meiner Sicht primär Wortwahl bzw. Freundlichkeit des Verkäufers. Wenn der Kunde schon kein König ist, dann sollte man ihm zumindest mit Anstand und Respekt begegnen. Das Verhalten dann gegenüber Vorgesetzten zu kritisieren finde ich vollkommen in Ordnung. Denn mit seinem Verhalten schadet der Verkäufer letzen Endes dem ganzen Unternehmen bzw. jedem einzelnen Mitarbeiter.


    Ich hätte mich wohl auch beschwert und wäre äußerst enttäuscht darüber, keine Antwort zu erhalten.

    Ich hab den Subkick von Solomon hierauf montiert:
    https://www.thomann.de/de/millenium_bd_100.htm


    Ich nutze das Ding primär bei einer Band die ich technisch betreue. Ich will eigentlich nicht mehr ohne.
    Grenzfläche in der Bassdrum mit Lowcut und vor der Bassdrum das LoFReQ mit Hi Cut.


    Man bekommt auch ohne eine sehr guten Sound hin. Ich bin aber seitdem ich das Ding nutze mit dem Bassdrumsound zufriedener.
    Also bleibt das Ding trotz Preis, trotz Gewicht und trotz überschaubarer Wirkung dabei. Sahne trifft es ganz gut. ;)