MKDrummer: Ja das geht. Die Ohrstopfen an sich ohne Signal dämmen ja schon sehr gut ab. Und natürlich kann man die Hörer auch an Handy oder ähnliches anschließen und zur Musik trommeln.
Bruzzi: Ihr habt dann aber "nur" den Masterbus und die beiden Mono-Aux-Sends als Monitorwege bzw. Quellen für IEM-Monitoring.
Das langt bei einer 3-Mann-Combo sicherlich aus. Aber bei In Ear Monitoring sollte pro Kopf mindestens ein Weg eingeplant werden.
Fairerweise sollte man aber auch dazu sagen, dass man bei IEM-Monitoring mit dem Pult nicht fertig ist. Da kommen natürlich Kabel, Case, weitere Mikrofone und gegebenenfalls Splitter dazu.
Eine normale Proberaum-Anlage besteht sage ich mal aus 2 Boxen, einem PowerMixer und so vielen Gesangsmikrofonen, Stativen und Kabeln wie man eben Sänger hat.
Mit IEM würde ich dann in der Probe auch alle Instrumente abnehmen. Dazu braucht es dann etwas mehr Material.
Erlaubt ist was gefällt. Gehen tut natürlich beides. Ich persönlich mag ohne IEM nur sehr ungern proben. Aber deswegen würde ich eine Probe mit konventionellem Monitoring nicht als Schwachsinn bezeichnen. ![]()