Beiträge von Seven

    Ich habe für mein Trolley Case deutlich weniger als 400 € bezahlt.
    Man sollte bei ordentlichen Cases auch bedenken, dass diese eine Investition für die Ewigkeit darstellen.
    Ich hatte meine Hardware erst in Drums Only Pro Cases und dann in Gewa SPS Bags.
    Gut beladen (immer im Kfz) hatten diese bei mir eine begrenzte Lebensdauer.

    Eventuell lässt es sich auch so beschreiben:
    Wenn man nie ein solches Tool hatte, vermisst man wohl nichts und verpasst auch nicht wirklich was.
    Wenn man es allerdings mal erlebt hat, überlegt man sich gut ob man drauf verzichten will.
    Unter guten Rahmenbedingungen macht sowas eben den Unterschied zwischen sehr gutem und geilem Bassdrumsound.
    Wer aber vorher mit dem Sound nicht zufrieden ist, wird mit dem Subkick keine großartige Verbesserung erzielen glaube ich.

    Von den paar Läden in denen ich war habe ich den Store auch als sehr schlimm empfunden. Und zwar weil unglaublich viele Personen zeitgleich "Lärm" gemacht haben, wobei ich vielen keine Kaufabsichten unterstelle. Denn die Schlange an der Kasse stand in keiner Relation zum Betrieb im Geschäft an diesem Samstagnachmittag. Meine mich begleitende Frau sagt damals, dass sie als Verkäufer ausrasten oder einen Nervenzusammenbruch erleiden würde, wenn sie das als Verkäuferin einen Samstag mitmachen müsste.


    Ich kann beide Seiten gut verstehen. Zu kritisieren wäre aus meiner Sicht primär Wortwahl bzw. Freundlichkeit des Verkäufers. Wenn der Kunde schon kein König ist, dann sollte man ihm zumindest mit Anstand und Respekt begegnen. Das Verhalten dann gegenüber Vorgesetzten zu kritisieren finde ich vollkommen in Ordnung. Denn mit seinem Verhalten schadet der Verkäufer letzen Endes dem ganzen Unternehmen bzw. jedem einzelnen Mitarbeiter.


    Ich hätte mich wohl auch beschwert und wäre äußerst enttäuscht darüber, keine Antwort zu erhalten.

    Ich hab den Subkick von Solomon hierauf montiert:
    https://www.thomann.de/de/millenium_bd_100.htm


    Ich nutze das Ding primär bei einer Band die ich technisch betreue. Ich will eigentlich nicht mehr ohne.
    Grenzfläche in der Bassdrum mit Lowcut und vor der Bassdrum das LoFReQ mit Hi Cut.


    Man bekommt auch ohne eine sehr guten Sound hin. Ich bin aber seitdem ich das Ding nutze mit dem Bassdrumsound zufriedener.
    Also bleibt das Ding trotz Preis, trotz Gewicht und trotz überschaubarer Wirkung dabei. Sahne trifft es ganz gut. ;)

    Das Ziel ist wohl Zeit zu sparen, da man nicht 12 einzelne Kabeln legen und später wickeln muss.
    Und nachts nach nem langen Gig freut man sich über 5 Minuten "nicht-Kabel-wickeln". Egal ob das nun 5x oder 50x im Jahr ist.

    Und man kann GAS prima vorbeugen. Denn die Aussage: "Ich will mal einen anderen Sound. Ich brauche unbedingt ein neues Set." zieht zumindest ein bissi weniger ;)

    Der MXR 10 kostet schlanke 170 €.
    Ab 280 € geht es mit kleinen digitalen Mischpulten wie Behringer XR12 los, die Deine aktuelle Anforderung (und noch einige weitere) erfüllen.
    Das würde ich mir gut überlegen.

    Mal kurz etwas Staub vom Thread nehmen. Was ich grade als Vorteil des Tunebots schätzen gelernt habe:
    Ich kann mit Hilfe des Calculators auf der Website auch mal ganz andere Stimmungen produzieren, die ich sonst nicht im "Handgelenk" habe.


    Bedeutet:
    Ich stimme seit Jahren meine Trommeln (auch ohne Tunebot) auf einen bestimmten Klang. Das ist bei mir bei den Toms relativ tief und mit etwas Sustain, wobei die kleinen Toms gerne etwas mehr Sustain als die großen haben dürfen. Das bekomme ich dank etwas Erfahrung auch ohne Tunebot prima hin.


    Nun wollte ich gerne mal insbesondere die Toms eine Ecke höher stimmen. Da habe ich mich ohne Tunebot ehrlich gesagt ein wenig schwer getan, in Summe den Klang zu erreichen, der mir vorschwebte. Nun gehe ich auf die Website, rechne mir für Reso und Batterhead jeweils die Frequenzen aus und stimme erstmal nur nach Tunebot. Ich muss sagen: Ich bin sehr angetan vom Ergebnis. Und es ging auch sehr schnell.

    Naja, mach mal einen 1zu1-Abhör-Test; danach willst du das Behringer nicht mehr, außer es herrscht Geldnot. Aber klar, für die Zwecke des TS wird's wohl reichen. Behringer-Bashing existiert aufgrund des Preises sowieso nicht wirklich.


    Ich habe nicht den ADA 8200 aber den ganz furchtbaren ADA 8000 (Vorgängermodell) gegen einige wirklich bessere und deutlich teurere Preamps (Presonus, Focusrite) getestet. Ich habe auch Live-Mitschnitte gemacht, in dem sowohl
    der ADA 8000 als auch 8-Kanal-Preamps aus dem 4stelligen Preisbereich zum Einsatz kamen. Es standen jeweils nur 24 Kanal in "teuer" zur Verfügung und dann mussten eben noch 1-2 ADA 8000 dazu genommen werden. Natürlich nimmt
    man dann nicht die wichtigen Kanäle für den "schlechteren" Preamp und Wandler. Und ja man ich höre einen Unterschied. Aber ich höre durchaus mehr Unterschied zwischen einem Einstiegsklasse-Mikrofon und einem Standard-Mikrofon oder eben
    einem richtig guten Mikrofon.


    RME sind in der Regel beim Sound vorne wobei hier sehr neutral. Soft- und Firmware bei RME ist legendär gut (Latenz!). Und die Geräte sind auch mechanisch aus meiner Sicht sehr gut verarbeitet.
    Damit wäre das Octamic in allen Punkten besser als das ADA 8200 soweit ich das beurteilen kann. Aber eben auch etwas teurer.


    Wenn ich 99% Betriebssicherheit bräuchte, weil ich Kunden aufnehme die mir Geld für die Aufnahmen zahlen und ich mir keinen Ausfall erlauben könnte. Dann würde ich RME nehmen.
    Wenn mir die letzten % Sound & Betriebssicherheit nicht so wichtig wären, würde ich wohl kein RME nehmen.


    Ich hab selbst im übrigen ein Behringer Mischpult und ein RME Interface. Das RME Interface packt eben Latenzen, die andere Interfaces nicht schaffen.

    Yop XR18 ist ne prima Sache für Dein Szenario würde ich sagen.


    Behringer ADA 8200: 200 €
    Audient ASP 800: 700 €
    RME Octamic II: 1300 €


    Da darf das Behringer ADA 8200 gerne mal 1-2 Klassen schlechter klingen finde ich. Ich würde für mich lieber die 500 € Differenz vom ADA 8200 zum ASP 800 in bessere MIkrofone investieren.
    Ich zumindest höre bei Mikrofonen SEHR viel mehr Qualitätsunterschiede als bei Preamps und AD-Wandlern.


    Ich stimme in die meisten Lobes-Chöre zu RME-Equipment ein. Insbesondere weil die Geräte unglaublich zuverlässig und stabil laufen und der Hersteller auch Jahre nach Produktionsende
    oft noch Firmware und Treiber updatet. Das machen viele andere Hersteller leider nicht.


    Aber ich stimme auf Basis meiner Erfahrungen in keinen Behringer-Bashing-Chor ein.

    Da wäre ich ganz beim Kritischen: Lange einzelne dünne Kabel ohne wirklichen Schutz in Form von Gummi würde ich grade im Live-Betrieb nicht nutzen wollen.
    Anderer Ansatz:
    Nimm doch 2x sowas: https://www.thomann.de/de/pro_…31_4_xlr_multicore_4m.htm


    Eine "Input-Seite" geht grob zur Snare und eine zu den Floortoms.
    An die XLR-Female hängst Du dann einfach passend lange Mikrokabel dran.
    50 cm bis zu Snare
    100 cm bis zum Hihat
    150 cm bis zur Side Snare
    200 cm bis zum Tom


    Dann markierst Du noch die Kabel mit Tape farbig und die entsprechenden Mikrofone ebenfalls und schon kann der Bassist das Ganze aufbauen ;)

    Dämpfen ist ja nicht gleichzusetzen mit "kein Sustain". Man kann ja auch gezielt ein paar wenige Obertöne eliminieren. Das Ergebnis ist doch wichtiger als der Weg dorthin.
    Mit viel Lesen und dann vor allem selbst in Ruhe ausprobieren kommt man auf jeden Fall ein gutes Stück weiter.


    Zum Thema Mikrofonierung/Techniker. Bitte bedenken, dass ein Mikro bei Close-Miking sehr viel näher am Fell sitzt als das eigene Ohr und das die Trommel dort eben auch anders klingt.
    Dazu kommt dann noch eine Klangcharakteristik vom Mikrofon sowie in der Regel der sogenannte "Nahbesprechungseffekt". Auch hier würde ich sagen: Das Ergebnis zählt am Ende.
    Das beginnt mit der Position des Mikrofons, die man durchaus auch mal ändern kann. Und setzt sich über die Fähigkeiten des Technikers, das vorhandene technische Equipment und nicht zuletzt
    die zur Verfügung stehende Zeit fort. Aber auch hier hilft die Erfahrung das Tuning zu finden, was auch abgenommen gut klingt. Bei manchen "großen" Drummern war ich erstaunt, wie hoch die teilweise
    gestimmt haben.

    jalokin: "Den Erwerbspreis in gleicher Höhe anlegen" meint, kein Instrument kaufen und das Geld für das Instrument lieber anlegen? Oder meintest Du eher,
    das Geld für die Versicherungspolice lieber anlegen?


    Es gibt durchaus Versicherungen, die an dieser Stelle anders argumentieren und "bessere" Verträge anbieten. Das kostet dann aber gerne auch etwas.
    Mein Dad hat knapp 20 Jahre lang für ca. 150 DM im Jahr einen Verstärker und eine Gitarre versichert. In der Zeit gab es nie einen Versicherungsfall.
    Die letzten 20 Jahre hat er dann keine Versicherung mehr abgeschlossen und es ist ebenfalls nichts passiert. Für die insgesamt 3000 DM hätte er - wenn
    er das Geld gespart hätte - nach 20 Jahren natürlich eine neue vergleichbare Gitarre und einen vergleichbaren Amp bekommen.


    NUR. Zu dem Zeitpunkt hatte mein Dad etwa 50-70 Gigs im Jahr und die Gigs haben die Familie ernährt. Da war nicht mal eben das Geld für eine neue Gitarre
    oder einen neuen Amp übrig, wenn man ihm Anfang der 80er Jahre den Kram aus dem Proberaum geklaut hätte. Von daher hat das irgendwo schon auch seine
    Berechtigung gehabt.