Beiträge von Seven

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    Original von ff-drums
    Hallo zusammen.


    Ich bin zur Zeit am überlegen, ob ich mir einen bass shaker zulege.


    Der "buttkicker" von fisher amps scheint mir zu viel Power zu haben....
    so viel Bumps unterm A...werd ich wohl nicht brauchen.


    Wir hatten die ja beim Stammtisch zum Test da. Ich hatte vorher beide Shaker im Detail verglichen.
    Der Große ist wie ein Bigblock V8 Ami Schlitten. Immer Dampf, immer relaxt, immer fett.
    Der kleine ist wie ein VW Lupo GTI. Geht auch genauso schnell, aber viel angestrengter..

    IEM Hörer nehmen, die ordentlich dämpfen oder Kopfhörer die ordentlich dicht machen.
    Laut an sich kann ziemlich jedes Mischpult. Da mit dem Ipod rein gehen (Adapter von Stereoklinke auf 2xKlinke oder Cinch; je nachdem was das Pult an Eingängen bietet) und mit dem Headphoneout halt auf den Kopp.


    Aber damit machst du dir echt die Ohren kaputt!!! Investiere lieber in Hörer (KOSS The Plug oder das Vic Firth Kopfhörerding für Trommler)

    Zitat

    Original von fwdrums
    Lite 24/13/16/18!


    Das war auch mein erster Gedanke.
    Aber eigentlich gehen imho alle Sets, die Du hast. Das Super Champion ist auch extrem cool.


    Viel Spaß
    fwdrums


    WORD [Alt-Deutsch: Sehe ich genauso]

    Zum Thema Dynamik, 24 bit und 16 bit etc.


    Für die Produktionen in denen Foren-Mitglieder über den Headroom einer Aufnahme selbst entscheiden (und nicht hauptamtliche professionelle Ton-Techniker, Ton-Meister bla blupp) wird diese Thematik aus meiner Sicht überbewertet.


    Die mögliche Dynamik wird in Rock-Pop und überhaupt aktuellen Produktionen heutzutage NIEMALS ausgenutzt. Wenn man sich aktuelle Produktionen anhört kommt man selten auf über 10 dB an Dynamik, weil es zu allen Teilen des Produktionsprozesses komprimiert wird. Und wenn es 20 dB oder 30 dB wären, sind wir immer noch weit davon entfernt, was wir durch zu niedriges Einpegeln verlieren.


    Am besten man macht sich mit Hilfe von Analyzern oder ähnlichem mal ein Bild, wie viel Dynamik überhaupt in den eigenen Aufnahmen noch steckt oder in Aufnahmen / Sounds die man anstrebt.


    Es gibt sicherlich Stilrichtungen in denen größere Dynamikbandbreiten benötigt oder genutzt werden. Aber Aufnahmen von Klassik Orchestern dürften die wenigsten hier im Forum beabsichtigen.

    Großes Thema wo so ziemlich jeder drin hängt. Politik, Wirtschaft, Konsumenten.
    Daher ist es auch fast undenkbar, dass ein einzelner Konsument oder gar nur ein Land, eine Regierung oder auch ein Mega-Konzern an den Umständen etwas ändert.


    Wenn nun BMW oder VW aus China abziehen, juckt die Chinesen das relativ wenig. Abgesehen davon, dass diese Firmen dort soviel investiert haben das sie es gar nicht könnten.


    Wenn nun alle Franzosen chinesische Produkte boykottieren macht den Jungs da drüben das auch nicht viel. Abgesehen davon, dass ein solcher Boykott nicht durchführbar ist, da China überall drin ist.


    Insbesondere die Musiker profitieren nun aber sehr viel von Produkten die aus China kommen, bzw. Produkte die auf Vorleistungen basieren die aus China kommen.


    Die meistdiskutierten Mikros, die meistverkauften PA Boxen, sämtliche Mischpulte mit nem Ohr drauf, so viele Einsteigerdrumkits wäre alles so nicht gegeben.
    Thomann würde es nicht halb so gut gehen und sie könnten bei anderen Produkten nicht solche Preise machen. (Gilt für alle anderen großen Läden doch genauso)


    Daher ist die Frage erstmal, wie weit die Konsumenten gewillt sind etwas zu ändern. Wenn ich die Alternativen habe:
    - 3000 € Sonor Drumset
    - 500 € Taiwan Drumset
    - Geld sparen und der Mama ein tolles Geschenk machen


    ist die Entscheidung grade bei Einsteigern, Schülern, Studenten oder einfach nur Hobby Trommlern klar. Wir können ja mal vergleichen wieviele Leute hier im Forum ein wirklich Made in Germany Kit spielen und wieviele Kits ihren Ursprung in China haben...


    Das Ding ist, ein Boykott tut mir selbst mehr weh als den Chinesen. Und daher werden auf diesen Zug kaum Leute aufspringen. Der Boykottzug der China überrollt müsste schon einige Wagen umfassen....

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    Original von Tommler


    Einen Sound, wie ihn ein SM57 an der HiHat liefert will ich ganz sicher nicht.


    Alles Geschmackssache. In der "Bundesliga" machen das einige Pros im Rockbereich nun wieder ganz gerne.

    SM 57 wird gerne genommen, wenn viel mit offener Hihat gespielt wird. Der Sound ist dann weniger filigran und eher trashig. dafür aber auch weniger "gezissel" und mehr "wärme".


    Es wird esoterisch. :D Aber probieren kann man das durchaus. Hihats sind ja nicht SO höhenlastig wie sie in den Studios dieser Welt gemixt werden...

    Einen richtigen Chor würde ich selten mit mehr als 4 guten Mikros aufnehmen/stützen. In der Regel reichen 2 Mikros als ORTF sowie eventuell ein paar weitere Stützmikros aus. Da brauch ich keine "extra breiten Nieren".


    Hihat von unten abzunehmen (Klammer an Hihatmaschine ist halt schön einfach und unauffällig) hab ich jahrelang gemacht. Es ergibt sich ein anderer Sound als bei einer Abnahme von oben. Ich glaube Steve hat das schon beschrieben. Ich mags eigentlich lieber oben, wobei man sich die künstlerische Freiheit auch nehmen kann.


    Zum Thema Niere vs Superniere vs Hyperniere an der Hihat: Man sollte sich VORHER Gedanken machen, was man erreichen will und welche Möglichkeiten zur Positionierung des Mikros durch den Aufbau des Drumkits überhaupt möglich sind. Ich hatte zeitweise 2 kleine Splashes sehr nahe über der Hihat. Da war eine Abnahme des Hihats von unten sogar sehr sinnvoll.


    Man sollte sich bewusst sein, dass Hyper- und Supernieren zwar "nach vorne" fokussierter den Schall aufnehmen, dafür aber auch rückwärtig einfallenden Schall stärker aufnehmen als Mikrofone mit "reiner" Nierencharakteristik.


    Wenn ich also das Mikro so positionieren kann, dass ich von hinten keinen ungewollten Einfluss habe (Congas, Splashes whatever), dann kann ich mit Super- oder Hyperniere eine genauere Ausrichtung auf die gezielte Schallquelle erreichen.


    Es könnte aber auch sein, dass ich die anderen Becken um die HH herum gerne auf dem Mikro noch drauf hätte. Dann nehme man vielleicht eher ein Mikro mit Nierencharakteristik und positioniere dies entsprechend den Anforderungen.


    Mikros sind auch "nur" Tools. Man sollte sich vorher informieren für was das jeweilige Werkzeug zu gebrauchen ist und dann entsprechend einsetzen. Niemand würde versuchen einen Nagel mit einer Stichsäge in die Wand zu hauen....

    1. Ich bin am 28.6. nicht verfügbar. Mein Platz und mein dummes Geschwätz muss dann von jemand übernommen werden.


    2. Stimmworkshop finde ich ne gute Idee. Dafür zahlen würde ich allerdings ganz ehrlich gesagt nix. Das ist nicht böse gemeint, und natürlich hätte Nils Kosten für Fahrt, Verpflegung etc. aber bisher haben wir doch beim Stammtisch nie für was bezahlt, was mitgebracht oder vorgetragen wurde. Kann ja sein ich bin mit der Meinung alleine. Aber ich wäre dann auch an nem anderen Termin bei sowas nicht dabei, wenns Geld kosten sollte.


    my 2 cents