Beiträge von Seven

    Ein gutes Drumset kannst du problemlos 20 Jahre auffahren. Solange DU für Aufbau, Abbau und Transport zuständig bist und die Verschleißteile gewechselt werden ist ein Drumkit ein langfristige Investition. Bei Keyboards sieht das anders aus.


    Im Ernst. Versuch die Mühle zu verkloppen und hol entweder ein gutes gebrauchtes Oberklasse Set oder das hier im Forum viel gelobte Basix Custom mit dem wohl besten Preis-Leistungsverhältnis für ein neues Set.


    Grade im Verleih würde es ein gebrauchtes Set aber allemal tun.


    Zu deinen Fragen:
    - Tausch die Resofelle. Deren Einfluss auf den Sound wird oft unterschätzt.
    - Lass das Standtom stehen. Das ist schon ok. Der Sound ist so gewünscht.
    - Für die Bassdrum nimm ein Evans EMAD oder ein Remo Powerstroke III, das dürften die meistgenutzen Felle dort als Schlagfell sein.

    du könntest mal mit einem kleinen raum arbeiten. also decay so zwischen 500ms und 1000 ms.


    ob man verschiedene räume/reverbs nutzt ist ne glaubensfrage. einige heroes meinen, man sollte nur einen raum pro song nutzen, weil es unnatürlich klingt, wenn die snare in nem stadion gespielt wird, die solo gitarre in ner kirche und der sänger auf nem klo eingesungen hat.


    ich hab aber auch schon zwei verschiedene hallräume auf die snare gelegt (fetter kurzer und eher dumpfer snarehall, und offener luftiger und fast spitzer längerer hall "obendrüber".


    Probier es aus.

    Ich vermute das es eine Basix Bassdrum ist. Gehe ich richtig in der Annahme?
    Maße? 22x18?


    Ich würde das Schlagfell nur schwach anziehen. So dass die Stimmschrauben grade greifen und dann eh weng mehr. Das Resofell ein wenig mehr anziehen. Auf den Anschlagspunkt ein PAD geklebt (Remo Falam oder ähnlich). Dämpfung: So ein Standardbassdrumkissen oder auch ein größeres Handtuch. Mal probieren dass es nur das Schlagfell oder nur das Resofell oder beide berührt.
    Dann mit Plastikschlegel spielen und auch mal mit Schmackes reingetreten.


    Das wäre mein Ansatz.

    Prinzipiell: Versuch doch mal die Höhenanhebung schon in den Kanälen dort zu machen wo man sie braucht, du sie gerne hättest.


    Also dezent Hihat und Overheads anheben (oberhalb von 9K oder höher--> ausprobieren!!!).
    Ansonsten muss der Roughmix "besser" werden, wenn du weniger mastern willst. Das Mastering hält durch die Kompromierung den Mix zusammen, bzw. bringt ihn erst zusammen. Wenn dem so ist, dann ist im Mix durchaus bei der Relation der einzelnen Spuren noch Verbesserungspotential vorhanden.


    Also go back to Mix und versuch die Relationen besser anzugleichen und die Anhebungen/Absenkungen vom Mastering EQ bereits in den Channel EQs zu machen. Vorteil: Du machst wirklich nur die Hihat silbriger und eben nicht auch die Stimmen "schärfer".


    Dann nimm dein Master Preset und "entschärfe" dies ein wenig.


    Wäre meine Herangehensweise, die auf keinen Fall die Richtige sein muss und erst recht nicht die einzige darstellt.


    gruß
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    1. Du kannst auch Threads editieren und musst nicht immer einen neuen machen, wenn du versehentlich oder zu früh auf antwort erstellen geklickt hast.


    2. ich kenne die verlinkte pa nicht. daher keine ahnung.

    Die gehen laut genug, soweit ihr euch diesseits der Genfer Konventionen bewegt.
    Passen würden die SB115 A von Thomann.


    Empfehlen würde ich Euch einen Besuch mit ausgiebigem Test/Vergleich bei Thomann oder eben einem anderen Musikhaus.


    Ansonsten 30 Tage Money Back. Bestellen, Testen und dann Kaufen (oder halt nicht)

    Du wirst ohne extra Subs keinen ordentlich Schub mit Bassdrum entwickeln. Du kannst mit 502A die Bassdrum stützen und hörbar machen, was wenn man Aufwand/Preis einbezieht oft die einzige Möglichkeit ist. Ansonsten sollten da auch bei 100 Zuschauern 1-2 potente Subs dazu. Kommt aber auch auf den eigenen Anspruch an.


    Wieviele Gigs habt ihr denn pro Jahr? Und wie groß sind die im Schnitt?
    So eine Anschaffung muss sich ja auch lohnen. Uns würde eine Standard-Sub-Sat PA einfach nix bringen, da sie für 80% unserer Gigs zu klein ist und für 10% zu groß. Und für 10% der Auftritte ne PA kaufen?


    Also werden die kleinsten Dinger mit der Probeanlage gemacht und ansonsten wird geliehen. Und wo die 50-100 € für die Miete nicht drin sind, brauch auch nicht zu spielen. Auf der anderen Seite muss auch keine gemeinschaftlich angeschaffte PA für 5000 € abbezahlt werden...

    Naja alleine die Watt Angaben machens dann auch nicht, solange es noch Sachen wie Wirkungsgrad gibt.


    Die Publikumsangaben von HK sind gerne "optimistisch" gewählt, dass ist richtig.


    Außerdem sind wir bei 3200 € bereits beim doppeltem vom Budget. Wobei gebraucht kaufen immer eine Alternative ist! Und dann könnte das mit ner Elias auch funktionieren.


    Mal gucken was für Gigs ihr habt, wo eh ne Anlage steht, wo man was leihen könnte und wo man was leihen müsste.


    Meistens läuft es sinnvollerweise auf ne Probeanlage die für kleine Clubgigs reicht wo keine Drums abgenommen werden. Alles andere wird geliehen.

    JBL Eon hatte ich auch mal. Die erste Serie ist Grütze. Da finde ich jeden bisher gehörten Nachbau besser. Die G2 Serie ist imho ok. Aber auch zu teuer.

    Die Behringer sind sicher nicht großartig anders als die Thomann Dinger. Ich kenn die halt nur net. Ist von der Grundidee dasselbe.


    Würde halt gucken, dass man die Boxen auch als Monitor nutzen kann (mit oder ohne Schrägsteller)

    Wie siehts denn mit Multifunktionalität und Monitoren aus? Habt ihr Monitore? Soll die Anlage auch als Proberaumanlage genutzt werden?
    Angenehm ist auch wenn die kleine eigene Anlage bei "großen" Gigs zur Monitoranlage werden kann.


    Ich finde die aktiven Thomann Plastikboxen in Preis-Leistung sehr gut (The Box 302a /502a). Mit Schrägsteller auch als Monitor zu verwenden und mit aktiven Boxen ist man da relativ flexibel wenn sich der Einsatzzweck immer mal ändert.


    Bei 1500 € Budget für nur Boxen kann man sich da mal 4 Stück holen (2x Front, 2 x Monitor oder 4 mal Monitor etc). Dazu Ständer und Kabel und man kommt mit Budget hin.


    Mit den 502a kann man live auch mal ne Bassdrum stützen. Richtig Schub sollte man da nicht erwarten. Da mietet man sich eben nen Sub dazu.

    Der Einwand ist berechtigt.
    ABER:


    1. Es geht hier um 5-6 Meter vor den Boxen? Und ansonsten eben mal um "den lautesten dem Publikum zugänglichen Ort". Gemessen werden die Datenblattwerte aber meist direkt vor den Boxen.


    2. Headroom hat sich so wie Hubraum. Er ist durch nichts zu ersetzen. Sprich: Eine Box die 135 dB kann, spielt bei 125 dB mal eben entspannt und relaxt aus der Hüfte. Während eine Box die 125 dB "kann", dort schon hörbar am kotzen ist, Verzerrungen produziert (und somit subjektiv noch lauter wirkt als die potente Box bei gemessen gleicher Lautstärke).


    Also lieber mit Boxen mit Eiern kaufen (viel Spaß beim Verhandel "Hier 1002 Eier, ich hätte dann gerne die Box hinten links" :D) und diese entspannt spielen lassen. Da geht nix kaputt, da verzerrt nix und et klingt besser. Kein Mensch sagt, dass man ne Box bis zum letzten ausnutzen soll. Klingt doch eh net.

    Zitat

    Original von 00Schneider
    Auch wenn ich die erste Anlage auch nicht empfehlen würde, lest doch erst mal die Einzelanleitungen. Wer glaubt denn ernsthaft an 100 dB maximal für einen 15" Subwoofer?!


    Beim Bass stehen 122 dB, beim Top 115.


    Yo aber ich lese mir auch nur die direkt zur Verfügung gestellten Infos durch. Hätte es dann besser mit Nuhr halten sollen.


    Aber auch 115 sind imho zu dünn.