Beiträge von Seven

    Habs grade nochmal mit sehr ordentlichen Kopfhörern gehört.
    Ich würde EQ mäßig versuchen den Bassdrum fokussierter zu bekommen. Eventuell gar bei 50 hz noch ein wenig anheben.
    Bass finde ich hier zu leise.


    Bei den Overheads könnte man auch versuchen mit dem EQ noch bissi zu biegen. Wobei ich da auch einfach versuchen würde. Die klingen einfach bissi dünn aktuell.


    Die Snare würde ich gegen 700 bis 900 hz mal anheben um sie ein wenig knalliger zu bekommen.

    Was mir noch auffällt:
    Man hört nicht, dass du ne große Männerkiste spielst. Insbesondere die Bassdrum klingt nicht "groß".


    --> Könnte man auch versuchen mit mehr Overheads mehr "Größe" versuchen reinzubekommen oder bei den nächsten Aufnahmen mit anderer Mikropositionierung arbeiten.


    Hochpass mit 6 db ab 125 hz bringt nicht wirklich viel Wirkung. Entweder steiler oder n Para EQ drauf anlegen.


    Ich hab mir die Songs der anderen Truppe mal angehört. Da sind die Gitarren eher noch weiter oben angehoben/präsenter (5-7 K).

    Der Gitarrensound hat was, wenn er denn so gewollt ist.
    Ich würde die Gitarren im Bereich 120-300 hz ausdünnen und eventuell zwischen 3 und 5 K ein wenig anheben. Vielleicht auch noch ne Anhebung bei 700-900 hz ausprobieren.


    Die Drums könnten auch offener klingen. Da darf obenrum auch breitbandig und vorsichtig (wenig) angehoben werden. Die Bassdrum geht ziemlich unter, obwohl der Bass nicht weit nach vorne gemixt ist. Ich würde die Bassdrum insgesamt lauter machen.


    Mach dir vielleicht mal ein Bild vom Frequenzspektrum und belege dann einzelne Bereiche mit Instrumenten/Stimmen. Dabei eher Frequenzen rausziehen als reindrehen (Beispiel: Gitarren zwischen 1,5 und 4 K leicht absenken um der Stimme Platz zu machen). Die Gitarren würde ich nicht von Stereo trennen sondern auch gezielt vom Frequenzspektrum ein wenig trennen. Die sollen nicht grundverschieden klingen, aber sich besser ergänzen.


    Und nehm die EQ Änderungen bei vollem Mix vor. Also nicht isoliert ein Instrument hören und ändern sondern kompletten Mix hören und dann Frequentechnisch einfach mal schieben (eher breitbandig und vorsichtig) und dann sehen was passiert. Try n Error ist für den Anfang echt nicht verkehrt. Du bekommst da recht schnell ein Gefühl dafür.

    Das ist klar.


    Ich hab mit 18 Jahren auch vom Techniker in nem 800 Mann Club gehört: "Bei der Snare und deiner Spielweise brauch ich kein Mikro in dem Laden hier."


    Damals hab ich mir gedacht: "Was n Depp. Der sagt mir doch net wie ich zu trommeln habe"


    Heute sehe ich das zumindest im Grundsatz anders. Es bringt einfach nix seinen eigenen Spaßfaktor über das Gesamtergebnis zu stellen. Weil im Endeffekt machts auch keinen Spaß wenn es nix klingt und die Leute nicht wiederkommen oder sich beschweren.

    Zitat

    Original von dennisderweber
    dem drummer der rockband beim garagenauftritt zu sagen er soll mit rods spielen ist zwar nett gedacht, klappt aber nicht.


    Dann sollte man sich entweder:
    - mit sehr suboptimalen Klangergebnissen leben
    oder
    - Auftritte in solchen Locations vermeiden.


    Für mich ist Disziplin/Rods immer noch der beste Weg unter den Alternativen.

    In nem 35 m² Raum als Trommler "voll reinlangen" wollen geht nicht. Mit Rods kann man einiges abfangen, bzw. Lautstärke reduzieren aber das Problem an sich haben viele Trommler in kleinen Locations. Da muss halt diszipliniert getrommelt werden.


    Anders ausgedrückt: Wenn du normal reinlangst wird das Gesamtklangbild darunter leiden.

    Moin,
    Wie hast du die Bassdrum gestimmt?
    Ist die Bassdrum gedämpft?
    Klingt die Bassdrum für dich in natura gut?
    Wo hast du das Mikro positioniert?
    Was für ein Mischpult nutzt ihr?
    Wer bedient das Mischpult live?
    Was für eine Seeburg PA habt ihr?


    gruß
    Jan

    dbx 120 A
    http://www.audiopro.de/live/dbx_951_DEU_AP.html


    Das macht Boooum.


    Vitalizer und Exciter waren mal in Mode. Mittlerweile haben viele erkannt, dass es ohne besser klingt als mit. Mir nehmen diese Teile zu sehr den Druck aus dem Sound. Dafür halt Loudness/HiFi Effekt. Viel boooum und viel Zissssch.


    SPL Transient Designer ist aus meiner Sicht dagegen ein nettes Tool, grade für Drums. Auch der Dynamaxx ist ein einfach zu bedienender aber gut arbeitender Kompressor. Sprich: Die Jungs bauen schon gute Geräte.


    Prinzipiell solltest du vielleicht eher mal an der Quelle ansetzen. Wenn die Bassdrum nix klingt, dann liegts an der Bassdrum/Mikrofonierung und nicht am fehlenden Outboardequipment. Oder dein Wunschsound ist sehr künstlich. Dann würde ich den Sound triggern.

    Bei solchen Kisten würde ich nie den erstgenannten Preis akzeptieren. Sorry ist einfach so. Ich bin kein Typ der bei 2 Paar Sticks fragt ob da nicht was günstiger geht und ich hab hier ne Tama Rhythm Watch beim Local Dealer für "zu teuer" gekauft und hab auch nicht gefragt ob man den "Internetpreis" machen könnte.


    Aber mit einer kurzen Frage war mein DW dann auch in 5 Minuten fast 500 € günstiger.


    Ansonsten herzlichen Glückwunsch zu Frau und Set ;)


    Ich muss mein Schlagzeugzimmer (was noch in der Planungs und Konzeptionsphase ist) zuhause hart umkämpfen...

    Versuch das mal mit CD auf der Anlage zu reproduzieren. Also kontinuierlich die Lautstärke anheben und sehen, wann die Anlage dicht macht.
    Könnte ein Limiter sein, der dann dicht macht um die Boxen vor Beschädigungen zu schützen.

    jayjay:
    Bist du denn auch in der Instrumentenhersteller-Marketing-Szene drin? Oder generell im Marketing?


    Da ein Torres, ein Copeland oder ein Jordison irgendwo ein paar Euro verdienen mag sein. Aber ich würde den Prozentsatz derer, die diese "Null Deals" erhalten an der Gesamtzahl derer die bei Drummerworld.com vom Bernhard gelistet werden doch eher niedrig einschätzen.


    Ich muss da irgendwie an das Interview mit Herrn Singer (ich meine er wars) denken, der auch zu einer gewissen "Liga" gehört und sich nicht aussuchen kann, ob er mit Ar...... zusammenarbeitet oder nicht.


    Ich glaube auch nicht, dass ein Drumhersteller die Kosten für Marketing, Sponsoring, Endorsement nur auf die teuren Mühlen umlegt. Im Endeffekt wird prozentual (oder gar absolut...keine ahnung) ein Export-Käufer Herrn Torres genauso unterstützen wie Maddin das mit seinem Masterworks getan hat.


    Es geht bei Endorsements auch viel um "soft facts". Wie bei Dr. Doppelhuf auch grade: Kann die Company mir in jedem Land das Equipment vorhalten, dass ich brauche? Fühle ich mich gut betreut? Darf ich mal Clinics halten? ...


    Wo ich sage "glauben". Ich weiß es nicht.

    Mir wirds hier zu doof.
    Sorry.
    Ich hab nur meine Erfahrungen wiedergegeben und gesagt, dass man weder voreilig, noch nach Vorurteilen, noch eingeschränkt und schon gar nicht nach Aussagen Dritter einkaufen soll. Keine Ahnung was das mit verallgemeinern zu tun hat.
    Diskutiert ohne mich weiter, ich sehe hier keinen Erkenntnisfortschritt mehr.