Beiträge von Seven

    Der Artikel spricht mir aus der Seele.
    Aber ist selbst beim Mastering immer verleitet, mehr zu komprimieren, da das Ohr in der Realität auch nur mit stark komprimierter Musik versorgt wird.


    Es traut sich einfach kaum einer, gegen den Trend anzugehen und mal eine dynamikreiche Produktion auf den Markt zu werfen. Vor allem dann nicht, wenn es um vordere Chart Platzierungen geht.

    Prinzipiell spricht nicht viel dagegen, sich selbst Equipment anzuschaffen und selbst tätig zu werden. Man lernt dabei recht viel. Ob man allerdings jemals das Ergebnis erreicht, dass man sich vorgestellt hat oder das möglich wäre mit professionellem Equipment und vor allem professionellen Arbeitskräften steht auch auf nem anderen Blatt.


    Vorteile sehe ich darin, dass man weniger diesen psychologischen Druck einer Studiosituation hat und das man quasi immer weiter an Songs basteln kann.


    Die Idee: Ich nehme mal selbst auf und dann gebs ich es dem Profi zum mixen funzt auch nur bedingt. Was nicht gescheit auf Band ist, bekommt man kaum bis schwer in richtige Bahnen gelenkt.


    Ich hab Sachen Mixing auch einige Erfahrungen gesammelt (aber eher mehr im Live Bereich). Trotzdem habe ich das Audiomaterial unserer Live DVD in Zusammenarbeit mit einem sehr erfahrenen Kollegen gemacht, der ein ordentliches Studio besitzt. Das Geld war gut angelegt. Alleine was ich dort gelernt habe an Arbeitsweisen oder Herangehensmöglichkeiten...

    Sinnvoll ist das richtige Personal dabei zu haben, welches von der Mikrofon-Positionierung bis zum Mastering Ahnung hat. Das muss auch nicht ein und dieselbe Person sein.


    500 € am Tag ist nicht viel. Ein fähiger Techniker nimmt eigentlich nicht unter 250-300 € am Tag, dazu kommen dann die Kosten fürs Studio.


    Ich würde mir verschiedene Studios ansehen und ein wenig Material vorführen lassen, was die Studios schon so erarbeitet haben. Das zusammen mit dem Eindruck den ihr persönlich habt und ihr seid in der Auswahl schon weiter.


    Was bringt euch ein Soundtüftler mit super viel Erfahrung wenn ihr mit dem Kerl absolut nicht klarkommt und in den Tagen beim Einspielen kein gutes Feeling habt?


    11 Songs an einem Tag? Ich hab im Home Studio teilweise 11 Tage für einen Song gebraucht.


    Schließe mich auch dem Tenor an:
    Macht lieber 3-5 Songs aber die richtig.

    Würde die kiste auch nicht unbedingt als hochwertig einordnen. Egal. Bei solchen kits gehen teilweise auch doppellagig besser. Auf meinem alten export komm ich mit pin stripe auch gut klar. Auf dem dw würde es niemals funktionieren.

    Superniere und Hyperniere neben konstruktionsbedingt von hinten einsprechenden Schall stärker auf als Niere.


    Das muss hier nicht unbedingt gut sein. Ein Mikro das zumindest relativ feedbacksicher ist und wenig Müll auf der Bühne einfängt ist das Audix OM 7. Wie sich das im Studio schlägt? Keine Ahnung. Probier es aus.


    Ansonsten würde ich versuchen mit Hilfsmitteln wie Plexiglas Panels zu arbeiten.

    Aktuell beim Schmidt:
    Mapex 13x6 foliert in nem black onyx Finish für 69 € zum mitnehmen.
    Eben mal drauf gekloppt.
    Passt für das Geld allemal. Die Abhebung ist relativ günstig und dünn gebaut, aber der Sound von dem Ding ist ok.


    Kessel laut freundlichem Verkäufer = Pappel.


    Fall es schon irgendjemand erwähnt hat...übersehen...

    Ich verwende live oft nur ne Beta 91. Unser Tech findet das völlig ausreichend. Ich mags aber ganz gerne noch mit nem dynamischen Mikro direkt am Resoloch. Das macht nochmal ordentlich bumms.


    Ich würde hier die Sennheiser E 901 als Grenzfläche empfehlen, wenn nur ein Mikro verwendet werden soll. Die klingt an sich ausgewogener als die Shure Grenzflächen.


    Wenn zwei Mikros zum Einsatz kommen kann die Shure mehr Sinn machen, da sie eine eigene Charakteristik besitzt, welche die Standard Dynamik Mikros gut ergänzt.

    Mit Klick live zu spielen muss man lernen. Du machst das Ergebnis unabhängiger von Tagesform, Emotionsschwankungen und sonstigen Einflüssen.


    Mir gibt es grade bei Songs, die nicht so sicher sitzen die Sicherheit in der richtigen Geschwindigkeit zu starten. Und generell kann ich so das Timing über den Song stabil halten.


    Es gibt aber auch Songs wo Klick live nicht funzt. Da muss es ohne gehen, weil mit geht gar nicht.

    Soll ja auch alleine möglichst mächtig und panschie klingen. Kontext spielt hier weniger eine Rolle. Dies aber bitte beachten, wenn man diesen Sound auf einen Bandkontext adaptieren will. Das könnte in die Hose gehen.


    Fragt mal Gitarristen oder Keyboarder. Deren alleine programmierte Sounds kann man mit kompletter Besetzung auch oft in die Tonne treten, weil es sich nicht durchsetzt oder nicht passt.

    Aus meiner Erfahrung ohne Lehrbuch:
    Dicke Kessel = Laut, eher mittiger punchiger Sound
    Dünne Kessel = leiser, eher bassiger voluminöser Sound


    Birke/Buche hab ich nie verglichen.


    Mir hat bei dicken Kesseln das Low End gefehlt. Das muss aber gar nicht mal daran gelegen haben, dass davon zu wenig da war, sondern einfach auch daran, dass die Mitten viel mehr geknallt haben und somit den Sound dominiert haben.


    Ich frage mich, ob die Anzahl der Schichten Holz einen großen Unterschied macht, wenn die Gesamtstärke des Kessels gleich ist. Klingen vier dickere Lagen anders als sechs dünnere Lagen? Keine Ahnung ehrlich gesagt.


    Da du ja geäußert hast, nicht soviel Kraft in eine Trommel stecken zu können/wollen, würde ich eher zu dünneren Kesseln/weniger Schichten raten, da diese Trommeln den Ton schneller und einfacher entwickeln als die dickeren Kollegen.


    Was aber am Ende nehmen. Ich würde keine zu dicken Kessel nehmen. Frag doch mal Scarlet, oder andere Viel-Set-Besitzer, die kennen die Unterschiede sicherlich besser.