Beiträge von Seven

    Ich weiß noch zu Beginn der Napster Zeiten galten 128er Mp3 als "CD Qualität". Mehr brauchte kein Mensch.
    Mittlerweile ist der Tenor 192 müssen es sein sonst klingts nix.


    Ich bin sicher ich höre mit entsprechend hochwertigen Abhörmöglichkeiten bis mindestens 256 kbs bei gut produzierter und entsprechend hochwertiger Musik einen Unterschied zum originalen Wave File.


    Wer aber aussschließlich auf diesem Wege Musik aktiv und mit hohem Interesse verfolgt für den sind Mp3 aber sowieso ein Werk des Teufels. Meine ca 300 CDs und die einigen Tausend meines Dads sind mit 192-224 kbs encodiert und werden in den meisten Fällen nicht über hochwertige Lautsprecher/Kopfhörer wiedergegeben. Daher geht das für mich völlig in Ordnung.


    In meinem Freundes, Bekannten und Verwandten Kreis gibts viele Musikliebhaber und die meisten sind von den Vorzügen von Ipod, Mp3 und Co eher angetan als das man es kritisch betrachtet.


    Mein Onkel besitzt schätzungsweise 10.000 CDs und hat hochwertigste HiFi Komponenten für einen super Sound im Wohnzimmer. Unterwegs ist er trotzdem ein Riesen Ipod Fan. Und das als HP Mitarbeiter und Apple Hasser ;)


    Und son Mp3 Player klingt eben meist immer noch deutlich besser als früher Kassetten und Walkman.


    Es ist doch keiner gezwungen Musik via Mp3 und Ipod zu konsumieren. Ebenso sollte man als 08-15 User aber auch anerkennen, dass es Leute gibt die entsprechend nuanciert hören können --> Toleranz bitte die Damen

    Auch wenn ein Künstler pro CD heute vielleicht nur 50 Cent erhält dann ist er doch trotzdem auf nem sinkenden Schiff und die Erlöse nehmen ab. Einfach weil immer weniger CDs abgesetzt werden.
    Ich halte es für erfolgsversprechender dem Künstler pro SONG 2 Cent pro Download zu zahlen [als völlig aus der Luft gegriffenes Beispiel]. Bei 12 Songs pro CD hab ich immer noch einen Betrag der nicht ganz unerheblich ist und dazu eventuell die Möglichkeit einiges mehr zu verkaufen. [Das ist eben Spekulation]


    Aber lieber 100.000 Downloads eines Albums mit steigender Tendenz als 50.000 CD-Verkäufe mit fallender Tendenz.


    Das ganze Konzept wird eh nicht mehr ewig tragbar sein.

    Ich kaufe CDs eigentlich nur SEHR bewusst. Ich mag die Musik, ich mag den Künstler und ich möchte den Künstler mit dem Kauf der CD unterstützen.


    Daher kaufe ich mir zB alle Gotthard CDs. Ich finde das was die Jungs machen geil und die letzte CD war auch net allzu doll. Aber ich hab das Gefühl das ich mit dem Kauf der CD die Existenz der Band sichere.


    So ein Gefühl hätte ich bei den Stones oder Madonna eben nicht. Ganz abgesehen davon das ich für sowas kein Geld ausgeben würde und es auch nicht hören will.

    Ich bin weg von der Hardware.
    Mein Ipod hat alles was ich brauche auf wenig Raum. Der läuft im Proberaum, der läuft an der Stereoanlage, der läuft im Zug, der läuft im Auto und überall.


    Cover finde ich ganz nett, aber wenn ich ehrlich bin gucke ich da auch nur einmal rein meistens. [Um rauszufinden was die Jungs so spielen, in welchem Studio sie waren und wer produziert, gemixt und gemastered hat.]


    Mir bringen hochwertige Cover und Inlays und Beigaben - wie sie aktuell in Mode sind - einfach keinen wirklichen Mehrwert.

    Auf der einen Seite ist Musik zu teuer. In den Staaten und elsewhere gibts CDs nun mal billiger. Bei 5-8 € pro CD würde ich auch mehr CDs erwerben. Aber ich war gestern mal wieder in nem dicken Saturn und bin durch die Gänge geschlendert und sehe Neuheiten im Bereich 15-19 €. Das ist mir einfach zuviel.
    Dann kaufe ich halt nicht. Filesharing mache ich allerdings auch nicht.
    Ich bin in der glücklichen Lage das mein Dad eine sehr ansehnliche Sammlung an CDs besitzt und ich mit seinem Musikgeschmack sehr auf einer Welle liege.


    Einzelne Songs bei iTunes und Konsorten finde ich auch noch zu teuer. Ich würde hier 30 bis 50 Cent pro Song angemessen finden.


    Was mittlerweile einige Leute die ich kenne nutzen sind russische Anbieter von Mp3 für 1-10 Cent. Das sind Leute die gerne auch 30 bis 50 Cent zahlen würden aber eben nicht 1 € pro Song oder 10 € pro CD.



    Auf der anderen Seite kostet in vielen Lokalitäten ein Kaffee als Produkt 1,8 bis 2,5 €. Ist dagegen ein 1 € für ein Lied das ich 50 Jahre lang hören kann zuviel?


    Ich denke auch das die gebrannten CDs weniger das Problem sind.
    Ein wichtiges Problem liegt im mangelnden Unrechtsbewusstsein derjenigen die sich Musik kostenlos illegal irgendwo besorgen. Da hat aber die Plattenindustrie gepent und verpasst ein der Zeit angepasstes Geschäftsmodell umzusetzen.


    Ein Web Store in dem ich alle Songs weltweit bekomme und in dem ich 50 Cent pro Song bezahle von denen die üblichen Anteile an Produzent, Plattenfirma und Artist gehen würde imho mehr Geld in deren Taschen spülen als das aktuelle Modell mit CDs pressen, Logistik der materiellen CDs, Großlager, Zwischenhändler, Listung in den Endverbraucherläde etc.


    Allerdings wird so ein Store erst durch zwei Sachen interessant:
    - der Preis der Songs
    - der Auswahl an Songs

    Zitat

    Original von Linuz
    Hi,
    SM 57 am 16"er Tom kann man gut machen, zumal die von dir genannten 65Hz in der Regel eh abgesenkt werden.


    Ersteres: Ja
    Zweiteres: Nein


    SM 57 sind halt auch relativ groß und daher gerne mal im Weg. Im Prinzip kann man damit alles machen. Aber mittlerweile werden die Dinger immer weniger gerne genommen.

    Schwarz-weiß wirds nicht werden.


    Aber das Rauchverbot hat hier in Hessen eben auch schon seine Spuren hinterlassen. Da gibts viele Kritiker aber insgesamt eben mehr Befürworter.


    Ähnlich wirds bei solchen Lautstärkeregelungen aussehen. Da wirds auch viele lautstarke Kritiker geben [vor allem eben Musiker und Liebhaber von Musik die in der Regel live laut konsumiert wird] aber rein objektiv betrachtet macht eine solche Regelung schon Sinn.


    Wenns gut laufen sollte, wird dadurch die Beschallung höherwertiger, da man nun sehen muss wie gleichmäßiger und ausgewogener beschallt.

    Zitat

    Original von scarlet_fade
    Und zum Thema Ultracast vs. JJ-Snare.... wie kommt man darauf? Das ist doch was völlig anderes. 1mm gezogener Stahl mit 3mm Alu-Guss zu vergleichen, dann ist die UC nochmal nen Zoll größer und kostet locker das 2 bis 2,5-fache....
    Der Vergleich geht leider völlig an der Eingangsfrage vorbei...


    Wie man darauf kommt?
    Durch einen intensiven Vergleich über einen halben Tag.
    Wenn man auf relativ hoch gestimmte Snare mit ausreichend Bauch steht die dazu ordentlich knallen sollen schließt der Fokus diese beiden Modelle mit ein. Und nach einigem Testen haben wir gemerkt, dass sich die Dinger doch relativ ähnlich sind. Die Ultracast ist durch die Größe noch ein wenig lauter. Ist in der Stimmung variabler, auch tiefere Stimmungen gehen besser und sie klingt sauberer und verzeiht eher Stimmfehler. Bei ordentlicher, ähnlicher und hoher Stimmung klingen die beiden Snares sehr wohl sehr ähnlich.


    Der Aufpreis ist denke ich angemessen. Aber ich sagte ja bereits: Das ist mehr als nur eine Klasse in Qualität und eben auch Preis.


    Ob die JJ nun Marketing Gewäsch ist oder nicht ist egal. Für das Geld bekommt man eine echt ordentlich Snare die ihrem Preis [trotz "Signature"] sehr gerecht wird und der man ein echt gutes Preis-Leistungs-Verhältnis attestieren kann. Ob das Ding jezz von Joey Jordison oder Buddy Rich oder Ian Paice oder Scarlet signiert wäre MIR total egal. Qualität und Preis stimmen.

    Im Endeffekt bieten die Module ein sehr ordentliche Oberfläche mit der jeder mit halbwegs Trommlerwissen editieren kann was er gerne hätte. Im Endeffekt kann die Software eine Änderung von Maple zu Birke, Dynamisches zu Kondensator Mikro oder tiefer zu flacher Kessel auch nicht anders realisieren als über andere Samples und Beeinflussung von Hüllkurven, Equalisierung allen weiteren Mitteln.
    Direkten Zugriff auf die Parameter hast du halt nicht, weil es viele User überfordern würde und auch gar nicht nötig ist. Das Prinzip klappt von immer besser je ausgereifter die Software ist. Und die Bedienoberfläche ist mittlerweile super komfortabel geworden.
    Sogar ich als Technikinvolvierter vermisse nicht einen direkten Zugriff auf bestimmte Parameter.

    Leise hat auch bisher keiner behauptet.
    Eine DIN Norm ist auch kein Gesetzt. Schrub ich vorher auch schon.


    Und auch gegen Gesetze kann man verstoßen. Wo kein Kläger...


    Es wird darauf rauslaufen:
    Der Veranstalter hat zu garantieren das bei seiner Veranstaltung entsprechende Grenzwerte nicht überschritten werden. Dabei sind Musiker, Techniker etc entsprechend einzuweisen und das ganze ist möglichst auch noch mit geeignetem Messequipment zu protokollieren um bei etwaigen Klagen etwas in der Hand zu haben.


    Nachwirkung wird das mittelfristig auf die Art der Beschallung haben. Die Boxen werden eher hoch über das Publikum geflogen [wie bei großen Konzerten eigentlich immer] und eben nicht direkt vor die Nase der ersten Reihen.


    Wer zu laut ist wird unter Umständen nicht gebucht, darf den Gig nicht anfangen oder zu Ende spielen. Inwiefern das eintreffen wird ist natürlich reine Vermutung.


    Spätestens wenn die ersten Veranstalter verklagt wurden werden sich aber einige rühren.


    Und wie gesagt mit 99 dB LEQ kann man schon laut und druckvoll musizieren..

    Die vielfalt wird größer werden. Aber in der mitte wird es immer die einfache kost geben für die masse. Außerdem einfache plakative musik für weniger gebildete. Huch politisch inkorrekt

    100 dB LEQ sind wirklich sehr laut. In die Bewertung gehen ja auch leisere Phasen, Ansagen und Pausen mit ein. So das hier auch Peaks von 105 dB und mehr möglich sind.


    Allerdings die absolute brutale Heavy Overkill Kelle solls nicht mehr geben. Ist auch nicht grundverkehrt denke ich. Und wer sowieso nicht die letzten dB aus seinem Set prügelt muss sich net soviel Gedanken machen