Beiträge von Seven

    In der Schweiz [dort mit deutlich schärferen Auflagen] und in Frankreich wird in Sachen Lautstärke bei Konzerten schon länger so vorgegangen.


    Einige Künstler treten seitdem in der Schweiz nicht mehr auf. Die für Deutschland vorgesehene Begrenzung liegt bei 99 dB LEQ.



    Zum Thema DIN Norm:

    Zitat

    Eine DIN-Norm ist zunächst einmal „nur“ eine technische Regel, sie entfaltet nach herrschender Rechtssprechung die Vermutungswirkung, eine anerkannte Regel der Technik zu sein. Sie ist also kein Gesetz, und derzeit verhängt auch keine Behörde Bußgelder, wenn der Beurteilungspegel überschritten wird. Ihre rechtliche Relevanz entfaltet sie durch das Schadensersatzrecht.


    Zitat

    Vor Gericht wird üblicherweise um ein Schmerzensgeld in der Größenordnung von 5000,- Euro gestritten, ab und an lässt auch die Krankenkasse feststellen, dass der Beklagte für erfolgte und künftige Behandlungskosten aufzukommen hat.


    Zitat

    Die Rechtssprechung siedelt auch bei einem Gehörschaden die Verkehrssicherungspflicht klar beim Veranstalter und ggf. beim Hallenbetreiber an. Diese sollten auf jeden Fall eine normgerechte Messung durchführen oder durchführen lassen, andernfalls haben sie sowohl bei berechtigten als auch bei unberechtigten Ansprüchen sehr geringe Chancen. Eine gewisse Mißbrauchsanfälligkeit ist dabei nicht von der Hand zu weisen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass solche Angelegenheiten inzwischen meist per Vergleich bereinigt werden.


    Zitat

    Der Grenzwert für den Beurteilungspegel Lr liegt bei 99dB, bezogen auf eine Beurteilungsdauer Tr von 2 Stunden. Durch den Zeitzuschlag entsteht eine Dosisbeschränkung:


    1 Stunde - 102 dB
    2 Stunden - 99 dB
    4 Stunden - 96 dB
    8 Stunden - 93 dB



    Zitat

    Der Beurteilungspegel ist für den maßgeblichen Immissionsort zu bilden, dies ist der Hörerplatz, an dem der höchste Schalldruckpegel erwartet wird.


    Ich hatte am Mischpult bei Club Gigs von diversen englischen und skandinavischen Punk / Heavy / Crossover Bands schon gute 115 dB zeitweise anliegen. Solche Sachen wirds mit der Zeit nicht mehr geben.

    Die E-Drums werden immer besser werden. Sowohl vom Sound als auch vom Spielgefühl.


    Probleme wirds geben mit der Lautstärke bei Konzerten. Das ist relativ sicher. Und daran werden wir Drummer sehr zu knabbern haben. Ob man dann noch so laut spielen darf wie man es jahrelang getan hat ist fraglich. An entsprechenden Normen wird seit geraumer Zeit gearbeitet und da wird es auch wohl auch gesetzliche Rahmenbedingungen geben.


    Ob dann nur noch E-Drums in Clubs gespielt werden? Oder es spielen die Drummer viel leiser und disziplinierter? Oder sie spielen gar nicht mehr öffentlich?

    Es geht afaik darum was "laid back", "auf den punkt" und "nach vorne gespielt" in Referenz zu einem maschinellen Klick bedeutet.


    Und je nach Feeling, Song, Wünschen des Produzenten oder Wetterlage in Kambodscha macht es Sinn einen Song eben nicht genau auf den Punkt zu spielen sondern eher laid back oder auch mal nach vorne.


    Was genau diese drei Begriffe umgesetzt in reales Spielen am Set bedeuten wurde hier in drei Soundbeispielen überspitzt umgesetzt.


    Sicherlich sollte man zuerst mal in der Lage sein genau auf dem Klick zu liegen.

    Zitat

    Original von rhythm memory
    und ich wollte damit nur sagen, dass man diesem vorne und hinten spielen-kram nicht zuviel bedeutung zumessen sollte, da, wie du selbst sagst, in den meisten Fällen ganz normal zum Click gespielt wird. Das es wohl Ausnahmen gibt ist mir wohl auch klar...
    Wer sowas also üben will - bitte schön, wenns da sonst keine "Übungsbaustellen" mehr gibt...


    Sorry du hast nicht verstanden worum es hier geht. Die Soundbeispiele sind sehr extrem gespielt damit eigentlich jeder versteht worum es im Prinzip geht. Unter normalen Umständen würde keiner so extrem spielen.


    Je nach Feeling des Songs passt eine der drei Möglichkeiten am besten. Wobei sich das nicht nur auf Drums beschränken muss. Man kann auch prima mit den Drums drauf liegen und die Gitarren leicht davor platzieren.


    Hör dir mal Green tinted sixties mind von Mr Big an. Wenn du da hörst und verstehst was der Drummer in Bezug auf die hier angesprochene Thematik macht hast du es zumindest im Ansatz verstanden.


    Und ja ich würde diesem Kram SEHR viel Bedeutung zumessen. Denn die meisten Schlagzeuger können eben nicht zwischen den einzelnen Varianten switchen. Und wenn du eher laid back bist, es selbst nicht merkst bzw dein Feeling sagt du bist drauf und du bist es eben nicht, dann mal viel Spaß bei straighten Rocknummern...

    Ich kenn das von mir nicht. Und auch die Stimmbarkeit finde ich grade bei den Toms eher sehr geil.
    Anyway:
    Fotografieren, Fotos zum Vertrieb, Tom zum Händler. Freundlich aber bestimmt Kontakt aufnehmen und fragen wie man denn die teure Kuh vom Eis bekommt.
    Und Kapazitätsgrenze hin oder her, bei den Preisen darf zumindest ein Produktionsfehler nicht passieren.

    Die Latenzgeschichte hängt von der Soundkarte sicherlich ab, aber auch nicht unerheblich von der Performance deines Rechners.
    Asio4All hab ich schon benutzt und funzt ganz gut.


    Ich meinte auch nicht das irgendwelche Karten kein USB 2.0 können, sondern ich sah das Problem eher darin das sein Notebook den entsprechenden Standard nicht unterstützt.


    Aktuelle USB Soundkarten sollten durchweg USB 2.0 können.

    Was ist mit auslagen für porto, tel etc?
    Alleine wenn ich euch drei gigs hier ausmachen würde. Was bei dem stil sicher machbar wäre, ginge das geld doch schon für so kram drauf.
    Nette idee.
    Aber jemand der wirklich was taugt kostet halt geld.daher besser selber machen vor allem weil ihr die kontakte doch schon habt.
    Wie würde es rechtlich aussehen? Verträge? Wer garantiert die geldflüsse? Bekomm ich geld wenn der club euch nix zahlt weil keiner kommt?