Beiträge von Seven

    Wenn der Markt so groß wäre und wenn es sich so kostengünstig herstellen ließe, warum macht es dann keiner?


    Ich tippe mal das mindestens eine der Annahmen falsch ist.


    Innovationen lassen sich eben auch besser vermarkten als Imitationen.


    Und die 22-10-12-14er werden wieder kommen. So in drei bis sechs Jahren wenn die Hersteller genug große Kessel verkauft haben und dann aus irgendwelchen Gründen wieder kleinere Kessel in Mode kommen. Dreht sich eh alles im Kreis...

    Insbesondere günstige Kleinmembrankondensator Mikros entsprechen aus meiner Sicht auch den Erfahrungen von drumstudio.


    Allerdings kann ich den Teil mit "verfärbungsfrei in den Höhen" so keineswegs bestätigen von meiner Seite.


    Und zu den Rode kann ich leider nix sagen.

    Persönliche Meinung:
    Eine Myspace Site kann man als Band zusätzlich betreiben. Wer sich als ernstzunehmende Band etablieren will braucht eine eigene Web Site. Punkt.
    Da geht auch kein .de.vu oder son krams oder Werbebanner.


    Entweder ich mache es richtig oder es bleibt ein Hobby.

    Obs uns wirklich was bringt an besser bezahlten und schöneren Auftritten kann ich vielleicht nächstes Jahr um die Zeit sagen. Große Hoffnungen mache ich mir da allerdings nicht.


    Bei uns gibts immer wieder Gigs bei denen wir mit Fahrtkosten ordentlich drauflegen. Die werden halt rein aus Jux und Freude gespielt. Meist sind es dann größere Feste mit bekannteren Headlinern bei denen wir zum Mittagessen aufspielen dürfen und Abends dann dem Main Act das Catering leerfressen. [Schon gemacht... :D]


    Ein Patentrezept gibts hier sicherlich nicht. Befreundete Band hat viele Gigs gespiel um bei Veranstaltern [lukrative] und Agenturen [große] "reinzukommen". Die Auftritte waren dann superbillig und im Endeffekt kam danach nie wieder was.


    Bands die wirklich viel spielen [und dabei auch gut bezahlt werden] haben aber meistens ne Agentur an der Hand die natürlich auch die Hand aufhält. Aber mein Ziel ist es auch nicht in 120 Festzelten pro Jahr zu spielen. Muss jeder für sich wissen welchen Weg er geht.


    Rein für Demozwecke hätten wir den Aufwand für der DVD auch nicht betrieben.

    Ich habe keine generelle Herangehensweise. Je älter ich werde, desto mehr Sinn macht es sich die Struktur des Songs mal zu notieren. Das sind keine Noten oder so, sondern einfach der Ablauf mit paar Anmerkungen drin die außer mir keiner verstehen würde.
    Normalerweise empfinde ich es als wichtig zumindest den Original-Groove zu treffen. Aber auch das mache ich nicht in jedem Song [und darf mir dafür auch Kritik anhören]. Manchmal wirds straighter genagelt wenn ich meine der Song braucht das und manchmal wirds mit Ghosts aufgefrischt wo im Original keine sind.
    Besonders moderne Popnummern die eher mal vor sich hinplätschern versuche ich mit mehr Gas im Refrain gegenüber den Strophen aufzuwerten. Wobei das aufwerten natürlich subjektiv ist.


    Zum raushören allgemein: Mir fällt das nicht sehr schwer. Ich denke es liegt viel daran das ich wirklich einige Jahre lang sehr viel zu Musik [CD] getrommelt habe und auch so sehr viel Musik höre. Ich kann bis heute einige Sachen nicht die ich probiert und geübt habe und werde sie wohl auch nie können. Ich hab da auch nicht wirklich nen großen Ehrgeiz muss ich zugeben. In der Regel wird ne Nummer auch erst rund, wenn man sie schon länger drauf hat und öfter mal live performiert hat.

    Wir sind so bei knapp 20 gigs im jahr. Viel mehr wollen und können wir nicht. Im endeffekt war das dvd projekt für uns selbst als erinnerung. Das ist auch der hauptaspekt. Letztendlich ist es dank des aufwands auch halbwegs vorzeigbar denke ich. Die grauzone dürfte bei ca 2500 beginnen in annähernd ähnlicher qualität.

    Zitat

    Original von De' Maddin
    Aber nicht irgendwelche. Member Seven hat mit seiner Combo eine DVD gemacht, die heute schon (leider) als normaler Standard gilt. Diesen Aufwand muss ich heute betreiben, um Leute hinter dem vielzitierten Ofen vorzulocken. Ich habe keine Ahnung, was sowas kostet aber das dürfte in die Tausender gehen. Dazu eine gut gemachte HP und es geht voran.


    Normal kalkulierter Preis [sprich nicht selbstverständliche Eigenleistungen rausgerechnet] und inclusive der benötigten Licht und Tontechnik für den "normalen" Gig, hätte uns das "Ding" ca. 12000 € gekostet.

    Es kommt halt auch darauf an was man erreichen will. An gitarren amps würde ich großmembran meistens bevorzugen.


    viele setzen gm wirklich nur ein weil es besser aussieht. Auch einige in df die mich um rat bitten, führen die optik als wichtiges argument an

    In der grauen Theorie nehmen die Kleinmembrankondensatormikros insondere den Höhenbereich mit weniger klanglichen Verfälschungen auf. Natürlich muss das relativ betrachtet werden. Insofern kann man schlecht sagen, dass hier das eine besser oder schlechter wäre.
    Ich würde für Overheads aber sehr gute Kleinmembrankondensatormikros den größeren Kollegen vorziehen. Aber das ist natürlich auch rein subjektiv.

    Guter Monitorsound bringt mehr Spielfreude als die 8. Tretmine oder das 5. Crash. Daher haue ich mal in dieselbe Kerbe. Und wer IEM fährt wird mit einem Weg für zwei Musiker nicht hinkommen. Da brauchts pro Musiker einen Weg und wenns schön werden soll stereo.


    Meine Empfehlung: Digital --> Yamaha 01v96 oder Behringer DDX 3216 [nur noch pre-uses]


    Dort gibts je nach Erweiterung bis zu 32 Eingänge, 4 Band Vollparametrik, 8 Auxwege, interne Compressoren/Gate, interne Effektgeräte also alles was das Herz begehrt.


    Dazu die Möglichkeit alles zu speichern. Also ein Preset für Proberaum, eins für kleine Zelte, eins für Open Air Bühnen, eins für Unplugged Gigs etc. Steht ein solches Preset erstmal ist der Aufwand zum Check beim nächsten Mal oder nem ähnlichen Gig deutlich geringer.


    Bei den Boxen würde ich auch multifunktionell kaufen: Sprich als Top und als Monitor verwendbar. So kann die Übungsanlage auch mal als Monitoranlage oder als Club-PA verwendet werden.


    Alles was größer ist, lohnt in der Regel nicht zu kaufen. Dafür gibts Verleiher.

    Bei einem Fokus auf Drums und Zukunft würde ich drauf achten, dass du Kanaleqs mit zwei semiparametrische Mittenbänder bekommst. Ansonsten zähl die maximal benötigten Mikros ab und dann guck das du ein Pult nimmst das eben auch soviele MIKROFONEINGÄNGE hat. Denn jedes kleine Taschenmischpult kommt heute IRGENDWIE auf 26 Eingänge.


    Ich würde bei Allen & Heath mal gucken. Die GL 2X00 Serie ist im Budgetbereich sowas wie ein Standard.


    Edith sagt, dass mir Steve schon einiges vorweg genomen hat ;)