Es wird eben doch immer wieder ne neue Sau durch das Drummervolk getrieben. Mal ehrlich: Wer ein wirkliches Oberklasse Set erworben hat braucht theoretisch [wenige Ausnahmen ausgeschlossen] nie wieder ein Set kaufen.
Beste Beispiel mein Kollege der sich 1984 ein Pearl GLX geholt hat. Spielt der heute noch, klingt noch, hat paar Kratzer NA UND?
Trotzdem ist der Markt der teuren Drums ja lukrativ, deswegen gibts eben immer neue Konzepte. Mal ist es die Hardware [RIMS] dann das Holz [Bubinga] was ganz neu und toll und besser als alles je dagewesene ist.
Das Problem ist eben auch das es kaum Sinn macht in der Mittelklasse Geld zu lassen. Denn für genau den Betrag bekommt man ein pre-used Oberklasse Kit. Daher kaufen in der Mittelklasse [eigene Theorie] tendenziell Leute die UNBEDINGT ein neues Kit haben wollen. Daher ist der Markt [wenn man den Preis als Segmentierungskriterium benutzt] von 1000 bis 1800 für Hersteller anscheinend weniger interessant.
Dazu kommt das die Einsteigerkits teilweise schon beachtliche Qualität aufweisen.
Ein Problem für die Hersteller sind auch die weit auseinander gehenden Wünsche der Kunden. Konnten sich Händler früher noch Standard-Sets in 22/12/13/16 oder 20/10/12/14 einmal in schwarz und einmal in weiß hinstellen, will der Kunde doch heute viel mehr Auswahl in allen Punkten.
Mittelfristig wird sich die Firma ein wenig absetzen können die in der Mittelklasse [preislich] ein solches Custom Konzept anbieten kann und dazu die Lieferzeiten im Griff hat, was bei der ganzen Customizing Aktion wohl noch das größte Problem darstellt aus Kundensicht. Vielleicht kommt ja Pearl mit einem solchen Konzept.
my 2 cents