Beiträge von Seven

    1. Ich bin bei Drums nicht markentreu: Die Becken sind von Zildjian, Stagg und Sabian. Vorher war es Paiste. Ich hole mir das was mir passt.
    Als ich mir ein neues Set geholt habe, tendierte ich vom Image des Sets zu einer anderen Firma als ich mir am Ende geholt habe.


    2. Wissenschaftliches zur Markentreue. Ich hab leider das passende Buch grade verliehen. Da reiche ich was nach.
    Grundsätzlich gibt es verschiedene Ansätze hierzu:
    - Kunde kauft immervon einer Marke, aus Angst sich bei einem Wechsel zu verschlechtern, da ein Wechsel immer Ungewissheit über die Qualität mit sich bringt.


    - Kunde kauft immer von derselben Marke aus Überzeugung [Was eine viel größere Markentreue beweist]


    - Ein wichtige Rolle spielt die Gewohnheit. Man will sich nicht mit neuen Angeboten auseinandersetzen zum Testen. Man nimmt etwas, von dem man weiß [aus Erfahrung oder von dritten] das es die eigenen Ansprüche erfüllt.



    tbc

    Ich denke dir ist noch selbst etwas unklar was du erreichen willst.
    Mit einer Funktion "Normalisieren" hebst du den gesamten Pegel um den gleichen Betrag an, so dass die lauteste Stelle eben auf 0 db kommt.
    Wenn der Mix sehr leise ist, dann bringt das schon mehr Lautstärke, aber die "gefühlte" Lautstärke erhöht man mit viel Komprimierung und damit Verminderung der Dynamik (-->Crestfaktor).


    Heutzutage werden CDs gerne auch mal mit 6 db zwischen RMS und Peak oder weniger gemischt. Das klingt dann zwar ordentlich laut aber eben auch "digital" .[Digital in dem Sinne, dass es nur an oder aus sprich laut oder aus gibt]


    Ich hab das bei unserer Live DVD auch durchexerziert und immer mehr komprimiert. Fängt damit an, dass man in den einzelnen Kanälen komprimiert [Gesang, Gesang in der Subgruppe, Bass, Gitarren...] Da hab ich relativ brav komprimiert mit Ratios von 2:1 bis 4:1.


    Dazu hab ich beim Mix einen Brickwall Limiter eingesetzt, aber nur um safe vor Pegelspitzen zu sein. Der finale Mix hat meist noch knapp 2.5 db "Luft" in Cubase.


    Damit gehts dann in Wavelab zum Mastern. Leider hab ich die Presets grade nicht hier, mit denen ich gemastert habe. Ich habe teilweise auch mit T-Racks gearbeitet, aber dann doch andere Geräte am Ende eingesetzt. Darunter zuerst ein Multibandkompressor und anschließend noch ein "normaler" Kompressor mit relativ geringer Ratio 2:1. Am Ende das Ganze mit nem Wave L2 (glaub es war der L2) auf 0 db hochgeblasen und Ende Gelände.


    Mir blieb am Ende dann mal mehr oder mal weniger Dynamik übrig, im Schnitt so 6-8 db zwischen Peak und RMS. Dazu sei gesagt, dass für die DVD als "Abhörmedium" auch oft TV Geräte zum Einsatz kommen, die für eine hohe Dynamik bei der Wiedergabe nicht ausgelegt sind. Daher hab ich mich dafür entschieden, die Dynamik doch relativ stark zu begrenzen. Teilweise hatte cih auch mal 3-4 db, was dann ganz toll laut klingt, aber eben auch nicht mehr.


    Das zu einem guten und lauten Mix noch mehr Sachen als nur Komprimierung gehören, sollte dir klar sein.


    Es funktioniert eben nicht, am Ende des Mixes mal einen Schalter umzulegen oder ein Plugin zu verwenden und alles wird gut. Man muss schon an verschiedene Stellen an verschiedenen Schrauben drehen.


    gruß
    Jan

    Welches?
    Das im Laden kann ich leider schlecht wiegen und voll machen noch weniger.
    Leer isses relativ leicht für die Größe.


    Bei meinen Cases müsste ich mal wiegen. Wenn ich die große Bitchbox randvoll machen sinds sicher über 50 Kilo.


    Ich bin aktuell auch bei einer 2-Käse-Strategie. Bei meinen Terminator Ständern mit vielen Armen und Klammer würden die Ständer wohl komplett montiert eh in kein Case reinpacken, so dass ich immer wieder teilweise auseinander bauen muss. Aber ich seh da noch Optimierungsmöglichkeiten und Bedarf. Mal sehen wie es weiter geht.


    Edith merkt, dass sie ja gar net gemeint war :D

    Je nach Laune segeln bei mir die Teile über 2-3 Meter auch mal ins Case. Gut die Fussmaschine und die Hihat Maschine nicht. Aber so ein Beckenarm hat hervorragende Flugeigenschaften.
    Von den "Markenständern" Klemmen etc ist mir in 14 Jahren dabei auch noch nix kaputt gegangen. Kratzer gibts alleine durch den exzessiven Gebrauch von Multiklammern mehr als nötig. Aber what shalls? Hardware muss so was verkraften. Becken und Trommeln werden da mit VIEL mehr Sorgfalt behandelt...

    Ich hab hier um die Ecke im Kundenauftrag ein Enduro Case gesichtet. Sehr stabil aus Hartplastik, mit richtigem Rollenbrett unten dran (4 Stück), so dass man das hochkant fahren kann. Einige Griffe dran (richtige Case Grife).


    Ist eben gebraucht aber alles intakt. Habs nun nicht gemessen, laut Web Site gibts von denen nur 95 cm lang, daher wäre es mir zu kurz. Mir kams aber länger vor.


    Preis 120 €. Bei der Preistruktur von Enduro erscheint mir das als gutes Angebot. Wo es das gibt, gerne per PN.

    Ja wenn "richtiges" Case dann mit RICHTIGEN Profilen und ordentlichen Ecken und vor allem mit Butterflys und ausreichend Griffen. Diese Billigcases wo mal eben 2 Griffe dran sind immer.


    Und für den Transport im Auto ist mit das auch nix. Im richtigen Case und im Auto gibts bei uns nur das Pult und das Siderack mit dem In Ear Gerödel.

    Jo am besten ich schnapp mir mal den handwerklich fitten Opa und wir gucken was wir da basteln ;)
    Vielleicht reichen die "Verschlüsse" von den Spanngurten und ich zieh dann die vorhandenen Nylonteile durch.
    Danke

    Ich hab auch alles aktuell in diesen Drums Only / Cream / Sonstwase "Cases"


    Mein Problem: Bei allen Tomverschlüssen sind mittlerweile die Verschlüsse kaputt. Hat da jemand ne Lösung was man da stattdessen nutzen könnte? Diese Plastikdinger gehen einfach zu schnell kaputt.

    Zitat

    Original von matzdrums auch das die hihat komplett bleibt und man beckenständer mit eingefahrenem galgen am stück transportiert ist prima.


    Das hat sich jezz ins Gehirn gesetzt. WEIL: Das spart wirklich effektiv Aufbauzeit

    Grade bei Becken kann man je nach aktueller Lage auf dem Bucht/Gebrauchtmarkt 40 % aufwärts sparen.
    Ich hab ein 17er K China (Thomann Preis: 300 €) bei Ebay für 104 € geschossen.
    Meine Paiste Line Crashes haben damals keines mehr als 130 € gekostet (selbe Quelle).
    Aber auch mit gebrauchtem Material wirds preislich kein Set in dem Umfang in der oberen Klasse (Sabian HHX, Zildjian K, Paiste Line)


    Ist eben ne grundsätzlich Sache: Kauf dir was teures und bau den Satz nach der Zeit aus, oder es wird eben wieder ein Kompromiss. Das Problem bei Becken im Gegensatz zu Trommeln ist: Da kann man mit Fellen und Stimmen eben nicht noch aus nem mittelmäßg bis schlechten Satz noch was rausholen.


    Ich würde mit nem gescheiten Hihat anfangen und da was kaufen, was theoretisch für die Ewigkeit passt. Eben weil das Hihat das zentralste Becken (die zentralen Becken) am Set sind, die auch am meisten gespielt werden.
    Und dann wird eben darauf aufbauend step by step die Kiste aufgerüstet

    Die Preise für Bühnen sind in regional sehr verschieden aber doch noch im Vergleich zu Licht und Ton gesund, also nicht so "verdumpt".


    Bitte darauf achten, dass die Bühne auch Sicherheitsanforderungen genügt und von kompetentem Personal aufgebaut wird.

    Du baust dir ein Case aus Holz für 20 €?
    Wo beziehst du die ganzen Fittings und Teile so billig?


    Ich hab 2 Hardware Cases, alles passt grade so vielleicht in ein Case rein aber das wird unmenschlich schwer.

    HUi ein GLX...
    ich könnte ja mal mit steigern....
    Nach wie einer meiner ganz großen Favoriten ohne RIMS, ISS, ABS, EPS, ESP, CDU und ARD

    Vor langer Zeit beim Testen von Snares kam ich zu der Meinung [ohne vorher DW getestet zu haben], dass nur die Edge Snares so wirkich gut sind und den Ruf den DW hat [teuer, sehr gut] gerecht werden.

    Ich habe früher tendenziell auch kleinere Becken gespielt und bis letzten Herbst 14-15-16-17 Crashes und diese in relativ dünn.


    Gründe:
    - sicher auch der Preis
    - kleine und dünne Becken sind nicht so laut und ich kann auch auf kleinen Bühnen und im P-Raum nicht alles zubrettern.


    Umstieg dann auf 16-17-18-19 Crashes aus folgenden Gründen:
    - alles spielt und empfiehlt größere Crashes
    - GAS
    - Sabian 25% Aktion


    Ich also 2 Tage lang getestet und ein Setup zusammengestellt was auch passt und sehr viel Geld ausgegeben (trotz Rabattz) [aber auch die alten SEHR SEHR gut losbekommen]


    Erste Probe [wir proben zum Teil mit In Ear und ein Teil weigert sich strikt, ich spiele normal mit Sticks, die Technik für IEM Probe ist da, wer nicht will dann halt nicht]
    Ich flüster dem Rhythmus Gitarristen zu "Heute wird einer jammern, die Becken wären zu laut weil neu und groß und alles"


    Am Ende der Probe: "Hast du neue Becken?" "Ja, auch schon gemerkt, wieso?" "Es ist nicht mehr so laut" "???"


    Fakt ist: Die größeren Becken haben einen ausgewogeneren Klangcharakter [tendenziell, nicht alle] als die kleineren Crashes. Es klingt wärmer und tut im Ohr weniger weh. Natürlich muss man einem 19" Crash ein wenig mehr Energie zuführen bis es klingt, aber der Charakter ist eben anders.
    Was dann sehr laut wird, sind vor allem DICKE Crashes. Wenn ich ein relativ dünnes [not paper thin] großes Crash [z. B. mein 18er HHX Evo] nehme bin ich nicht so laut und habe einen angenehmen Klangcharakter.


    Nehme ich ein 18" 2002 Heavy Crash [ka obs ein Rock oder Heavy war was ich mal hatte] dann ist das VERDAMMT laut.


    Man sollte hier wirklich trennen zwischen Größe im Durchmesser und Stärke des Materials. Und auf der anderen Seite zwischen dem Klangcharakter und der Lautstärke.


    Ich bin definitiv mit meinem aktuellen Setup an Crashes so zufrieden wie vorher nicht. Mir gefallen nach wie vor Paiste Line Crashes sehr gut und vielleicht gibts auch nochmal einen Satz große und dünne Paiste Line Crashes, aber ohne Special Deal wird das ein verdammt teurer Spaß...