Das D-112 färbt ja bekanntlich relativ durch eine Anhebung bei (ich hab das Datenblatt grade nicht hier) tippe aber auch 80 hz. Das ist für die meisten Systeme (PA, Radio, Mp3 Player) noch gut zu übertragen. Darunter wirds dann oft schon dünner. Habe ich nun ein D-6 was subjektiv einen tieferen Bass macht als das D-112, dann liefert das Mikro Informationen in Frequenzbereichen, die nicht mehr von jeder Anlage übertragen werden. Der Bassbereich liegt dann eventuell bei 55 hz. Wenn meine Anlage das übertragen kann, klingts eben tief und rund. Wenn nicht klingts einfach dünn. (Man höre sich die Toto CD Tambu mal über ne normale Anlage an und über ne "gute" und achte dabei auf den Bassdrumsound; auch normal klingt hier relativ gut aber den richtig tiefen Sound gibts nur bei entsprechender Anlage( Home oder PA))
Das als mein persönlicher Erklärungsansatz für die Aussage vieler Techniker, dass ein D-6 nur mit ordentlicher Anlage funzt und hierbei ordentlich auch die Größe mit beeinhaltet.
Dazu kommen eben die Bearbeitungsmöglichkeiten die ich brauche oder eben nicht. Nehme ich ein D-112 macht das Ding soviel Sound das ich nicht viel drehen muss. Vielleicht kann ich auch gar nicht drehen, weil ich eben die entsprechen Möglichkeiten nicht habe...
Fortsetzung folgt... Mensa ruft
Cordon Bleu liegt schwer im Magen, daher erst jezz die Fortsetzung:
Will sagen: Du hast mit nem D-6 mehr Möglichkeiten (auch was falsch zu machen). Nimm eine schlechte Bassdrum, dann kommt mit nem D-112 auch immer noch was Rocksoundmäßiges aus. Ein D-6 würde die Schwächen deutlicher besser offen legen. Hier ist auch das D-112 dann die bessere Wahl.
Nehme ich nun ein teures Kit mit geilem Bassdrumsound, klingt das Ding am Ende mit dem D-112 nicht viel besser als das billige Kit (relativ gesehen). Über das D-6 kommt der Unterschied viel mehr zum tragen.