Beiträge von Seven

    Ich besaß schon einige 10-12-14er Kits und einige 12-13-16er Kits. Von Ludwig über Yamaha und Pearl zu Ayotte oder DW. Und habe auf noch viel mehr Kits in verschiedensten Größen getrommelt. Und dabei waren sowohl 16er TT als auch ST.
    Ich denke, dass Sound speziell bei Trommeln aus so vielen verschiedenen Faktoren besteht, dass ein rumreiten auf "nur diese Größen funktionieren" und "nur diese Felle funktionieren" Schwachfug ist.


    Vor allem ist es noch viel größerer Schwachfug solche Aussagen zu treffen ohne genau zu wissen, was mit den Trommeln überhaupt erreicht werden soll. Natürlich macht es weniger Sinn mit einem 20-8-10-14 Kit einen Bonham Sound zu erreichen als mit einem 26-13-16-18, aber solange der Threadstarter einfach nur ein gutes Kit zu einem guten Preis sucht ist ein Set mit 22-12-13-16 doch lange gut
    Aber wenns nur darum geht, welche Größen "cool" sind oder welche Felle "korrekt" dann nur zu.


    my 2 cents

    Hab heute mal ein Powerstroke III durch ein Superkick I ersetzt.
    Erster Eindruck, deutlich mehr Low End und relativ wenig Kick, dafür insgesamt auch deutlich lauter. Ich werde wohl noch irgendein Kickpad oder Falam Slam draufpacken.

    Wavelab 6 kenn ich persönlich leider nicht. Aber ich sehe bei Wavelab keine wirklichen Quantensprünge, während es bei Cubase doch immer mal wieder gewaltig vorwärts geht.


    Ob du mit einem Mikro glücklicher wirst, wage ich zu bezweifeln. Jeder mit einem Mikro wird halt doch öfter praktiziert und birgt auch Möglichkeiten wie dezentes Panning der einzelnen Gesprächsteilnehmer, was dem Hörer das Verfolgen der Interviews erleichtert.
    Außerdem können etwaige Lautstärkedifferenzen der einzelnen Teilnehmer besser ausgeglichen werden.
    Von mir also klares Pro für die Mehr-Miko-Lösung.


    Probieren könnte man noch ein Mikro mit Kugelcharakteristik (billig: Behringer ECM 8000 oder so) einfach "über die Runde gehängt". Hab ich für Aufnahmen noch nicht probiert. Vielleicht einfach mal testen. Koschd ja nix

    Wenn der Thread nützlich werden soll, will ich mal versuchen ein wenig dazu beizutragen:


    Ansatz 1:
    Wie bekomme ich relativ billig etwas zur Kontrolle aufgenommen?
    Sicher gibts hier einige Ansätze ich werde mal kurz einen beschreiben der doch imho einige Vorteile bietet. Nachteil: Eine wirkliche Nachbearbeitung oder überhaupt Klangbearbeitung ist nicht möglich. Es geht hier eher um die Kontrolle des Spielens, aber mit einem guten Set und ein wenig experimentieren mit der Mikroposition sollten da auch gute Ergebnisse erreicht werden.
    Grundidee: 1 bis 2 Mikros gehen in ein kleines Mischpult und von dort in einen Mp3 Player mit Line In Funktion.
    Bei den Mikros ruhig günstige Kondensatormikros von Thomann nehmen. Dabei natürlich klanglich keine Wunder erwarten, aber es geht darum günstig etwas aufzunehmen. Dazu gehören Mikroständer und Mikrokabel, bitte nicht vergessen (in der Kalkulation)


    Das Mischpult kann ruhig ein kleines Behringer/Phonic o.ä. Einsteigerpult sein. Wieviele Mikrofone man anschließen kann, hängt davon ab wieviel XLR Eingänge und Vorverstärker das Pult hat. Hier muss man eben sehen ob man mit 1-2 Raummikros auskommt oder ob man doch vielleicht mehr Mikros ans Set stellen mag.


    Aus dem Pult geht man mit einem passenden Kabel (je nach Pult verschieden) meistens jedoch 2 Mono-Klinke auf einen Stereominiklinkenstecker in einen handelsüblichen Mp3 Player mit einem Line In. Bei 128 Kbs kann man mit einem 256 MB Modell knapp 4 Stunden aufnehmen.


    Kosten:
    Mikros (z. B. T-Bone EM 900 Stereo Set) = 49 €
    2 Mikroständer (z. B. Millenium MS 2003 ) = 30 €
    Mischpult (z. B. Behringer Xenyx 1002) = 74 €
    Kabel von Pult zu Mp3 Player (z. B. CORDIAL CFY 3 WPP) = 7,5 €
    Mp3 Player mit Line In (z. B. Creative Muvo Micro N200) = 50 €


    Für knapp 200 € kann man Mitschnitte aus dem Proberaum im Mp3 Format machen. Egal ob alleine oder mit Band. Angenehmer Nebeneffekt. Den Mp3 Player kann man auch mal im eigentlich Sinn als Player nutzen und wenn man live auftritt, hängt man das Ding ans Mischpult und nimmt das Summensignal auf.
    Ein Mischpult ist auch nie verkehrt. Als Submixer, als Kopfhörerverstärker oder mal auf ner Party um 2 CD Player laufen zu lassen finden sich vielfältig Einsatzmöglichkeiten. Und um Mikros, Ständer und Kabel kommt man eh nicht drum herum.


    Wenn ich Zeit hab. Gibts ne weitere "Musterlösung". Vielleicht will auch jemand anders mal "seine" Lösung detailliert darstellen.

    Zitat

    Original von Freitod
    Ich hab leider nie das Geld gehabt mir ne vernünftige Soundkarte zu kaufen, aber wenn man bereit ist das auch was zu investieren kann ich das nur empfehlen.


    Mics denk ich ist nicht so wichtig, wenn mans gut abmischt.


    Setzen Sechs.


    Was erstmal scheisse aufgenommen ist, wegen schlechten Trommeln, schlechten Micros oder schlechter Soundkarte bekommt man NIE wieder gut.

    Es gibt hier einiges was deutlich schlechter ist, aber wie einige schon sagten, berauschend ist das weder klanglich noch spielerisch. aber spielerisch denke ich du hast gehört wo es hapert und weisst es auch.
    Vom Sound her, wenns euch gefällt ists halbwegs ok, aber ich hoffe ihr habt für den sound nicht allzuviel geld ausgegeben...

    mm ich hab hier ne journey live dvd. wo er n roten pulli anhat und ein rosa set spielt. der kerl sollte sich besser noch von mama einkleiden lassen :D


    imho ein sehr guter rock drummer mit nem gewaltigen bumms. macht spaß ihm zuzuhören

    Ich schließe mich HR an :D
    Und wir nehmen in der Regel noch einen gemeinsamen Schnarps vor dem ersten Ton auf der Bühne. Es sei denn wir spielen mit viel Getöse und Intro, dann gibts den Schnaps backstage.
    Warmspielen mach ich nur wenn ich Bock und Zeit habe und beim Soundcheck ein beschissenes Spielgefühl hatte. Und dann meist max 5 Minuten bis halt der Oberschenkel blau ist :D

    Sounds sind schwer in Worte zu fassen.
    Ich empfinde die eher als Crisp, aber feinzeichnender als die 2002. Nicht so die grobe Rock-Kelle. Die Class Crashes lassen sich nicht gut mit den Serien der großen Hersteller vergleichen meiner Meinung nach. Gut sind die auf jeden Fall, aber blind würde ich keine kaufen, da sich hier in der Fertigung doch größere Toleranzen (größer als nun bei Sabian, Zildjian oder Paiste) befinden. Wenn man ein gutes erwischt, macht man einen top Kauf imho.

    Du wirst das auch nur zurückgeben können wenn es ohne Gebrauchsspuren ist. Und wenns ohne Gebrauchsspuren ist, dann ist es nicht besser oder schlechter als ein Vorführmodell und da ist es meist Verhandlungssache, wieviel man rausschlägt. Es gibt Händler, die da generell 10-15% geben.


    Im Endeffekt liegt es an Thomann selbst, was Sie für das Set abrufen.