Beiträge von Seven

    Ich kenne einen Endorser von denen ganz gut und durfte auch schon dessen Set vergewaltigen.


    Gute bis sehr gute Drums, die sich hinter den großen Serien der "etablierten" Hersteller nicht verstecken brauchen.
    Rund aber auch wuchtig im Sound. Wohl relativ leicht zu stimmen und auch sicher gegen Verstimmungen.


    Der Kollege hat allerdings Probleme mit der Folie bei seinem folierten Kit. Das wird aber wohl vom Hersteller nochmal überarbeitet.


    Kein billiger Spaß, aber eben auch nicht schlechter als der Schnitt der Hi-End Hersteller. Alles weitere ist Geschmackssache

    Ja es geht aber darum von WAS die abweichen. Die werden sich kaum hinstellen und solange einzelne Mikros gegeneinander hören um dann zu sagen #9182 passt besser zu #2343 als zu #2382.


    Die werden schon einen allgemeinen (Qualitäts)Maßstab anlegen und die die schlechteren Kapseln gehen als Opus 53 weg und die besseren als 530er.


    Ja Oktava ist hier ein gutes Beispiel: Allerdings kann man sich eben auch nicht beschweren, wenn man eben eins vom unteren Ende der Qualitätsskala bekommt.


    Ähnlich siehts ja bei den "Billigbecken" auch im Trommelbereich aus. Große Qualitätsunterschiede und ein Becken klingt nicht unbedingt wie das andere. Man kann Glück haben oder Pech.

    Wirklich beweisen lässt sich da eben nicht wirklich was.


    Ansatz einer Theorie: Die Kapsel müssen zu dem Preis von nem Band in Fernost fallen. Dort ist die Toleranz so hoch, dass man aus derselben Kapsel zwei Serien machen kann/muss.


    Naja das ist wildes Gerate. Am besten testen und bei Überzeugung kaufen.

    Es gibt ja zum Glück Unterschiede im Geschmack. Daher gefällt einem das eine, dem anderen das andere Mikro besser.
    Ordentliche Studios halten ja auch eine Unmenge an Mikros vor und testen eben für den speziellen Anwendungsfall, welches Mikro eben am besten passt (zur Quelle und zum gewünschten Ergebnis)


    Ich bin ja absoluter Opus 87/88 Fan an den Toms. Ebenfalls gute Dienste leistet dies in meinen Ohren als Bottom Mikro an der Snare. Als "normales" Snaremikro also oben mag ich das eben nicht so. Klingt nicht schlecht, aber mir gefällt das SM 57 einfach besser.


    Das Argument mit den Ständern sparen, und dann eben Opus 53 einsetzen an Trommeln finde ich weniger sinnig, da ich die zugehörigen Klemmen zu den besten zähle, die man für sinnvolles Budget erwerben kann. Gut im Studio gibts auch wieder Leute, die meinen man sollte keine Klemmen sondern ausschließlich Stative verwenden, kann man tun muss man nicht. Vor allem nicht in den "Klassen" in denen unsereins rumspringt.


    Ob da nun im Endeffekt überall dieselbe Kapsel draufsitzt kann gut sein und auch das die ähnlich klingen. Aber auch Gehäuse und Speisung der Kondensatorkapsel (wenn nicht auch gleich) wirken sich irgendwo ein wenig aus. Im Prinzip sind die Kapsel von SM58 und SM57 auch sehr, sehr ähnlich, aber durch ein paar Kleinigkeiten gibts halt je nach Anwendung größere Verschiedenheiten (--> Nahbesprechungeffekt)

    Wer veranstaltet das denn?
    Derjenige sollte sich doch mal Gedanken darum machen, wie so etwas umzusetzen und eben auch zu bezahlen ist.


    Also bei 500 Besuchern sollte ein Budget für Technik von 400 bis 600 € locker drin sein. Und dafür gibts eben ne kleine Anlage, die Euch nicht vor dem nächsten Friseurtermin bewahrt wegen Umföhnen, aber wo das Ganze irgendwie mit geliehenem Zeug machbar ist.


    So als Eckdaten:
    Ein "normaler" Verleiher im Tonbereich kalkuliert für den Verleih pro Gig (früher wars mal weniger) so 2-3 % vom Neupreis. Ein Techniker in der Größenordnung kassiert denke ich so 120 bis 180 € am Abend (dafür kann man dann aber auch eine Leistung erwarten und nicht "Ich-hab-da-n-Kumpel-der-schonmal-ne-große-Box-und-mal-n- Mischpult-sogar-angefasst-Techniker".


    Geh von nem Budget von 500 Tacken aus. 120 ab für den guten Techniker (da sollte man nicht sparen, n guter Techniker bringt auch aus ner halbguten Anlage noch was raus, n schlechter und ahnungsloser Techniker baut mit der teuersten PA nur Mist) bleiben noch 380 € kalkulatorisch für die PA. Dafür solltest du ne Anlage im Gesamtwert von knapp 20.000 € dahin gestellt bekommen. Die wäre dann ungefähr um einen ähnlich Faktor besser, wie sie auch mehr kostet als dieser Hollywood-DAP-Mist.


    Soviel zur grauen Theorie. Wenn du nicht grade mitten in München lebst und da noch zu Procon marschierst, sollte sich hier für 500 € was machen lassen. Ansonsten PM und ich guck mal ob ich n Kollegen in deiner Ecke kenne.


    Natürlich kann und braucht ihr nicht für jeden Gig eine PA für 500 € zu leihen. Für kleinere Gigs wird die Proberaumanlage mitgenommen und wenn die bissi was taugt ist das doch ok für kleinste Kneipengigs für den Anfang.


    Bei unserer Band liegt das Budget für Technik je nach Gig auch zwischen nix (Proberaum-PA) über 200 € (Probeanlage-mit-Techniker) bis hinzu deutlich mehre Euronen.


    Wie Seppel schon sagte, keine Band (ok GANZ wenige Ausnahmen) haben eine eigene PA. Zumindest nicht in der Größenordnung um mal eben 500 Pax Open Air beschallen zu können.


    Also macht euch net unglücklich und kauft so einen Schrott.
    gruß
    Jan

    Habt ihr sonst alles und fehlen wirklich nur Boxen und Endstufen?
    Was ist mit Mikros? Kabel? Stative? Multicore? Pult? Siderack incl Dynamics und FX & EQs? Monitore? Endstufen dafür? Licht? Wer baut auf? Wer verkabelt? Wer weiss wie es verkabelt wird? Wer bedient es?


    Lassts Euch doch net immer alles aus der Nase ziehen ;)


    Was passiert bei dem Auftritt?
    Besetzung der Band? Mehrere Bands? Wieviele singen? Stilrichtung der Band(s)?
    erwarteter Publikumsandrang? Budget für Ton&Licht / Technik?

    Wie diese Anlage bei Ebay angepriesen und betitelt wird treibt mir die Zornesröte ins Gesicht.
    Bei dem Material würde mich in erster Linie interessieren:
    a) wie lange ich damit einen kleinen Kamin heizen kann im Winter
    b) was der Verkäufer mit dem Geld macht, was er ahnrungslosen Kunden abjagt


    Im Ernst: Damit ist die von dir genannte Veranstaltung nicht machbar. Und die Empfehlung, etwas zu leihen ist wohl die beste Alternative.

    RATM war anfangs schon sehr geil. Deren Fehler aus meiner Sicht war, dass sie mit jeder Produktion sich versucht haben neu zu erfinden. Die haben eins der besten Album der Rockgeschichte gemacht mit dem Album, welches wie die Band hieß. Vom ersten bis zum letzten Song genial und auch die Aussagen haben gesessen, das war verbalisierte und musikalisch genial ausgedrückte Emotion.


    In der Richtung auf ganz hohem Level. Vom Faktor Groove hat das geknallt wie Sau. Alles danach war dünner und eben "anders" und hat keinen Zugang mehr zu mir gefunden. Audioslave war ganz nett, aber nix dolles. Da war mehr Marketing-Hype als die Besetzung am Ende halten konnte.


    Mal sehen was jezz kommt....