Beiträge von Seven

    In "großen" Studios oder auch "mittelgroßen" Studios arbeitet heute kaum noch jemand mit analogen Aufnahmemedien oder auch analogen Pulten.
    Grade mit einem Kollegen unterhalten der seit ca 15 Jahren ein Studio hat aus dem einige sehr gute Heavy-Produktionen entstanden sind. Sein analoges Pult (SSL) hat der Gute seit JAHREN nicht mehr eingesetzt.


    Was es gibt: vereinzelte 19" Gerätschaften oder Plugins, die eben Wärme, Fettigkeit etc mal besser und mal schlechter reproduzieren können.


    Analog und Band in Ehren, wer damit arbeiten mag und umgehen kann wird auch gute Ergebnisse erlangen, aber in vielem ist einfach die Digitaltechnik einfacher, günstiger und auch vielseitiger. Muss jeder selbst wissen.

    Digitale sind da diverse ADAT Generationen oder von Tascam die DA Serien.
    Die können meist 8 Spuren auf Band (aber digital) aufzeichnen. Würde von den frühen ADATs abraten, weil die meistens relativ runtergenudelt sind und ewig langsam spulen und wenige Features haben. Die Tascams kenne ich nur von anderen, nie selbst mit geschafft.
    Schöner wird HD24 mit Wechselplatten, aber auch teurer. Musst mal nach ADAT LX oder XT suchen. Mit den XT habe ich (vor längerer Zeit) mal brauchbares (Homestudio) produziert. Ich finde halt das die Bänder nerven. Dann lieber Platten, da geht mehr drauf, kein ewiges Spulen und das Archivieren ist leichter.
    Wenn Bänder, dann richtig und eben Studer und Krams und dann auch teuer (leider)
    Falls du eh analog willst, war mein Getippse umsonst.

    Mit einem Mittenband muss halt experimentiert werden. Wahrscheinlich ist es besser dieses dazu verwenden in den unteren Mitten ordentlich was rauszuziehen und den Kick über die Höhen anzuheben.


    Mit Kickpads fehlen mir Erfahrungen ich kenne nur die vom Remo, die sind ok.

    Du solltest zuerst die Trommel auch kicklastig stimmen, also so dass eher hörbar auch klack macht. Dazu Plastikbeater und irgendn Kickpad auf das Fell gepappt.


    Von der Mikropositionierung ist das grob ok, relativ nah ans Schlagfell musst du.


    Am Pult wären nun zwei parametrische Mittenbänder gut. Mit dem unteren ziehst du relativ viel in der Gegend zwischen 140 und 300 hz heraus und mit dem anderen gibst du ein paar db bei 3 bis 4 khz dazu. Dann noch die Höhen anheben und schon solltest du recht nahe an Kollege Ulle sein.


    Am besten halt noch ne PA, die so ein Signal auch ordentlich verarbeiten kann und dabei nicht gleich kotzt.

    Oha kabelose Mikros für 300 €. Das wird auch nix :rolleyes:
    Lieber mal einfach n SM58 MIT Kabel oder wenns laut werden soll: Audix OM7.


    Und wenn schnurlos dann richtig und nicht son Ramsch.

    Wurde auch schon gesagt:
    1. Authenzität / Glaubwürdigkeit:
    Das Publikum muss Euch das abnehmen was ihr da tut. Wenn ihr gelangweilt rumsteht wird das sofort wahrgenommen. Wichtig auch: Blickkontakt zu den Zuschauern. Ich sehe genug Bands die nur neben sich und unter sich gucken. Augen auf, Kopf hoch und nach vorne.
    Auf der Bühne alles geben. Wobei bei einer ruhigen unplugged Nummer "alles geben" anders ausschaut als bei ner Heavy Nummer.


    Publikum auf Bühne, viel mitgröhlen lassen etc davon halte ich persönlich nicht so viel (und ich spiele in soner Covertruppe ;))
    So ein Gig sollte gut geplant sein, Spannungsbögen richtig gesetzt, kurze Pausen zwischen den Songs und längere nur wenn es einen Hintergrund hat (wichtige Ansage, nächster Song in komplett anderem Stil etc). Guckt Euch mal Eure Vorbilder live an und dann nehmt Euch selbst auf. Alleine Mimik und Gestik machen eben viel aus, wobei das ein schmaler Grat ist und leicht überheblich oder lächerlich wirkt. Wo wir wieder beim Thema Authenzität wären.

    Naja Kabel nach AES/EBU Spezifikationen machen eher Sinn wenn auch die anderen Teile der Signalkette eine entsprechende Wertigkeit besitzen. Ansonsten tuns die Kabel vom Hans aus Treppendorf mit den Neutriksteckern auf jeden Fall. Aber ein Kabel sollte schon mal 8-9 € aufwärts kosten...

    Mein nächste Satz umfasst wohl AAXplosion Crashes und HHX Evolution Crashes.
    Passen top zusammen. Die HHX klingen etwas feiner, aber nicht viel. Sprechen sensibler an. Die AAX haben einen größeren Volumenumfang.
    Beides Topdinger

    Gehen tut das schon, ABER viel Arbeit bei der Einstellung, kompetentes Personal am Mischpult vonnöten und eben auch eine Größe von Veranstaltung / Bühne / PA damit es funzt.
    Der Sound aus dem Modul sollte grade bei kleineren Gigs dem Natursound sehr ähnlich sein UND DANN hat das Modul keine wirklichen Vorteile gegenüber gescheiten Mikros.
    In Latenzen sehe ich weniger das Problem und auch das Originalset wird im ordentlichen Kopphörer nicht zu laut sein, muss man diesen eben ein wenig aufdrehen dann passt das.


    Live würde ich die Kombi Naturkit mit getriggerten Sound nur wirklich bei großen Shows (>2000 Besucher) umsetzen. Da ist dann meistens auch vor der Bühne relativ wenig vom Natursound zu hören.

    Kenn das von nem Kollegen.
    Klingt eher wie ein Eimer das Teil.
    Ordentlich gestimmt für einen fetten Backbeat noch geeignet, Ansprechverhalten unter aller Kanone. (Denk nicht mal an Ghostnotes)


    IMHO keiner Vorteile gegenüber einer 14x8er, sondern eigentlich nur Nachteile.

    Ich wünsche mir zu Weihnachten mal einen Tag an dem:
    - nicht Pin Stripes zur schlimmsten Sache der Welt (vor Krieg, Aids und George W. Bush) erklärt werden
    - auch mal Sets mit 10-12-14 gespielt werden dürfen ohne dass hier Leute im Achteck springen. 13-16 geht toll und 12-16 is ja totaler Mist.


    AAAAARRRRRGGHHHHHHHHHH


    *bieraufmachumdaszuertragen*

    Ein 18er mikrofoniert gescheit zum Klingen zu bringen ist definitiv nicht so einfach wie ein 14er oder 16er.
    Aber wenns denn klappt, dann rummst das natürlich gewaltig. Dann muss man aber auch aufpassen, dass das Standtom nicht mehr bummst als die Bassdrum. Das hab ich bei Drummern als Techniker schon einige Male erlebt

    Wenn du die Mikros nicht gleichzeitig nutzt kannst du aber nicht wirklich direkt vergleichen. Außerdem ist der Aufwand auch so schon groß genug.


    Ein Problem wird auch sein. Einige wollen dabei sein. Sinn macht aber, wenn nur 3-5 Leute dabei sind, denn sonst steht man sich nur in den Füßen und Studios haben meistens auch nicht unendlich Platz.


    Alles testen macht keinen Sinn. Das wird einfach nicht klappen.