Beiträge von Seven

    Du solltest zuerst die Trommel auch kicklastig stimmen, also so dass eher hörbar auch klack macht. Dazu Plastikbeater und irgendn Kickpad auf das Fell gepappt.


    Von der Mikropositionierung ist das grob ok, relativ nah ans Schlagfell musst du.


    Am Pult wären nun zwei parametrische Mittenbänder gut. Mit dem unteren ziehst du relativ viel in der Gegend zwischen 140 und 300 hz heraus und mit dem anderen gibst du ein paar db bei 3 bis 4 khz dazu. Dann noch die Höhen anheben und schon solltest du recht nahe an Kollege Ulle sein.


    Am besten halt noch ne PA, die so ein Signal auch ordentlich verarbeiten kann und dabei nicht gleich kotzt.

    Oha kabelose Mikros für 300 €. Das wird auch nix :rolleyes:
    Lieber mal einfach n SM58 MIT Kabel oder wenns laut werden soll: Audix OM7.


    Und wenn schnurlos dann richtig und nicht son Ramsch.

    Wurde auch schon gesagt:
    1. Authenzität / Glaubwürdigkeit:
    Das Publikum muss Euch das abnehmen was ihr da tut. Wenn ihr gelangweilt rumsteht wird das sofort wahrgenommen. Wichtig auch: Blickkontakt zu den Zuschauern. Ich sehe genug Bands die nur neben sich und unter sich gucken. Augen auf, Kopf hoch und nach vorne.
    Auf der Bühne alles geben. Wobei bei einer ruhigen unplugged Nummer "alles geben" anders ausschaut als bei ner Heavy Nummer.


    Publikum auf Bühne, viel mitgröhlen lassen etc davon halte ich persönlich nicht so viel (und ich spiele in soner Covertruppe ;))
    So ein Gig sollte gut geplant sein, Spannungsbögen richtig gesetzt, kurze Pausen zwischen den Songs und längere nur wenn es einen Hintergrund hat (wichtige Ansage, nächster Song in komplett anderem Stil etc). Guckt Euch mal Eure Vorbilder live an und dann nehmt Euch selbst auf. Alleine Mimik und Gestik machen eben viel aus, wobei das ein schmaler Grat ist und leicht überheblich oder lächerlich wirkt. Wo wir wieder beim Thema Authenzität wären.

    Naja Kabel nach AES/EBU Spezifikationen machen eher Sinn wenn auch die anderen Teile der Signalkette eine entsprechende Wertigkeit besitzen. Ansonsten tuns die Kabel vom Hans aus Treppendorf mit den Neutriksteckern auf jeden Fall. Aber ein Kabel sollte schon mal 8-9 € aufwärts kosten...

    Mein nächste Satz umfasst wohl AAXplosion Crashes und HHX Evolution Crashes.
    Passen top zusammen. Die HHX klingen etwas feiner, aber nicht viel. Sprechen sensibler an. Die AAX haben einen größeren Volumenumfang.
    Beides Topdinger

    Gehen tut das schon, ABER viel Arbeit bei der Einstellung, kompetentes Personal am Mischpult vonnöten und eben auch eine Größe von Veranstaltung / Bühne / PA damit es funzt.
    Der Sound aus dem Modul sollte grade bei kleineren Gigs dem Natursound sehr ähnlich sein UND DANN hat das Modul keine wirklichen Vorteile gegenüber gescheiten Mikros.
    In Latenzen sehe ich weniger das Problem und auch das Originalset wird im ordentlichen Kopphörer nicht zu laut sein, muss man diesen eben ein wenig aufdrehen dann passt das.


    Live würde ich die Kombi Naturkit mit getriggerten Sound nur wirklich bei großen Shows (>2000 Besucher) umsetzen. Da ist dann meistens auch vor der Bühne relativ wenig vom Natursound zu hören.

    Kenn das von nem Kollegen.
    Klingt eher wie ein Eimer das Teil.
    Ordentlich gestimmt für einen fetten Backbeat noch geeignet, Ansprechverhalten unter aller Kanone. (Denk nicht mal an Ghostnotes)


    IMHO keiner Vorteile gegenüber einer 14x8er, sondern eigentlich nur Nachteile.

    Ich wünsche mir zu Weihnachten mal einen Tag an dem:
    - nicht Pin Stripes zur schlimmsten Sache der Welt (vor Krieg, Aids und George W. Bush) erklärt werden
    - auch mal Sets mit 10-12-14 gespielt werden dürfen ohne dass hier Leute im Achteck springen. 13-16 geht toll und 12-16 is ja totaler Mist.


    AAAAARRRRRGGHHHHHHHHHH


    *bieraufmachumdaszuertragen*

    Ein 18er mikrofoniert gescheit zum Klingen zu bringen ist definitiv nicht so einfach wie ein 14er oder 16er.
    Aber wenns denn klappt, dann rummst das natürlich gewaltig. Dann muss man aber auch aufpassen, dass das Standtom nicht mehr bummst als die Bassdrum. Das hab ich bei Drummern als Techniker schon einige Male erlebt

    Wenn du die Mikros nicht gleichzeitig nutzt kannst du aber nicht wirklich direkt vergleichen. Außerdem ist der Aufwand auch so schon groß genug.


    Ein Problem wird auch sein. Einige wollen dabei sein. Sinn macht aber, wenn nur 3-5 Leute dabei sind, denn sonst steht man sich nur in den Füßen und Studios haben meistens auch nicht unendlich Platz.


    Alles testen macht keinen Sinn. Das wird einfach nicht klappen.

    Beim damaligen PA-Forum Mikrotest lief es in etwa so ab:
    - Jemand stellt ein halbwegs professionelles Studio zur Verfügung
    - Jemand stellt ein hochwertiges und gut gestimmtes Drumkit zur Verfügung
    - Einige Leute stellen unentgeltlich Mikros zum Test bereit.


    Der schwierigste Punkt dürfte wohl sein, die Mikrofone an den Start zu bekommen. Beim letzten Mal lief es so ab, dass die Mikros quer durch Deutschland geschickt wurden und dann im betreffenden Studio genutzt wurden und anschließend wieder zurückgeschickt wurden.
    Eventuell könnte man hier ein großes Onlinemusikhaus anschreiben vom Forum aus und fragen, ob man ein breites Sortiment unentgeltlich für einen Test zur Verfügung gestellt bekommt. Fragen kostet nix.


    Problematisch dürfte auch werden, einige Mikros an das Drumset zu bringen, welche in gleichem Abstand zur jeweiligen Schallquelle montiert werden und dann noch jemanden finden, der an nem Set mit 10 Mikros oder so pro Trommel noch gescheit spielen kann ;)


    Ansonsten könnte man anfangen Listen zu erstellen.
    1. Liste: Wer kann welche Mikros bereitstellen und ist auch bereit diese zu stellen :D
    2. Liste: Welche Mikros werden gewünscht in dem Vergleich


    my 2 cents

    Ich finde es allgemein zu wenig "luftig", zu dumpf, da ist wenig Leben drin und kein Biss. In den unteren Mitten müsste aufgeräumt werden, da passiert zuviel. Ich vermute mal kühn zu behaupten, dass jedes Instrument alleine für sich gehört bei dieser Aufnahme ganz ok klingt aber eben nicht zusammen.
    Mehr Kick/Klick auf die Bassdrum, gleichzeitig untenrum weniger Gas geben und eher tiefer anheben. Das klingt mir zu sehr nach 80 bis 100 hz Anhebung. Lieber bei 50-63 hz mal bissi was drehen, aber nicht zuviel.
    Bei allen Sachen außer Bassdrum und Bass könnte man mal mit dem Lowcut rumspielen. Stimme kann leiser, dafür bei 2-2,5 k ein wenig mehr geben. Gitarre bei 3-4 K ein wenig mehr Biss verpassen.
    Hihat und Ride könnten auch klarer rüberkommen, was nicht unbedingt lauter heisst.