Beiträge von Seven

    Letzen Endes würde ich es probieren. Alle Ansätze machen Sinn und können für Euch im Einzelfall funktionieren.
    Ich habe für mich in verschiedenen Bands festgestellt, dass manche Songs mit Click einfach nicht funktionieren und sich
    weder gut anfühlen noch gut klingen. Daher ruhig auch mal einen Song ohne Klick-Korsett spielen. Oder einen Klick später
    starten oder nach dem Einzählen beenden.


    Hilfreich empfinde ich, sich selbst zu bewerten:
    a) Mit dem eigenen Bauchgefühl
    b) Mit Aufnahmen von Proben/Gigs

    Zitat von »Moe Jorello«
    Tu dir bitte selbst einen gefallen und entferne die G2 von der Resonanzfellseite. Dort haben diese Felle genau genommen nichts zu suchen. Die Unterseite heißt nicht umsonst "Resonanzfellseite". Sie ist für den Ton, das Sustain, das Klangvolumen und die Tonklarheit maßgeblich entscheidend. Um dort einen sauberen Ton zu erhalten, bedarf es eines dünnen Fells, das leicht in Schwingung versetzt werden kann. Ein G2 ist ein dickes, doppellagiges Fell, dass auf der Resonanzfellseite fast gar nicht in eine vernünftige Schwingung versetzt werden kann. Du kannst oben und unten herumschrauben soviel du willst - egal an welchem Schlagzeug - mit einem G2 als Resonanzfell wird es immer "matschig" klingen.


    Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Generell sind einlagige Resos weit verbreitet, aber ich habe schon oft bei ungleichen Größendifferenzen verschiedener Toms mit Hilfe der Massenverteilung der Befellung bessere Intervalle hergestellt, indem ich bei einigen Toms doppellagige Resos eingesetzt habe.


    Plus 1 für Nils. Ich wäre ohne den Hinweis von Nils nie darauf gekommen es zu probieren. Aber es klappt prima - insbesondere auf größeren Trommeln. Es braucht hier auch kein anderes Vorgehen als bei dünneren Fellen.

    Sehr gerne. Die Beyer hab ich selbst und die Sennheiser hat der Trommler in der Band, die ich regelmäßig mixe.
    Beides sind sehr gute MIkrofone mit denen man hervorragende Ergebnisse hinbekommt.
    904 sind etwas mehr Allround und taugen zB auch an der Snare oder an nem Gitarrenamp im Zweifel besser als die TG D57c.
    Trotzdem nutze ich auch die TG D57c öfter an der Snare. Geht auch. Wird ein wenig "crisper".


    Meine Vorstellung von Tomsound bekomme ich mit einem TG D57c besser hin als mit dem E904. Ich mag untenrum guten Druck
    aber auch einen ordentlichen satten Attack. Die E904 klingen vom Grundsound für mich etwas ausgewogener und eventuell
    mittiger. Ich muss hier mehr drehen, damit ich "meinen" Sound erreiche. Die TG D57c bekomme ich im Mix leichter nach vorne.


    Nun fragst Du den Trommler der Band die ich betreue. Und ihm gefallen die E904 besser. Ich habe bislang weder das eine noch
    das andere kaputt bekommen. Das E904 ist erstmal robuster gebaut, dafür ist die Kapsel beim Beyer beweglicher gelagert.
    Mit dem Schwanenhals bekomme ich mit dem TG D57c auch mal besser zwei Toms mit einem Mikro erfasst. Das geht mit der original
    Klemme des 904 nicht so wirklich. Beim Beyer kann ich meines Erachtens mehr Varianten mit Winkel und Abstand zum Fell nutzen
    als mit dem E904.


    Bei Recording kann und wird man eher mit Stativen arbeiten. Live juckt es - siehe scarlet - in 99% der Felle niemanden. Allerdings
    ist bei Homerecording der Unterschied oftmals nicht wirklich relevant. Da hat man ganz andere Baustellen wo man optimieren könnte.

    - MXL 603S für Overhead (186 € fürs Pärchen) - Gefallen mir subjektiv besser als die NT-5 und kosten die Hälfte
    Ich hatte zum Testen die AKG C391B, die Rode NT-5 und die MXL 603s parallel im Keller. Ich kenne natürlich noch
    ein paar mehr KM-Kondenser, aber ich wollte für mich einfach noch ein paar "günstige aber ordentliche" Modelle haben.


    NT-5 ist soweit ein anerkannter Standard bei Budgetrestriktionen und auf Stadtfestbühnen gerne genommen. Mir persönlich
    klingen die NT-5 aber etwas zu hart/aggressiv. Die MXL 603S klingen subjektiv etwas wärmer, wobei nicht so warm wie die
    Oktava (auch wenn ich da keinen direkten Vergleich hatte). Ich nutze die 603S für Overhead, Hihat, Ride oder auch als Atmo-Mikro
    sowie für Theatergruppen an der Bühnenkante. Das funktioniert sehr gut. Da ist eben auch viel Geschmackssache dabei. Ich mag
    höhenbetonte KM-Mikros nicht so gerne und ich mag auch "hart klingende" Mikrofone nicht so gerne, auch wenn beides durchaus
    Berechtigung zum Dasein hat. Da ist eben auch immer die Frage für wen oder was man das kauft. Ein NT-5 ist bekannt. Das erspart
    einem bei anderen Nutzern eventuell Diskussionen. Und es dürfte beim Wiederverkauf ganz gut wegkommen.


    - Beyerdynamic TG D57c für Toms (129 € das Stück)
    Die TG D57c sind subjektiv relativ weit vorne bei den Tommikrofonen:
    - Satter Sound (gute Relation von Attack und Volumen)
    - Gute mechanische Rim-Klemme
    - Gute Positionierbarkeit auch bei kleinen Toms


    Die 604 oder 904 sind bei kleineren Toms oft schwierig zu positionieren. Die TG D57c lassen sich hier meines Erachtens deutlich
    flexibler und einfacher ausrichten. Und Spielraum bei der Ausrichtung (Entfernung, Winkel, Zielrichtung) empfinde ich als relativ
    wichtig. Die TG D58c sind mir da persönlich wiederum zu wenig flexibel, wenn ich mal etwas weiter vom Fell weg will. Das ist auch
    keine eindeutige Entscheidung. Mit 604 oder 904 kann man auch prima Ergebnisse erzielen und der Trommler in der Band, die ich derzeit
    häufig betreue will lieber seine 904 als meine Beyerdynamic Mikros.


    Ich hätte auch noch Alternativen zur Snare. Aber da tut ein SM 57 einfach immer. Ich mag EV N/D 468 oder auch Sennheiser E604 da auch
    teilweise lieber, was aber auch von der Snare und dem "Zielsound" abhängt.

    Schau mal hier rein:
    http://www.softwareaudioconsol…/Windows%207%20Tweaks.pdf


    Ansonsten gibt es zum Thema "Windows 7 Tweaking" sehr viele Hinweise im Netz.
    Wenn man Windows Systeme ordentlich entschlackt und für eine konkrete Nutzung
    optimiert, können die ganz schön schnell werden. Aber zunächst soll ein Windows-Rechner
    out-of-the-box ja alles können. ;)


    Ansonsten kann man durchaus mal mit nem Latency Checker agieren:
    http://www.thesycon.de/deu/latency_check.shtml
    Wobei das eher für Drop-Outs bei Audiostreams relevant ist. Aber Auffälligkeiten hier
    weisen auf ein nicht optimales System für "Real-Time-Prozesse" hin.

    Das Konzert findet aber offenbar nicht statt, wenn die Genehmigung entzogen wird ;)
    Und die Aussage "Das Konzert findet bei jeder Witterung statt." ist aus meiner Sicht
    "problematisch. Was ist denn eine Witterung?


    Witterung
    http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/galex/konzepte/l628.htm
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Witterung
    http://www.geo.fu-berlin.de/v/…inleitung/klima_begriffe/
    https://de.wikipedia.org/wiki/Witterung


    Unwetter
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unwetter
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Unwetter
    https://definition.cs.de/unwetter/
    http://de.meteoarchive.com/de/…on/unwetterkriterien.html


    Während ein Witterung offenbar ein "typisches" oder erwartbares Wetter bezeichnet, ist ein
    Unwetter eine nicht erwartbare, signifikant vom Durchschnitt abweichende Wetterlage.


    Aus der Aussage, dass das Konzert bei jeder Witterung stattfindet würde ich also folgern,
    dass RaR bei jedem typischen Mai-Wetter - egal wie warm oder kalt - durchgeführt wird.
    Nicht folgern kann ich daraus, dass RaR auch bei Unwetter durchgeführt wird. Und es war
    offenbar eine außergewöhnliche Wetterlage.

    Ich bin sehr zufrieden damit. Im heimischen Studio habe ich damit nichts wirklich gemacht. Aber Live tut es gut und Live-Mitschnitte klingen auch gut.
    Wäre ich auf einem entsprechenden Trip würde ich sagen:
    Wärmer, angenehmer als die ADA 8000 und auch als die Preamps im Yamaha 01V96VCM.


    Sie fallen nicht (negativ) auf. Wirklich schlechte Preamps habe ich auch lange nicht mehr in den Händen gehabt. Das bei einem entsprechenden Preis pro einzelnem Preamp
    nicht ganz so viel Budget übrig bleibt, lässt sich einfach errechnen. Da gibt es sicherlich besseres. Aber wer hört das im Kontext noch?

    Ich habe die Rack Version nicht selbst im Gebraucht, aber eine Band die ich häufig betreue nutzt das Ding als IEM Pult.
    Booten des Pultes dauert gute 15 Sekunden.
    Dabei wird die letzte Szene geladen.
    Master Level wird dann komplett runtergefahren. Wenn der Master LR die Quelle für das 2-Track-Recording ist, dann muss man hier den Regler
    entsprechend aufdrehen. Sollte in 3 Sekunden gemacht sein.
    Dann den USB-Taster links drücken und man ist direkt im passende Menu. 2 Sekunden.
    Dann mit dem passenden "Multifunktionsbutton" noch Record auslösen. 2 Sekunden.


    Sollte also in 30 Sekunden laufen.

    Der meiner Meinung nach beste Plan ist:
    Band schafft ein Mischpult an, welches eine ausreichende Zahl von Monitorwegen ermöglicht und von der Band bedient werden kann.
    - Wenn 2 Wege mit 2 konventionellen Wedges reichen, braucht es keine 16 Auxwege/Monitorwege/Busse.
    - Wenn 6 Musiker mit Stereo-IEM-Signalen versorgt werden wollen, braucht es wohl ein paar Wege mehr.
    - Das beste Pult hilft nix, wenn es keiner der Nutzer bedienen kann. Am besten ist hier: Jeder kann sich seinen Weg selbst mixen. Auch - sorry Vorurteil - die Sängerin.
    Es mag ja sein das das Y08/15 Pult von Bamaha die meisten Features bietet und die besten Preamps ever. Wenn es die Band nicht bedienen kann bringt mir das alles nix.


    Wenn ein Basser meint, dass er den Bass live spüren muss, dann wird es wohl eher ne laute Nummer. Und ich mache eben mehr und mehr die Erfahrung, dass es Lautstärkebegrenzungen
    gibt. Und da gehen solche Aktionen (leider/zum Glück) nicht mehr.


    Optimal für mich persönlich ist ein Stereo-IEM-Mix, den ich mir via iPad App jederzeit selbst anpassen kann.
    Optimal für meinen Dad ist ein lauter Monitor, der von einem analogen Mischpult gespeist wird.


    Und meine Erfahrung sagt: Warum in die besten Becken investieren, wenn man am Ende dank mittelgutem Hörer selbst davon nichts hört.
    Lieber mal in gute Hörer investieren. Macht am Ende mehr Spaßgewinn als ein neues Becken oder eine neue Snare.

    Becken verleihen würde ich nur an Freunde bzw. tue ich auch öfters mal. Ansonsten nicht. Wieso sollte ich auch Leuten, die ich nicht kenne oder
    die mir nicht vertrauenswürdig erscheinen, etwas verleihen?


    Davon getrennt sehen würde ich "Kit-Sharing" bei nem Gig. Hier bin ich noch nie abgeneigt gewesen, mein Kit anderen zur Verfügung zu stellen,
    kann aber auch diejenigen verstehen, die damit ein Problem haben. Ich mag mein Instrument sehr gerne, pflege es auch, aber es bleibt für mich ein
    Nutzungsgegenstand. Die Linie: Snare, Becken, Fußmaschine und Hocker bringt jeder selbst finde ich absolut in Ordnung. Das dabei dann an Bassdrum
    und Toms nicht großartig gestimmt wird ist klar. Das Kit stimmt derjenige, der es stellt. Von mir aus auch gerne nach Diskussion und mit Hilfe von
    anderen. Sehe ich nicht so eng. "Könntest Du das 10er n Tick höher stimmen, damit es etwas weiter vom 12er entfernt ist?". " Hab ich dann schon gemacht
    oder mich dagegen entschieden.


    Bei Becken ist das leider eine etwas doofe Sache, da man nicht weiß, welche Vorbeschädigungen schon vorhanden waren und ob der letzte Schlag wirklich
    der war, der dem Becken den Hauptschaden zugefügt hat. Ich würde aber von dem, der den Todesstoß gegeben hat erwarten, dass er mir das Becken ersetzt.

    Das funktioniert auf jeden Fall.
    Je nach subjektivem Geschmack wird es mit anderen Mikrofonen bessere Ergebnisse geben.
    Nach der Aufnahme muss man mit einem SM 57 eventuell etwas mehr mit dem EQ nachbearbeiten, als mit einem 421, D4 oder E904.


    "Das Einzige was man mit einem SM 57 nich machen kann, ist es einem Schauspieler mit Leukoplast an die Backe zu kleben."