Beiträge von Seven

    Ich bin sehr zufrieden damit. Im heimischen Studio habe ich damit nichts wirklich gemacht. Aber Live tut es gut und Live-Mitschnitte klingen auch gut.
    Wäre ich auf einem entsprechenden Trip würde ich sagen:
    Wärmer, angenehmer als die ADA 8000 und auch als die Preamps im Yamaha 01V96VCM.


    Sie fallen nicht (negativ) auf. Wirklich schlechte Preamps habe ich auch lange nicht mehr in den Händen gehabt. Das bei einem entsprechenden Preis pro einzelnem Preamp
    nicht ganz so viel Budget übrig bleibt, lässt sich einfach errechnen. Da gibt es sicherlich besseres. Aber wer hört das im Kontext noch?

    Ich habe die Rack Version nicht selbst im Gebraucht, aber eine Band die ich häufig betreue nutzt das Ding als IEM Pult.
    Booten des Pultes dauert gute 15 Sekunden.
    Dabei wird die letzte Szene geladen.
    Master Level wird dann komplett runtergefahren. Wenn der Master LR die Quelle für das 2-Track-Recording ist, dann muss man hier den Regler
    entsprechend aufdrehen. Sollte in 3 Sekunden gemacht sein.
    Dann den USB-Taster links drücken und man ist direkt im passende Menu. 2 Sekunden.
    Dann mit dem passenden "Multifunktionsbutton" noch Record auslösen. 2 Sekunden.


    Sollte also in 30 Sekunden laufen.

    Der meiner Meinung nach beste Plan ist:
    Band schafft ein Mischpult an, welches eine ausreichende Zahl von Monitorwegen ermöglicht und von der Band bedient werden kann.
    - Wenn 2 Wege mit 2 konventionellen Wedges reichen, braucht es keine 16 Auxwege/Monitorwege/Busse.
    - Wenn 6 Musiker mit Stereo-IEM-Signalen versorgt werden wollen, braucht es wohl ein paar Wege mehr.
    - Das beste Pult hilft nix, wenn es keiner der Nutzer bedienen kann. Am besten ist hier: Jeder kann sich seinen Weg selbst mixen. Auch - sorry Vorurteil - die Sängerin.
    Es mag ja sein das das Y08/15 Pult von Bamaha die meisten Features bietet und die besten Preamps ever. Wenn es die Band nicht bedienen kann bringt mir das alles nix.


    Wenn ein Basser meint, dass er den Bass live spüren muss, dann wird es wohl eher ne laute Nummer. Und ich mache eben mehr und mehr die Erfahrung, dass es Lautstärkebegrenzungen
    gibt. Und da gehen solche Aktionen (leider/zum Glück) nicht mehr.


    Optimal für mich persönlich ist ein Stereo-IEM-Mix, den ich mir via iPad App jederzeit selbst anpassen kann.
    Optimal für meinen Dad ist ein lauter Monitor, der von einem analogen Mischpult gespeist wird.


    Und meine Erfahrung sagt: Warum in die besten Becken investieren, wenn man am Ende dank mittelgutem Hörer selbst davon nichts hört.
    Lieber mal in gute Hörer investieren. Macht am Ende mehr Spaßgewinn als ein neues Becken oder eine neue Snare.

    Becken verleihen würde ich nur an Freunde bzw. tue ich auch öfters mal. Ansonsten nicht. Wieso sollte ich auch Leuten, die ich nicht kenne oder
    die mir nicht vertrauenswürdig erscheinen, etwas verleihen?


    Davon getrennt sehen würde ich "Kit-Sharing" bei nem Gig. Hier bin ich noch nie abgeneigt gewesen, mein Kit anderen zur Verfügung zu stellen,
    kann aber auch diejenigen verstehen, die damit ein Problem haben. Ich mag mein Instrument sehr gerne, pflege es auch, aber es bleibt für mich ein
    Nutzungsgegenstand. Die Linie: Snare, Becken, Fußmaschine und Hocker bringt jeder selbst finde ich absolut in Ordnung. Das dabei dann an Bassdrum
    und Toms nicht großartig gestimmt wird ist klar. Das Kit stimmt derjenige, der es stellt. Von mir aus auch gerne nach Diskussion und mit Hilfe von
    anderen. Sehe ich nicht so eng. "Könntest Du das 10er n Tick höher stimmen, damit es etwas weiter vom 12er entfernt ist?". " Hab ich dann schon gemacht
    oder mich dagegen entschieden.


    Bei Becken ist das leider eine etwas doofe Sache, da man nicht weiß, welche Vorbeschädigungen schon vorhanden waren und ob der letzte Schlag wirklich
    der war, der dem Becken den Hauptschaden zugefügt hat. Ich würde aber von dem, der den Todesstoß gegeben hat erwarten, dass er mir das Becken ersetzt.

    Das funktioniert auf jeden Fall.
    Je nach subjektivem Geschmack wird es mit anderen Mikrofonen bessere Ergebnisse geben.
    Nach der Aufnahme muss man mit einem SM 57 eventuell etwas mehr mit dem EQ nachbearbeiten, als mit einem 421, D4 oder E904.


    "Das Einzige was man mit einem SM 57 nich machen kann, ist es einem Schauspieler mit Leukoplast an die Backe zu kleben."

    Mm
    Kick
    #1 Ist vom Sound her vorne, könnte aber mehr Volumen, Bauch vertragen
    #2 &3: Mog i net
    #4: Finde ich vom Volumen & Bausch besser als #1, aber klingt mir nicht tief & satt genug
    #5: Hat weniger "Punch" als #1, dafür mehr "Smack". Setzt sich dank der tiefen Stimmung eventuell nicht so gut durch.


    Snare:
    #1: Relativ viel Raumanteil. Sound find ich gut
    #2: Ist mir zu tief gestimmt.
    #3: Wie #2
    #4: Gefällt mir gut.
    #5: Ist mir zu viel "Ring"


    Toms:
    #1: Toms fast ein wenig zu clean. Aber gefällt mir.
    #2: Zu "mumpfelig"
    #3: Klingt in sich zum Kit homogener als #1 & #2. Aber Gesamtsound gefällt mir nicht. Also auch Toms nicht ;)
    #4: Klingt natürlicher als #1. Wohl mein Favorit.
    #5: Klingt ein wenig künstlich.


    Kick#5, Snare#4, Toms#4 wäre wohl meine Wahl. Oder Kick#1.


    Edith hat grade gelesen, dass Kit #1 stark vorbearbeitet ist. Yoar. Genauso klingt es dann auch. Ein wenig weniger wäre hier für meine Ohren mehr.

    Um es mit den Worten & Taten meines ersten Lehrers (mittlerweile über 70) auf den Punkt zu bringen:
    - Er spielt ein Pearl GLX von 1984 (22x16, 10x8, 12x9, 14x12, 16x16), das heute immer noch einen Top-Sound produziert.
    - "Alles was die Welt NICHT braucht ist noch ein Schlagzeughersteller." (Zitat von 1994)

    Ich habe so ein Ding auch am Start. Erfahrungen:
    - Man muss schon stimmen können.
    - Es hilft - wie redsnare schreibt - "auf dem letzten Meter".
    - Es hilft vorher gespeicherte Stimmungen zu reproduzieren.


    DAS macht der Gerät relativ gut bzw. besser als erwartet. Aber so wirklich brauchen tut man es aus meiner Sicht nicht.

    Wir können eh nur raten.


    Entweder es lohnt sich für Herrn Smith finanziell und/oder aber DW kann ihn an den für ihn relevanten Orten/Shows/Studios besser/zuverlässiger mit Material
    versorgen.


    Ich nehme an, dass diese beiden Gründe wohl die wichtigsten für einen Endorsement-Wechsel sind. Diese beiden Gründe sind leider für aufstrebende Nachwuchsdrummer
    oder alteingesessene Hobby-Trommler kaum ein Argument für eine Marke. Daher werden dann öffentlichkeitswirksam gerne andere Gründe ins Feld geführt.


    Interessant wäre nun, ob Herr Smith auf seinen nächsten Alben anders klingt oder ob es das Gleiche in Grün ist.
    Wäre mal eine Untersuchung wert:
    - Sound auf CD vor dem Wechsel
    - Endorsementwechsel
    - Sound CD nach dem Wechsel


    PS
    Für meinen Wechsel von Pearl zu DW hat sich zumindest der eine oder andere im Forum interessiert. Daraus schließe ich, dass ich für die Community wichtiger als Herr Schmidt bin.
    Darauf gebe ich eine Runde Kuchen beim nächsten MHS. :thumbup:

    Das Datenblatt zeigt auch eine deutlich stärkere Anhebung von oberen Mitten und Höhen als ich aufgrund meiner Erfahrungen
    mit dem 902 erwartet hätte.

    Der Preis von 780 € für den Audix Koffer geht in Ordnung.
    Und 700 € für das von Schmatzi vorgeschlagene Set ist auch realistisch.


    Bei Audix kostet eben auch jedes einzelne Mikro neu mehr als die vorgeschlagenen
    Alternativen. Ich denke auch, dass man den Audix Koffer auch immer wieder für gutes Geld
    verkaufen kann, wenn sich die Soundvorstellungen ändern sollten.

    Die CD56 sind nicht ganz verkehrt. Die E604 sind gute Mikros. Insbesondere im Live-Kontext mag ich die echt gerne. Die Halterungen sind für kleine Toms oder Snare aber nicht mein Fall. Dafür bekommt man warme Snaresounds und druckvolle Tomsounds ganz ordentlich hin. Aber "knackig-transparent" ist - wie Du auch feststellen konntest, nicht unbedingt das Ding der 604er. Da sind die 904er besser, dafür machen die wiederum unten nicht soviel Wärme/Bumms.


    Es kommt aber auch auf die Mix-Philosphie an. Ein Beta 98 oder auch ein Opus 87 klingen für sich genommen transparenter und präsenter als nun ein E604. Wenn man aber mit anderen Mikrofonen (Overhead, Snare, HH) noch arbeitet, dann bekommt man hier durchaus schon einen gewissen "anderen Einfluss" auf den Gesamtsound. Dann kann es durchaus stimmig sein, dass die E604 alleine genommen eher dumpf klingen und das Ganze dann erst im Mix funktioniert.


    Audix Koffer für kleines Geld klingt schlau. Wobei die Audixe schon ganz gut färben und einen eigenen Sound mitbringen. So wie ich Deine Videos kenne, dürfte Dir das aber ganz gut in den Kram passen. Falsch machen tust Du, wenn es in Richtung Rock und härter geht, mit den Audixen definitiv nix.

    Eine andere Diskussion natürlich. Aber grade als Musiker sollte man nochmal auf die Vorteile eines Kellers hinweisen, aber auch darauf, dass der Keller nicht nur wegen der Musik gebaut werden sollte.
    Wenn ein entsprechender Raum im EG entstehen soll, der auch als Proberaum geeignet ist, dann müssten ja mindestens 20 qm geschaffen werden mit Wänden, Decken, Heizung, Elektrizität, Fenster
    und allem. Wenn man mal 350 Euro pro Kubikmeter ansetzt hat man hier auch Kosten gegen 18.000 € für einen Anbau von 20 qm. Und dann kommen die "proberaumspezifischen Maßnahmen" wie
    Dämmung noch dazu. Und die 300-400 Euro pro Kubikmeter muss man erstmal erreichen (von oben betrachtet). Da kommen wir trotz relativ viel Eigenleistung leider nicht hin.

    Wir sind seit 6 Wochen im Eigenheim. Keller kostet Geld und wenn man dann noch Energieeffizient bauen möchte mit KfW-Förderung (lohnt beim aktuellen Zinsniveau aber kaum) wird es nochmals teurer.
    Unsere neuen Nachbarn bauen daher wohl auch zu 60% ohne Keller. Und diejenigen, die wir näher kennen, haben es bereits allesamt bereut. Einfach weil der Platz im Haus "fehlt". Unsere beiden nächsten Nachbarn
    können auch ein halbes Jahr nach Einzug die Autos nicht in der Garage parken (oder nur eins von beiden), weil einfach Platz fehlt.



    In unserer "Großfamilie" gibt es kein Haus ohne Keller. Daher kam das für uns auch nie anders in Frage. Wenn ich keinen Keller habe muss der Grundriss des Hauses ja auch mindestens um Platz für Heizung, Waschmaschine, Abstellraum
    etc. größer werden. Diese Kosten sollte man dann fairerweise auch gegen rechnen. Also 10x10 Meter mit Keller oder 11,5x10 Meter ohne Keller. Das sind schon auch ein paar weitere Kubikmeter umbauter Raum,
    mehr Dachfläche, weniger Garten etc.


    Keller ja oder nein hat bei uns keine 10% der Bausumme ausgemacht. Letztlich ist auch mein Arbeitszimmer mit Tageslicht dank Hanglage in den Keller gewandert. Den Platz belege ich dann nicht in EG oder OG.
    Mein Proberaum wird noch ein paar Wochen als Lager für Reste und Werkzeug herhalten müssen. Eine Bauphase ohne die Lagermöglichkeiten im Keller und separaten Kellerzugang will ich mir gar nicht vorstellen.
    Wenn ich dran denke, dass wir lange überlegt haben, ob man einen separaten Kellereingang macht oder nicht. Klar gibt es immer finanzielle Grenzen. Aber ein Keller kannst Du im Nachgang nicht mehr machen.
    Punkte wie Einfahrt, Garten, Lampen, Küche etc. kann man auch "erstmal" günstig machen. Man will ja schließlich ein paar Jahre in seinem Haus leben bleiben. Aber das mag jeder subjektiv anders beurteilen.

    Und genau das würde ich hier auch ausnutzen wollen. Daher kein neues Pearl Kit kaufen, sondern lieber eine Klasse höher und dafür mit 1-4 Jahren auf dem Buckel.
    Gibt es am Ende für weniger als als 50% vom Neupreis und das oft noch ohne Macken. Neue Pellen drauf und los gehts.
    Klar wenn es genau die Trommelgrößen und genau das Finish sein sollen wird es schwieriger.


    Warum willst Du derjenige sein, der den Wertverlust "bezahlt"? Und wenn Dir das ganze Neue nicht gefällt, wieso bleibst Du nicht beim Alten? Das die neuen Pearl Trommeln
    wirklich "besser" sind, glaubt doch kein Mensch ;) "Anders" lass ich mir noch gefallen.