Beiträge von Seven

    Mm
    Kick
    #1 Ist vom Sound her vorne, könnte aber mehr Volumen, Bauch vertragen
    #2 &3: Mog i net
    #4: Finde ich vom Volumen & Bausch besser als #1, aber klingt mir nicht tief & satt genug
    #5: Hat weniger "Punch" als #1, dafür mehr "Smack". Setzt sich dank der tiefen Stimmung eventuell nicht so gut durch.


    Snare:
    #1: Relativ viel Raumanteil. Sound find ich gut
    #2: Ist mir zu tief gestimmt.
    #3: Wie #2
    #4: Gefällt mir gut.
    #5: Ist mir zu viel "Ring"


    Toms:
    #1: Toms fast ein wenig zu clean. Aber gefällt mir.
    #2: Zu "mumpfelig"
    #3: Klingt in sich zum Kit homogener als #1 & #2. Aber Gesamtsound gefällt mir nicht. Also auch Toms nicht ;)
    #4: Klingt natürlicher als #1. Wohl mein Favorit.
    #5: Klingt ein wenig künstlich.


    Kick#5, Snare#4, Toms#4 wäre wohl meine Wahl. Oder Kick#1.


    Edith hat grade gelesen, dass Kit #1 stark vorbearbeitet ist. Yoar. Genauso klingt es dann auch. Ein wenig weniger wäre hier für meine Ohren mehr.

    Um es mit den Worten & Taten meines ersten Lehrers (mittlerweile über 70) auf den Punkt zu bringen:
    - Er spielt ein Pearl GLX von 1984 (22x16, 10x8, 12x9, 14x12, 16x16), das heute immer noch einen Top-Sound produziert.
    - "Alles was die Welt NICHT braucht ist noch ein Schlagzeughersteller." (Zitat von 1994)

    Ich habe so ein Ding auch am Start. Erfahrungen:
    - Man muss schon stimmen können.
    - Es hilft - wie redsnare schreibt - "auf dem letzten Meter".
    - Es hilft vorher gespeicherte Stimmungen zu reproduzieren.


    DAS macht der Gerät relativ gut bzw. besser als erwartet. Aber so wirklich brauchen tut man es aus meiner Sicht nicht.

    Wir können eh nur raten.


    Entweder es lohnt sich für Herrn Smith finanziell und/oder aber DW kann ihn an den für ihn relevanten Orten/Shows/Studios besser/zuverlässiger mit Material
    versorgen.


    Ich nehme an, dass diese beiden Gründe wohl die wichtigsten für einen Endorsement-Wechsel sind. Diese beiden Gründe sind leider für aufstrebende Nachwuchsdrummer
    oder alteingesessene Hobby-Trommler kaum ein Argument für eine Marke. Daher werden dann öffentlichkeitswirksam gerne andere Gründe ins Feld geführt.


    Interessant wäre nun, ob Herr Smith auf seinen nächsten Alben anders klingt oder ob es das Gleiche in Grün ist.
    Wäre mal eine Untersuchung wert:
    - Sound auf CD vor dem Wechsel
    - Endorsementwechsel
    - Sound CD nach dem Wechsel


    PS
    Für meinen Wechsel von Pearl zu DW hat sich zumindest der eine oder andere im Forum interessiert. Daraus schließe ich, dass ich für die Community wichtiger als Herr Schmidt bin.
    Darauf gebe ich eine Runde Kuchen beim nächsten MHS. :thumbup:

    Das Datenblatt zeigt auch eine deutlich stärkere Anhebung von oberen Mitten und Höhen als ich aufgrund meiner Erfahrungen
    mit dem 902 erwartet hätte.

    Der Preis von 780 € für den Audix Koffer geht in Ordnung.
    Und 700 € für das von Schmatzi vorgeschlagene Set ist auch realistisch.


    Bei Audix kostet eben auch jedes einzelne Mikro neu mehr als die vorgeschlagenen
    Alternativen. Ich denke auch, dass man den Audix Koffer auch immer wieder für gutes Geld
    verkaufen kann, wenn sich die Soundvorstellungen ändern sollten.

    Die CD56 sind nicht ganz verkehrt. Die E604 sind gute Mikros. Insbesondere im Live-Kontext mag ich die echt gerne. Die Halterungen sind für kleine Toms oder Snare aber nicht mein Fall. Dafür bekommt man warme Snaresounds und druckvolle Tomsounds ganz ordentlich hin. Aber "knackig-transparent" ist - wie Du auch feststellen konntest, nicht unbedingt das Ding der 604er. Da sind die 904er besser, dafür machen die wiederum unten nicht soviel Wärme/Bumms.


    Es kommt aber auch auf die Mix-Philosphie an. Ein Beta 98 oder auch ein Opus 87 klingen für sich genommen transparenter und präsenter als nun ein E604. Wenn man aber mit anderen Mikrofonen (Overhead, Snare, HH) noch arbeitet, dann bekommt man hier durchaus schon einen gewissen "anderen Einfluss" auf den Gesamtsound. Dann kann es durchaus stimmig sein, dass die E604 alleine genommen eher dumpf klingen und das Ganze dann erst im Mix funktioniert.


    Audix Koffer für kleines Geld klingt schlau. Wobei die Audixe schon ganz gut färben und einen eigenen Sound mitbringen. So wie ich Deine Videos kenne, dürfte Dir das aber ganz gut in den Kram passen. Falsch machen tust Du, wenn es in Richtung Rock und härter geht, mit den Audixen definitiv nix.

    Eine andere Diskussion natürlich. Aber grade als Musiker sollte man nochmal auf die Vorteile eines Kellers hinweisen, aber auch darauf, dass der Keller nicht nur wegen der Musik gebaut werden sollte.
    Wenn ein entsprechender Raum im EG entstehen soll, der auch als Proberaum geeignet ist, dann müssten ja mindestens 20 qm geschaffen werden mit Wänden, Decken, Heizung, Elektrizität, Fenster
    und allem. Wenn man mal 350 Euro pro Kubikmeter ansetzt hat man hier auch Kosten gegen 18.000 € für einen Anbau von 20 qm. Und dann kommen die "proberaumspezifischen Maßnahmen" wie
    Dämmung noch dazu. Und die 300-400 Euro pro Kubikmeter muss man erstmal erreichen (von oben betrachtet). Da kommen wir trotz relativ viel Eigenleistung leider nicht hin.

    Wir sind seit 6 Wochen im Eigenheim. Keller kostet Geld und wenn man dann noch Energieeffizient bauen möchte mit KfW-Förderung (lohnt beim aktuellen Zinsniveau aber kaum) wird es nochmals teurer.
    Unsere neuen Nachbarn bauen daher wohl auch zu 60% ohne Keller. Und diejenigen, die wir näher kennen, haben es bereits allesamt bereut. Einfach weil der Platz im Haus "fehlt". Unsere beiden nächsten Nachbarn
    können auch ein halbes Jahr nach Einzug die Autos nicht in der Garage parken (oder nur eins von beiden), weil einfach Platz fehlt.



    In unserer "Großfamilie" gibt es kein Haus ohne Keller. Daher kam das für uns auch nie anders in Frage. Wenn ich keinen Keller habe muss der Grundriss des Hauses ja auch mindestens um Platz für Heizung, Waschmaschine, Abstellraum
    etc. größer werden. Diese Kosten sollte man dann fairerweise auch gegen rechnen. Also 10x10 Meter mit Keller oder 11,5x10 Meter ohne Keller. Das sind schon auch ein paar weitere Kubikmeter umbauter Raum,
    mehr Dachfläche, weniger Garten etc.


    Keller ja oder nein hat bei uns keine 10% der Bausumme ausgemacht. Letztlich ist auch mein Arbeitszimmer mit Tageslicht dank Hanglage in den Keller gewandert. Den Platz belege ich dann nicht in EG oder OG.
    Mein Proberaum wird noch ein paar Wochen als Lager für Reste und Werkzeug herhalten müssen. Eine Bauphase ohne die Lagermöglichkeiten im Keller und separaten Kellerzugang will ich mir gar nicht vorstellen.
    Wenn ich dran denke, dass wir lange überlegt haben, ob man einen separaten Kellereingang macht oder nicht. Klar gibt es immer finanzielle Grenzen. Aber ein Keller kannst Du im Nachgang nicht mehr machen.
    Punkte wie Einfahrt, Garten, Lampen, Küche etc. kann man auch "erstmal" günstig machen. Man will ja schließlich ein paar Jahre in seinem Haus leben bleiben. Aber das mag jeder subjektiv anders beurteilen.

    Und genau das würde ich hier auch ausnutzen wollen. Daher kein neues Pearl Kit kaufen, sondern lieber eine Klasse höher und dafür mit 1-4 Jahren auf dem Buckel.
    Gibt es am Ende für weniger als als 50% vom Neupreis und das oft noch ohne Macken. Neue Pellen drauf und los gehts.
    Klar wenn es genau die Trommelgrößen und genau das Finish sein sollen wird es schwieriger.


    Warum willst Du derjenige sein, der den Wertverlust "bezahlt"? Und wenn Dir das ganze Neue nicht gefällt, wieso bleibst Du nicht beim Alten? Das die neuen Pearl Trommeln
    wirklich "besser" sind, glaubt doch kein Mensch ;) "Anders" lass ich mir noch gefallen.

    Messe war aus meiner Sicht primär für einen Marktüberblick gut. Testen entweder im Einzelhandel oder daheim und Money back. Aber einen Marktüberblick gibt es aktuell eben nicht mehr.


    Mit 250.000 lässt sich einiges an Clips für youtube produzieren, oder ein Drum Day eines Herstellers veranstalten oder Endorser unterstützen oder. Opportunitätskosten ist das Stichwort.

    früher war die Messe ein gute oder die einzige Möglichkeit, einige Musiker oder Instrumente zu sehen oder hören.
    heute ist beides vielfach im Internet möglich. Einigen Usern reicht das und für die Unternehmen ist es zum Teil
    ökonomisch sinnvoller als der messeauftritt. Das in manchen Bereichen kaum echte Neuheiten gibt, trägt seinen
    Anteil dazu bei.


    die Messe braucht ein Konzept, welchen Mehrwert sie Kunden und Unternehmen bieten will. sonst sehe ich einen
    klären Trend ohne wende.


    +1
    Wobei statt des RME Babyface auch andere RME Interfaces infrage kommen könnten.
    Einfach - pragmatisch - funktional schreit leider für mich nach einem Mac, auch wenn
    der TS das ausschließt.


    Ansonsten habe ich mit Notebooks aus 2006 oder 2009 und 1-4 GB RAM und ansonsten ordentlicher
    Ausstattung bereits mit Intel Core 2 Duo 24 und mehr Spuren mischen und 16 Spuren sauber aufnehmen
    können. Dazu gehört aber auch einiges an System-Tuning / Tweaking der eingesetzten Umgebung, insbesondere
    was das OS betrifft.


    Theoretisch müsste jeder Rechner mit i5 oder i7 und mehr als 4 GB RAM in der Lage sein, diese Anforderungen zu erfüllen,
    wenn es bereits mit deutlich schwächerer Hardware geklappt hat. Aber praktisch kann das leider wieder ganz anders aussehen...

    Ich würde mich da Campfire anschließen. Kunden sind primär Trommler. Und die meisten Trommler haben meist kein großes Budget in Mikrofone investiert,
    weil diese auf Bühnen und im Studio in der Regel gestellt werden. Sowohl als Techniker als auch als Trommler würde ich den besseren Nutzpegel vernachlässigen
    und mir eher die Option offen halten, mit verschiedenen Mikrofonen und unterschiedlichen Positionierungen zu arbeiten.


    Die einzigen Szenarien die ich wirklich sehe:
    a) Band die mit festen Live-Besteck (Mikrofone bis Lautsprecher) "reist" und hier schnell und zuverlässig den Sound stehen haben möchte.
    b) Studiobesitzer, der sich ein Kit ins Studio stellt und dem Kunden damit "seinen" Sound anbietet.


    Bei beidem habe ich jedoch noch die Einschränkung, dass mir der Sound gefallen muss. Und ich muss zugeben, dass ich wenig Erfahrungen mit Mikros in Toms oder
    in Snares habe und man damit durchaus arbeiten kann, ich aber bislang IMMER eine Abnahme von außen vorgezogen habe/hätte. Das ist natürlich reine Geschmacksache.


    Und es eignet sich eben auch nicht für jedes Mikrofon. Beta 56, E904, SM 57, SM 98 oder TG D57 sind eben durchaus unterschiedlich in Größe und Sound.


    my 2 cent

    Die NT-5 sind ein relativ breit anerkannter Standard in dieser Budget-Klasse.
    Mir persönlich klingen die NT-5 zu neutral/kalt/sauber/analytisch.
    Wenn man diese Eigenschaften als positiv für sich erachtet, dann ist das NT-5 ein Top-Mikro.


    Ich habe meine NT-5 wieder verkauft und habe mir zwei MXL 603 geholt. Kosten deutlich weniger
    und gefallen mir subjektiv einfach besser.